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Android 17: Diese vier Funktionen machen das Betriebssystem deutlich sicherer

PC-WELT – Homepage [Unofficial] June 19, 2026
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Das neueste mobile Betriebssystem von Google ist erschienen und wird gerade auf Pixel-Smartphones ausgerollt. Android 17 scheint im Vergleich zu den früheren Updates wenig neue Funktionen zu liefern und fokussiert sich augenscheinlich auf kleinere Verbesserungen, die vor allem App-Multitasking und bessere Bedienung abzielen.

Quasi nebenbei hat Google aber auch an der Sicherheit von Android gearbeitet. Genau diese Optimierungen werden weniger plakativ angepriesen, sind aber umso wichtiger für die tägliche Nutzung. Diese vier sind besonders spannend.

1. Strikte Speicherbegrenzung für Apps

Es ist leider nichts Ungewöhnliches mehr, dass bestimmte Apps einen großen Teil des Arbeitsspeichers einnehmen können, wenn diese schlecht optimiert sind. Das kann dazu führen, dass das gesamte Gerät verlangsamt wird. Auch Speicherlecks können entstehen, wenn Apps nicht in der Lage sind, nicht mehr benötigten Speicher wieder freizugeben.

Zwar werden unter Android nicht genutzte Apps bereits komprimiert, um den Speicher zu schonen, doch das allein hilft nicht. Android 17 führt hierzu ein neues System ein, das jede App dazu zwingt, eine festgelegte Obergrenze an RAM-Verbrauch einzuhalten. Überschreitet sie diese, kann das zur Beendigung der App führen, wie Android Authority erklärt.

Die Änderung zielt nicht darauf ab, Hardware-hungrige Anwendungen per se abzustrafen. Stattdessen sollen Entwickler dazu angehalten sein, ihre Apps besser zu optimieren und dafür zu sorgen, dass diese keine unnötigen Ressourcen verschwenden.

Auf den ersten Blick hat das nicht viel mit Sicherheit zu tun, sondern eher mit besserer Performance. Doch gerade Trojaner und andere Schadsoftware laufen oft im Hintergrund und verbrauchen massiv RAM, was ein ziemlich sicheres Anzeichen für eine akute Bedrohung ist (Tipp: Hier stellen wir die besten Antivirenprogramme für Android-Geräte vor).

2. Apps können verbundene Geräte nicht mehr scannen

Vielen mag es nicht bewusst sein, doch bisher konnten Android-Apps in jedem verbundenen WLAN-Netzwerk nach anderen Geräten (etwa Smart-TVs, Druckern, Überwachungskameras, Lautsprechern) suchen, ohne dass dafür eine spezielle Berechtigung erforderlich war. Das hatte auch einen Sinn, denn verbundene Geräte können relevant für die Nutzung der App sein. Aber es stellte auch ein großes Sicherheitsproblem dar.

Android 17 ändert das, sodass die Berechtigung aktiv erteilt werden muss. Standardmäßig ist es Apps also nicht mehr erlaubt, Informationen über das lokale Netzwerk einzuholen. App-Entwickler können allerdings dafür sorgen, dass Android selbst auf Systemebene Informationen über Geräte in der Nähe einholen darf.

3. Besserer Malware-Schutz

Einer der größten Schwachpunkte von Android-Apps war lange Zeit, dass Apps dynamisch Code laden konnten, nachdem sie installiert wurden. Das sorgte dafür, dass Anwendungen auf den ersten Blick sicher erscheinen konnten, im Nachgang aber schädliche Software implementierten.

In den Richtlinien von Google Play hat das Unternehmen bereits darauf hingewiesen, dass das Nachladen von Code aus externen Quellen nicht erlaubt ist. Das allein hat aber nicht dagegen geholfen, dass das System weiter ausgenutzt wurde. Jetzt müssen alle Code-Pakete, die nachträglich geladen werden, gesichert schreibgeschützt sein, damit im Nachgang keine Änderungen mehr passieren können. Ist das nicht der Fall, wird das Paket unter Android 17 schlichtweg nicht geladen.

4. Mehr Sicherheit im Internet

Zu guter Letzt soll auch das Surfen im Internet mit einem Android-Gerät sicherer werden. Android 17 nutzt eine Schutzmaßnahme namens „Certificate Transparency“, die jetzt standardmäßig für alle verschlüsselten Verbindungen aktiviert ist.

Laut Android Authority sorgt das dafür, dass Webseiten, die über HTTPS erreichbar sind, mit unabhängig geprüften und zertifizierten Protokollen übermittelt werden. Vereinfacht gesagt schützt das Nutzer besser davor, mit gefälschten oder manipulierten Webseiten zu kommunizieren, ohne dass sie es mitbekommen.

Android 16 hatte diese Sicherheitsfunktion bereits, allerdings nur als Opt-in-Funktion. In Android 17 soll sie dagegen standardmäßig aktiviert sein.

Warum es trotzdem zu Problemen kommen kann, wenn Sie das Update auf Android 17 installieren, erfahren Sie hier. Zusätzlich stellen wir hier die Geräte vor, die Android 17 mit großer Wahrscheinlichkeit erhalten werden.

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