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  "publishedAt": "2026-06-01T14:53:07.000Z",
  "site": "https://www.pcwelt.de",
  "tags": [
    "Mobile, Security Software and Services",
    "warnen",
    "unterscheiden",
    "NFC auf dem Smartphone zu deaktivieren",
    "WLAN",
    "Bluetooth",
    "an diesem Symbol",
    "Schützen Sie auch Ihre PIN und IBAN",
    "Diese 5 NFC-Hacks erleichtern Ihren Alltag"
  ],
  "textContent": "Sicherheitsexperten von Kaspersky warnen vor NFC-basierten Angriffen, die es auf Smartphone-Nutzer abgesehen haben. In ihren Untersuchungen konnten sie einen rasanten Anstieg von Attacken feststellen, bei denen Angreifer direkt auf Zahlungsvorgänge zugreifen konnten.\n\nZwischen Januar und April 2026 soll die Häufigkeit von NFC-Attacken um 188 Prozent gestiegen sein. Die Folgen für Betroffene sind dabei gravierend, denn wenn die Angreifer sich Zugriff auf Zahlungs- und Banking-Apps verschaffen, können sie selbst hohe Beträge abbuchen.\n\n## Diese Angriffe gibt es\n\nDie Forscher von Kaspersky unterscheiden bei NFC-basierten Attacken zwischen zwei verschiedenen Angriffstaktiken: NFC-Relay und Reverse NFC-Relay, die sich vor allem in ihrem Ablauf unterscheiden.\n\nDer direkte NFC-Relay-Angriff ist ein klassischer NFC-Angriff, bei dem das Smartphone des Opfers wie ein NFC-Lesegerät genutzt wird, während das Telefon des Angreifers als Kartenemulator agiert. Über schädliche Apps, die oft durch Phishing auf dem Smartphone landen, kann der Angreifer das Opfer dazu bringen, seine Bankkarte per NFC auszulesen. Die Daten werden direkt an die Betrüger übermittelt. Oft wird auch die PIN abgefragt, um schnellen Zugriff auf das Konto zu ermöglichen.\n\nDer umgekehrte NFC-Relay-Angriff setzt dagegen auf eine neuere Strategie. Das Opfer erhält auch hier die Aufforderung, eine App zu installieren. In dieser soll er eine Standardmethode für kontaktloses Bezahlen festlegen. Die App teilt diese Daten mit dem Angreifer und schickt das Opfer dann zu einem Geldautomaten, um mithilfe der App Geld abzuheben oder auf ein “sicheres Konto” zu überweisen. So landen nicht nur die Zahlungsdaten, sondern auch das Geld auf dem Konto der Angreifer.\n\nBeide Methoden sind äußerst gefährlich, auch wenn sie eine gewisse “Mitarbeit” des Opfers verlangen. Durch Social-Engineering-Taktiken, legitim aussehende Apps und Webseiten sowie Druck durch die Angreifer werden übliche Vorsichtsmaßnahmen aber ignoriert.\n\n## So schützen Sie sich\n\nEs gibt mehrere Möglichkeiten, sich vor NFC-Angriffen zu schützen. Zum einen empfehlen Experten, NFC auf dem Smartphone zu deaktivieren, wenn Sie unterwegs sind. Das gilt übrigens auch für WLAN und Bluetooth. Ob NFC ein- oder ausgeschaltet ist, erkennen Sie an diesem Symbol auf Ihrem Gerät.\n\nInstallieren Sie außerdem keine unsicheren Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store, wenn nicht absolut klar ist, wofür diese gemacht sind. Wenn Sie von einer App aufgefordert werden, Ihre Zahlungsdaten zu aktualisieren oder Ihre Bankkarte auszulesen, sollten Sie äußerst misstrauisch sein.\n\nSchützen Sie auch Ihre PIN und IBAN vor Fremden. Eine Weitergabe ist nur dann sinnvoll, wenn sie für tatsächliche Zahlungen gebraucht wird.\n\n**Lesetipp:** Diese 5 NFC-Hacks erleichtern Ihren Alltag",
  "title": "Angriffe über NFC nehmen rasant zu: So schützen Sie sich davor"
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