Arlo Pro 6 im Test: Starke Überwachungskamera mit teurem Abo-Modell
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Einfach zu bedienen
- Gute Bildqualität
- Vielfältige Funktionen
Kontra
- Für Cloud-Speicher und viele weitere Funktionen ist ein teures Abonnement erforderlich
- Keine lokale Speicherung
- Nur 2K-Auflösung
Fazit
Die Arlo Pro ist eine einfach zu bedienende und gut ausgestattete Überwachungskamera für den Außenbereich. Die Bildqualität überzeugt bei Tag und Nacht, auch wenn eine höhere Auflösung wünschenswert wäre. Der größte Kritikpunkt bleibt jedoch das Abo-Modell. Viele Funktionen stehen nur mit einem kostenpflichtigen Abonnement zur Verfügung, das vergleichsweise teuer ist.
Preis zum Zeitpunkt der Bewertung
This value will show the geolocated pricing text for product undefined
Aktueller Preis
Aktuell bester Preis: Arlo Pro 6
Shop
Preis
Bei Amazon ansehen
Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)
Produkt
Preis
Preisvergleich von Backmarket
Arlo hat mehrere Kameraserien für den Innen- und Außeneinsatz im Programm. Die Pro-Reihe positioniert sich als Mittelklassemodell für den Außenbereich und ist mittlerweile in der sechsten Generation erhältlich.
Die langjährige Erfahrung des Herstellers zeigt sich schon bei der Einrichtung der Arlo Pro 6. Die Installation gelingt schnell und unkompliziert. Die Kamera verbindet sich problemlos mit dem WLAN und lässt sich in wenigen Schritten zur App hinzufügen.
Einen separaten Hub benötigen Sie nicht, denn die Pro 6 kommuniziert direkt mit dem Netzwerk. Das vereinfacht die Inbetriebnahme sehr.
Etwas mehr Arbeit macht die Montage. Bevor die Kamera ihren Platz an der Hauswand einnehmen kann, müssen Sie bohren und schrauben. Das gilt auch dann, wenn Sie zusätzlich ein Solarpanel montieren wollen.
Bei vielen älteren Arlo-Modellen und einigen Konkurrenzprodukten sorgte der fest verbaute Akku für Frust. Zum Aufladen mussten Nutzer häufig die komplette Kamera abnehmen.
Dieses Problem umgeht die Arlo Pro 6 mit einem herausnehmbaren Akku. Sie nehmen ihn einfach aus dem Gehäuse und laden ihn separat auf.
Arlo verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu acht Monaten pro Ladung. Dieser Wert wirkt allerdings sehr optimistisch. Schon vier Monate wären im Alltag ein hervorragendes Ergebnis. Bei normaler Nutzung erscheinen eher zwei bis drei Monate realistisch.
Wer sich das regelmäßige Aufladen weitgehend sparen will, kann zum optionalen Solarpanel greifen. Für 49,99 Euro steigert es die Akkulaufzeit deutlich, vorausgesetzt, es bekommt genügend Sonnenlicht ab.
Für die Montage schrauben Sie die Kamera an der gewünschten Stelle fest.
Arlo
Umfangreiche Ausstattung
Ist die Kamera erst einmal montiert, macht die Arlo Pro 6 einen sehr guten Eindruck. Die App präsentiert sich übersichtlich und benutzerfreundlich, sodass Sie alle wichtigen Funktionen schnell finden.
Auch beim Funktionsumfang gibt es wenig Anlass zur Kritik. Arlo bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Sie können unter anderem Bildqualität und Audio anpassen, Aktivitäts- und Privatzonen festlegen, die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung verändern oder eigene Routinen und Automatisierungen erstellen.
Mit dem Arlo Secure Early Warning System erkennt die Kamera Personen, Fahrzeuge, Tiere, Pakete und sogar Feuer. Dadurch filtert sie Ereignisse deutlich präziser und reduziert die Zahl unnötiger Benachrichtigungen.
Über die App sehen Sie außerdem alle aufgezeichneten Videos. Das gilt sowohl für manuell gestartete Aufnahmen als auch für Clips, die die Kamera automatisch bei erkannten Bewegungen erstellt.
Genau hier zeigt sich jedoch einer der größten Schwachpunkte der Arlo Pro 6. Für viele Funktionen benötigt man ein kostenpflichtiges Abonnement.
Ohne Abo speichert die Kamera keine Videos in der Cloud. Überdies erhalten Sie keinen Zugriff auf Funktionen wie die intelligente Objekterkennung, smarte Aktivitätszonen und erweiterte Benachrichtigungen.
