{
"$type": "site.standard.document",
"bskyPostRef": {
"cid": "bafyreibtpegrv3qgelcwuyq5ekakwhgc3pyibezmoydimgxoubnphbbpoq",
"uri": "at://did:plc:lcqnmkieaiknpxjwvmcefo6g/app.bsky.feed.post/3mppa3y7by3a2"
},
"coverImage": {
"$type": "blob",
"ref": {
"$link": "bafkreifgs2uvkfesalwmn73tmmigdrtstcgvep3hlkcdpfgcxmz34vgjdm"
},
"mimeType": "image/jpeg",
"size": 217508
},
"path": "/article/3182659/android-17-reduziert-versuche-bei-der-pin-eingabe-drastisch-der-grund.html",
"publishedAt": "2026-07-02T10:15:00.000Z",
"site": "https://www.pcwelt.de",
"tags": [
"Android, Smartphones",
"Android 17",
"Android 17: Diese vier Funktionen machen das Betriebssystem deutlich sicherer",
"Smartphones",
"Android 16",
"Google-Mitarbeiter hat auf X",
"wie in einem Support-Dokument erklärt wird",
"leicht zu erratenden Code",
"Passwort-Manager",
"Geheimes Easter Egg in Android 16 und 17 – so aktivieren Sie es",
"Android 17 ist endlich da: So bekommen Sie das Update",
"Android 17: Diese Smartphones bekommen das Update",
"Ich habe Android 17 getestet – Mein deprimierendes Fazit nach einer Woche"
],
"textContent": "Googles neues Betriebssystem Android 17 wird von vielen nur als “kleines” Update wahrgenommen, macht aber einiges anders als der Vorgänger. So möchte Google vor allem die Sicherheit verbessern und hat einige neue Funktionen dafür eingebaut (siehe Android 17: Diese vier Funktionen machen das Betriebssystem deutlich sicherer).\n\nZusätzlich ändert sich aber auch das Vorgehen beim Entsperren des Smartphones. Denn Android 17 erlaubt deutlich weniger falsche PIN-Eingaben als es noch bei Android 16 der Fall war. Das soll verhindern, dass Fremde sich Zugang zu Ihrem Android-Gerät verschaffen können.\n\nEin Google-Mitarbeiter hat auf X vorgerechnet, wie viele Versuche bisher möglich waren und was sich jetzt genau ändert:\n\n> Android 16 würde in der ersten Minute bis zu 10 Versuche, in 6 Minuten 20, in 25 Minuten 50, in 24 Stunden 110 und in 5 Jahren 1.800 Versuche zulassen. (…) Ab Android 16 QPR2 erlaubt die neue Richtlinie bis zu 6 Versuche in der ersten Minute, 7 in 6 Minuten, 8 in 25 Minuten, 12 in 24 Stunden und 19 in 5 Jahren. Nach 20 falschen Versuchen sind keine weiteren Versuche mehr zulässig.\n\nInsgesamt haben Android-Nutzer also nur noch 20 Versuche **insgesamt** , um ihren PIN-Code richtig einzugeben. Danach sind keine weiteren Eingaben mehr möglich und Sie müssen Ihr Konto wiederherstellen. Das ist ein ziemlich drastischer Einschnitt. Sie sollten also gut überlegen, was Ihr PIN ist, bevor Sie leichtfertig Versuche verschwenden.\n\n## Das ändert sich außerdem\n\nIn einigen Punkten macht Google die Erfahrung beim Entsperren des Geräts aber auch benutzerfreundlicher, wie in einem Support-Dokument erklärt wird. So soll ein und derselbe PIN, der mehrmals fälschlicherweise eingegeben wurde, dennoch nur **einmal** für die 20 Fehlversuche gelten.\n\nWenn Sie ein vorzeitiges Limit für falsche PIN-Eingaben erreichen (also beispielsweise sechs falsche Versuche in einer Minute), zeigt Ihnen der Sperrbildschirm eine leichter verständliche Zeit an, bis Sie es wieder versuchen können (zum Beispiel _In 30 Minuten noch einmal versuchen_ anstelle von _In 1800 Sekunden noch einmal versuchen_).\n\nWenn Sie die maximale Anzahl an Fehlversuchen erreicht haben, zeigt Android 17 außerdem einen Kurzlink zur Kontowiederherstellung an, den Sie auf einem anderen Gerät eingeben können. Damit ist es möglich, sich auf dem Smartphone wieder anzumelden, zum Beispiel, indem Sie es über “Mein Gerät finden” auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.\n\nOptional soll es auch möglich sein, die IMEI des Smartphones auf dem Sperrbildschirm anzuzeigen. Das soll vor allem Polizei und anderen Behörden dabei helfen, den Besitzer des Geräts eindeutig zu identifizieren (zum Beispiel durch Vorlage eines Kaufbelegs oder der Originalverpackung). Daher sollten Sie die IMEI auch niemals weitergeben.\n\n## Sichere Passwörter und PINs nach wie vor wichtig\n\nTrotz all dieser Änderungen, die in der Theorie dafür sorgen, dass Smartphones weniger leicht von Dieben geknackt werden könnten, sollten Sie vor allem auf eine sichere PIN setzen. Denn wenn Sie einen leicht zu erratenden Code verwenden, ist die Gefahr viel größer, dass Ihr Gerät auch bei 20 möglichen Versuchen entsperrt werden kann.\n\nSetzen Sie also auf einen PIN-Code, den Sie sich leicht merken können, der aber für andere Personen nicht so naheliegend ist. Außerdem sollten Sie wichtige PINs und Passwörter in einem Passwort-Manager speichern.\n\n**Lesetipps:**\n\n * Geheimes Easter Egg in Android 16 und 17 – so aktivieren Sie es\n * Android 17 ist endlich da: So bekommen Sie das Update\n * Android 17: Diese Smartphones bekommen das Update\n * Ich habe Android 17 getestet – Mein deprimierendes Fazit nach einer Woche\n\n",
"title": "Android 17 reduziert Versuche bei der PIN-Eingabe drastisch: Der Grund"
}