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Deshalb könnte Googles neue KI-Suche das Internet revolutionieren

PC-WELT – Homepage [Unofficial] May 27, 2026
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Ende Mai 2026 veröffentlichte Google eine Nachricht, die die Tech-Welt schockierte: Google-Suche bekommt größtes Update seit 25 Jahren. Das klassische Suchfeld des Unternehmens soll durch eine KI-Box ersetzt und die blauen Links zu den Originalquellen versteckt werden.

Mit anderen Worten: Google will sein bekanntes und erfolgreiches Modell aufgeben, bei dem Besucher kostenlose Inhalte erhalten, weil sie sich zunächst Werbung bei Google und anschließend beim Ersteller deren Inhalte ansehen.

Zeitungen, Blogs, Preisvergleichsdienste, Nachschlagewerke und alle anderen, die das Internet mit Inhalten füllen, verlieren auf diese Weise einen großen Teil ihres Traffics – und einen großen Teil ihrer Einnahmen.

Dennoch erwartet Google, dass**** alle – auch die PC-Welt – weiterhin wie gewohnt Inhalte produzieren. Denn ein KI-Dienst funktioniert nur, wenn er mit – auch unseren – Inhalten gefüttert wird.

Die Voraussetzung dafür, dass Googles KI-Box Ihnen beispielsweise beim Kauf eines Smartphones helfen kann, ist, dass jemand einen glaubwürdigen Test und einen gut ausgearbeiteten Einkaufsratgeber zu den besten Smartphones oder Mini-PCs erstellt hat.

Ein KI-Dienst tut eigentlich nichts anderes, als große Mengen an Informationen aus dem Internet abzurufen und diese auf leicht zugängliche Weise aufzubereiten.

Damit dies funktioniert, muss konstant neues Material erstellt werden – auch von der PC-WELT. Wenn niemand neue Smartphones oder Mini-PCs mehr testet, kann Googles KI-Dienst diese auch nicht in seine Antwort einbeziehen.

Dass KI-Dienste ohne Genehmigung mit Material Geld verdienen können, das andere erstellt haben, liegt daran, dass Gesetzgeber und Gerichte noch nicht Schritt gehalten haben. Die Technik ist bekanntlich schneller als die Rechtswissenschaft.

Doch auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis wir ein Rechtssystem haben, das das Material der Urheber schützt, wünsche ich mir, dass KI-Giganten wie Google bereits jetzt erkennen, dass sie anderen in die Tasche greifen und für die fremden Inhalte bezahlen müssen, die sie nutzen.

Es geht hier nicht um Güte und Wohltätigkeit. Es geht um Weitsicht. Und daran mangelt es Google derzeit noch.

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