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  "publishedAt": "2026-06-15T11:30:00.000Z",
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    "die besten Plug-in-Hybrid-Autos im Vergleich"
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  "textContent": "#### Auf einen Blick\n\n### Unsere Wertung\n\n### Pro\n\n  * Hohe Gesamtreichweite\n  * Niedriger Verbrauch im Hybridbetrieb\n  * Geräumiger Laderaum\n  * Angemessener Preis für diesen Fahrzeugtyp\n\n\n\n### Kontra\n\n  * Unbequeme Vordersitze\n  * Knappe Kopffreiheit im Fond\n  * Störende und schwer auszuschaltende Warnsysteme\n  * Mangelhafte Fahrerassistenzsysteme\n\n\n\n### Fazit\n\nDer BYD Seal 6 DM-i Touring verfügt über einen wirklich interessanten Antriebsstrang und all die praktischen Eigenschaften eines Kombis. Doch der schlechte Sitzkomfort und Fahrerassistenzsysteme, die eher stören als helfen, machen eine Empfehlung schwierig.\n\nPreis zum Zeitpunkt der Bewertung\n\nThis value will show the geolocated pricing text for product undefined\n\nAktueller Preis\n\n###  Aktuell bester Preis: BYD Seal 6 DM-i Touring\n\nShop\n\nPreis\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nViele Deutsche mögen Kombis. Oder zumindest galt dies für lange Zeit. In den vergangenen Jahren haben SUVs und Crossover einen Großteil dieses Segments übernommen. Der Bedarf der Käufer ist jedoch gleich geblieben: ein Auto, das Familie, Gepäck und vielleicht ein oder zwei Hunde von A nach B transportieren kann, ohne unnötig hoch, schwer und klobig zu sein.\n\nAus diesen Gründen klingt der BYD Seal 6 DM-i Touring schon auf dem Papier interessant. Ein Plug-in-Hybrid-Kombi ist heutzutage eher selten, und hier wird eine große Batterie mit einem ordentlich großen Benzintank kombiniert. Das Ergebnis soll laut Hersteller eine Gesamtreichweite von bis zu 1.350 Kilometern zwischen Aufladen und Tanken möglich machen.\n\nDas ist ein starkes Argument. Die Frage ist nur, ob auch der Rest des Fahrzeugs diesem Anspruch gerecht wird.\n\n## Antriebsstrang als große Stärke\n\nIch teste die Comfort-Version, die 51.090 Euro kostet. Sie verfügt über eine größere Batterie als die Einstiegsversion „Boost“ und kann zudem mit bis zu 28 Kilowatt an Gleichstromladegeräten geladen werden.\n\nIm reinen Elektrobetrieb schaffe ich nicht die von BYD angegebenen 100 Kilometer. Doch auch 60–70 Kilometer sind nicht schlecht, wenn ich die Batterie auf nur 25 Prozent entlade. Hier wird das Fahrzeug auch am interessantesten: Wenn der Elektroantrieb und der Benzinmotor im Vollhybridmodus zusammenarbeiten, fährt der Seal 6 DM-i Touring geschmeidig, effizient und mit niedriger Drehzahl.\n\nElektromotor und Benzinmotor Seite an Seite.\n\nMikael Lindkvist\n\nDer Benzinmotor schaltet sich nur bei Bedarf zu, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten oder bei kräftiger Beschleunigung. Die Übergänge sind meist sanft. Wenn die Batterie ihren Tiefststand von 25 Prozent erreicht hat, liegt der Verbrauch bei knapp unter fünf Litern pro 100 Kilometer. Für einen großen Kombi ist das wirklich gut.\n\n## Geräumig und praktisch\n\nDer Laderaum ist großzügig, genau wie es sich bei einem Kombi gehört. Der Nutzen im Alltag wird hier schnell deutlich. Man bekommt fast alles untergebracht, ohne mit Einkaufstüten, Taschen und Kinderspielzeug Tetris spielen zu müssen.\n\nAuch der Innenraum hat seine Vorzüge. Die Mittelkonsole ist ansprechend gestaltet und die Stauraumlösung wirkt gut durchdacht. Mir gefallen auch die Handyhalterungen, für die es auch gleich eine 50-Watt-Qi-Ladefunktion mit gleichzeitiger Kühlung gibt.\n\nDas Design wirkt zurückhaltender als bei einigen anderen BYD-Modellen. Es findet sich zwar auch weiterhin dieser wellenförmige „Seal“-Flair, er fällt aber nicht so stark auf.\n\n## Die Sitze sind ein großer Minuspunkt\n\nDer Komfort ist allerdings mein größter Kritikpunkt. Der Rücksitz bietet ordentliche Beinfreiheit, doch die Kopffreiheit ist knapp bemessen. Ich bin 1,77 Meter groß und habe kaum zwei Zentimeter bis zum Dach. Größere Passagiere werden dies wohl noch schneller bemerken.\n\nDie Vordersitze sind ein noch größeres Problem. Sie sind hart, flach und bieten schlechten Halt. Nach zehn Minuten im Auto wird mein Hintern taub. Das ging nicht nur mir so. Auch mehrere Passagiere beschwerten sich während meiner Testwoche über die unbequemen Sitze. Stellen Sie sich einfach eine Kirchenbank mit einer dünnen Sitzunterlage vor, dann verstehen Sie, was ich meine. Das Ergebnis: Dies ist leider kein Auto, mit dem man lange Strecken fahren möchte.\n\nDer Bildschirm ist wirklich groß. Dennoch wurden einige Begriffe abgeschnitten.