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  "publishedAt": "2026-07-02T09:23:56.000Z",
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    "Karte mit aktuellen Terminen für den Juli",
    "„Macht Euch laut“ (YouTube-Link)",
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    "Anleitung von Judith Peters",
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  "textContent": "So langsam komme ich aus meiner Blogflaute wieder heraus: Es ist erst der 2. Juli und mein Monatsrückblick Juni 26 ist bereit zur Veröffentlichung. Das macht mich optimistisch für den Juli!\n\n## Engel, Mentalisten und Skeletor\n\nIm Rückblick bin ich sehr zufrieden damit, wie inspirierend der Juni war. Natürlich war es auch heiß und mir persönlich ist alles über 25°C unangenehm. Trotzdem gab es einiges, was mir gut getan hat. Und diese Monatsrückblicke sind ein toller Anlass für mich, dass alles noch einmal wertzuschätzen.\n\n(Besagter Inspirational Skeletor ist eine Person im Fediverse, die Bilder der Figur aus den „Masters of the Universe“ mit erbaulichen Sprüchen kombiniert. Auch das eine gern genommene Quelle der Zuversicht. Siehe meine Mastodönekes.)\n\n### Was hatte ich im Juni 26 vor und was ist daraus geworden?\n\nWeil ich meinen Mairückblick vorgestern erst fertig bekommen habe, gab es keine richtigen Pläne für den Juni. Nur ein Ticket für ein Bloodywood-Konzert im Knust, das ich schweren Herzens spontan habe verfallen lassen, weil es mir zu heiß war und ich nicht in einer Sauna mit zig anderen Menschen herum hopsen wollte.\n\nVon meinen ToWants für das dritte Quartal 2026 haben sich einige realisiert: Ich habe einen Monat lang fast jeden Tag Musik gemacht, meine Bilder für den 12tel-Blick und Projekt52 fertig bekommen und Madsen im Stadtpark gesehen.\n\n### Macht Euch laut 1\n\nIm Mai waren wir durch den Inselurlaub demomäßig verhindert. Der Juni bot aber eine zusätzliche Veranstaltung: „Es reicht“, organisiert von Gewerkschaften und der Linken. Diese Demo richtete sich gegen die radikalen Sparmaßnahmen bei denen, die sowieso schon sehr wenig, im Grunde zu wenig haben. (Karte mit aktuellen Terminen für den Juli)\n\nIn diesem Bereich wünsche ich mir mehr Solidarität von den nicht Betroffenen. Wenn wir weiter daran vorbei sehen, wie arme, behinderte oder sonstwie marginalisierte Menschen immer mehr drangsalisiert und für alle möglichen gesellschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht werden, sehe ich unser Land und den Zusammenhalt hier in eine sehr beunruhigende Richtung abrutschen.\n\nDie Prüfdemo war deutlich besser besucht. Und das bei einem Wetter, das meinem Sonnenscheinfan einiges abverlangte. Einerseits finde ich es schade, dass sich bei Protesten gegen den Sparkurs weniger Menschen einfinden. Andererseits liebe ich Hamburg dafür, dass es in Sachen AfD-Prüfverfahren so stabil ist. Selbst massive Wolkenbrüche hindern die norddeutsche Seele nicht am Tanzen für die Demokratie.\n\nBeim eigentlichen Demozug wurde es zum Glück trockener. Die Seifenblasendüse und die vielen musikalischen Zwischenstationen sind wieder mal Beispiele dafür, wie fröhlich und kreativ linke Demos sind. Und diese zuversichtliche Gemeinschaft brauche ich von Zeit zu Zeit, um nicht mental unterzugehen. Das, und außerdem ist es ermutigend, wie beharrlich diese Prüf-Demos am Ball bleiben.\n\nIm Juli ist in Hamburg zunächst Sommerpause, der nächste Prüftermin ist erst am 8. August. Da sind wir selbstverständlich wieder dabei.\n\n### Macht Euch laut 2\n\nAn der Einfahrt zu unserer Straße steht eine Litfaßsäule. Und dieses Old-School-Informationsmedium hat mir schon diverse Ideen zur Gestaltung meiner Freizeit mitgegeben. Unter anderem hing dort die Liste mit Veranstaltungen im Stadtpark. So kam es, dass ich mir vor dieser lauschigen Freiluftkulisse Madsen angesehen habe.