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"publishedAt": "2026-06-01T04:51:44.470Z",
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"textContent": "09 Woche im Jahreskreis Montag\n\n\n\n\nAus dem heiligen Evangelium nach Markus\nMk 12, 1–12\n\nIn jener Zeit begann Jesus zu den Hohepriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten in Gleichnissen zu reden: Ein Mann legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.\nAls nun die Zeit dafür gekommen war, schickte er einen Knecht zu den Winzern, um bei ihnen seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs holen zu lassen.\nSie aber packten und prügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen fort.\nDarauf schickte er einen anderen Knecht zu ihnen; und ihn schlugen sie auf den Kopf und entehrten ihn.\nAls er einen dritten schickte, brachten sie ihn um. Ähnlich ging es vielen anderen; die einen wurden geprügelt, die andern umgebracht.\nSchließlich blieb ihm nur noch einer: sein geliebter Sohn. Ihn sandte er als Letzten zu ihnen, denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.\nDie Winzer aber sagten zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn umbringen, dann gehört sein Erbe uns.\nUnd sie packten ihn und brachten ihn um und warfen ihn aus dem Weinberg hinaus.\nWas wird nun der Besitzer des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Winzer vernichten und den Weinberg anderen geben.\nHabt ihr nicht das Schriftwort gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen?\nDaraufhin hätten sie Jesus gern verhaften lassen; aber sie fürchteten die Menge. Denn sie hatten gemerkt, dass er mit diesem Gleichnis sie meinte. Da ließen sie ihn stehen und gingen weg.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n**Tagesimpuls**\n\n\n\n\n**Er schickte einen Knecht zu den Winzern, um bei ihnen seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs holen zu lassen.**(Mk 12,2)\n\n\n\n\nWas sind die Früchte, die wir Gott geben sollen? Ich glaube, das Wichtigste ist, dass wir ihm Anteil an unserem Leben geben. Das tun wir, indem wir ihm Zeit schenken, in der wir mit ihm über unser Leben sprechen. Wir müssen unser Leben und unser Leid mit Jesus in Verbindung bringen. Die Winzer, die das nicht tun, leben ihr Leben ohne Gott. Gott spielt für sie keine Rolle. Sie lassen Gott nicht an ihrem Leben teilhaben.\n\n\n\n\n**Er schickte einen Knecht zu den Winzern, um bei ihnen seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs holen zu lassen.**\n\n\n\n\nEs läuft also darauf hinaus, Gott Zeit zu schenken: eine tägliche Gebetszeit, und ebenfalls wöchentliche Zeiten für Gebet und Gottesdienst. Im Laufe des Jahres können noch Exerzitien und Wallfahrten dazukommen. Wenn man das betrachtet, fällt einem auf, dass Gott gar nicht so viel von uns verlangt. Da ist nichts Beängstigendes oder Erschreckendes bei. Es ist einfach nur, dass wir ihm Zeit schenken, damit er Anteil an unserem Leben bekommen kann.\n\n\n\n\n**Er schickte einen Knecht zu den Winzern, um bei ihnen seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs holen zu lassen.**\n\n\n\n\nOhne die Beteiligung Gottes läuft unser Leben zwangsläufig ins Verderben. Mit Gott leben wir in unserer Bestimmung, denn er hat uns dafür geschaffen, Gemeinschaft mit ihm zu haben. Hier auf der Erde nehmen auch andere Menschen an unserem Leben teil, und wir am Leben anderer. Wenn Gott in unserer Mitte ist, dann richten sich auch unsere mitmenschlichen Beziehungen nach diesem Mittelpunkt aus. Dann kommt Ordnung, Frieden und Harmonie in unser Leben.\n\n\n\n\n_Gebet:_\n\n_Jesus, ich will dir deinen Anteil gerne schenken. Ich will nicht ohne dich leben. Ich nehme mir viel Zeit, die ich mit dir verbringe. Du sollst eine enge Gemeinschaft mit mir haben. Danke, dass ich dein enger Freund sein darf._\n\n__\n\n\n__\n\n\n_Pastor Roland Bohnen_\n\nwww.tagesimpuls.org\n\n__\n\n\n__\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPfarrer-Kreins-Str. 2\n52538 Selfkant Süsterseel\nTelefon 02456 - 3627\nFax 02456 - 3019\npastor.bohnen@kirche-selfkant.de\nwww.kirche-selfkant.de\n\n\n\n\n",
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