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Sony stellt Verkauf physischer Spiele-Discs ab 2028 komplett ein

PC-WELT – Homepage [Unofficial] July 1, 2026
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Sony hat soeben einen entscheidenden Schritt für den Gaming-Markt verkündet. Ab Januar 2028 wird es demnach keine physischen Versionen von Playstation-Spielen mehr geben. Sowohl First-Party-Studios als auch Dritthersteller sind von dieser Entscheidung betroffen.

Künftig können Sie neue Playstation-Spiele also nur noch in digitaler Form erwerben. Das geht im Falle von Sony nur über den offiziellen Playstation-Store, oder alternativ über den Kauf von digitalen Codes. Sony besitzt die alleinigen Vertriebsrechte für digitale Verkäufe ihrer Spiele.

Als Grund für die Entscheidung nennt Sony die zunehmende Verschiebung hin zum Kauf digitaler Produkte:

Dies ist ein logischer Schritt für Sony Interactive Entertainment, um sich an die Verbrauchertrends anzupassen, da die allgemeine Präferenz für digitale Medien deutlich über die für physische Datenträger hinausgeht. Dieser Wandel wird es uns ermöglichen, uns stärker an die Art und Weise anzupassen, wie der Großteil unserer Community heute am liebsten auf Spiele zugreift und diese spielt.

Auf bereits erschienene Spiele oder solche, die bis Januar 2028 auf den Markt kommen, soll die Entscheidung übrigens keine Auswirkungen haben. Das kommende Grand Theft Auto VI erscheint übrigens im November komplett ohne physische Version, die Box enthält lediglich einen Download-Code.

Vorbild Microsoft?

Sony ist nicht der erste Konsolenhersteller, der diesen Schritt ankündigt. Als Microsoft vor Release der Xbox One ankündigte, dass die Konsole ständig online bleiben müsste und der Verkauf physischer Spiele nur noch eingeschränkt angeboten würde, erntete das Unternehmen zahlreiche negative Reaktionen und Spott aus der Gaming-Community.

Bei der E3 2013 sprang Sony auf den Zug auf und machte sich öffentlich über die Entscheidung von Microsoft lustig, indem sie betonten, dass die Playstation 4 uneingeschränkt offline nutzbar ist. Dabei entstand auch dieses ikonische Video mit dem ehemaligen Playstation-Manager Jack Tretton und dem Spieleproduzenten Shuhei Yoshida:

Microsoft ruderte nach der Kritik zurück und veröffentlichte die Xbox One im November 2013 schließlich doch ohne Online-Zwang. Die Verkäufe der Xbox erholten sich aber nie wieder. Ob Sonys Entscheidung einen Einfluss auf den Erfolg der Marke haben wird, wird sich zeigen müssen.

Wirklich überraschend kommt diese Entwicklung allerdings nicht, denn die PS5 Pro besaß bereits kein eigenes Disc-Laufwerk. Auch das sorgte für einigen Unmut in der Playstation-Community.

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