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  "publishedAt": "2026-05-10T20:30:00.000Z",
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  "textContent": "Hélène Huby – Wettlauf ins All [2026] Wertung: | Kritik von Jens Adrian | Hinzugefügt am 9. Mai 2026 Trailer von DOK.fest München via YouTube.com Powered by JustWatch — Jetzt Streamen Bei: Genre: Dokumentation Laufzeit: 91 min. Produktionsland: Deutschland Produktionsjahr: 2026 FSK-Freigabe: noch nicht bekannt Regie: Lena Leonhardt Personen: Hélène Huby Hintergrund: Dokumentarfilmerin Lena Leonhardt beleuchtet in Hélène Huby – Wettlauf ins All die Titel gebende Raketenwissenschaftlerin, die als Ko-Gründerin und Leiterin der in Europa ansässigen The Exploration Company nicht weniger anstrebt, als die Demokratisierung der Weltraumforschung. In ihrem Porträt beleuchtet sie dabei nicht nur die Herausforderungen, die Huby in einer so zukunftsgerichteten Branche erwarten, sondern bietet gleichzeitig einen privaten Blick auf das Leben von Hélène Huby, die weit weniger bekannt ist, als die polarisierendste Figur auf dem Gebiet der privaten Weltraumwirtschaft, Elon Musk, dabei aber nicht minder inspirierend oder einflussreich. Kritik: Es gibt einige wenige Namen, die den Menschen rund um den Globus im Bereich der Weltraumforschung ein Begriff sind. Angefangen von der NASA und der ESA ist seit Jahren das Unternehmen SpaceX kaum mehr wegzudenken. Doch es gibt zahlreiche Firmen, die sich auf dem aufstrebenden Markt der kommerziellen Weltraumwirtschaft etablieren wollen. Dokumentarfilmerin Lena Leonhardt richtet in ihrem Porträt Hélène Huby – Wettlauf ins All den Blick auf eine Frau, die aus mehreren Gründen eine Ausnahmepersönlichkeit, nicht nur in diesem Sektor darstellt. Das zu sehen, ist geradezu inspirierend, selbst wenn der Erzählung ein richtiger Abschluss fehlt. Mit gerade einmal Mitte Vierzig hat Hélène Huby einen Lebenslauf vorzuweisen, der denjenigen der allermeisten Menschen mühelos in den Schatten stellt. Die Wissenschaftlerin studierte in Frankreich mit niemand geringerem als Staatspräsident Emmanuel Macron, erreichte einen Masterabschluss in Wirtschaft und Mathematik sowie Öffentliche Verwaltung. Sie ist Mitbegründerin und Leiterin des deutsch-französischen Raumfahrt-Start-ups The Exploration Company und war zuvor bereits u. a. Bei Airbus beschäftigt, wo sie als Vize-Präsidentin für das Orion Raumfahrt-Servicemodul verantwortlich zeichnete. Auch hat sie mehrere andere Firmen und Stiftungen gegründet. Gleichzeitig ist sie verheiratet und Mutter von vier Kindern. Nicht nur, dass sie dabei die einzige Frau ist, die eine Raumfahrtfirma leitet, sie kämpft für eine Vision, die sich von derjenigen der meisten anderen Firmengründer grundlegend unterscheidet. Anstatt mit jeglichen Investoren schnellstmöglich das Wettrennen um den Weltraum gewinnen zu wollen, setzt Huby darauf, die Expertise und Technologie explizit in Europa zu verankern. Während bei SpaceX die Macht über den Zugang zum sowie die Erforschung des Weltraums in der Hand eines Einzelnen konzentriert wird, strebt sie nach einer Demokratisierung der Technologie. Es ist ein hehres Ziel, das aber am Ende gleichermaßen davon abhängt, ob ihre Vision einer in Europa entwickelten Raumkapsel, die letztlich günstiger sein soll, als diejenige von SpaceX, ins All befördert durch die europäische Trägerrakete Ariane, die Erwartungen tatsächlich erfüllen kann. Was für ein Druck auf Hélène Huby dabei lastet, macht Hélène Huby – Wettlauf ins All durchaus greifbar und zeigt die Leiterin des am schnellsten wachsenden Raumfahrt Start-ups doch ohne Allüren wie beispielsweise der egozentrische Elon Musk sie an den Tag legt. Stattdessen gewährt Filmemacherin Leonhardt private Einblicke ins Familienleben und zeigt Huby, wie sie abseits der