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So passen Sie Windows ganz an Ihre Wünsche an

PC-WELT – Homepage [Unofficial] June 4, 2026
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Microsoft hat den Windows-Benutzern von Anfang an viele Freiheiten beim Gestalten ihrer Arbeitsumgebung gelassen und schreibt diese Tradition bis heute fort. Hintergründe, Farben, Icon-Größen, Transparenzeffekte – all das und noch viel mehr kann der Anwender nach seinem Gusto anpassen. Teilweise liegen die zuständigen Schalter und Optionen etwas versteckt in den Tiefen des Betriebssystems, teilweise sind sie jedoch auch mit ein, zwei Mausklicks zu erreichen.

Wir zeigen Ihnen nachfolgend, wo Sie in Windows gestalterisch tätig werden können.

Desktop-Hintergrund anpassen

Beginnen wir mit dem Desktop. In der Voreinstellung wählt Windows ein mitgeliefertes Bild für seinen Desktop-Hintergrund aus. Das lässt sich jedoch leicht ändern. Rufen Sie übers Startmenü die „Einstellungen“ auf und gehen Sie zu „Personalisierung > Hintergrund“. Oder Sie klicken mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen „Anpassen“. Im folgenden Fenster können Sie im Menü bei „Hintergrund personalisieren“ zwischen vier Varianten wählen. „Bild“, „Volltonfarbe“, „Diashow“ und „Windows Spotlight“.

Entscheiden Sie sich für „Bild“, so erscheint etwas weiter unten der Button „Fotos durchsuchen“. Nach einem Klick können Sie dort einen beliebigen Ordner ansteuern, auf Ihrem PC oder auch bei einem Cloudspeicher wie Onedrive. Stellen Sie beispielsweise den Ordner ein, in dem Sie Ihre Urlaubsbilder speichern, und wählen Sie ein Foto aus. Es erscheint sofort auf dem Desktop. Falls das Format nicht passt, können Sie es über das Menü „Ausfüllen“ entsprechend verändern.

In den Windows-Einstellungen gibt es einen eigenen Bereich „Personalisierung“, über den Sie die Gestaltung des Desktop vornehmen können.

Roland Freist

Mit der Einstellung „Volltonfarbe“ bekommen Sie Zugriff auf eine Auswahl von Farbflächen. Damit können Sie Ihren Bildschirmhintergrund neutral gestalten, etwa um Screenshots zu machen oder einen Vorgang auf dem Desktop als Video aufzunehmen. Über den Button „Farben anzeigen“ können Sie die Reihe der angebotenen Farben um eigene Farbtöne ergänzen.

Unter „Diashow“ erreichen Sie eine Reihe von Optionen zum Steuern von wechselnden Hintergrundbildern. Wählen Sie einen Foto- oder Bilderordner aus und lassen Sie Windows die Motive in einer einstellbaren Frequenz immer wieder austauschen.

„Windows Spotlight“ schließlich ist der Name der Funktion, über die Windows wechselnde Bilder auf dem Sperrbildschirm und, falls hier ausgewählt, auch auf dem Desktop anzeigt. Teilweise wird auch in Windows 11 noch die Bezeichnung Windows-Blickpunkt verwendet.

Die Bilder kommen von Microsofts Suchmaschine Bing. Falls Sie mehr über das aktuelle Desktopmotiv wissen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen „Hintergrund erkunden“. Mit „Nächster Hintergrund“ wechseln Sie manuell zum nächsten Motiv.

Übrigens: Sollten Sie Windows 11 Home im Einsatz haben, dann entgehen Ihnen die vielen Vorteile der Pro-Version, die wir Ihnen hier vorstellen. Im PC-WELT Software-Shop ist das Windows-11-Upgrade für günstige 59,99 Euro statt 145 Euro erhältlich.

Farbeinstellungen für Fenster und Leisten

Sie können in Windows nicht nur den Bildschirmhintergrund mit Fotos aufpeppen, sondern zusätzlich auch die Fensterrahmen und Leisten farblich anpassen. Sie erledigen das in den Einstellungen über „Personalisierung > Farben“.

