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Die besten Mini-PCs bis 800 Euro im Test: Viel Leistung auf kleinstem Raum

PC-WELT – Homepage [Unofficial] June 3, 2026
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Mini-PCs unter 800 Euro sind eine attraktive Alternative zum klassischen Desktop. In dieser Preisklasse gibt es bereits Geräte mit aktuellen Prozessoren, ausreichend RAM und schneller SSD – genug für Office, Multimedia und viele Produktivanwendungen. Dazu kommen die Vorzüge der kompakten Bauform: geringer Stromverbrauch, leiser Betrieb, wenig Platzbedarf.

Die kleinen Kisten lassen sich flexibel platzieren, ob auf dem Schreibtisch, hinter dem Monitor oder im Wohnzimmer. Damit eignen sie sich für Home-Office, als Multimedia-Zentrale oder als kleine Serverlösung. Wir haben aktuelle Modelle bis 800 Euro getestet und zeigen, welche das beste Gesamtpaket bieten.

Alliwava GH8: Bester Mini-PC

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Darum mögen wir den Alliwava GH8

Der Alliwava GH8 überzeugt im Test als kompakter Mini-PC mit starker Leistung auf Basis des AMD Ryzen 9 8945HS, der selbst anspruchsvolle Multitasking- und Content-Creation-Aufgaben flüssig meistert. Die Kombination aus leistungsfähiger CPU, integrierter Radeon 780M-Grafik und 32 GB DDR5-RAM sorgt für eine solide Allround-Performance im Office-, Medien- und Kreativbereich.

Das Gerät bietet eine beeindruckende Anschlussvielfalt mit USB4-Port, mehreren USB-Typ-A-Ports, HDMI 2.1, DisplayPort 2.1 und Dual-2,5-GbE-LAN, was es auch für professionelle Multi-Monitor-Set-ups interessant macht. Die gut arbeitende Kühlung trägt zudem zu stabiler Dauerleistung bei, während sich das kompakte Gehäuse mit VESA-Halterung flexibel montieren lässt.

Besonders hervorzuheben ist die KI-Beschleunigung via Ryzen-AI-NPU, die lokale KI-Workloads effizient unterstützt – ein Feature, das in dieser Mini-PC-Klasse selten ist. Insgesamt liefert der GH8 ein ausgewogenes Paket aus Leistung, Konnektivität und Vielseitigkeit für anspruchsvolle Nutzer.

Weitere Überlegungen

Trotz vieler Stärken gibt es auch Punkte, die man bedenken sollte: Die im Test verbaute 1-TB-NVMe-SSD arbeitet nur im PCIe-3.0-Standard, was die Speicherdurchsatzraten limitiert und damit Potenzial verschenkt. Für maximale Performance lohnt sich hier ein Tausch gegen eine schnellere PCIe-4.0-SSD. Außerdem liegen die grafischen Benchmarks der integrierten GPU im Vergleich zur Top-Konkurrenz etwas niedriger, was speziell bei 3D-Workloads auffällt.

Auch wenn die Anschlussvielfalt groß ist, hätten manche Nutzer von einer breiteren Unterstützung externer GPUs über USB4/PCIe-Tunnel mehr profitieren können. Schließlich ist der GH8 mit seiner Leistung eher im oberen Mittelklasse-Segment angesiedelt; wer extrem hohe Performance-Reserven oder dedizierte Grafikkarten-Levels sucht, sollte Alternativen prüfen.

Lesen Sie unseren Alliwava GH8 Test

PELADN WO4: Preis-Tipp

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Darum mögen wir den PELADN WO4

Der PELADN WO4 zeigt eindrucksvoll, wie viel durchdachte Technik heute in ein ultrakompaktes Gehäuse passt. Herzstück ist der AMD Ryzen 5 7640HS, der mit moderner Zen-4-Architektur, hoher Effizienz und starker Single-Core-Leistung selbst anspruchsvolle Aufgaben mühelos bewältigt. In Kombination mit 32 GB DDR5-RAM und der integrierten Radeon-760M-Grafik eignet sich der Mini-PC nicht nur für Office und Produktivität, sondern auch für Multitasking, KI-Workflows und sogar flüssiges Full-HD-Gaming.

Besonders positiv fällt das außergewöhnlich wartungsfreundliche Design auf. Der magnetische Gehäusedeckel erlaubt einen werkzeuglosen Zugriff auf RAM und SSD – ein seltenes Alleinstellungsmerkmal in dieser Geräteklasse. Aufrüsten oder Reinigen wird damit zum Kinderspiel. Trotz dieser Modularität wirkt das Gehäuse hochwertig, stabil und sauber verarbeitet.

