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Windows 11: Update sorgt für Probleme mit Remote Desktop – das können Sie tun

PC-WELT – Homepage [Unofficial] April 28, 2026
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Nach den aktuellen Sicherheitsupdates für Windows 11 berichten Nutzer über Probleme mit der Remote-Desktop-Funktion. Microsoft hat den Fehler inzwischen offiziell bestätigt und nennt erste Übergangslösungen.

Betroffen sind unter anderem die Updates KB5083769**** und KB5082052, die im April 2026 verteilt wurden. Eigentlich schließen sie Sicherheitslücken und bringen neue Funktionen – in der Praxis sorgen sie bei einigen Nutzern jedoch für Darstellungsfehler.

Sicherheitsfunktion mit Nebenwirkungen

Mit KB5083769 hat Microsoft zusätzliche Schutzmechanismen für Remote-Desktop-Verbindungen eingeführt. Hintergrund ist die Schwachstelle CVE-2026-26151, über die manipulierte RDP-Dateien missbraucht werden könnten.

Microsoft beschreibt das Problem so: Nach Installation des Updates kann es vorkommen, dass die Warnmeldung beim Öffnen von Remote-Desktop-Dateien nicht korrekt dargestellt wird. In der Folge können sich Texte im Warnfenster überlappen oder Schaltflächen teilweise verdeckt sein. Dadurch wird die Bedienung erschwert und kann im Extremfall sogar unmöglich werden.

Vor allem Multi-Monitor-Set-ups betroffen

Der Fehler tritt insbesondere auf Systemen mit mehreren Bildschirmen auf, wenn unterschiedliche Skalierungen verwendet werden – etwa 100 Prozent auf einem Monitor und 125 Prozent auf einem anderen.

Gerade in Unternehmen kann das problematisch sein, da Remote Desktop dort häufig im Arbeitsalltag eingesetzt wird.

Diese Übergangslösungen empfiehlt Microsoft

Bis ein Fix verfügbar ist, nennt Microsoft zwei einfache Übergangslösungen:

1. Einheitliche Skalierung einstellen

  • Öffnen Sie die Anzeigeeinstellungen
  • Wählen Sie jeden angeschlossenen Monitor aus
  • Stellen Sie unter „Skalierung und Layout“ überall denselben Wert ein

2. Tastatur statt Maus verwenden

  • Mit der Tab-Taste zwischen Optionen wechseln
  • Mit der Leertaste Auswahl bestätigen

So lässt sich das fehlerhafte Warnfenster zumindest weiterhin bedienen.

Unabhängig davon kämpfen einige Unternehmen weiterhin mit Bitlocker-Wiederherstellungsabfragen nach den April-Updates. Ob ein Zusammenhang besteht, ist derzeit unklar. Microsoft untersucht den Fehler nach eigenen Angaben bereits. Eine dauerhafte Lösung soll mit einem kommenden Update ausgeliefert werden.

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