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  "description": "Neue Funktionen: Webmentions und Cusdis-Kommentare",
  "path": "/2026/2026-01-04 Neues Jahr Neue Features/",
  "publishedAt": "2026-01-04T11:34:56",
  "site": "at://did:plc:w37bo37cpdbcvhbdgly3qsx6/site.standard.publication/main",
  "tags": [
    "Webmentions",
    "Kommentare",
    "Cusdis",
    "Blogging",
    "Meta"
  ],
  "textContent": "Mit meinem Umzug von Self-Hosted Wordpress zu Hugo auf GitHub Pages vor einigen Jahren habe ich eine wichtige Interaktionsmöglichkeit aufgegeben: Kommentare. Der Wartungsaufwand war mir zu groß. Moment mal… WordPress und Wartung? Das passt doch gar nicht zusammen! \n\n**Doch**! Ich betrieb einen Self-Managed-Server. Darauf lief **NGinx** als Webserver zusammen mit **PHP** und **MySQL**. Die verschiedenen Domains waren über Virtual Hosts konfiguriert, getrennte PHP-Umgebungen, mehrere Datenbanke. Dazu kam ein selbst-gehosteter **E-Mail-Server** mit allem Drum-und-Dran und natürlich verschiedene WordPress-Instanzen, ein Backup-System und so weiter. Das war also schon ein kleiner SysOp-Job, der mich regelmäßig viel Zeit kostete. Mit dem Umzug zu **GitHub Pages** und **Hugo** hat sich der Aufwand um ein vielfaches verringert. Ich schreibe nur noch. Das macht Dinge einfacher. Gleichzeitig habe ich meine Beiträge auf **Medium** und **LinkedIn** veröffentlicht, um diese Plattformen für den Austausch zu nutzen. \n\n**Doch** die Plattformen haben sich gewandelt. LinkedIn hat eine enttäuschende Entwicklung hingelegt, hin zu einem **Facebook-Klon** der vermeintlichen \"Oberschicht\". Die Timeline wird von billigen AI-generierten **Motivationssprüchen**, **Sales-Pitches** und **Selfies** dominiert. Dazwischen **Rage Bait** und **populistische Engagement Catcher**. In den Kommentarspalten der vielen politischen Beiträge wird der Ton zunehmend rauer. Von den 500 Kontakten dort interagieren maximal 5 mit meinen Beiträgen. Mit \"**beruflichem Netzwerk**\" hat das nichts mehr zu tun. Auf Medium dominierten schon vor dem anhaltenden KI-Boom Inhalte, die auf maximale Monetarisierung ausgelegt waren. Masse statt Klasse. Oder kurz: **Enshittification**.\n\n\n\n**Doch** mit der statischen Hugo-Lösung befahre ich auch eine einsame Informations-Einbahnstraße. Keine Kommentare; Feedback nur von den Menschen, die ich persönlich kenne. Pingbacks sowieso nicht. Das ist zwar erholsam ruhig aber so ganz ohne Austausch fehlt auch etwas. Nur selten verirrt sich ein Interessent per E-Mail zu mir. \n\n**Doch** damit ist jetzt Schluss. Ab sofort integriert mein Blog zwei Funktionen: \n\nMit **webmentions** erfasse ich nun, von wo meine Seite referenziert wird. Dazu zählen nicht nur Backlinks von Wordpress, sondern auch Erwähnungen auf Twitter, Mastodon, LinkedIn und anderen Plattformen. \n\nMit **Cusdis** kommt die Kommentarfunktion zurück. Cusdis ist Open-Source und DSGVO-konform. In der kostenlosen Variante reicht das für 100 Kommenate pro Monat. Reicht. \n\nDamit gebe ich zwar auch einen liebegewonnen Vorteil auf, nämlich keine externen Abhängigkeiten zu haben. Aber dafür kehrt vielleicht etwas mehr Leben ein. \n\nDas ganze ist erstmal nur als Experiment gedacht. Webmention ist einfach zu implementieren, funktioniert aber nur für eingehende Pings. Ausgehende Pings muss ich erst per GitHub Actions konfigurieren. Cusdis hingegen ist ein wenig störrisch in der Konfiguration, wenn die Zeit da ist, werde ich hier auf einem kleinen Bastel-Server die Docker-Variante aufsetzen.",
  "title": "Neues Jahr, neue Features!"
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