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  "textContent": "#### Auf einen Blick\n\n### Unsere Wertung\n\n### Pro\n\n  * Altbekannter Surface Laptop\n  * Der neue Blickschutz funktioniert oft gut\n  * Die “Voice Focus”-Funktion ist ziemlich nützlich\n\n\n\n### Kontra\n\n  * Unangemessen hoher Preis\n  * Die gleiche alte Bauweise\n\n\n\n### Fazit\n\nDer Surface Laptop 8 for Business von Microsoft kommt einem sofort bekannt vor. Herzstück ist ein leistungsstarker Intel Core Ultra Series 300 (Panther Lake)-Prozessor. Doch leider ist das Gerät derart teuer, dass sich ein Kauf angesichts der wenigen neuen Funktionen kaum rechtfertigen lässt.\n\nPreis zum Zeitpunkt des Testberichts\n\nThis value will show the geolocated pricing text for product undefined\n\nAktuell bester Preis\n\n### Preis beim Test\n\n$3,299\n\n###  Aktuell bester Preis: Microsoft Surface Laptop 8 for Business\n\nShop\n\nPreis\n\n$3299\n\nJetzt ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nZum ersten Mal seit Jahren war ich nicht begeistert, ein neues Surface-Modell zu testen. Und auch nach dem ausführlichen Test bin ich eher enttäuscht.\n\nDabei hat der Surface Laptop 8th Edition (oder Surface Laptop 8) for Business zwei echte Pluspunkte vorzuweisen: ein Upgrade auf Intels hervorragende Prozessoren der Core Ultra 300-Serie (Panther Lake) und einen einigermaßen nützlichen Sichtschutz.\n\nLetzterer kann den Bildschirm auf Knopfdruck abdunkeln und unkenntlich machen. Leider hat Microsoft aber am traditionellen Aufschlag für Surface-Geräte festgehalten. Diese Preisgestaltung treibt die Kosten des Laptops in unattraktive Höhen.\n\nFairerweise muss man sagen, dass es sich hierbei um einen Laptop der Business-Klasse handelt. Eine Consumer-Version dieses Surface Laptops wird noch in diesem Jahr folgen, ausgestattet mit einem Qualcomm Snapdragon X2 Elite Extreme-Chip.\n\nBasierend auf meinen eigenen Tests beider Chips lässt sich sagen, dass der hier verbaute Intel Core Ultra 300-Prozessor den Snapdragon leicht übertreffen wird. Dies gilt zumindest für die Grafikleistung und möglicherweise auch für die Akkulaufzeit.\n\nEinige Surface-Fans könnten einwenden, dass Microsoft das Design des Laptops bereits optimiert hat. Andere könnten die Optik als altbacken kritisieren. Ich gehöre definitiv zur zweiten Gruppe. Ich muss mittlerweile auf Klebezettel zurückgreifen, die ich an der Unterseite der von mir getesteten Surface-Laptops anbringe. Warum? Sie sind im Alltag sonst praktisch nicht voneinander zu unterscheiden.\n\nMark Hachman / Foundry\n\n## Modell-Chaos\n\nDer Microsoft Surface Laptop 8 ist mit Bildschirmdiagonalen von 13,8 Zoll und 15 Zoll erhältlich. Microsoft vertreibt das Modell offiziell als “Surface Laptop for Business (8. Generation)” oder “Surface Laptop 8 for Business”.\n\nSie können den Surface Laptop for Business auch mit einem 13-Zoll-Display kaufen. Microsoft hat den Surface Laptop bisher noch nie mit einer solchen Bildschirmgröße angeboten, weshalb er schlicht als Surface Laptop for Business 13 Zoll bezeichnet wird.\n\nDurch den Kauf des kleineren Surface Laptops sparen Sie mehrere hundert Euro (die Preise beginnen bei 1.549 Euro, im Vergleich zu 2.119 Euro für den 13,8-Zoll-Surface Laptop 8). Die Auswahl der Komponenten beschränkt sich dann jedoch auf einen Core Ultra 5 325-Prozessor, bis zu 24 Gigabyte RAM und bis zu einem Terabyte SSD-Speicher.