\n\nZum ersten Mal habe ich sie 2005 auf dem Hurricane gesehen. Da spielten sie im ersten Slot, schätzungsweise um 11 Uhr vor einem ziemlich überschaubaren Publikum. Und sie haben sie gefreut wie die Schneekönige. Diese bodenständige Haltung und Freude am Musikmachen vor Menschen haben sie sich über die Zeit super bewahrt.\n\nIch mag an Madsen die wilde Genremischung und ihre klare Haltung zu ihren Mitmenschen. Mit beiden Füßen auf dem Teppich und mit dem Herzen voller Zuversicht haben sie im Stadtpark Menschen aller Altersklassen mitgerissen. Inklusive der immer noch beliebten Geschichte, bei der sich alle hinhocken und dann auf Ansage hochhopsen und dann total eskalieren. Ich dachte eigentlich, ich sei zu alt für diese Art Mumpitz, allerdings hat sich mein Schrittzähler am Ende sehr bedankt.\n\nIn den Tagen danach habe ich das Lied „Macht Euch laut“ (YouTube-Link) rauf und runter gehört und auch im Rahmen meiner noch zu verbloggenden Monatschallenge „Jeden Tag Musik machen“ zur Ukulele gesungen. Sie haben so recht, es bringt uns als Gesellschaft nicht weiter, wenn wir uns auf dem Sofa über Missstände ärgern. Oder uns in den sozialen Medien beschweren, aber nicht bei denen, die wirklich etwas ändern könnten.\n\n> „Von allein kommt keine Rebellion\n> Schweigen bringt keine Revolution!\n> Ich kann euch nicht hören. Warum dreht ihr nicht auf?\n> Macht euch laut!\n>\n> Von allein hören keine Kriege auf!\n> Nichts passiert, wenn man nur daran glaubt\n> Sagt was ihr denkt, dann hört man euch auch\n> Macht euch laut!“\n>\n> Madsen\n\nDie Vorband „Kochkraft durch KMA“ kann ich auch rundherum empfehlen. Eine junge Post-Punk-Band beim Gand Hotel van Cleef, die viel zu sagen hat und sehr charmant damit umging, dass die Frau am Synthesizer einen Soundschnipsel zuhause vergessen hatte, der für einen Song essentiell war. Sie haben dann ein anderes Lied präsentiert und das freundliche Hamburger Publikum hat sie umso herzlicher abgefeiert.\n\n### Was habe ich im Juni 26 gelesen?\n\n#### Geklaute Federn\n\nAuf LinkedIn gab es eine merkwürdige Begebenheit. Ich habe davon im Fediverse erfahren, weil das inszwischen mein einziges Online-Netzwerk ist. Und zwar stellte Eva Wolfangel fest, dass der Post eines andereren Menschen teils wortgleich mit einem ihrer früheren Beiträge war. Er wunderte sich selbst darüber, denn er hatte ihren Post wohl nicht gelesen.\n\nAnscheinend hat die von ihm genutzte KI ihren Text gefressen und nicht weiter verdaut, sondern in großen Brocken einfach wiederverwendet. Was sie an Recherche investiert hatte, konnte der spätere Poster sich sparen, weil sich das Sprachmodell einfach an Eva Wolfangels Arbeit bediente.\n\nUnd das ist das, worauf es mit großer Wahrscheinlichkeit hinaus läuft: Dass sich Menschen fragen, wofür sie Zeit und Energie investieren, wenn andere sich einfach per Prompt dranhängen. Wie Inhaltsvampire, die sich nicht einmal Gedanken machen, wo die Federn herkommen, mit denen sie sich schmücken.\n\n> „Der Journalismus läuft gerade Gefahr, genau in diese kaum auflösbare Tragödie zu laufen. Weil es für einzelne attraktiv ist, berufsethische Maßstäbe außen vor zu lassen und weil sie vom Diebstahl profitieren, ist ihnen sowohl der Vertrauensverlust in die Branche als auch die langfristigen Folgen für die Existenz des Journalismus egal.“\n>\n> Eva Wolfangel\n\nDisclaimer: Es geht mir nicht darum, ob jemand sich bei der Rechtschreibung oder dem Formulieren eigener Gedanken unterstützen lässt. Sondern dem Verfassen von ganzen „Beiträgen“, die scheinbar magisch aus dem Nichts kommen, deren Bestandteile in Wirklichkeit aber woanders geklaut wurden.\n\n### Was habe ich im Juni 26 gehört?