Das leise FrostCool-Kühlsystem hält die Leistung auch unter Dauerlast stabil, ohne akustisch zu stören. Abgerundet wird der starke Gesamteindruck durch eine moderne Anschlussvielfalt inklusive USB-C, Wi-Fi 6E, 2.5G-Ethernet und Triple-Monitor-Support. Der PELADN WO4 ist damit ein überraschend leistungsstarker, leiser und zukunftssicherer Mini-PC mit echtem Praxisfokus.

Weitere Überlegungen

Trotz der vielen Stärken gibt es auch kleinere Punkte, die man bedenken sollte. Die matte, kratzfeste Gehäuseoberfläche neigt dazu, Staub sichtbar anzuziehen, was regelmäßige Reinigung sinnvoll macht – dank des magnetischen Deckels allerdings kein großes Problem. Zudem liegt die SSD-Leistung zwar auf solidem PCIe-4.0-Niveau, erreicht jedoch nicht ganz die Spitzenwerte teurerer Konkurrenzmodelle.

Wer maximale Grafik- oder Content-Creation-Leistung sucht, findet mit neueren Zen-5-Plattformen oder dedizierten GPUs noch stärkere Alternativen. Diese sind jedoch meist deutlich größer, lauter und teurer. Der PELADN WO4 positioniert sich bewusst als ausgewogener Allrounder: kompakt, effizient und langlebig. Für Nutzer, die Wert auf Wartungsfreundlichkeit, leisen Betrieb und langfristige Nutzbarkeit legen, überwiegen die Vorteile klar gegenüber den wenigen Schwächen.

Lesen Sie unseren PELADN WO4 Test

Geekom A7 Max: Bester Allrounder

Darum mögen wir den Geekom A7 Max

Der Geekom A7 Max überzeugt als solider, vielseitiger Mini-PC, der echte Alltagsleistung liefert. Herzstück ist der AMD Ryzen 9 7940HS, der mit acht Kernen und 16 Threads hohe Rechenleistung für Produktivität, Multimedia und kreative Aufgaben bietet – auch Multitasking gelingt flüssig. Die integrierte Radeon 780M-Grafik erlaubt leichte Spiele und 8K-Medienwiedergabe.

Besonders positiv fällt die umfangreiche Anschlussvielfalt auf: Neben USB4 und mehreren USB-Ports gibt es zwei 2,5-Gbit-Ethernet-Anschlüsse sowie bis zu vier Display-Ausgänge. Der Arbeitsspeicher ist DDR5-SODIMM-aufgerüstet und nicht verlötet, was Aufrüstmöglichkeiten eröffnet. Auch die schnelle 1-TB-NVMe-SSD sorgt für kurze Ladezeiten und reaktionsschnelle Performance.

Dank kompakter Abmessungen und robuster Metallverarbeitung passt der Mini-PC in nahezu jede Arbeitsumgebung und lässt sich sogar per VESA-Halteplatte hinter einem Monitor montieren.

Weitere Überlegungen

Trotz vieler Stärken gibt es auch einige Aspekte, die man bedenken sollte. So reagiert der Lüfter unter Last teils hörbar, und ein USB-C-Port an der Front fehlt. Zudem ist der zweite interne SSD-Slot nur im kleineren M.2-2230-Format ausgeführt, was die Auswahl an kompatiblen Speichererweiterungen einschränkt. Für Anwender, die speziell auf KI-Beschleunigung oder Gaming-Spitzenleistung Wert legen, dürfte die integrierte GPU trotz solider Leistung nicht ausreichen.

Wer den A7 Max in ein bestehendes Set-up einbinden möchte, sollte zudem sicherstellen, dass die vorhandene Peripherie ideal genutzt werden kann. Insgesamt erscheint der Mini-PC aber als sehr ausgewogene Plattform für Produktiv- und Alltagsaufgaben, bei der Preis-Leistung und Ausstattung im Fokus stehen.