\n\nAuf dem Papier und in der Hand ist der Surface Laptop 8 for Business im Wesentlichen identisch mit dem Surface Laptop 7 aus dem Jahr 2024, der ab 1.199 Euro angeboten wurde. Zugegeben, dabei handelte es sich um eine Consumer-Version des Surface Laptop mit einem Snapdragon X1 Elite. Das ändert jedoch nichts daran, dass sich der Einstiegspreis im Vergleich zu vor zwei Jahren fast verdoppelt hat. Das macht das neue Gerät deutlich unattraktiver.\n\n## Kombination aus Alt und Neu\n\nDas Design des Surface Laptop hat sich seit Jahren kaum verändert. Direkt nach dem Auspacken liegt der Laptop angenehm in der Hand, während das glänzende Aluminiumgehäuse nun aus bis zu 64 Prozent recyceltem Material besteht. Da es jedoch leicht Fingerabdrücke anzieht, sollten Sie ein Mikrofasertuch immer griffbereit halten. Ich empfinde das Gewicht von 1,35 Kilogramm weder in der Hand noch in meinem Rucksack als unangenehm. Hier kann ich Entwarnung geben.\n\nIn einigen Aspekten unterscheidet sich der Surface Laptop 8 for Business von seinen Vorgängern. Da wäre zunächst der Prozessor: eine Leistungssteigerung durch den Intel Core Ultra Series 3-Chip, bekannt als Panther Lake.\n\nZu den verfügbaren Ausführungen gehören sowohl die Basis-Konfigurationen mit Core Ultra 5 und 7 als auch der Core Ultra X7 368, der über Intels leistungsstarke integrierte GPU verfügt. Lassen Sie sich davon jedoch nicht allzu sehr verunsichern. Bei längerem Betrieb wird die Grafikeinheit durch die begrenzte Kühlung im Laptop thermisch erheblich gedrosselt.\n\nZudem gibt es eine merkwürdige Auslassung: Die Surface-App, mit der sich die Ladeoptionen des Akkus sowie einige weitere Einstellungen verwalten lassen, fehlt. Ich musste sie von Hand aus dem Microsoft Store herunterladen.\n\nAußerdem bietet Microsoft als Option die “Privacy Screen”-Technologie an, die exklusiv für die 13,8-Zoll-Version verfügbar ist.\n\nIm Wesentlichen funktioniert die “Privacy Screen”-Technologie des Surface Laptops, ähnlich wie die “Privacy Display” getaufte Funktion auf dem neuen Galaxy S26 Ultra von Samsung.\n\nSie wird über eine neue Taste auf der Tastatur aktiviert, die als F1-Taste neben der Esc-Taste in der obersten Reihe angeordnet ist. Drückt man diese Taste, wird das Display dunkler und passt sich so an, dass es von den Seiten her schwerer lesbar ist. Microsoft erklärt an dieser Stelle, wie der Blickschutz funktioniert, ohne dabei die genaue Funktionsweise zu erläutern.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nDie Datenschutztechnologie nutzt die Fähigkeit des Laptops, die Helligkeit des Displays sowohl entsprechend den Präferenzen des Benutzers als auch in Abhängigkeit vom Umgebungslicht anzupassen. Je dunkler das Display, desto schwieriger wird es für neugierige Passanten, etwas auf dem Bildschirm zu erkennen.\n\nIn meinen Tests waren die Ergebnisse nicht eindeutig. In einem abgedunkelten Raum, wurde das Display aus einer Entfernung von einem Meter ab einem seitlichen Winkel von etwa 15 Grad zur Displayachse so dunkel, dass es fast nicht mehr zu erkennen war.\n\nIn einem helleren Raum blieb ein größerer Teil des Bildschirminhalts erkennbar. Ich konnte jedoch immer gut erkennen, um welche Art von Inhalt es sich auf dem Bildschirm handelte, auch wenn ich den eigentlichen Text nicht mehr lesen konnte. Ein Teil des Bildschirms blieb immer relativ gut sichtbar, es sei denn, ich saß sehr weit entfernt.