Ebenso wie viele Anwendungen stellt auch Windows einen Dark Mode zur Verfügung. Klicken Sie auf das Menü bei „Modus auswählen“ und stellen Sie um von „Hell“ auf „Dunkel“. Daneben existiert auch noch die Option „Benutzerdefiniert“. Mit dieser Auswahl können Sie für Windows und Anwendungen jeweils einen Standardmodus bestimmen.

Sowohl im hellen als auch im dunklen Modus können Sie über einen Schalter Transparenzeffekte aktivieren, die Leisten und Fensterrahmen durchscheinend machen. Unterhalb davon finden Sie den Bereich zur Konfiguration der Akzentfarbe. Darunter versteht Microsoft eine frei definierbare Farbe, mit der Windows einige Elemente wie Schaltflächen, Rahmen oder Icons hervorhebt.

Sie können die Wahl der Akzentfarbe mit der Option „Automatisch“ dem Betriebssystem überlassen oder sie nach dem Umstellen auf „Manuell“ auch selbst treffen. Dabei steht eine ganze Reihe von Standardfarben als Kacheln zur Verfügung. Außerdem können Sie über „Farben anzeigen“ die Akzentfarbe auch frei bestimmen.

Auch die Farbgestaltung des Desktops erledigen Sie über „Personalisierung“. Dort können Sie auch in einen Dark Mode wechseln und Transparenzeffekte einstellen.

Roland Freist

Akzentfarbe und Design auswählen

Die Akzentfarbe kommt in erster Linie in den Titelleisten der Anwendungen sowie bei Fensterrahmen zum Einsatz. Im dunklen Modus können Sie sie über die Aktivierung von „Akzentfarbe auf Start und Taskleiste anzeigen“ als Hintergrund fürs Startmenü sowie zum Einfärben der Taskleiste verwenden. Beide beschränken sich ansonsten auf einen Transparenzeffekt.

Im Dark Mode können Sie einstellen, dass Windows die Akzentfarbe im Startmenü und für die Taskleiste verwenden soll.

Roland Freist

Die nächste Rubrik in den Einstellungen zur Personalisierung trägt den Titel Designs. Damit sind Themes gemeint, also Kombinationen aus Hintergrundbildern, Sounds, Akzentfarben und Mauszeigern. Sie können aus einer Reihe von vorgegebenen Designs auswählen oder über „Designs durchsuchen“ weitere aus dem Microsoft Store herunterladen.

Alternativ dazu ist es aber auch möglich, die Bereiche „Hintergrund“, „Sounds“, „Farbe“ und „Mauszeiger“ nacheinander anzuklicken und die einzelnen Komponenten selbst auszusuchen. Nach einem Klick auf den Button „Speichern“ geben Sie Ihrem Design einen Namen und halten es nach einem erneuten „Speichern“ für eine spätere Verwendung fest.

Im Microsoft Store erwarten Sie Hunderte von vorgefertigten Designs für die grafische Umgestaltung Ihres Desktops.

Roland Freist

Designs aus dem Microsoft Store installieren

Im Microsoft Store finden Sie Hunderte von Designs oder Themes, die meisten darunter sind kostenlos. Um sie zu durchsuchen und zu installieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen „Anpassen > Designs“. Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf „Designs durchsuchen“.

Damit öffnen Sie die Designs-Abteilung im Microsoft Store. Klicken Sie eine der Kacheln an und gehen Sie im folgenden Fenster auf „Design anwenden“. Alternativ dazu fahren Sie die Maus über eine Kachel und warten, bis der Button „Anwenden“ erscheint.

Um alle verfügbaren Designs einzusehen, scrollen Sie auf der Designs-Seite bis ganz nach unten und klicken im Feld „Explore all themes“ auf „Alle anzeigen“.

Um ein Design später wieder zu entfernen, klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen „Anpassen > Designs“. Nun müssen Sie zunächst zu einem anderen Design wechseln, bevor Sie das aktuell angezeigte deinstallieren können.

Klicken Sie dazu unter Anzuwendendes Design auswählen auf eine der Kacheln, um zu diesem Design zu wechseln. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf das zu entfernende Design und gehen Sie auf „Löschen“. Beachten Sie, dass sich die mit Windows gelieferten Designs nicht löschen lassen.

Theme-Software von Drittanbietern

Neben Microsoft bietet auch eine Reihe anderer Hersteller Software zum Verwenden von Themes an. Der bekannteste Vertreter dieser Software-Gattung ist vermutlich Windowblinds von Stardock.