Lesen Sie unseren Geekom A7 Max Test

Alliwava H90Pro: Bester Mini-PC mit Ryzen 7

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Darum mögen wir den Alliwava H90Pro

Der Alliwava H90Pro überzeugt als extrem kompakter und angenehm leiser Mini-PC – ideal für Office, Multimedia, leichte Content Creation und den Alltag. Der AMD Ryzen 7 8745HS liefert eine solide Rechenleistung, die für Web, Büroarbeiten sowie Foto- und Videobearbeitung vollkommen ausreicht. Die integrierte Radeon 780M und die 32 GB DDR5-RAM im Dual-Channel sorgen für flüssiges Multitasking und ordentliche Performance bei einfacheren Grafikaufgaben. Die verbaute 1-TB-NVMe-SSD bietet schnellen Speicher und genügend Platz.

Mit zwei 2,5-Gbit/s-LAN-Ports, Wi-Fi 6E und mehreren Videoausgängen – darunter DisplayPort 2.1 (8K @ 60 Hz) und HDMI 2.1 – ist der H90 Pro vielseitig einsetzbar. Das durchdachte Kühlsystem mit Vapor-Chamber und MSC-2.0 hält den Mini-PC selbst unter Last bemerkenswert leise, was bei dieser Größe besonders beeindruckt. Schlussendlich ist der H90 Pro eine kompakte, zuverlässige und preislich attraktive Desktop-Alternative für Alltag und kreative Arbeitsabläufe.

Weitere Überlegungen

Der H90Pro bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, richtet sich aber klar an Nutzer mit moderaten Anforderungen – für High-End-Gaming oder professionelle 4K/8K-Videoproduktion reicht die integrierte GPU nicht aus. Wer eine dedizierte GPU, NPU-Beschleunigung oder USB4/Thunderbolt erwartet, wird enttäuscht; entsprechende High-End-Mini-PCs bieten mehr Zukunftssicherheit.

Die auf 4.800 MHz begrenzten RAM-Timings und die SSD können die Radeon-iGPU und NVMe-Performance limitiert auslasten. Für Office, Home-Office, Streaming oder leichte Medienbearbeitung bleibt der Alliwava aber ein sehr vernünftiger, leiser Arbeitstier-Kompakt-PC.

Lesen Sie unseren Alliwava H90 Pro Test

GMKtec NucBox K16: Günstigstes Modell mit OCuLink

Darum mögen wir den GMKtec NucBox K16

Der GMKtec NucBox K16 packt vielseitige Hardware in ein kompaktes Gehäuse von rund 107 × 111 × 63 Millimetern. Der AMD Ryzen 7 7735HS mit acht Kernen und 16 Threads bewältigt Office, Multitasking und Multimedia souverän. Im PCMark 10 erreicht das System 6.836 Punkte, in der Produktivitätswertung sogar 11.777 Punkte. Die 32 GB LPDDR5-RAM arbeiten im Dual-Channel-Modus.

Das eigentliche Highlight ist die Anschlussvielfalt: Neben USB4 mit 40 Gbit/s steht ein OCuLink-Port mit PCIe Gen4 x4 bereit, über den sich eine externe Grafikkarte anbinden lässt. Damit verlässt der Mini-PC die typischen Grenzen seiner Klasse. Zwei 2,5-Gbit-LAN-Buchsen, HDMI, DisplayPort und vier USB-A-Ports decken nahezu jedes Setup ab.

Bis zu vier Displays mit 8K sind möglich. Eine 8-in-1-Docking-Station liegt bei und erweitert die Möglichkeiten weiter. Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 sind ebenfalls an Bord.

Weitere Überlegungen

Der LPDDR5-Speicher ist fest verlötet, eine spätere Aufrüstung ist damit ausgeschlossen. Die integrierte Radeon 680M setzt klare Grenzen: Im Time Spy erreicht sie nur 1.762 Punkte, neuere iGPUs wie die Radeon 890M liefern fast das Doppelte. Aktuelle Spiele laufen ohne externe Grafikkarte nur mit reduzierten Details.

Eine dedizierte NPU für KI-Workloads fehlt ebenfalls. Der OCuLink-Port unterstützt zudem kein Hot-Plugging und darf nur im ausgeschalteten Zustand belegt werden, sonst drohen Schäden am Mainboard.

Lesen Sie unseren GMKtec NucBox K16 Test

Geekom A5 Pro 2026 Edition: Beste Verarbeitung

Darum mögen wir den Geekom A5 Pro 2026 Edition

Der Geekom A5 Pro 2026 Edition zählt mit Maßen von 112,4 × 112,4 × 37 Millimetern und rund 425 Gramm zu den kompaktesten Mini-PCs der Klasse. Das matte Aluminiumgehäuse wirkt hochwertig verarbeitet, die VESA-Halterung liegt bei. Im Inneren arbeitet der AMD Ryzen 5 7530U mit sechs Kernen und zwölf Threads.