\n\n#### Sitzstreik und Stoffwechsel\n\nIch höre gerne historische Podcasts über Frauen. Einer davon behandelt spezifisch Wissenschaftlerinnen, über die die meisten von uns heute nichts mehr wissen: Lost Women of Science. Eine davon ist Kamala Sohonie. Sie hat unter anderem in der Forschungsgruppe des indischen Nobelpreisträgers Raman gearbeitet. Weil ich während meiner kurzen Zeit als Chemikerin selbst Ramanspektroskopie betrieben habe, war das für mich noch ein extra Anknüpfungspunkt.\n\nRaman selbst war ein Beispiel dafür, wie jemand Erwartungen sprengen kann. Er war der erste indische Nobelpreisträger und hat dabei selbst gegen Widerstände arbeiten müssen. Und gleichzeitig hat er zunächst Kamala Sohonie als Mitarbeiterin abgelehnt. Weil sie eine Frau war. Daraufhin setzte sie sich, inspiriert von Mahatma Gandhi, vor sein Büro, bis er nachgab.\n\nSei entdeckte, dass das Enzym Cytochrome C nicht nur in Tieren, sondern auch in Pflanzen am Stoffwechsel beteiligt ist. Später arbeitete sie allerdings an der Frage, wie die indische Bevölkerung, vor allem deren Kinder, bezahlbar mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden konnte.\n\nIhre Geschichte ist für mich so faszinierend, weil ich persönlich mit Widerständen nicht so mutig umgehe. Ich bewundere ihr Durchhaltevermögen genauso wie ihren Idealismus. Und Geschichten wie ihre dürften viel öfter erzählt werden.\n\n### Was habe ich im Juni 26 gesehen?\n\n#### Good Omens 3\n\nEs kann sein, dass wir den dritten Teil von „Good Omens“ schon im Mai gesehen haben. Wichtiger aber ist, dass ich heillos begeistert war von diesem Finale. Die Geschichte dreht sich um zwei Engel, die im Originalroman namens „Good Omens“ (der Grundlage der ersten Staffel) versuchen, die Apokalypse zu verhindern.\n\nAziraphale bekommt dabei Ärger von den bürokratischen Mächten des Himmels, Crowley als gefallener Engel muss den Interventionen der Dämonen aus der Unterwelt ausweichen. Das Ganze ist lustiger, als es klingt.\n\nDie zweite Staffel endete mit einem Cliffhanger. Aziraphale wurde im Himmel befördert, Crowley war enttäuscht, dass sein bester Freund diese Position annahm, statt anzuerkennen, wie tief die Beziehung war, die sich zwischen den beiden entwickelt hatte. Crowley wäre lieber aus dem ganzen System ausgestiegen und hätte sich mit Aziraphale irgendwohin verkrümelt.\n\nDer dritte Teil von Good Omens war keine Serie, sondern eine einzige Erzählung in Spielfilmlänge. Das Ende hat für mich alle Fäden sehr erfreulich verknotet und war zumindest einem der beiden Autoren, Terry Pratchett, mehr als angemessen. Und Crowely wurde endlich so wertgeschätzt, wie ich ihm das gewünscht habe.\n\nSpoiler\n\nDie Trilogie basiert hauptsächlich auf dem biblischen dualistischen Weltbild mit all seinen Figuren und Widersprüchen. Crowley hat immer wieder die relevanten Fragen gestellt, zum Beispiel, womit die Menschen außerhalb der Arche die Sintflut denn nun wirklich so sehr verdient hatten. Alles wird als gut und böse eingeteilt und zwar immer aus der Sicht der himmlischen Bürokratie.\n\nKurz vor Schluss wird deutlich, dass Crowley der „beste Engel“ ist. Er hat zwar als Dämon schon fiese Dinge angezettelt, zum Beispiel für einen Dauerstau auf der M25 um London herum gesorgt. Allerdings wirkt er auf mich eher wie Loki. Wie eine dringend notwendige Figur, die den Status Quo hinterfragt. Die nicht einfach nur die Phrasen von oben zur Kenntnis nimmt und Aufträge abarbeitet. Da hat Aziraphale nicht immer eine gute Figur gemacht.\n\nZum Schluss zerstört Gott auf Crowleys und Aziraphales Bitte hin das ganze Universum, um Platz zu machen für ein neues Universum ohne Götter, Engel oder Dämonen, dafür mit freiem Willen. Das war so ein Terry-mäßiges Ende der ganzen großen Geschichte, dass ich in ein Dauergrinsen verfallen bin.\n\nZumal auch alle wichtigen Figuren des Films in diesem neuen Universum wieder auftauchten und sich wieder fanden. Als am Ende auch noch etwas fürs Herz, als Anthony Crowley und Asa Fell im gemeinsamen Garten sitzen und in die Sterne blicken.