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  "textContent": "1. Ausbau der grenzüberschreitenden Stromnetze („Interkonnektoren“)\nDas europäische Verbundnetz ist bereits stark, aber es hat noch Engpässe (insbesondere an den Pyrenäen nach Spanien und an den Grenzen zu Frankreich).\nDas Ziel: Wenn in Frankreich die Flusskraftwerke wegen Hitze drosseln, muss im selben Moment massenhaft Solarstrom aus Südeuropa oder Windstrom aus der Nordsee ungehindert dorthin fließen können.\nJe dicker diese „Stromautobahnen“ zwischen den Ländern sind, desto besser kann Europa lokale Ausfälle ausgleichen. Spanien hat beispielsweise oft enorme Solarüberschüsse im Sommer, die wegen mangelnder Leitungskapazitäten nicht voll in Mitteleuropa ankommen.\n2. Antizyklische Diversifizierung des Strommixes\nFrankreichs Problem ist die extreme Abhängigkeit von einer einzigen Technologie (ca. 70 % Atomkraft). Europa hilft am meisten, indem der Ausbau von Energieträgern vorangetrieben wird, die genau dann Höchstleistungen bringen, wenn die Kernkraftwerke schwächeln: Photovoltaik (PV).\nSommerliche Hitzewellen bedeuten fast immer auch maximale Sonneneinstrahlung.\nGroßflächige Solaranlagen erzeugen genau in den Mittagsstunden den Peak-Strom, in denen auch die Klimaanlagen am meisten Energie fressen. Sie fangen die thermischen Verluste der thermischen Kraftwerke (Atom und Kohle) perfekt ab, da sie für die Stromerzeugung kein Kühlwasser aus Flüssen benötigen.\n3. Aufbau von massiven Energiespeichern\nDa die Hitzeperioden auch Phasen mit wenig Wind (sommerliche Hochdruckgebiete) sein können, braucht Europa kurz- und mittelfristige Speicher, um die Spitzen zu glätten:\nBatteriespeicher: Große, netzdienliche Batteriespeicher (wie sie in Deutschland, Belgien und den Niederlanden rasant ausgebaut werden) können sekundenschnell einspringen, wenn ein Reaktorblock ungeplant vom Netz gehen muss.\nPumpspeicherkraftwerke: Die Modernisierung und der Ausbau von Pumpspeichern (insbesondere in den Alpenregionen wie der Schweiz und Österreich) dienen als grüne Batterien Europas, um Tagesüberschüsse in die Nacht zu retten.\n4. Flexibilisierung des Verbrauchs (Smart Grids & Demand Response)\nEuropa muss intelligenter darin werden, Strom dann zu verbrauchen, wenn er da ist, und den Verbrauch zu drosseln, wenn das Netz glüht.\nIndustrielle Großverbraucher können über europäische Strombörsen finanzielle Anreize erhalten, ihre Produktion in den kritischen Nachmittagsstunden einer Hitzewelle kurzzeitig herunterzufahren.\nIntelligente Klimatisierung: Gebäude und Kühlhäuser können in den Vormittagsstunden (wenn noch genug Solarstrom da ist und die Flüsse noch nicht ihre Höchsttemperatur erreicht haben) „vorgekühlt“ werden, um den Lastpeak am heißen Nachmittag zu reduzieren.\nDie Kernbotschaft: Kein europäisches Land kann die Klimafolgen im Energiesektor heute noch allein aussitzen. Frankreich ist im Sommer auf die Flexibilität seiner Nachbarn angewiesen, genauso wie diese im Winter oft von französischen Stromexporten profitieren. Die Lösung liegt in einem extrem eng vernetzten, technologisch vielfältigen europäischen Supernetz.",
  "title": "Was tun wenn die Akws zu heiss werden.",
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