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iOS 27 ist bald da – wahrscheinlich werden Sie es hassen

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] June 3, 2026
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Apple wird am Montag auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC iOS 27 vorstellen, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Mehrheit unter Ihnen es hassen wird. Die wesentliche Neuerung: Siri wird sich von einer veralteten digitalen Assistentin, welche die Hälfte der Zeit nicht wie erwartet funktioniert, zu einem vollwertigen Chatbot mit Sprachsteuerung entwickeln, der tief in das gesamte Betriebssystem integriert ist. Ob es nun gut funktioniert oder nicht – es wird viele Menschen verärgern. Die Ablehnung gegenüber KI ist real und bereits spürbar, insbesondere bei den jüngeren Generationen. Hören Sie sich an, wie diese Hochschulabsolventen bei ihrer Abschlussfeier schon bei der bloßen Erwähnung von KI buhen: Tatsache ist, dass Apple voll auf generative KI setzt, und zwar zu einer Zeit, in der KI zunehmend mit massiven Entlassungen, riesigen Rechenzentren, die enorme Mengen an Wasser und Strom verbrauchen, Chipknappheit, die die Kosten in die Höhe treibt, Fehlinformationen, Missbrauch, Selbstmorden und was auch sonst noch damit in Verbindung gebracht wird. Viele Menschen empfinden generative KI als gefährlich, nutzlos und oft eindeutig falsch, doch sie wird ihnen in ihrer Wahrnehmung von einer milliardenschweren Ausbeuterklasse aufgezwungen, die lediglich darauf aus ist, dass die Aktienkurse steigen. Gleichzeitig ist die aktuelle Siri wirklich veraltet, funktioniert nicht gut und benötigt einen modernen Ersatz. Außerdem gibt es viele Menschen, nicht nur die Tech-Investoren, die KI wirklich schätzen und sie häufig nutzen. Und sie haben das Gefühl – vielleicht zu Recht –, dass Apple weit hinterherhinkt und aufholen muss. Apple steckt also in einer Art Zwickmühle. Das Unternehmen muss den Spagat meistern, die KI-Begeisterten und die Aktionäre davon zu überzeugen, dass das iPhone mit iOS 27 bei dem größten Technologietrend seit dem Internet nicht mehr Jahre hinter der Konkurrenz zurückliegt. Gleichzeitig muss es aber auch eine große und wachsende Gruppe von Skeptikern davon überzeugen, dass es nicht im Begriff ist, eine Milliarde iPhones mit schädlichem, seelenlosem Schund zu infizieren. Apple hat Jahrzehnte damit verbracht, sich einen Ruf als das eine große Tech-Unternehmen aufzubauen, das sich um Datenschutz und Sicherheit sorgt, Kreativität respektiert und die Umwelt schützt. Und nun wird es mit genau der Technologie auf den Markt drängen, die am stärksten mit dem genauen Gegenteil all dieser Dinge assoziiert wird. Kann Apple diesen heiklen Balanceakt meistern und alle zufriedenstellen? Das werden wir am 8. Juni erfahren, aber ich glaube, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass – ganz gleich, was Apple uns auf der WWDC präsentiert – die Hälfte des Publikums wirklich unzufrieden sein wird.

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