\n\nEs ist schwer zu beurteilen, wie effektiv der Blickschutz wirklich ist. Die Wirksamkeit schwankte im selben Raum unter den gleichen Bedingungen einfach zu sehr. Schauen Sie sich einfach mal die folgenden Vergleiche an. Im ersten Beispiel musste ich die Perspektive leicht verändern.\n\nThe Surface Laptop 8 for Business mit aktiven und deaktiviertem Privacy Screen.\n\nAus dieser Perspektive scheint der Blickschutz kaum eine Wirkung zu entfalten. Ich habe mir dabei vorgestellt, wie es aus dem Blickwinkel einer Person aussehen würde, die auf einem Gangplatz im Flugzeug sitzt und beiläufig zu meinem Sitz über den Gang hinweg blickt. Aus dieser Perspektive glaube ich nicht wirklich, dass der Blickschutz von Microsoft wirklich funktioniert.\n\nAus einem anderen Blickwinkel betrachtet sind die Ergebnisse aber gar nicht so schlecht. Es wäre hilfreich gewesen, wenn Microsoft genau mitgeteilt hätte, in welchen Situationen der Blickschutz am wirksamsten arbeitet. In einem abgedunkelten Flugzeug, bei eingeschalteter Deckenbeleuchtung? In einem relativ hellen Raum wie meinem Büro?\n\nIn einem schlechter beleuchteten Raum schien der Blickschutz wirksamer zu arbeiten. Aber sollten Sie wirklich Ihre Arbeitsbedingungen anpassen müssen, um von dieser Funktion zu profitieren?\n\nIt does seem like the privacy screen’s efficacy is subject to the available light in the room.\n\nZudem ist mir eine leichte Fleckbildung auf dem Display aufgefallen, die aussieht wie ein schwacher, staubiger Schleier im Displayglas. Ich vermute, dass dies an der Beschaffenheit des Sichtschutzglases selbst liegt.\n\nVielleicht wurden hierfür einige der Pixel leicht versetzt? Das Ergebnis ist jedoch deutlich sichtbar: Eine weiße Webseite wirkt bei direkter Betrachtung leicht staubig. Dies ist nicht störend oder ablenkend, aber es war auffällig.\n\nWas die Ein- und Ausgänge betrifft, ist die Ausstattung des Surface Laptop 8 for Business recht übersichtlich: An der linken Seite befinden sich zwei Thunderbolt-4-/USB-C-Anschlüsse, über die mit dem entsprechenden Dock drei 4K-Displays mit 60 Hertz betrieben werden können.\n\nDie Anordnung sorgt jedoch dafür, dass ein Nutzer, der die Maus mit der linken Hand bedient, sich den Platz mit den Displaykabeln teilen muss. Außerdem gibt es einen USB-A-Anschluss und eine Kopfhörerbuchse.\n\nZwei Thunderbolt-4-Anschlüsse befinden sich neben dem USB-A-Anschluss an der Seite des Surface Laptop 8 for Business.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nAuf der rechten Seite befindet sich der Surface Connect-Anschluss, der beim kleineren Surface Laptop und beim neuen Surface Pro weggefallen ist. Das bedeutet, dass Sie das Gerät entweder mit so gut wie jedem handelsüblichen USB-C-Ladegerät oder mit dem mitgelieferten winzigen 60-Watt-Surface-Ladegerät wieder aufladen können.\n\nInsgesamt wirkt das Design des Surface Laptop 8 for Business robust und gut verarbeitet. Es ist jedoch erwähnenswert, dass das Kühlsystem im Vergleich zu früheren Generationen gänzlich unverändert geblieben ist: Die Luft strömt durch Lüftungsgitter im Scharnier nach außen.