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  "publishedAt": "2026-06-02T13:30:00.000Z",
  "site": "https://www.pcwelt.de",
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    "Android, iOS, Smartphones",
    "Macwelt",
    "In unserem Podcast erzählen Dennis und Simon von der erstaunlichen Entstehungsgeschichte des iPods",
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    "Bei Amazon ansehen",
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  "textContent": "Beim Smartphone-Kauf gibt es nach wie vor zwei Lager: diejenigen, die pauschal zu Android greifen, und alle anderen, die lieber auf Apple setzen. Für mich persönlich ist das keine Glaubensfrage, sondern eine ganz praktische.\n\nDenn wenn ich mir überlege, was ich von einem Smartphone möchte, komme ich immer bei Android heraus. Egal, wie ich es drehe und wende (und wie sehr mir die Kollegen von Macwelt das neueste iPhone schmackhaft machen wollen): In diesem Leben werde ich nie ins Apple-Lager wechseln.\n\nDiese Erkenntnis kommt relativ überraschend, denn eigentlich begannen meine Erfahrungen mit Technik genau bei Apple. Mit dem iPod Nano, um genauer zu sein (Tipp: In unserem Podcast erzählen Dennis und Simon von der erstaunlichen Entstehungsgeschichte des iPods). Auf diesem kleinen Gerät speicherte ich all meine Musik und fuhr jeden Tag glücklich in die Schule, noch bevor ich mein erstes Smartphone hatte.\n\nDas kam allerdings dann nicht von Apple, sondern von HTC. Womit meine Erfahrungen mit Apple-Produkten (bis auf zwei weitere iPod-Modelle) auch schon endeten. Warum ich trotzdem nicht zum iPhone wechseln würde, erkläre ich jetzt mal genauer.\n\n## Punkt 1: Die Preishürde\n\nEiner der wichtigsten Gründe beginnt schon bei der Preisgestaltung. Denn wenn ich zum iPhone wechseln wollte, müsste ich erst einmal mehr Geld in die Hand nehmen, als ich normalerweise bereit wäre, für Technik auszugeben.\n\nZugegeben, das iPhone 17 bekommt man bereits ab 850 Euro. Doch selbst das wäre mir zu teuer, denn was muss mein Handy schon können, außer zu telefonieren, Whatsapp-Nachrichten zu verschicken und ein paar Spiele zum Laufen zu bringen?\n\nEs gibt viele Gründe, warum teure Smartphones überbewertet sind. Und fairerweise muss ich sagen, dass ich mir auch kein teures Samsung Galaxy holen würde. Warum sollte ich auch tausend Euro oder mehr für ein Gerät ausgeben, wenn ein günstigeres Smartphone genau dasselbe kann?\n\nZugegeben, das iPhone 17 (und auch das Samsung Galaxy S26 daneben) sieht ganz chic aus. Aber das allein reicht nicht als Grund, so viel Geld auszugeben.\n\nFoundry\n\nAuf die paar Prozentpunkte mehr, die Apples Top-Modelle an Leistung mitbringen, kann ich getrost verzichten. Und das können Sie auch, denn es gibt wirklich keinen rationalen Grund, so viel Geld für ein Smartphone auszugeben. Egal, ob Apple oder sonstwer seinen Namen daraufsetzt.\n\n**Samsung Galaxy S26 Ultra im Preisvergleich**\n\nShop\n\nPreis\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nVon einer besonders negativen Erfahrung mit einem Samsung-Galaxy-Tablet berichtet mein Kollege übrigens hier. Und warum er nie wieder ein Android-Smartphone kaufen wollte.\n\n## Punkt 2: Die Mentalität\n\nWomit ich auch schon zum zweiten Punkt komme: Die Mentalität, mit der viele Apple-Nutzer an das Thema herangehen, finde ich sehr befremdlich. Nicht umsonst bezeichnet man iPhone-Fans auch gerne als “Apple-Jünger”, denn der Grad der Verehrung, mit dem viele an diese Firma herangehen, hat fast schon etwas Sektenhaftes.\n\nVielen Nutzern reicht es nicht, ein gutes Smartphone zu besitzen und es über viele Jahre zu nutzen (was ich durchaus nachvollziehen kann, denn so mache ich es mit meinem Android-Handy auch). Nein, dann muss es immer das Neueste vom Neuesten sein, und wenn Apple ein Gerät ankündigt, das genauso aussieht wie der Vorgänger, nur in einer anderen Farbe und mit leicht anderer Kamera, dann _müssen_ sie es sofort haben. Komme, was wolle.