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  "publishedAt": "2026-04-06T05:14:00.001Z",
  "site": "https://tagesimpuls.blogspot.com",
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  "textContent": "Ostermontag\n\n\n\n\nEvangelium\n\nLk 24, 13–35\n\n13 Am ersten Tag der Woche\nwaren zwei von den Jüngern Jesu\nauf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus,\ndas sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.\n14 Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.\n15 Und es geschah:\nWährend sie redeten und ihre Gedanken austauschten,\nkam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen.\n16 Doch ihre Augen waren gehalten,\nsodass sie ihn nicht erkannten.\n17 Er fragte sie: Was sind das für Dinge,\nüber die ihr auf eurem Weg miteinander redet?\nDa blieben sie traurig stehen\n18 und der eine von ihnen – er hieß Kléopas – antwortete ihm:\nBist du so fremd in Jerusalem,\ndass du als Einziger nicht weißt,\nwas in diesen Tagen dort geschehen ist?\n19 Er fragte sie: Was denn?\nSie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret.\nEr war ein Prophet,\nmächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk.\n20 Doch unsere Hohepriester und Führer\nhaben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.\n21 Wir aber hatten gehofft,\ndass er der sei, der Israel erlösen werde.\nUnd dazu ist heute schon der dritte Tag,\nseitdem das alles geschehen ist.\n22 Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis\nhaben uns in große Aufregung versetzt.\nSie waren in der Frühe beim Grab,\n23 fanden aber seinen Leichnam nicht.\nAls sie zurückkamen,\nerzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen\nund hätten gesagt, er lebe.\n24 Einige von uns gingen dann zum Grab\nund fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten;\nihn selbst aber sahen sie nicht.\n25 Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen,\nderen Herz zu träge ist,\num alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.\n26 Musste nicht der Christus das erleiden\nund so in seine Herrlichkeit gelangen?\n27 Und er legte ihnen dar,\nausgehend von Mose und allen Propheten,\nwas in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.\n28 So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren.\nJesus tat, als wolle er weitergehen,\n29 aber sie drängten ihn\nund sagten: Bleibe bei uns;\ndenn es wird Abend,\nder Tag hat sich schon geneigt!\nDa ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.\n30 Und es geschah:\nAls er mit ihnen bei Tisch war,\nnahm er das Brot,\nsprach den Lobpreis,\nbrach es und gab es ihnen.\n31 Da wurden ihre Augen aufgetan\nund sie erkannten ihn;\nund er entschwand ihren Blicken.\n32 Und sie sagten zueinander:\nBrannte nicht unser Herz in uns,\nals er unterwegs mit uns redete\nund uns den Sinn der Schriften eröffnete?\n33 Noch in derselben Stunde brachen sie auf\nund kehrten nach Jerusalem zurück\nund sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren.\n34 Diese sagten:\nDer Herr ist wirklich auferstanden\nund ist dem Simon erschienen.\n35 Da erzählten auch sie,\nwas sie unterwegs erlebt\nund wie sie ihn erkannt hatten,\nals er das Brot brach.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n**Tagesimpuls**\n\n\n\n\n**Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.**(Lk 24,25)\n\n\n\n\nDie Frauen sollen den Jüngern ausrichten, dass Jesus sich mit ihnen in Galiläa treffen wollte. Das hatte der Engel gesagt, und dann hatten die Frauen Jesus selbst getroffen, und er hatte das bekräftigt. Die Jünger sollten daran glauben, dass er auferstanden ist und dass er sich mit ihnen in Galiläa treffen wollte. Aber was machen die Jünger? Sie glauben es nicht und halten alles für „leeres Gerede\". Die beiden, von denen heute berichtet wird, gehen statt nach Galiläa nach Emmaus.\n\n\n\n\n**Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.**\n\n\n\n\nDie Evangelien berichten von Erscheinungen Jesu in Jerusalem schon am Ostersonntag. Offenbar ging niemand nach Galiläa, so dass Jesus umdisponieren musste. Weil sie den Frauen nicht glauben, muss er ihrem Glauben nachhelfen. Das wird auch beim Lauf zum leeren Grab bestätigt. Johannes gesagt über sich selbst: „Er sah und glaubte.\" Er glaubte, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Wenn es von ihm gesagt wird, dann impliziert das, dass Petrus noch nicht glaubte. Das Glauben und Begreifen setzte bei den meisten erst langsam ein.\n\n\n\n\n**Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.**\n\n\n\n\nDaher hat Jesus vierzig Tage damit verbracht, den Jüngern zu erscheinen und ihnen alles zu erklären. Die Heilige Schrift hat bei diesen Erklärungen eine wichtige Rolle gespielt. Das ist bis heute so. Durch die Heilige Schrift lernen wir, an den Auferstanden zu glauben. Und wenn wir glauben, dann öffnen wir uns dafür, dass er uns erscheinen kann.\n\n\n\n\n**Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.**\n\n\n\n\nDie beiden Jünger haben dies in einem kurzen Augenblick beim Brotbrechen erleben dürfen. Dieser Augenblick lässt sie das Erlebte in neuem Licht sehen („Brannte nicht unser Herz?\"). Aber von diesem Augenblick werden sie auch ihr Leben lang zehren. Gibt es auch in unserem Leben solche Augenblicke, wo Jesus sich uns offenbart hat. Wenn dies geschieht, dann sehen wir rückblickend unser ganzes Leben in seinem Licht, und auch wir können von einer solchen Erfahrung unser Leben lang zehren.\n\n\n\n\n_Gebet:_\n\n_Jesus, ich danke dir, dass du den Jüngern so sehr entgegengekommen bist. Auch wenn sie zunächst nicht glauben konnten und nicht nach Galiläa gegangen waren, du bist ihnen auch in Jerusalem erschienen, um ihren Glauben zu stärken. Hilf auch uns, fest an dich zu glauben und unser Leben in deinem Licht zu betrachten!_\n\n__\n\n\n__\n\n\n_Pastor Roland Bohnen_\n\nwww.tagesimpuls.org\n\n__\n\n\n__\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPfarrer-Kreins-Str. 2\n52538 Selfkant Süsterseel\nTelefon 02456 - 3627\nFax 02456 - 3019\npastor.bohnen@kirche-selfkant.de\nwww.kirche-selfkant.de\n\n\n\n\n",
  "title": "Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. (Lk 24,25)",
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