Am 31. Mai 2023...

Jürgen (the mysztaerrie) June 1, 2026
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...mussten die Bewohnerinnen und Bewohner des selbstorganisierten und -verwalteten OMZ (Obdachlose mit Zukunft) das in der Gummersbacher Straße 26 besetzte Haus räumen. Dort baut die GAG Immobilien AG öffentlich geförderte Wohnungen. Das ist natürlich sehr gut. Gleichwohl stellt sich die Frage was aus den ehemaligen Hausbesetzerinnen und -besetzern wurde. Wie sich ihre Zukunft entwickelte. Ob sie positiv verlief. Vor allem, ob und wie viele von ihnen für eine Unterbringung in einer der fertiggestellten Wohnungen berücksichtigt werden.

Ich war seinerzeit bei der Protestkundgebung vor Ort und erfuhr im Gespräch mit einem Aktivisten das die Bewohnerinnen und Bewohner sich auf einem der Plena entschieden das Gebäude freiwillig zu räumen. Was danach folgte war und ist meiner Meinung nach enttäuschend. Oder um es so auszudrücken - aus den Augen, aus dem Sinn. Reaktionen von der Kommunalpolitik? Anschließende Berichterstattung hiesiger Medien? Null. Keine politische Aufarbeitung des Umgang der städtischen Sozialverwaltung mit den Obdach- und Wohnungslosen. Keine konkreten Handlungsaufträge an die Stadt Köln die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner entsprechend ihrer tatsächlichen Bedarfe und Wünsche mit Wohnraum zu versorgen. Mit einem Grundstück, einem Objekt wo sie das OMZ hätten fortführen können.

Keine anschließende Berichterstattung in der Tagespresse, im Radio oder in der Lokalzeit aus Köln des Westdeutschen Rundfunk, insbesondere am gestrigen Jahrestag, ob die Menschen eine Zukunft hatten und wie sie sich entwickelte. Welche positiven Erfahrungen sie machten. Wo aus ihrer Sicht seitens der Stadt und des Rat nachgebessert werden muss.

Das ist eine unbefriedigende Situation...

...für die man eine Lösung finden muss. Auch wenn es mühsam ist, an einer Sache dran bleiben, die Öffentlichkeit immer wieder auf verschiedenen Kanälen, also breit gestreut über den aktuellen Stand informieren, wenn es was zu berichten gibt. Darüber was die nächsten Schritte sind. Beziehungsweise, deren Einverständnis vorausgesetzt, die Menschen selbst ihre eigene Geschichte erzählen lassen. Wie sich ihr Leben nach der Räumung in der Gummersbacher Straße entwickelte.

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