Im PCMark 10 erreicht das System 6.526 Punkte, in der Produktivitätswertung sogar 14.748 Punkte. Office, Streaming und Multitasking laufen damit zuverlässig. Die 16 GB DDR4-RAM arbeiten im Dual-Channel-Modus und lassen sich auf bis zu 64 GB erweitern. Auch die SSD bietet mit 1 TB ausreichend Platz, ein zweiter M.2-Slot ist vorhanden.

Die Anschlussvielfalt fällt für die Preisklasse stark aus: Zwei HDMI-2.0-Ports, zwei USB-C, vier USB-A, ein SD-Kartenleser und 2,5-Gbit-LAN sind dabei. Bis zu vier 4K-Displays lassen sich gleichzeitig betreiben. Im Alltag bleibt das System angenehm leise.

Weitere Überlegungen

Trotz der 7000er-Bezeichnung steckt im Ryzen 5 7530U noch die Zen-3-Architektur, die integrierte Vega-Grafik bleibt deutlich hinter aktuellen Radeon-iGPUs zurück. Im Time Spy reicht es nur für 1.181 Punkte, neuere Modelle erreichen ein Vielfaches. Aktuelle Spiele sind damit keine Option.

Auch moderne Standards wie DDR5, PCIe 4.0, USB4 oder Wi-Fi 6E fehlen. An der Front sucht man einen USB-C-Port vergeblich. Wer mehr Grafik- oder KI-Leistung benötigt, sollte zu einem aktuelleren Mini-PC greifen.

Lesen Sie unseren Geekom A5 Pro 2026 Edition Test

Alliwava U58: Preis-Tipp fürs Homeoffice

Darum mögen wir den Alliwava U58

Der Alliwava U58 packt mit Maßen von 112 × 126 × 42 Millimetern und unter 400 Gramm Gewicht erstaunlich viel in ein kompaktes Gehäuse. Im Inneren arbeitet der AMD Ryzen 7 5825U mit acht Kernen und 16 Threads. Im PCMark 10 erreicht das System 5.783 Punkte, die Essentials-Wertung liegt bei 9.912 Punkten. Office, Web-Browsing, Videokonferenzen und typisches Multitasking laufen damit reaktionsschnell. Die 16 GB DDR4-RAM arbeiten im Dual-Channel-Modus und lassen sich auf bis zu 64 GB erweitern. Neben dem M.2-Slot bietet das System einen zusätzlichen 2,5-Zoll-Schacht für eine SATA-SSD oder HDD – das vereinfacht den günstigen Speicherausbau. Auch die Anschlüsse überzeugen für die Preisklasse: ein USB-C mit DisplayPort, vier USB-A, zwei HDMI 2.0 und Gigabit-LAN. Bis zu drei Monitore lassen sich parallel betreiben. Eine VESA-Halterung ist integriert. Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 sind ab Werk an Bord.

Weitere Überlegungen

Der Ryzen 7 5825U basiert noch auf der Zen-3-Architektur, die integrierte Vega-8-Grafik bleibt deutlich hinter aktuellen Radeon-iGPUs zurück. Im Time Spy reicht es nur für 1.372 Punkte, neuere Modelle liefern mehr als das Doppelte. Aktuelle AAA-Spiele sind keine sinnvolle Option. Eine dedizierte NPU für KI-Workloads fehlt ebenfalls. Auch moderne Standards wie DDR5, PCIe 4.0 oder USB4 sind nicht vorhanden. Ab Werk läuft Windows 11 23H2, was nach der Einrichtung mehrere Update-Runden erfordert.

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Kaufberatung

Mini-PCs decken dank kompakter Bauweise ein breites Anwendungsfeld ab: vom klassischen Büro-Rechner über die Multimedia-Zentrale bis hin zum Home-Server oder gelegentlichen Gaming-Sessions. Vor dem Kauf lohnt es sich, den Einsatzzweck genau zu definieren. Davon hängen ab, wie viel Leistung das Gerät braucht, welche Anschlüsse wichtig sind und ob es später erweiterbar sein soll. Für einfache Aufgaben genügen oft schon günstige, stromsparende Modelle.

