Schwefelwasserstoff im Kanalsystem sorgte für längeren Einsatz
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February 20, 2026
ALKOVEN. In Alkoven (Bezirk Eferding) standen Einsatzkräfte zweier Feuerwehren am Donnerstagnachmittag nach einem Austritt von Schwefelwasserstoff im Einsatz.
"Unklarer Geruch oder auch Gasgeruch wurde der Feuerwehr am 19. Februar 2026 gegen 16:00 Uhr aus Weidach gemeldet. (...) Aus dem Kanalsystem drang teilweise intensiver "Eiergeruch", was Hinweise auf Schwefelwasserstoff darstellen. Die Bewohner des betreffenden Gebäudes wurden ersucht, das Haus zu verlassen, während ein Atemschutztrupp erste Messungen durchführte, welche bis zu 300ppm Schwefelwasserstoff ergaben. Umfangreiche Belüftungsmaßnahmen waren die Folge. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie der ebenso verständigten Linz AG versuchte man, die Quelle der Verunreinigung zu ermitteln. Als Gegenmaßnahme galt es, das Kanalsystem zum spülen, da auch hier Messungen alarmierend hohe Konzentrationen ergeben haben. Diese zogen sich teilweise bis ins Ortsgebiet von Alkoven, da auch von dort eine "stinkende" Alarmmeldung einging. (...) Parallel dazu wurden 25 Häuser entlang des betroffenen Bereiches begangen und Kontrollmessungen vorgenommen. Mit den vorhandenen Gasspürgeräten konnten gegen 19:00 Uhr sodann keine Schwefelwasserstoffkonzentrationen mehr nachgewiesen werden, sodass die Maßnahmen der Feuerwehr zu Ende waren."
Feuerwehr Alkoven, Homepage
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