\n\nSelbst bei der Standardeinstellung des Laptops (Beste Energieeffizienz) musste ich nicht viel am Rechner tun, damit sich der Lüfter einschaltete. Unter Last war das Lüftergeräusch jedoch meist unauffällig.\n\nAuf der anderen Seite wartet ein einzelner Surface Connect-Anschluss darauf, dass der Surface Laptop 8 for Business mit Strom versorgt wird.\n\nMark Hachman / Foundry\n\n## Bildschirm\n\nKurzum, mir gefällt der Bildschirm des Surface Laptop 8 for Business einfach nicht.\n\nAuf dem Papier macht das Display noch einen guten Eindruck: Das HDR-Display bietet Dolby Vision IQ-Unterstützung mit adaptiver Farb- und Kontrastanpassung von bis zu 1300:1. Microsoft bietet zwei Anzeigemodi an: sRGB und „Vivid“. Der Hersteller gibt an, dass eine Helligkeit von bis zu 600 Nits erreicht werden kann. Ich habe insgesamt eine Leuchtdichte von 491 Nits gemessen, die jedoch bei aktiviertem Sichtschutz auf 163 Nits sank.\n\nDer Farbraum ist recht gut und blieb sowohl bei aktiviertem als auch bei deaktiviertem Sichtschutz unverändert.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nDer Surface Laptop 8 for Business bietet ein Touch-Display. Dieses ist jedoch nur für die Bedienung mit dem Finger ausgelegt. Eine Eingabe per Stift wird nicht unterstützt. Das Display lässt sich ohnehin nicht vollständig zurückklappen, was die Verwendung eines Stifts schwer machen würde.\n\nWas ich am Bildschirm besonders schätze, ist eine oft unterschätzte Funktion: Die variable Bildwiederholfrequenz reicht von 120 Hertz bis hinunter auf 24 Hertz. Das ist großartig. Das 120-Hertz-Display erhöht die Bildwiederholfrequenz, wenn Sie es aktiv nutzen. Dadurch werden Mausbewegungen oder Spiele mit einer höheren Bildwiederholfrequenz dargestellt, was zu flüssigeren Bewegungen führt.\n\nWenn Sie auf einen statischen Bildschirm schauen, sinkt die Bildwiederholfrequenz auf 24 Hertz – weniger als die herkömmlichen 60 Hertz. Das senkt den Stromverbrauch, ohne dass Sie es wirklich bemerken. Der Akku hält entsprechend länger durch.\n\nDer Bildschirm wirkt allerdings etwas trüb, und es gibt eine leichte Fleckenbildung, die durch den Sichtschutz verursacht wird. Dies sorgt dafür, dass die Auflösung niedriger wirkt, als sie tatsächlich ist. Mit einer Kamera lässt sich dieses Manko nicht wirklich einfangen. Vielleicht bin ich durch die neue Generation von OLED-Displays auch einfach zu verwöhnt. Doch aus meiner Sicht lässt dieser Bildschirm einfach zu viele Wünsche offen.\n\n## Ton und Mikrofone\n\nMicrosofts Surface-Geräte gehörten zu den ersten Laptops, die mit ihrer Audioqualität überzeugen konnten. Daran hat sich nichts geändert. Die integrierten Omnisonic-Lautsprecher unterstützen Dolby Atmos und bieten mehr Lautstärke, als für einen kleinen Raum nötig wäre. Der Sound klang zwar etwas flacher, als ich ihn in Erinnerung hatte.\n\nDennoch benötigen Sie für diesen Laptop nicht unbedingt Kopfhörer. Die Audioqualität der verbauten Lautsprecher ist über den gesamten Frequenzbereich hinweg recht gut.\n\nDie beiden Studio-Mikrofone sorgen für eine neue Funktion namens “Voice Focus“. Diese soll in bestimmten, aber nicht näher genannten Anwendungen unterstützt werden. Der Algorithmus konzentriert sich dabei auf Ihre Stimme und nicht auf Geräusche im Hintergrund. Um diese Funktion auszuprobieren, nahm ich meine Stimme mit der Windows-App “Sound Recorder” auf, während ich im Hintergrund Musik und weißes Rauschen abspielte.