Grundsätzlich verfolgt Arlo damit keinen ungewöhnlichen Ansatz, denn auch viele andere Hersteller koppeln Zusatzfunktionen an ein Abonnement. Bei der Arlo Pro 6 fällt der Unterschied zwischen der kostenlosen Nutzung und einem kostenpflichtigen Tarif allerdings besonders groß aus. Hinzu kommen die hohen laufenden Kosten.
Das günstigste Abonnement kostet 7,99 Euro pro Monat und deckt eine Kamera ab. Für bis zu vier Kameras berechnet Arlo 12,99 Euro pro Monat. Dafür erhalten Sie unter anderem sieben Tage Cloud-Speicher und eine grundlegende intelligente Objekterkennung.
Wer das Arlo Secure Early Warning System nutzen und die Speicherdauer in der Cloud verlängern möchte, muss allerdings deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die entsprechenden Tarife kosten 19,99 Euro pro Monat für 14 Tage Cloudspeicher beziehungsweise 24,99 Euro pro Monat für 30 Tage Cloudspeicher. Angesichts dieser Preise wirken die Premium-Abos schlicht überteuert.
Die Bildqualität bei Tageslicht…
Jan Sandbladh
…bei Kunstlicht…
Jan Sandbladh
…bei Scheinwerferlicht…
Jan Sandbladh
…und bei Dunkelheit.
Jan Sandbladh
Hervorragende Bildqualität
Die Bildqualität der Arlo Pro 6 hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Die Kamera liefert sowohl bei Tageslicht als auch bei künstlicher Beleuchtung und in der Dunkelheit scharfe und detailreiche Aufnahmen. Arlo hat zudem einen eigenen Scheinwerfer integriert.
Die Kamera zeichnet mit einer Auflösung von bis zu 2K (2.560 × 1.440 Pixel) auf und erfasst einen diagonalen Bildwinkel von 160 Grad. Der Blickwinkel fällt damit großzügig aus und deckt große Bereiche zuverlässig ab. Die Auflösung wirkt dagegen nicht mehr ganz zeitgemäß. Viele aktuelle Modelle bieten inzwischen 4K als Standard und liefern entsprechend mehr Details.
Während des Tests arbeitete die Arlo Pro 6 zuverlässig. Verbindungsabbrüche traten nicht auf. Auch die Reaktionszeiten überzeugten. Livestreams starteten schnell und Benachrichtigungen über erkannte Bewegungen trafen ohne spürbare Verzögerung ein.
Preis & Verfügbarkeit
Bei Amazon ist die Arlo Pro 6 für 199,99 Euro erhältlich. Das Solar-Panel kostet als separates Zubehör bei Amazon 27,80 Euro. Sparen können Sie aktuell im Online-Shop des Herstellers. Dort wird die Arlo Pro 6 derzeit für 159,99 Euro angeboten.
Fazit
Die Arlo Pro 6 präsentiert sich insgesamt als ausgereifte und einfach zu bedienende Überwachungskamera. Vor allem die hohe Bildqualität und die umfangreiche Ausstattung sprechen für das Modell.
Die teuren Abonnements schmälern den positiven Gesamteindruck jedoch erheblich. Deshalb reicht es am Ende nur für eine solide Bewertung, nicht für eine uneingeschränkte Empfehlung.
Technische Daten
Produkt: Arlo Pro 6 Getestet: Mai 2026 Hersteller: Arlo Anschlüsse: WLAN, 2,4 GHz Systemanforderungen: Smartphone mit iOS oder Android App auf Schwedisch: Ja Wetterfestigkeit: IP65 (staubdicht und spritzwassergeschützt) Auflösung: 2K (2.560 x 1.440 Pixel) Bildwinkel: 160 Grad diagonal Audio: Mikrofon und Lautsprecher Bewegungssensor: Ja Bewegungszonen: Ja Intelligente Bewegungserkennung: Ja Geräuschsensor: Ja Privatzonen: Ja Speicherung: Cloud-Speicherung (Abonnement erforderlich) bis zu 30 Tage Abonnementkosten: Ab 7,99 Euro pro Monat Angegebene Batterielaufzeit: Bis zu 8 Monate Abmessungen: 8,7 x 5,2 x 7,9 cm Sonstiges: Alarmsignal, integrierter Scheinwerfer Preis: 199,99 Euro bei Amazon Preis Solarpanel: 27,80 Euro bei Amazon
Discussion in the ATmosphere