\n\nDiese Denkweise beißt sich komplett mit meinem Verständnis von Technik. Sie ist da, um unseren Alltag zu erleichtern. Uns zu vernetzen, Informationen zu liefern, oder manchmal einfach nur Unterhaltung. Sie sollte keine Bürde sein, die ich meinem Geldbeutel auferlege, der schon zittern muss, wenn die nächste Apple-Keynote naht und irgendeine 0815-Neuerung wieder als heiliger Gral vorgestellt wird.\n\nDas ganze Getue rund um Apple nervt mich gewaltig. Es ist nur ein Smartphone und keine Lebenseinstellung. Okay?\n\nFoundry\n\nVerstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte niemandem auf den Schlips treten, der sich auch für kleine technische Verbesserungen begeistern kann. Doch ich höre _niemanden_ über sein Android-Smartphone so reden, wie es Apple-Fans tun, und das finde ich auch ganz angenehm so.\n\nMir ist außerdem bewusst, dass diese Verehrung nicht von irgendwoher kommt. Apple _möchte_ es ja genauso haben, mit ihren Launch-Events, Apple Stores und dem Fokus auf Einzelpersonen wie Steve Jobs oder Tim Cook, die dem potenziellen Käufer das Blaue vom Himmel versprechen. In mir löst das aber genau das Gegenteil aus: _Da möchte ich nicht dazugehören._\n\n## Punkt 3: Zu wenig Auswahl\n\nDas geschlossene Ökosystem von Apple mag einige Vorteile haben. Unter anderem bessere Zuverlässigkeit, Sicherheit und mehr. Doch für mich persönlich ist das “kontrollierte Chaos” von Android besser, da ich hier einfach die größte Auswahl an Apps und Individualisierungsmöglichkeiten habe.\n\nZugegeben, der Preis, den man dafür zahlt, sind die zahlreichen mit Malware verseuchten Apps, die trotz aller Sicherheitsvorkehrungen immer wieder im Google Play Store landen. Doch mit ein bisschen gesundem Menschenverstand (und einem guten Virenschutz) umschifft man diese Probleme relativ einfach und muss sich darum keine Sorgen machen.\n\nWenn ich mir aber vorstelle, bei jeder neuen App erst einmal prüfen zu müssen, ob Apple diese _freundlicherweise_ auch für den iOS-Store freigegeben hat, merke ich schnell, warum mir Android auch auf Software-Ebene lieber ist. Geringere Hürden für Entwickler, mehr Freiheiten bei der App-Auswahl, so wünsche ich mir das.\n\nDer Google Play Store ist nicht perfekt, hat immerhin die größte Auswahl an Apps.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nParallel dazu würde ich übrigens auch niemals auf einen Mac wechseln (auch wenn Windows bei Weitem nicht perfekt ist). Denn dann müsste ich auf so viele Spiele verzichten, die entweder erst später oder gar nicht für macOS optimiert werden. Lieber nehme ich also etwas “wilden Westen” in Kauf und erhalte dafür deutlich mehr Auswahl.\n\n## Punkt 4: Gewohnheit\n\nZu guter Letzt muss ich zugeben, dass ich bei Technik einfach ein Gewohnheitstier bin. Ich sehe keinen wirklichen Sinn darin, mich jetzt umzugewöhnen und Apples ganz eigene Designsprache zu lernen, wenn ich genauso gut bei Android bleiben kann.\n\nDeswegen versuche ich auch meistens, Smartphones zu kaufen, die sich in der Bedienung ähnlich anfühlen wie das, was ich vorher hatte. Von HTC über Huawei bis hin zu Oppo, meinem aktuellen Handy, fühlt sich das einfach _natürlich_ an.\n\nMan könnte es auch Faulheit nennen, aber in diesem Punkt glaube ich an den Spruch “Never change a running system”. Wenn es so geht wie bisher, warum sollte ich zu Apple herüberwechseln? Der Reiz des Neuen kann manch einen vielleicht locken (zum Beispiel meinen Kollegen von Techadvisor, der nach 12 Jahren erstmals auf ein iPhone umgestiegen ist), doch so etwas treibt mich nicht unbedingt an.\n\nWenn irgendwann der Punkt gekommen ist, an dem ich mich nicht mehr auf Android verlassen kann, würde es mich eher reizen, auf ein alternatives OS wie GrapheneOS oder LineageOS umzusteigen. Um zu sehen, was eine junge Entwicklercommunity auf die Beine stellen kann, die nicht auf Profit aus ist. Doch das ist noch Zukunftsmusik, bis dahin bleibe ich lieber bei Android.\n\n**Lesetipps:**\n\n  * Die besten Smartphones im Test\n  * Android 17: Diese Smartphones bekommen das Update\n  * Android 17: Diese Smartphones bekommen das Update nicht mehr\n\n",
  "title": "Darum werde ich mein Android-Smartphone niemals gegen ein iPhone tauschen"
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