\n\nBeide Hintergrundgeräusche blieben noch etwas hörbar. Das weiße Rauschen wurde deutlich besser herausgefiltert als der Gesang im Hintergrund. Hier wusste die Software einfach nicht, ob sie die abgespielte Musik beibehalten oder ausblenden sollte. Die meisten neuen Asus-Laptops bieten eine noch bessere Geräuschfilterung.\n\n## Tastatur und Touchpad\n\nDie Tastatur gehörte einst auch zu den Aspekten, die ein Surface-Gerät ausgezeichnet haben. Mittlerweile haben die anderen Hersteller jedoch aufgeholt. Mir sind dennoch keine Mängel an der Tastatur des Surface Laptop 8 for Business aufgefallen. Sie ist nicht deutlich besser oder schlechter als andere gute Laptop-Tastaturen.\n\nDas Tippen auf dem Surface Laptop 8 for Business war angenehm. Das großzügige haptische Touchpad sorgt ebenfalls für ein Klickgeräusch.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nDer neue Surface Laptop verfügt über die haptischen Touchpads, die Microsoft vor einigen Jahren eingeführt hat. Diese lassen sich über die gesamte Fläche anklicken. Dies ist im Vergleich zu herkömmlichen Touchpads ein echter Pluspunkt. Microsoft arbeitet zudem daran, ein subtiles haptisches Feedback auszulösen, wenn der Mauszeiger über bestimmte Bildschirmelemente bewegt wird, wie das “X” zum Schließen eines Fensters. Der Effekt ist sehr unauffällig, aber dennoch ein nettes kleines Detail.\n\nDas Touchpad lässt sich zudem über die Surface-App anpassen. Diese war auf meinem Testgerät jedoch nicht vorinstalliert. Die App kann jedoch kostenlos aus dem Microsoft Store heruntergeladen werden. Mit der Software können Sie festlegen, welcher Bereich des Surface-Touchpads auf Rechts- und Linksklicks reagiert.\n\n## Webcam\n\nDer Surface Laptop 8 for Business verfügt über eine 1080p-Kamera, die die Windows Studio-Effekte wie Hintergrundunschärfe, Bildausschnitt, Blickkontakt und mehr unterstützt. Außerdem bietet sie die Gesichtserkennung, einen wesentlichen Bestandteil der Windows Hello-Technologie. Während des Testzeitraums hatte ich keinerlei Probleme mit der Anmeldung über die Kamera.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nDa es sich um eine “Business”-Kamera handelt, erwartet man von der Webcam eine professionelle Darstellung unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Und unter der hellen LED-Beleuchtung meines Büros funktioniert dies auch gut.\n\nHier habe ich die Webcam sowohl im hellen Licht unseres Büros als auch bei natürlicherer Beleuchtung in meiner Wohnung getestet.\n\nOffen gestanden war ich von den Ergebnissen nicht sonderlich beeindruckt. Bei natürlicher Beleuchtung (der Himmel war an diesem Tag bewölkt) schnitt die Webcam recht gut ab, obwohl das Bild körniger war, als ich es erwartet hätte. Im Büro wirkte das Bild der Kamera jedoch etwas blass.\n\nMark Hachman / Foundry\n\n## Leistung\n\nDerzeit zählt der Intel Core Ultra 300 (Panther Lake) zu den besten Premium-Laptop-Prozessoren, die Sie im Jahr 2026 kaufen können. Den kürzlich vorgestellten AMD Ryzen AI 400-Prozessor konnten wir noch nicht in einem marktreifen Laptop finden.