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  "publishedAt": "2026-07-09T13:30:00.000Z",
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    "Microsoft beschreibt die Funktion"
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  "textContent": "Windows 11 bringt mehrere KI-Funktionen mit, die sofort weiterhelfen. Live-Untertitel zeigen jeden Ton als Text, eine Echtzeit-Übersetzung läuft auf passender Hardware, und Recall durchsucht zurückliegende Bildschirminhalte. Manches steht jedem offen, anderes hängt am Gerät.\n\nMicrosoft verteilt die KI-Funktionen schrittweise und nach Hardware gestaffelt. Ältere Rechner erhalten die Grundfunktionen, neuere Geräte mit eigener KI-Einheit bekommen mehr. Nicht jedes System zeigt sofort alle Optionen, und mit jedem größeren Update kommt Weiteres hinzu. Mehrere Funktionen helfen schon heute im täglichen Einsatz, ohne dass Sie Zusatzsoftware installieren müssen. Die offizielle Anleitung zu den Live-Untertiteln stellt Microsoft auf seinen Support-Seiten bereit.\n\n## Live-Untertitel verwandeln jeden Ton in Text\n\nDie Funktion fängt das Audiosignal Ihres Rechners ab, erkennt gesprochene Sprache und blendet sie als Text ein. Das funktioniert unabhängig von der App. Ob YouTube im Browser, eine Mediathek, ein Podcast, ein Hörbuch oder die Stimme des Gegenübers in einer Videokonferenz – der Text läuft mit. Der Rechner verarbeitet alles vor Ort. Nach dem einmaligen Download der Sprachdateien benötigen Sie keine Internetverbindung mehr, und nichts davon wandert in die Cloud.\n\nZum Einschalten genügt die Tastenkombination _Windows + Strg + L_. Alternativ klicken Sie sich über “ _Einstellungen” - > “Barrierefreiheit” -> “Untertitel_” durch und stellen die Live-Untertitel auf Ein. Beim ersten Start lädt Windows die passenden Sprachpakete herunter, ein Vorgang von wenigen Sekunden. Deutsch steht für die reinen Untertitel zur Verfügung.\n\nThomas Joos\n\nÜber das Zahnrad im Untertitelfenster passen Sie Position, Schriftgröße und Farbe an. Sie verschieben den Textbereich an den oberen oder unteren Rand oder lassen ihn frei schweben. Auf Wunsch bezieht die Funktion auch das Mikrofon ein und verschriftlicht Ihre eigene Stimme, praktisch bei Diktaten oder Gesprächen vor Ort.\n\nEin Filter blendet Schimpfwörter aus. Mehrere Grenzen sollten Sie kennen. Das System erkennt nur menschliche Sprache, Liedtexte und Geräusche bleiben außen vor. Treffen Mikrofon- und Computerton zusammen, hat die Tonausgabe des Rechners Vorrang.\n\n_Übrigens: Sollten Sie Windows 11 Home im Einsatz haben, dann entgehen Ihnen die vielen Vorteile der Pro-Version, die wir Ihnen hier vorstellen. Im PC-WELT Software-Shop ist das Windows-11-Upgrade für günstige 59,99 Euro statt 145 Euro erhältlich._\n\n## Die Übersetzung hängt an der Hardware\n\nDie Untertitel kann Windows auch übersetzen, doch dafür gelten engere Voraussetzungen. Nötig ist ein Copilot+ PC mit eigener KI-Einheit und mindestens Windows 11 in der Version 24H2. Auf solchen Geräten überträgt das System gesprochene Inhalte aus über 40 Sprachen ins Englische und aus 27 Sprachen ins vereinfachte Chinesisch, in Echtzeit und ohne Cloud.\n\nDer praktische Nutzen hat enge Grenzen. Die Zielsprache lautet Englisch oder vereinfachtes Chinesisch. Ein fremdsprachiges Video holt das System ins Englische. Für eine deutsche Ausgabe greifen Sie zu anderen Mitteln, darunter die eigenen Untertitelfunktionen von YouTube oder Netflix oder eine Übersetzung im Browser. Auf Rechnern ohne Copilot+ Technik bleiben die Standarduntertitel verfügbar, die Übersetzung erfordert die neuere Hardware.