Arbeit einen Gegenpol zu vielen Meetings, Lagebesprechungen und notwendigen Kontakten in die Industrie und Politik sucht, indem sie Tennis spielt, als Bergsteigerin Gipfel erklimmt, oder meditiert. Gleichzeitig beherrscht die Firmengründerin mehrere Sprachen und musiziert – es ist ein Repertoire, das einzig durch ihren Fokus in geschäftlichen Belangen in den Schatten gestellt wird. Auch wenn Hélène Huby – Wettlauf ins All bereits dem Titel nach den Fokus auf die Person im Zentrum legt, zeichnet der Dokumentarfilm gleichzeitig in Teilen den Werdegang ihres Raumfahrt Start-ups nach, das bestimmte Meilensteine erreichen muss, um weiter Investoren anlocken zu können, ohne die das Ziel, Fracht und Menschen mit der Kapsel ins Weltall zu befördern, unerreichbar bleibt. Welche Rolle die übrigen interviewten Personen dabei einnehmen, wird aber nicht immer ganz deutlich und wenn Dokumentarfilmerin Lena Leonhardt im Vergleich aufzeigt, welchen Stellenwert SpaceX in der Raumfahrt heute einnimmt, hat man das Gefühl, als wollte sie die Entwicklung der beiden Firmen gegenüberstellen. Doch dazu kommt es nicht, weshalb die vielen Einblendungen von Interviews mit Elon Musk oder eines ehemaligen SpaceX-Mitarbeiters fehlplatziert wirken. Dies würde eher dann Sinn ergeben, wenn der unterschiedliche Führungsstil stärker ins Zentrum gerückt würde, aber hier gewährt die Dokumentation nicht allzu viele Einblicke. Schade ist ebenfalls, dass Hélène Huby – Wettlauf ins All in gewisser Weise ein richtiger Abschluss vorenthalten bleibt. Leonhardt kehrt zwar in der zweiten Hälfte immer wieder zu entscheidenden Kapseltests von The Exploration Company zurück, aber leider bleibt dem Start-up hier der große Durchbruch verwehrt. Das macht das Porträt selbst nicht weniger interessant und sieht man Hélène Huby, wie sie die technischen und finanziellen Aspekte ihrer Firma gleichermaßen voranbringt, während sie für fundamental andere, im Kern europäische Werte eintritt, was den Zugang zum Weltraum anbelangt, ist das nicht nur beeindruckend, sondern auch inspirierend. Wie sie aber dorthin gelangt ist, ihren privaten Werdegang im Vorfeld, klammert der Dokumentarfilm ebenso vollständig aus, wie er Vergleiche zu Musk und seiner Firma zieht, die gleichermaßen ins Leere laufen, da auch sein Werdegang oder der von SpaceX zu wenig vorgestellt wird. Fazit: Dass Hélène Huby eine Frau mit einer Vision ist, verdeutlicht Filmemacherin Lena Leonhardt ebenso, wie dass sie eine Unternehmenskultur geschaffen hat, die sich nicht nur grundlegend von derjenigen von Elon Musk unterscheidet. Sie verfolgt ein ganz anderes Ziel, das sie nicht ihrer Person zugeordnet wissen will, sondern in den Dienst der Gemeinschaft stellt. Zu sehen, wie sie von einem Kongress zum Raketenstart jongliert, von Gesprächen mit Investoren bis zur Politik, ist ebenso beeindruckend, wie dass sie sich bei alledem Zeit für die Familie und einen geerdeten Lebensstil nimmt. Es ist eine Abkehr von einem geradezu narzisstischen Egotismus, der die Technologiebranche ansonsten dominiert, wobei die Erwartungshaltung, der sie sich gegenübersieht, unvorstellbar groß bleibt. Doch versucht Hélène Huby – Wettlauf ins All, den Vergleich zwischen Huby und Musk zu ziehen, stellt ihr Start-up immer wieder SpaceX gegenüber. Tiefgehende Einblicke warten hier allerdings nicht. Als Porträt ist das aber so interessant wie gelungen und zeigt gleichzeitig, dass es nicht nur andere, nicht minder inspirierende Persönlichkeiten in diesem Wissenschaftsbereich gibt, sondern dass Huby für eine Vision steht, die den Weltraum als gemeinschaftliches Projekt begreift, anstatt als elitäre Spielwiese. Das macht nicht nur Hoffnung, sondern ist ungemein wertvoll.",
  "title": "Hélène Huby – Wettlauf ins All [2026]",
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