\n\nBislang durften wir Panther Lake jedoch nur in größeren Produktivitäts-Laptops mit überlegenen Kühlungslösungen wie dem Asus ZenBook Duo ausprobieren. Zum besseren Verständnis: Läuft ein Laptop über einen längeren Zeitraum unter hoher Last, kann sich die Performance durch Drosselung reduzieren. Auf diese Weise soll eine gefährliche Überhitzung verhindert werden. Im Fall des Surface Laptop 8 ist dies ein Punkt, auf den Sie besonders achten sollten.\n\nDer Cinebench-2024-CPU-Benchmark umfasst einen “Thermal-Throttling”-Test. Dabei wird der Benchmark wiederholt über einen Zeitraum von zehn Minuten ausgeführt. In diesem Szenario ist eine verminderte Leistung ein Hinweis auf thermische Drosselung. Sie können dann einen einzelnen Durchlauf mit dem Langzeittest vergleichen. So kann festgestellt werden, ob eine Drosselung auftritt. In unserem Fall sank die CPU-Leistung bei einem Vergleich von 773 auf 689 Punkte.\n\nMit dem 3DMark-Grafiktest lässt sich ebenfalls ein Langzeittest durchführen – in diesem Fall zwanzig Benchmark-Durchläufe – und die Leistung im Verlauf des Tests vergleichen. Hier war der Unterschied noch größer.\n\nDer Benchmark erzielte beim ersten Durchlauf die höchste Punktzahl, fiel dann bei den nachfolgenden Durchläufen auf etwa die Hälfte der Leistung ab und verblieb während der folgenden Testläufe auf diesem Niveau.\n\nWas sagt uns das? In gewisser Weise sind Leistungswerte oft irreführend. Der Surface Laptop 8 funktioniert am zuverlässigsten in kurzen, intensiven Phasen, zumindest was das Gaming betrifft.\n\nFür längere Sitzungen ist das Gerät weniger gut geeignet. Andererseits scheint die Kühlung für CPU-intensive Aufgaben auszureichen. Zu diesen Aufgaben zählen unter anderem das Betriebssystem, das Komprimieren und Dekomprimieren von Dateien sowie allgemeine Anwendungen ohne viele visuelle Elemente. Beachten Sie, dass wir zwar die NPU-Fähigkeiten des Laptops nicht testen, er sich mit seinen 50 TOPS jedoch als Copilot-PC qualifiziert.\n\nIch habe den Surface Laptop 8 for Business mit mehreren 14-Zoll-Laptops der jüngsten Generation verglichen: dem Acer Swift X 14 AI und dem verwandten Modell Acer Swift Edge 14 AI.\n\nHinzu kamen zwei Panther-Lake-Laptops: der Dell XPS 14 und der MSI Prestige Flip 14 AI. Schließlich habe ich noch zwei Snapdragon-Laptops hinzugefügt: den Surface Laptop 7 (2024) mit einem Snapdragon X1 Elite-Chip der ersten Generation sowie den Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11, der mit einem Snapdragon X2 Elite Extreme-Chip der zweiten Generation ausgestattet ist.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nDer PCMark-10-Test deckt ein breites Spektrum ab, das von Videoanrufen über das Surfen im Internet hin zu CAD-Anwendungen und einigen weniger anspruchsvollen Spielen reicht.\n\nAufgrund der Vielfalt der getesteten Anwendungen ist dieser Benchmark nach wie vor relevant. Der Surface Laptop profitiert ein wenig von seiner leistungsstarken integrierten GPU, obwohl es sich hierbei in erster Linie um CPU-orientierte Tests handelt.\n\nFür andere Tests, die sich nicht mit PCMark messen lassen, verwenden wir stattdessen Cinebench 2024. Obwohl es eine Version für 2026 gibt, nutzen wir aus Kompatibilitätsgründen weiterhin Cinebench 2024. Auch hier gilt: Panther Lake ist eine leistungsstarke CPU, die bei kurzer Spitzenlast eine hohe Leistung bietet.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nDieser ausgedehnte Cinebench-Stresstest verdeutlicht jedoch, dass Sie bei längerer Nutzung mit einer geringeren CPU-Leistung rechnen müssen.