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  "textContent": "Heilige Katharina von Siena Fest Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 11, 25–30 In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. Tagesimpuls Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. (Mt 11,29) In der Zeit Jesu bezeichnete man die Gebote Gottes als Joch, das Joch des Gesetzes. Ein Joch ist ein Holzbalken, den z.B. Kühe über den Schultern haben, um damit etwas zu ziehen. Man könnte auch ein Joch auf seine eigenen Schultern legen und rechts und links z.B. einen Eimer daran hängen, als Hilfe zum Tragen. Ob für Mensch oder Tier, ein Joch erscheint zunächst als unangenehm – so wie viele Menschen Gebote wahrscheinlich betrachten. Man erkennt zwar, dass sie sinnvoll sind, aber sie machen keine Freude, sie sind eher unangenehm. Wir würden uns lieber wünschen, ganz frei zu sein von Geboten und Vorschriften. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Aber schon im Alten Testament wird häufig gesagt, dass die Gebote Gottes eine Freude sind. Wie wir in den Auseinandersetzungen mit den Vertretern des Judentums sehen, war Jesus mit vielem nicht einverstanden, wie die Auslegung der Gebote zu seiner Zeit gehandhabt wurde. Daher sagt Jesus, dass wir zu ihm kommen sollen mit unseren schweren Lasten. Wir sollen sein Joch auf uns nehmen, dann wird er uns Ruhe verschaffen. Wörtlich steht dort nicht „erquicken“ sondern „eine Pause verschaffen“. Das sagt er zwei Mal, in Vers 28 und in Vers 29. Bei uns ist es erst übersetzt mit „erquicken“ und dann mit „Ruhe finden“. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Wenn also jemand auch so empfindet, dass Gesetze oder Gebote eher unangenehm sind, dann hat Jesus hier eine sehr gute Nachricht. Sein Joch ist sanft und seine Last ist leicht. Wenn er uns Pause verschafft, zur Ruhe kommen lässt, dann dürfen und sollen wir das auch wörtlich nehmen. Gerade in unserer heutigen Zeit bekommen diese Worte eine große Relevanz, weil so viele von uns im Stress sind. „Mach mal Pause mit Jesus!“ – so könnte man es sich selber zurufen, vielleicht als ein Motto für den heutigen Tag. Manche nennen es auch: „Ich muss mal runterkommen“. Genau dabei hilft uns Jesus. Wenn nun jemand seine Gebetszeit zugleich auch als eine Zeit des körperlichen Ausruhen erlebt (mir geht es oft so), dann bracht er kein schlechtes Gewissen zu haben. Genau so will es Jesus. Er will uns die Ruhe verschaffen, die wir uns in unserem leider oft selbst gemachten Stress nicht gönnen. Gebet: Jesus, ich danke dir, dass du uns Ruhe schenken willst. Ich danke dir, dass ich immer wieder erleben darf, dass meine Gebetszeiten Oasen sind im Laufe des Tages, wo ich zur Ruhe kommen kann. Bitte hilf mir noch mehr, dass ich kein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich mit dir Pause mache und zur Ruhe komme. Pastor Roland Bohnen www.tagesimpuls.org Pfarrer-Kreins-Str. 2 52538 Selfkant Süsterseel Telefon 02456 – 3627 Fax 02456 – 3019 pastor.bohnen@kirche-selfkant.de www.kirche-selfkant.de",
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