\n\n#### Kommunikation und Manipulation\n\nFunFacts ist ein tolles Format. Hier gibt es täglich zehn bis zwanzig Minuten unterhaltsam präsentierte Informationen über gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen. In einer besonders schönen Folge erklärt der Mentalist Timon Krause, mit welchen Mitteln Menschen sehr einfach manipulierbar sind: mit Wiederholungen, der Erzeugung von Angst, scheinbaren Begründungen und bildhafter Sprache zum Beispiel.\n\nNetterweise gibt er auch Tipps, wie wir uns vor Manipulationen schützen können. Ich verrate wohl nicht zuviel, wenn ich schreibe, dass ein Bewusstsein für diese Techniken schon die halbe Miete ist.\n\n### Was habe ich im Juni 26 gebloggt?\n\nProjekt52 April 26 – Kochen, Fantasie, Gelernt, Kuscheltier\n\nMein Beitrag zu Projekt52 April 26. Die Themen waren „Kochen“, „Gelernt“, „Fantasie“ und „Kuscheltier“.\n\nProjekt52 Mai 26 – Lesen, Funkeln, LED, Handy, Sehnsucht\n\nMeine fünf Bilder zum Projekt52 Mai 26 zu den Stichworten „Lesen“, „Funkeln“, „LED“, „Handy“ und „Sehnsucht“.\n\nJeden Tag tanzen – Meine Challenge im Mai 26\n\nIm Mai 26 hieß mein Monatsvorhaben „Jeden Tag tanzen“. Das war wieder eine Challenge, die super lief und bereichernd war.\n\nProjekt52 Juni 26 – Baum, Wald, (Un)-Gemütlich, Buchstabe\n\nMeine vier Bilder zum Projekt52 Juni 26 passend zu den Stichworten „Ungemütlich“, „Baum“, „Wald“ und „Buchstabe“.\n\n12tel-Blick Juni 26\n\nFür meinen Beitrag zum 12tel-Blick Juni 26 wollten die Schwäne mal wieder nicht mit ins Bild. Vielleicht war ihnen auch zu heiß?\n\nMonatsrückblick Mai 26 – Flieder und Fluxkompensator\n\nMein Monatsrückblick Mai 26: Spät aber doch berichte ich über einen Inselurlaub, ein Nostalgiemusical und Generationenverständigung.\n\nToWants für das 3. Quartal 26\n\nMeine ToWants für das 3. Quartal 26 erscheinen wie geplant vor dem Juli. Es wird wieder musikalisch und kreativ und nachsichtig.\n\n### Monatsrückblick Juni 26 in Mastodönekes:\n\n> „Making your ancestors proud is commendable, but it is far more crucial to make your descendants proud.“\n>\n> Herbivore\n\n> „bitte vergesst bei dem heißen wetter nicht eine schale wasser für ein französisches kernkraftwerk rauszustellen“\n>\n> 1 Primåt\n\n> „The only thing you can do about awful people is not be one of them.“\n>\n> „If you have the power to offer someone a little relief, do it. You know what a little relief feels like? It feels like a lot.“\n>\n> Inspirational Skeletor\n\n> „There is more to be learned from wearing a dress for a day, than there is from wearing a suit for a lifetime.“\n>\n> Zitat von Larry Mitchell (1977). The Faggots & Their Friends Between Revolutions.\n>\n> Gepostet von Fuzzy Leapfrog\n\n### Und was war sonst noch los?\n\nIm Juni hat der Holunder geblüht und ich habe jede Gelegenheit genutzt, meine Nase in die Blüten zu stecken.\n\nIch habe im Garten Braunkappen angepflanzt. Zwischenzeitlich konnten wir drei davon ernten, die es wohl eilig hatten.\n\n### Vorherige Junirückblicke\n\nJuni 23: Es war heiß und trocken, dafür bin ich viel zum Wandern draußen gewesen. Und zum Schnuppern an den Lindenblüten.\n\nJuni 24: Es gab ein Cousinentreffen in Osnabrück, eine Pixi-Ausstellung in Hamburg und leider eine Dauerbaustelle vor unserer Straßenausfahrt.\n\nJuni 25: Ich war im Ernst-Barlach-Museum in Wedel und ansonsten zum Untersuchungsmarathon wegen meiner Dauermüdigkeit.\n\n### Was habe ich im Juli 26 vor?\n\n  * Wacken\n  * Nichtstun\n  * Klingonische Vokabeln lernen\n  * Sauerteige ansetzen\n\n\n\nDas war mein Monatsrückblick Juni 26. Schreibst du auch mehr oder weniger regelmäßig Rückblicke? Mir hat zum Einstieg die Anleitung von Judith Peters geholfen.\n\nFragen\n\n* * *\n\nAuf meinem Blog erscheinen regelmäßig Beiträge wie dieser in der\n\nKategorie Rückblicke",
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