Das Programm greift auf eine Sammlung von mehr als 4.000 Themes zu, kann deutlich mehr grafische Elemente der Windows-Oberfläche verändern als die Designs von Microsoft und beherrscht auch Animationen. Für die erweiterte Funktionalität verlangt der Hersteller allerdings auch einen Preis, er liegt derzeit bei rund 32 Euro.

Eine Alternative ist Seelen UI. Die kostenlose Open-Source-Software bringt ebenfalls eigene Desktop-Elemente mit, gestaltet die Windows-Arbeitsfläche jedoch so stark um, dass von dem gewohnten Design kaum etwas übrig bleibt.

Seelen UI nimmt umfangreiche Änderungen an Ihrem Desktop vor und löst beispielsweise die gewohnte Taskleiste auf.

Roland Freist

Taskleiste anpassen

Farbe und Transparenz der Taskleiste regeln Sie in den Windows-Einstellungen unter „Personalisierung > Farben“. Das Verhalten der Leiste und die angezeigten Elemente konfigurieren Sie hingegen unter „Personalisierung > Taskleiste“.

Sie können dort das Suchfeld ausblenden oder sich bloß ein Lupensymbol anzeigen lassen, die Widgets auf der linken Seite verschwinden lassen oder, bei Taskleistenausrichtung, Startmenü, Suchfeld und die Icons der Anwendungen auf die linke Seite schieben. Die Anordnung der Programmi­cons auf der Taskleiste ist übrigens nicht fest. Sie können sie per Drag & Drop einfach mit der Maus neu anordnen.

Sie können das Suchfeld in der Taskleiste anpassen und sich beispielsweise nur ein Lupensymbol anzeigen lassen.

Roland Freist

Es ist auch möglich, die Taskleiste verschwinden zu lassen. Setzen Sie dazu ein Häkchen vor „Taskleiste automatisch ausblenden“. Die Leiste erscheint dann nur, wenn Sie mit der Maus an den unteren Bildschirmrand fahren. Das empfiehlt sich vor allem bei kleinen Monitoren. Weiterhin können Sie mit „Kleinere Taskleistenschaltflächen anzeigen“ die Icons auf der Leiste schrumpfen lassen. Und auch die Option „Taskleistenschaltflächen kombinieren und Beschriftungen ausblenden“ ist geeignet, in der Leiste mehr Platz zu schaffen.

Infobereich aufräumen

Der Infobereich, auch Taskleistenecke genannt, auf der rechten Seite der Taskleiste zeigt in der Voreinstellung Uhrzeit und aktuelles Datum an. Falls Sie diese Informationen nicht benötigen, können Sie die Anzeige ausschalten.

Rufen Sie dafür die Windows-Einstellungen auf und gehen Sie auf „Zeit und Sprache > Datum und Zeit“ und setzen Sie den Schalter bei „Uhrzeit und Datum in der Taskleiste anzeigen“ auf „Aus“. Gleich darunter finden Sie die Option für die Angabe der Sekunden: Klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil und setzen Sie ein Häkchen vor „Sekunden in der Taskleistenuhr anzeigen“.

Im Infobereich der Taskleiste können Sie auch eine Sekundenanzeige einblenden. Der zusätzliche Stromverbrauch lässt sich vernachlässigen.

Roland Freist

Der Infobereich füllt sich mit der Zeit mit immer mehr Icons, die auf laufende Programme hinweisen. Wenn Ihnen das zu viel wird, gehen Sie in den Einstellungen auf „Personalisierung -> Taskleiste“ und klicken Sie auf den Pfeil neben „Andere Taskleistensymbole“. Stellen Sie sicher, dass „Menü > Ausgeblendetes Symbol’“ eingeschaltet ist, und wählen Sie darunter die Symbole aus, die im Infobereich erscheinen sollen. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass die Icons von selten aufgerufenen Anwendungen in einem separaten Menü verschwinden.