\n\nHandbrake war ursprünglich der Test, mit dem wir bewerteten, wie gut sich der Laptop und sein Prozessor über einen längeren Zeitraum behaupten können. Die App selbst ist nützlich, auch wenn sie schon älter ist.\n\nSie transkodiert lediglich eine Videodatei in ein Format, das für die Speicherung auf einem Tablet verwendet wird. Angesichts der Verbreitung von Streaming-Apps findet diese Transkodierung mittlerweile meist im Hintergrund statt. Dennoch ist sie ein wirksames Maß für die dauerhafte CPU-Leistung.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nUnser traditioneller Maßstab für die 3D-Leistung ist der “Time Spy”-Benchmark von 3DMark. Dieser misst die 3D-Leistung auf eine Weise, die ein echtes 3D-Spiel simuliert. Auch hier würde ich erwarten, dass der Surface Laptop recht gut abschneidet – und das tut er auch.\n\nAllerdings sind mir bei den von diesem Laptop gemeldeten Ergebnissen einige übermäßige Schwankungen aufgefallen. Nach einem Kaltstart stiegen die Benchmark-Ergebnisse auf einen Höchstwert von 7.063. Im niedrigsten Fall sank das Ergebnis auf 4.601. Nach jedem Durchlauf ließ ich den Laptop zehn Minuten lang abkühlen.\n\nBei diesem Gerät zeigen die Ergebnisse jedoch einen deutlichen Unterschied zwischen der Durchführung des Benchmarks zu Beginn des Tages und der Durchführung nach einer Abkühlphase von zehn Minuten im Anschluss an eine Reihe anderer Benchmarks. Dies ist ein ungewöhnliches Verhalten und ein echter Minuspunkt. Ich gehe einfach immer davon aus, dass ein hochwertiger Laptop eine konstante Leistung abliefern kann.\n\nMark Hachman / Foundry\n\nDa es sich beim Surface Laptop 8 um ein Produktivitätsgerät handelt, habe ich ihn im Hinblick auf Gaming nicht ausgiebig getestet. Allerdings machen Intels XeSS-Upscaling und die Frame-Generierung einen enormen Unterschied.\n\n“Cyberpunk: 2077”, getestet bei einer Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln und der Einstellung „Low“, erzielte mit der reinen Render-Engine des Spiels eine durchschnittliche Bildrate von 50 Bildern pro Sekunde. Das ist ein schon relativ gut spielbares Ergebnis. Mit aktivierten Zusatzfunktionen stieg die Bildrate jedoch auf 133 Bilder pro Sekunde – was mehr als spielbar ist.\n\nBitte beachten Sie, dass der Benchmark nur etwa eine Minute lang läuft. Daher ist bei längerem Spielen mit einem Rückgang der Bildrate zu rechnen.\n\nBei einem Produktivitäts-Laptop lege ich Wert auf außergewöhnliche Leistung. Aber die Akkulaufzeit ist ebenso wichtig. Einige der ersten Panther-Lake-Laptops, die ich getestet habe, verfügten über riesige 99-Wattstunden-Akkus – das zulässige Maximum in Flugzeugen.\n\nUm das Gewicht gering zu halten, lieferte Microsoft den Surface Laptop 8 for Business mit einem 52-Wattstunden-Akku aus. Das wirkt sich natürlich auf die Akkulaufzeit aus, wenn auch nicht dramatisch. Es macht mir keine Sorgen, dass ich für eine Akkulaufzeit von 17,3 Stunden etwas weniger Gewicht mit mir herumschleppen muss. Bei produktiver Arbeit könnte die Laufzeit aber etwas niedriger ausfallen als in unseren Tests.