\n\nMicrosoft hat auf der Entwicklerkonferenz Build 2026 angekündigt, die lokale Spracherkennung und Funktionen wie die Live-Untertitel künftig auch auf normalen Prozessoren und Grafikkarten laufen zu lassen. Die Bindung an spezielle KI-Chips lockert sich damit, Microsoft verteilt die Neuerungen schrittweise über kommende Updates. Wann genau welche Sprache und welches Gerät an der Reihe ist, hat Microsoft offengelassen.\n\n## Recall durchsucht alte Bildschirminhalte\n\nRecall fertigt im Abstand weniger Sekunden Momentaufnahmen Ihres Bildschirms an, speichert sie verschlüsselt auf der Festplatte und macht sie durchsuchbar. Sie beschreiben mit eigenen Worten, was Sie gesehen haben, und das System liefert die passende Stelle zurück. Eine Webseite, ein Dokument oder eine App-Ansicht von gestern findet sich so wieder, auch ohne Dateinamen oder Verlauf.\n\nDie neue semantische Suche von Microsoft soll das Auffinden von Bildern vereinfachen, noch aber ist die Funktion nur in den Insider Builds von Windows 11 verfügbar.\n\nFoundry\n\nDer Vorteil zeigt sich bei häufiger Rücksuche. Suchen Sie oft nach früher gesehenen Inhalten, sparen Sie sich das mühsame Durchklicken von Ordnern und Browserverlauf. Bei seltener Nutzung bleibt der Gewinn gering, die offenen Datenschutzfragen bestehen weiter. Recall hält fest, was auf dem Schirm erscheint, darunter private Nachrichten, Bankdaten oder Gesundheitsinformationen. Ein Filter für sensible Inhalte greift, arbeitet aber nicht lückenlos. Deshalb sperren einzelne Programme, darunter Signal und der Brave-Browser, ihre Inhalte gegen die Aufnahme.\n\nMehrere Hürden schützen Sie vorab. Recall läuft nur auf Copilot+ PCs, setzt die Anmeldung über Windows Hello voraus und bleibt nach der Einrichtung ausgeschaltet. Erst Ihre bewusste Zustimmung startet die Aufnahmen. Pro Quartal beanspruchen die Momentaufnahmen bis zu 25 Gigabyte Speicher. Einzelne Apps und Webseiten können ausgeschlossen werden, Aufnahmen pausieren oder löschen.\n\nZum Abschalten öffnen Sie “Einstellungen” -> “Datenschutz und Sicherheit” -> “Recall und Snapshots” und stellen die Option zum Speichern der Aufnahmen auf Aus. Vorhandene Aufnahmen entfernen Sie an gleicher Stelle. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Deaktivieren und zum Löschen der Screenshots steht bereit.\n\nZur Prüfung per Programm steht das kostenlose Stop Recall von Ashampoo bereit. Das Tool kontrolliert den zuständigen Registry-Wert und schaltet die Funktion per Klick ab. Hilfreich ist das auch nach Updates, denn ein Update kann die Einstellung zurücksetzen. Microsoft beschreibt die Funktion und ihre Kontrollmöglichkeiten ebenfalls im eigenen Support.\n\n## Editor und Copilot erledigen kleine Aufgaben\n\nAuch der schlichte Editor von Windows kann inzwischen KI-Funktionen nutzen. Die Schreibtools aktivieren Sie über das Zahnrad oben rechts, indem Sie in den Einstellungen ganz nach unten scrollen und die entsprechende Option einschalten. Anschließend markieren Sie einen Text, klicken mit der rechten Maustaste und lassen ihn zusammenfassen oder mithilfe vorgegebener Optionen umformulieren. Wenn Ihnen die Funktion nicht gefällt, können Sie sie an gleicher Stelle jederzeit wieder deaktivieren.\n\nDer Copilot-Assistent beantwortet Fragen, formuliert Texte um und steuert auf Zuruf sogar Systemeinstellungen wie Bluetooth, die Bildschirmhelligkeit oder den Dunkelmodus. Starten lässt er sich über die Copilot-Taste auf neueren Tastaturen oder per Tastenkombination **Windows + C**. Viele Funktionen laufen dabei über die Cloud und erfordern ein Microsoft-Konto. Eine neue Suchfunktion namens „Ask Copilot“ soll mittelfristig die klassische Windows-Suche in der Taskleiste ersetzen, bleibt jedoch optional und wird nicht automatisch aktiviert.",
  "title": "Windows 11 KI-Funktionen: Live-Untertitel, Übersetzung und Recall – das brauchen Sie wirklich"
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