Im Mittelpunkt stehen CPU, Arbeitsspeicher und die Geschwindigkeit der SSD. Wer einen Allrounder sucht, sollte zu einem System mit aktuellem Intel- oder AMD-Prozessor und mindestens 16 GB RAM greifen. Damit laufen Office-Anwendungen, Bildbearbeitung und 4K-Streaming ohne Probleme. Eine starke integrierte Grafik wie die AMD Radeon 780M reicht sogar für entspanntes Casual-Gaming, ganz ohne separate Grafikkarte.

Anspruchsvolle Spieler oder Kreative greifen besser zu einem Mini-PC mit kräftiger CPU und gegebenenfalls dedizierter GPU. Wichtig ist dann eine durchdachte Kühlung, denn die kleinen Gehäuse heizen sich schneller auf als klassische Tower. Für den Einsatz als Heimserver zählen andere Werte: niedriger Verbrauch, viele USB-Ports und im Idealfall zwei LAN-Anschlüsse.

Ein Mini-PC lohnt sich vor allem dann, wenn der Platz knapp ist, der Schreibtisch leise bleiben soll oder die Stromrechnung im Blick steht. In vielen Fällen ersetzen die kleinen Rechner einen vollwertigen Desktop. Wer jedoch maximale Gaming-Performance oder umfangreiche interne Speichererweiterungen braucht, stößt schnell an die Grenzen der kompakten Bauform.

FAQ: Mini-PCs

Sind Mini-PCs für Office-Arbeit geeignet?

Ja, selbst günstige Modelle bieten ausreichend Leistung für Textverarbeitung, Internet und Videokonferenzen.

Kann man mit einem Mini-PC spielen?

Casual-Gaming ist problemlos möglich; leistungsstärkere Modelle mit dedizierter GPU erlauben auch anspruchsvollere Spiele.

Lassen sich Mini-PCs aufrüsten?

Meist können RAM und SSD getauscht oder erweitert werden, andere Komponenten jedoch selten.

Wie laut sind Mini-PCs?

Die meisten Geräte arbeiten sehr leise, einige sogar nahezu unhörbar. Unter Last können leistungsstarke Modelle lauter werden.

Eignen sich Mini-PCs als Home-Server?

Ja, dank geringem Stromverbrauch und kompakter Größe sind sie ideal für Home Assistant, Medienserver oder kleine NAS-Aufgaben.

So haben wir getestet

Jeder Mini-PC durchläuft bei uns ein einheitliches Prüfprogramm, das sich an typischen Alltagsszenarien orientiert. Dabei bewerten wir Design und Verarbeitung, Ausstattung, Rechenleistung, KI-Performance, Speicheranbindung sowie Lautstärke und Energieverbrauch. Zunächst inspizieren wir das Gehäuse auf Materialqualität, Spaltmaße, Standfestigkeit und Belüftungskonzept. Anschließend prüfen wir die Anschlussvielfalt, die Aufrüstbarkeit von RAM und SSD sowie die mitgelieferten Komponenten wie VESA-Halterung oder Netzteil.

Die Rechenleistung ermitteln wir mit dem PCMark 10. Das Tool deckt mit den Teilwertungen Essentials, Productivity und Digital Content Creation die wichtigsten Alltagsanwendungen ab. Ergänzend setzen wir das CPU-Profil aus dem 3DMark ein, das die Skalierung über alle Thread-Stufen vom Single-Core bis zur vollen Auslastung erfasst. Für die Grafikleistung kommen Time Spy, Steel Nomad und Steel Nomad Light zum Einsatz, je nach Gerätekategorie ergänzt durch Solar Bay oder Speed Way. In ausgewählten Fällen prüfen wir die Spieletauglichkeit zusätzlich mit Shadow of the Tomb Raider in praxisnahen Auflösungen.

Die KI-Performance messen wir mit Geekbench AI in den Modi Single Precision, Half Precision und Quantized. Damit lässt sich die Leistung von CPU, iGPU und NPU für lokale KI-Anwendungen einordnen. Die SSD bewerten wir mit CrystalDiskMark anhand sequenzieller und zufälliger Lese- und Schreibraten.

Lautstärke und Stromverbrauch erfassen wir aus 30 Zentimetern Entfernung beziehungsweise mit einem Energiekostenmessgerät an der Steckdose. Wir messen jeweils im Leerlauf, bei Office-Last und unter Volllast im Benchmark. Alle Tests laufen auf einer aktuellen Windows-Version mit den neuesten Treibern. Das mitgelieferte Windows-Image, die Vorinstallation und der Update-Stand fließen ebenfalls in die Bewertung ein.

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