Top Of The World: Die vergessene Single

Henning Uhle June 21, 2026
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Ich habe vor ziemlich genau einem Jahr meine Single „Top Of The World“ über Ditto Music veröffentlicht. Und ich habe nie darüber gebloggt? Zumindest habe ich nichts dazu im Blog gefunden. Vielleicht habe ich die Nummer irgendwann mal erwähnt. Aber einen direkten Artikel wie sonst zu meinen Veröffentlichungen gibt es hier nicht. Ich habe keinen blassen Schimmer wieso. Denn ganz ehrlich: Da ist mir schon etwas ziemlich erhabenes gelungen. Da muss ich wohl mal ein paar Takte erzählen. Wenn dir eine Melodie im Kopf bleibt… „Top Of The World“ begann als kleine Piano-Klimperei. Lange Zeit hatte ich mit dieser doch ungewöhnlichen Rhythmik der Piano-Melodie zu kämpfen. Aber ich wusste ziemlich schnell: Alter, was hast du denn hier geiles am Wickel? Irgendwie war mir klar, dass das eine ziemlich besondere Nummer werden würde. Wenn ich doch nur wüsste, wie ich damit weitermache, war so in meinem Kopf los. Und so dachte ich mir: Fügst du einfach mal einen Pluck-Sound und ein paar Pads hinzu. Meine Fresse, und dann wuchs das Ding an. Es wurde immer größer und größer. Und dann hatte ich so einen Fake-Build gebaut, in den der Drop reinzimmert. Das ist der Punkt, an dem ich dachte: Jetzt hebt er mit seinem Paraglider vom Berg ab. Exakt deshalb heißt das Monster „Top Of The World“. Ich habe dann weiter gebaut. Die ganze Nummer musste ja irgendwie groß bleiben. Erhaben, mächtig, die muss dich aus dem Alltag holen. Genau das ist mit „Top Of The World“ gemeint. Nein, das sollte kein schnöder, immer gleicher Melodic House sein. Und über allem die Haupt-Melodie. Die kommt auch immer wieder zwischendurch als Fragmente durch. Das war alles so gedacht und gewollt. Meine Fresse, ich war vielleicht froh, dass mir das Stück exakt so gelungen ist, wie ihr es über all auf den Streaming-Portalen hören könnt. Ich habe dann sogar noch eine längere Version für die Clubs gebaut. Aber auch die sollte den gleichen Charme haben wie die ursprüngliche Version. Top Of The World: Ganz vergessen, das zu erwähnen Warum ich nicht über „Top Of The World“ gebloggt habe, weiß ich nicht. Ich halte das für eine der Nummern, die mir am besten gelungen sind. Es ist exakt so erhaben geworden, wie das Ding sich halt entwickelt hatte. Bei diesem Monster-Drop hatte ich das erste Mal sogar fast ein bisschen Pipi in den Augen, so gut fand ich das. Ich habe keinen blassen Schimmer, wieso ich davon nie irgendwas hier im Blog erzählt hatte. Das Bild, was als Artwork für die Single bei den Streaming-Diensten angezeigt wird, entstand am 13. August um 13:25 Uhr auf der Schneekoppe. Da war ich damals mit meiner Tochter. Sie war ergriffen von dem Blick über das ganze Sudetenland. Ich auch. Plötzlich merkt man, dass man viel kleiner ist, als man denkt. Bis man sich in Gedanken den Paraglider umschnallt und abhebt. Das ist das Gefühl, das ich mit „Top Of The World“ vermitteln wollte. Die Nummer könnt ihr auf allen möglichen Streaming-Plattformen hören. Die Single mit den beiden Versionen von „Top Of The World“ ist ziemlich genau 11 Minuten lang. Laut den Statistiken von Ditto Music wurde die ganze Single knapp 250 mal gespielt. Wenn ihr wollt, könnt ihr sie euch ja gern auch mal anhören. Einfach unten auf das Bild klicken, euren Streaming-Dienst auswählen und laufen lassen. Aber warum habe ich vergessen, das Ding zu erwähnen?

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