Monitoring mit Bordwerkzeugen

Daten zum aktuellen Zustand der Hardware Ihres Computers erhalten Sie auch von Windows selbst, allerdings nicht über ein Dashboard auf dem Desktop. So zeigt Ihnen das Betriebssystem nach der Eingabe von msinfo ins Suchfeld der Taskleiste und dem Klick auf „Systeminformationen“ ausführliche Daten zu Software und Hardware an. Im Task-Manager finden Sie unter „Leistung“ aktuelle Zahlen zur Auslastung von CPU, RAM, Netzwerk und Laufwerken.

Startmenü effizient bedienen

Microsoft hat das Startmenü von Windows über die Jahre hinweg immer wieder komplett neu gestaltet. Die Version von Windows 11 zeichnet sich durch eine angenehme Nüchternheit und Klarheit aus.

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, dass sich die Icons im Menü per Drag & Drop einfach verschieben lassen. Ebenfalls wichtig: Nach einem Rechtsklick in den oberen Teil des Startmenüfensters können Sie mit „Neuen App-Ordner erstellen“ Ordner anlegen und dort per Drag & Drop thematisch zusammenpassende Programmicons versammeln. Das schafft Platz und gleichzeitig auch mehr Übersicht.

Den gewonnenen Platz können Sie nutzen, um zusätzliche Anwendungen ins Startmenüfenster zu hieven. Klicken Sie dazu oben auf „Alle“, klicken Sie in der folgenden Liste mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Programm und gehen Sie auf „An ‘Start’ anheften“. Über „Mehr > An Taskleiste anheften“ können Sie das Programmsymbol auch in die Taskleiste setzen.

Falls das Startmenü mit Icons überquillt, können Sie in den Windows-Einstellungen unter „Personalisierung > Start“ ein Layout auswählen, das mehr angeheftete Elemente anzeigt. Außerdem können Sie nach einem Klick auf „Ordner“ rechts unten neben dem Ein/Aus-Symbol Verknüpfungen zu häufig benötigten Anwendungen wie dem Explorer, den Windows-Einstellungen oder zum Netzwerkordner im Explorer platzieren und die entsprechenden Icons unter Angeheftet anschließend löschen.

Über „Personalisierung > Start“ wählen Sie in den Windows-Einstellungen ein anderes Layout für das Startmenü aus.

Roland Freist

Rainmeter für die Hardware-Kontrolle

Sie können Ihren Desktop nicht nur mit neuen Farbzusammenstellungen, Transparenz und Bildschirmhintergründen aufpeppen, sondern ihn auch als Dashboard nutzen, das Ihnen Informationen über die installierte Hardware und Daten zum Zustand Ihrer Hardware oder zum Wetter liefert. Außerdem können Sie den Desktop beispielsweise in eine Weltzeituhr verwandeln oder ihn zu einer Steuerzentrale für Spiele oder die Musikwiedergabe machen.

Das bekannteste dieser Dashboard-Tools ist das kostenlose Open-Source-Programm Rainmeter. Nach der Installation der Software können Sie direkt auf die Benutzerforen auf der Hersteller-Website zugreifen, wo die Benutzer bereits Hunderte von so genannten Skins hochgeladen haben.

Unter Skins versteht die Rainmeter-Community Konfigurationsdateien, aus denen die Rainmeter-Software die Informationen für die Darstellung der Desktop-Elemente bezieht. Daneben existieren Web-Foren wie Deviantart oder Visualskins, die ebenfalls Hunderte oder sogar Tausende von Skins zum Download anbieten.

Rainmeter ist vor allem in der Deskmodding-Szene und bei Spielern beliebt. Diese benutzen die Software, um ihre oftmals übertakteten CPUs und GPUs im Blick zu behalten.

Rainmeter selbst liefert nur einen einzigen Skin mit. Die Aufgabe der Software ist in erster Linie die Verwaltung der einzelnen Module von heruntergeladenen Skins.

Roland Freist

Win10 Widgets als Add-on für Rainmeter

Wenn es Ihnen weniger um die grafische Verschönerung Ihres Windows-Desktops geht, sondern vielmehr um einen Überblick zum Zustand Ihrer Hardware, sollten Sie Win10 Widgets installieren. Es handelt sich dabei um einen Rainmeter-Skin, der unter Windows 10 und Windows 11 funktioniert.

