Warum sich Motorola zu meiner Lieblingsmarke für Smartphones entwickelt hat
So langsam hat sich Motorola zu meinem Lieblings-Smartphone-Hersteller entwickelt – und zu einem echten Problem für Samsung und Co., die typischerweise das Ranking der besten Smartphones dominieren.
Das zu Lenovo gehörende Unternehmen ist keineswegs ein Unbekannter – ganz im Gegenteil, wenn man seine gesamte Geschichte betrachtet –, doch es scheint in letzter Zeit einen Wandel hin zu einem mutigeren, selbstbewussteren Auftreten vollzogen zu haben.
Motorola war früher für seine solide gebauten, preisgünstigen Smartphones bekannt. Früher war es eine einfache Empfehlung, wenn man nicht viel Geld für sein nächstes Smartphone ausgeben wollte: Man musste einfach das neueste Moto G kaufen. Eine Zeit lang führte jedes neue Modell unsere Rangliste der besten preisgünstigen Smartphones an.
In den letzten Jahren scheint Motorola jedoch seinen Fokus verlagert zu haben. Das Unternehmen stellt nach wie vor solide Moto-G-Handys her, produziert nun aber auch durchweg gute Mittelklasse– und Flaggschiff-Modelle.
Mattias Inghe
Das Motorola Signature gehört bislang zu meinen Lieblings-Flaggschiff-Smartphones des Jahres 2026. Es bietet ein ungewöhnlich schlankes und charakteristisch stilvolles Profil, ohne dabei Kompromisse bei der Kameraqualität einzugehen – und das alles zu einem Preis, der das iPhone Air und sogar das in die Jahre gekommene Samsung Galaxy S25 Edge deutlich unterbietet.
Dann gibt es noch das Motorola Razr Fold, das auf der soliden Grundlage des Signature aufbaut und eines der bisher haptisch ansprechendsten und einladendsten Falt-Smartphones im Buchformat darstellt. Es ist vielleicht nicht so schlank wie das Galaxy Z Fold 7, aber ich weiß, welches ich im Alltag lieber nutzen würde.
Anstatt die immer gleichen Designs fast aller anderen Hersteller zu übernehmen, die sich stark am iPhone orientieren, ist Motorola seinen eigenen Weg gegangen. Ein Weg, der warme, natürliche (und von der Natur inspirierte) Materialien, abgerundete Kanten und ansprechende, Pantone-zertifizierte Farben nutzt.
Kurz gesagt: Motorola-Smartphones verfügen über eine starke und unverwechselbare Identität, die den meisten Konkurrenten regelmäßig fehlt. Das Unternehmen bringt zudem einige interessante Zubehörartikel, Wearables und Audioprodukte auf den Markt, auch wenn wir nicht immer alle davon gutheißen.
Haftet wie ein Magnet
Motorola scheint auch in anderen Bereichen weiterhin den Rest der Konkurrenz stark unter Druck zu setzen.
Das Motorola Edge 70 Max befindet sich bekanntermaßen in der Entwicklung und tauchte kürzlich in der Zertifizierungsdatenbank des Wireless Power Consortium (WPC) auf. Das WPC ist das Unternehmen, das für die Festlegung neuer Standards für das kabellose Laden zuständig ist; daher gilt jeder Eintrag eines neuen Smartphones dort praktisch als offizielle Bestätigung.
Interessant ist, dass dieser Eintrag offenbart, dass das Motorola Edge 70 Max Qi2-Ladeunterstützung bieten wird – und zwar den schnelleren 25-W-Qi-2.2-Standard.
Jon Mundy / Foundry
Das magnetische kabellose Laden ist bereits seit Jahren ein attraktiver Bestandteil des iPhone-Pakets (MagSafe ist schließlich fast schon der allgegenwärtige Name dafür), doch unter den gängigen Android-Modellen hat es bislang nur die Google-Pixel-10-Serie übernommen.
Samsung hat in seiner Galaxy-S26-Reihe auf die Qi2-Unterstützung verzichtet (und diese möglicherweise ganz aufgegeben) und stattdessen auf einen unausgereiften Ansatz mit Qi2-Hüllen gesetzt, während Hersteller wie Xiaomi, Oppo und Honor eine solche Funktion ebenfalls weggelassen haben.
Motorola verfügt bereits über eine der umfangreichsten und beeindruckendsten Smartphone-Produktpaletten auf dem Markt. Alles deutet darauf hin, dass das Unternehmen auf dem Weg ins Jahr 2027 weiterhin neue Impulse setzen wird, was in einem ansonsten stagnierenden Markt für Aufsehen sorgen dürfte.
Motorola Razr Fold
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Preis beim Test: $1,899.99
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