\n\nMikael Lindkvist\n\n## Die Fahrerassistenzsysteme benötigen ein Update\n\nDer Bildschirm vor dem Lenkrad ist unübersichtlich und schwer ablesbar. Teilweise werden Wörter abgeschnitten. Das vermittelt einen chaotischen und unfertigen Eindruck.\n\nNoch schlimmer sind die wiederkehrenden Warnungen. Das Fahrzeug verfügt über einen Sensor, der die Augen des Fahrers überwacht. Doch dieser warnt ungewöhnlich häufig. Er meint, ich solle mich auf die Straße konzentrieren, sei müde oder sollte eine Pause einlegen – obwohl ich ausgeruht bin und meinen Blick geradeaus gerichtet habe. Mit Sonnenbrille reagiert das System sogar noch gereizter.\n\nMan kann diese Kontrolle zwar ausschalten, muss dafür aber jedes Mal in Menüs und Untermenüs navigieren. Das Gleiche gilt für den Geschwindigkeitswarner, auch wenn dieser etwas einfacher zu deaktivieren ist. Das Problem ist, dass die Verkehrszeichenerkennung einfach zu oft Fehler macht. Das Auto zeigt manchmal 30 an, obwohl ein Tempolimit von 50 gilt. Oder es gelte angeblich 50, obwohl gerade ein 70er-Schild aufgetaucht ist. Es sind zwar nur drei Fingertipps auf dem Touchscreen erforderlich, um die Funktion zu deaktivieren, bei jedem Start muss dies aber erneut gemacht werden.\n\n## Träger Tempomat und unruhige Spurführung\n\nDie Rückfahrkamera gibt ihr Bild nur mit Verzögerungen an den Bildschirm weiter. Es handelt sich zwar nur um Bruchteile einer Sekunde, aber das stört bereits. Beim Rückwärtsfahren muss das Bild einfach unmittelbar erscheinen.\n\nDer adaptive Tempomat hat ebenfalls Probleme. Nach einem Überholmanöver kann es 10–15 Sekunden dauern, bis er wieder auf die eingestellte Geschwindigkeit zurückkehrt. Von 90 auf 100 km/h beschleunigt er zudem nur schleppend, auch wenn die Fahrbahn komplett frei ist. In diesen Situationen möchte man instinktiv mit dem Gaspedal nachhelfen, um den Verkehr hinter sich nicht zu verärgern.\n\nDie Kopffreiheit im Fond kann für größere Passagiere ein Problem darstellen.\n\nMikael Lindkvist\n\nDie Funktion zum automatischen Halten der Spur kann ebenfalls nicht überzeugen. Das System zieht am Lenkrad und korrigiert aggressiv. Statt sanfter Unterstützung kommt es hier zu einem ständigen Kampf. Das Ausschalten der Funktion ist wieder unnötig umständlich. Und nach jedem Starten des Fahrzeugs wird sie automatisch wieder aktiviert. Die nützliche Sicherheitsfunktion wird so schnell zur Geduldsprobe.\n\n## Sprachsteuerung mit Schwächen\n\nDie Sprachsteuerung funktioniert hingegen ganz gut. Darüber lassen sich Fenster herunterfahren, das Radio einschalten und einfachere Befehle ausführen. Nur bei der Navigation schwächelt die Sprachsteuerung. Das ist schade, denn gerade die Eingabe einer Adresse per Sprache ist eine Funktion, die beim Fahren wirklich einen Unterschied machen kann.\n\nMikael Lindkvist\n\n## Fazit\n\nEs gibt definitiv einige Dinge, die mir am BYD Seal 6 DM-i Touring gut gefallen. Die Reichweite ist hoch, der Verbrauch niedrig und der Fahrzeugtyp dürfte für viele Käufergruppen genau richtig sein. Auf dem Papier sollte dies ein sehr interessantes Familienauto sein.\n\nDoch ein potenzielles Langstreckenauto muss auch komfortabel sein und verlässlich helfen. Hier scheitert der Seal 6 DM-i Touring an harten Sitzen, nervigen Warnsystemen, schwacher Verkehrszeichenerkennung, einem trägen Tempomat und einer Spurhaltehilfe, die zu stark eingreift. Vieles davon lässt sich hoffentlich durch Software-Updates verbessern. Die Sitze hingegen bleiben dauerhaft unbequem.\n\nDaher empfehle ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt, sich lieber nach Alternativen umzusehen. In unserem großen Marktüberblick finden Sie die besten Plug-in-Hybrid-Autos im Vergleich.\n\n## Technische Daten\n\n**Getestet:** Mai 2026\n**Modell:** BYD Seal 6 DM-i Touring\n**Fahrzeugtyp:** Plug-in-Hybrid-Kombi\n**Motor** : Elektromotor, 4-Zylinder-Benzinmotor\n**Gesamtleistung** : 156 Kilowatt\n**Antrieb** : Frontantrieb\n**Leistung** : 0–100 km/h in 8,5 Sekunden\n**Batterie** : 19 Kilowattstunden\n**Antriebsstrang:** Plug-in-Hybrid mit Benzin- und Elektromotor\n**Angegebene Gesamtreichweite:** Bis zu 1.350 Kilometer\n**Verbrauch im Hybridmodus:** Knapp unter 5 Liter pro 100 Kilometer\n**Schnellladung (DC):** Bis zu 28 Kilowatt\n**Bordladegerät** (AC): 11 Kilowatt\n**Elektrische Reichweite im gemischten Fahrbetrieb (WLTP):** 100 Kilometer\n**Kraftstoffverbrauch im kombinierten Fahrbetrieb:** 5 Liter pro 100 Kilometer\n**Preis:** 51.090 Euro (Comfort-Version)",
  "title": "BYD Seal 6 DM-i Touring im Test: Neuer Plug-in-Hybrid lässt beim Komfort zu wünschen übrig"
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