Er vereint die Messwerte mehrerer Sensoren und zeigt die Auslastung von CPU, RAM, SSD und Netzwerk an. Außerdem nennt er das aktuelle Datum und die Uhrzeit, er kennt den freien Speicherplatz auf Laufwerk C: und den Ladestand des Akkus oder auch den Namen des WLAN, mit dem Sie verbunden sind, sowie die eingestellte Lautstärke Ihrer Soundausgabe.

Für alle diese Werte gibt es in Win10 Widgets eigene Module, die sich frei auf dem Desktop verschieben lassen. Haben Sie die perfekte Position gefunden, können Sie das Widget dort über sein Kontextmenü fixieren und es ständig im Vordergrund halten.

Windows-Spotlight-Fotos speichern

Wenn Sie die auf dem Sperrbildschirm oder auch auf dem Desktop eingeblendeten Bilder an anderer Stelle verwenden möchten, öffnen Sie den Explorer und geben den Pfad %LocalAppData%\Packages\Microsoft.Windows.ContentDeliveryManager_cw5n1h2txyewy\LocalState\Assets ein.

Sie sehen dort einige Dateien mit kryptischen Bezeichnungen und ohne Dateiendung. Kopieren Sie diese Files in einen anderen Ordner und benennen Sie sie um, sodass jedes die Endung .jpg erhält. Anschließend können Sie die Bilder mit einem Fotoviewer wie Irfanview öffnen und betrachten.

Ausführliches Systemmonitoring mit Libre Hardware Monitor

Wesentlich nüchterner als die meisten als Rainmeter-Skins präsentiert der Libre Hardware Monitor seine Daten. Ebenso wie Libre Office ist das Tool Open Source, hat aber ansonsten mit dem Office-Paket nichts zu tun.

Der Libre Hardware Monitor zeigt nach dem Start eine umfangreiche und ständig aktualisierte Tabelle mit Messdaten zu Temperaturen, Spannungen, Stromverbrauch, den Umdrehungsgeschwindigkeiten der diversen Lüfter, dem Netzwerkdurchsatz und der Auslastung des Arbeitsspeichers an.

Nach einem Rechtsklick auf einen Wert kann man ihn mit dem Befehl „Show in Gadget“ in ein kleines Fenster aufnehmen, das auf Wunsch auf dem Desktop immer im Vordergrund bleibt. Grafische Verschönerungen, wie Rainmeter sie bietet, umfasst der Monitor nicht.

Der Libre Hardware Monitor liefert ausführliche Informationen zum Systemzustand. Sie können einzelne Werte in einem zweiten Fenster zusammenfassen.

Roland Freist

Systeminfos in Desktop integrieren mit O&O Deskinfo

Die Freeware O&O Deskinfo wirkt nach der Installation wie ein integraler Teil des Windows-Desktop. Sie liefert in Textform Informationen zur Windows-Version, zur verbauten Hardware, den IP-Adressen und zum Füllstand der SSD-Laufwerke. Position, Schriftfarbe und -größe sowie der Deckungsgrad lassen sich einstellen und an den Desktop-Hintergrund anpassen.

Darüber hinaus zeigt Deskinfo vier kontinuierlich aktualisierte Diagramme, aus denen sich die Auslastung von CPU und RAM sowie die Datenübertragungsraten beim Senden und Empfangen über das Netzwerk ablesen lassen.

O&O Deskinfo integriert sich nach dem Start direkt in den Windows-Desktop und zeigt dort Informationen zur Hardware an.

Roland Freist

Kompakte Infos von Bginfo

Ähnlich wie Deskinfo arbeitet auch das kleine Tool Bginfo von Mark Russinovich, der auch die Sysinternals-Tools entwickelt hat. Es präsentiert direkt auf dem Desktop die wichtigsten Informationen zu Ihrem PC, legt allerdings den Schwerpunkt auf das Netzwerk.

Das kleine Tool Bginfo von Mark Russinovich schreibt seine Informationen zu Hardware und Software direkt auf den Desktop.

Roland Freist

Bginfo nennt neben dem Typ der CPU auch die IP-Adressen von Rechner, Gateway, Subnetzmaske und DNS-Server, liefert den Namen der Arbeitsgruppe und die Belegung der Festplattenlaufwerke. Auf ständig aktualisierte Daten zur Auslastung etwa von CPU und RAM müssen Sie allerdings verzichten.

Discussion in the ATmosphere

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