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  "publishedAt": "2026-06-01T13:25:00.000Z",
  "site": "https://www.pcwelt.de",
  "tags": [
    "Security Software and Services, Smartphones",
    "Smartphones",
    "warnt",
    "gehen davon aus",
    "Zweifaktorauthentifizierung"
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  "textContent": "Moderne Smartphones besitzen extrem leistungsfähige Kameras. Das kann fatale Folgen für die Sicherheit haben: Denn auf den Aufnahmen kann man Ihre Fingerabdrücke erkennen.\n\nFingerabdrücke wiederum sind ein wichtiges biometrisches Erkennungsmerkmal. Damit kann man beispielsweise Computer oder Smartphones entsperren – auch wenn moderne Sensoren mehrere Merkmale überprüfen und es so eigentlich verhindern sollen, dass man mit dem Ausdruck eines Fingerabdrucks ein Gerät entsperrt. Wegen dieses Risikos dürfen Ihre Fingerabdrücke keinesfalls in fremde Hände gelangen, warnt der Bayerische Rundfunk.\n\nDoch das ist schneller passiert, als man denkt. Eine typische Handbewegung wie “Daumen nach oben”, Peace-Zeichen oder Victory-Zeichen, oder einfach ein Foto, bei dem man in die Kamera winkt, können die eigenen Fingerabdrücke deutlich genug zeigen. Ist dieses Foto dann erst einmal in den sozialen Netzen veröffentlicht, ist die digitale beziehungsweise virtuelle Verbreitung Ihrer Fingerabdrücke nicht mehr zu verhindern.\n\nZumal Cybergangster mittlerweile KI zur Unterstützung bei der Bildbearbeitung nutzen können, um die genauen Fingerabdrücke zu rekonstruieren. Stimmen also die Lichtverhältnisse und die Perspektive und sind die Aufnahmen von Ihren Fingerkuppen hochauflösend genug, können Betrüger mit geeigneter Software und KI selbst die winzigen Linien ihrer Fingerabdrücke rekonstruieren und diese dann ausdrucken.\n\nDabei muss nicht ein Bild bereits alle erforderlichen Daten liefern. Die Betrüger können sich von unterschiedlichen Fotos genügend Einzelinformationen zusammensuchen, um schließlich Ihre Fingerabdrücke zu rekonstruieren. Je mehr Fotos Sie also von Ihren Händen im Internet und in den sozialen Netzen veröffentlichen, desto größer wird die Gefahr.\n\nChinesische Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass Fingerabdrücke aus Selfies extrahiert werden könnten, die aus einer Entfernung von bis zu 1,5 Metern aufgenommen wurden, sofern die Finger direkt in die Kamera zeigten. Selbst bei einer Entfernung von 1,5 bis 3 Metern könnte noch etwa die Hälfte der Handmerkmale wiederhergestellt werden.\n\n## So schützen Sie sich\n\nZeigen Sie nie Ihre Fingerkuppen auf Fotos. Decken Sie diese ab, tragen Sie Handschuhe oder schwärzen Sie die entsprechenden Stellen auf den Fotos, bevor Sie diese posten.\n\nVermeiden Sie es insbesondere, Ihre Hände und Finger in hoher Auflösung frontal zu zeigen. Vermeiden Sie Nahaufnahmen Ihrer Hände. Daran sollten Sie immer denken, wenn Sie etwas in die Kamera halten, um es fotografieren zu lassen.\n\nSchützen Sie besonders wichtige Zugänge wie Online-Banking etc. zusätzlich mit PINs oder Zweifaktorauthentifizierung.",
  "title": "Sicherheitsexperten warnen: Das dürfen Sie nie auf Ihren Fotos zeigen"
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