\n\nMark Hachman / Foundry\n\n## Preis und Verfügbarkeit\n\nZum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist der Surface Laptop 8 for Business nur bei Microsoft selbst und wenigen anderen Händlern erhältlich. Der Einstiegspreis für das 13,8-Zoll-Modell liegt beim Hersteller bei 2.119 Euro. Dafür gibt es 16 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicherplatz. Mit 512-Gigabyte-SSD klettert der Preis auf 2.239 Euro.\n\nOptional ist für ausgewählte 13,8-Zoll-Konfigurationen der integrierte Privacy Screen erhältlich. Ob diese Variante in Deutschland verfügbar ist, geht aus dem Microsoft Store derzeit nicht eindeutig hervor. Als Option steht der Blickschutz bei der Konfiguration noch nicht zur Verfügung.\n\n## Fazit\n\nWürde man den Preis um etwa 1.000 Euro senken, dann ließe sich der Kauf des aktuellen Surface Laptop 8 for Business eher rechtfertigen. So ist dieser Laptop aber einfach viel zu teuer, um ihn zu empfehlen – selbst für die geschäftliche Nutzung.\n\nEs ist erwähnenswert, dass die Laptops, mit denen wir den Surface Laptop primär vergleichen, auch erst kürzlich ausgeliefert wurden. Dadurch sind auch diese Geräte ebenfalls von den Kostensteigerungen bei Arbeitsspeicher und SSD-Speicher betroffen.\n\nBietet der Surface Laptop ansonsten etwas Überzeugendes? Abgesehen vom Blickschutzbildschirm eigentlich nicht wirklich. Was Leistung und Akkulaufzeit angeht, so gibt es viele Laptops, die diese Werte bei deutlich geringeren Anschaffungskosten sogar übertreffen.\n\nTatsächlich wirkt diese Generation der Surface-Laptops etwas unentschlossen. Privatkunden würden wahrscheinlich eine etwas leistungsstärkere Grafikeinheit für Spiele bevorzugen, während Geschäftsreisende eher auf eine starke CPU-Leistung Wert legen dürften. Das werden wir wahrscheinlich beim kommenden Surface Laptop für Privatkunden sehen, der vermutlich mit einem Qualcomm Snapdragon X2 Elite-Chip ausgestattet sein wird. Die Akkulaufzeit dürfte in etwa gleich bleiben.\n\nIch habe das Gefühl, dass ich bereits ausreichend Worte über diesen Laptop verloren habe. Er ist überteuert. Kaufen Sie ihn nicht.\n\n## Technische Daten\n\n  * **Prozessor: Core** Ultra 5 335, Core Ultra 7 366H, Core Ultra X7 368H (getestet: 368H)\n  * **Display:** 13,8 Zoll (2.304 × 1.536 Pixel) PixelSense Flow, 24–120 Hertz, Dolby Vision, entspiegelt nach ISO-9241 oder blendfrei mit integriertem Blickschutz (getestet)\n  * **Arbeitsspeicher:** 16 Gigabyte/32 Gigabyte/64 Gigabyte LPDDR5X (getestet: 16 Gigabyte)\n  * **Speicher:** 256 Gigabyte/512 Gigabyte/1 Terabyte PCIe Gen 4 M.2 NVMe SSD (getestet: 512 Gigabyte)\n  * **Grafikkarte:** Iris Arc B390\n  * **NPU:** 50 TOPS\n  * **Anschlüsse:** 2 × USB-C/Thunderbolt 4, USB-A, 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss, Surface Connect-Anschluss\n  * **Sicherheit:** Windows Hello-Kamera\n  * **Kamera:** 1080p****(zum Benutzer gerichtet, Windows Hello)\n  * **Akku:** Nennkapazität: 52,3 Wattstunden, tatsächliche Kapazität laut Test: 54,1 Wattstunden\n  * **Drahtlos:** Wi-Fi 7, Bluetooth Core 5.4\n  * **Audio:** Zwei Studio-Mikrofone, Omnisonic-Lautsprecher mit Dolby Atmos\n  * **Betriebssystem:** Windows 11 Pro\n  * **Abmessungen:** 301 Millimeter x 220 Millimeter x 17,5 Millimeter\n  * **Gewicht:** 1,35 Kilogramm\n  * **Farben:** Platin und Mattschwarz\n  * **Preise:** ab 2.119 Euro (Testmodell: 2.239 Euro)\n\n",
  "title": "Surface Laptop 8 for Business im Test: Ein Laptop von gestern zum Preis von morgen"
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