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Samsung Galaxy S26 Series: Die besten Tipps und Tricks

PC-WELT – Homepage [Unofficial] May 26, 2026
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Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist ein absolutes Top-Smartphone für Android-Nutzer. Wie gewohnt spendiert Samsung seinem Flaggschiff zahlreiche neue Funktionen. Dazu gehören praktische Produktivitäts-Tools, kreative Apps und natürlich viele neue KI-Features.

Wenn Sie sich für Samsungs aktuelles Top-Smartphone entschieden haben, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel, wie Sie das Beste aus dem Gerät herausholen. Wir erklären, wo Sie die wichtigsten neuen Funktionen finden, wie Sie diese anpassen und welche Einstellungen im Alltag besonders nützlich sind.

Im Mittelpunkt steht dabei das Galaxy S26 Ultra, da dieses Modell als Testgerät dient. Viele der Tipps gelten aber auch für das Galaxy S26 und das Galaxy S26+, ausgenommen sind lediglich einzelne Funktionen wie Privacy Display oder APV.

1. Passen Sie das Privacy Display an

Das Privacy Display gehört zu den spannendsten Neuerungen des Samsung Galaxy S26 Ultra. Die Funktion schützt den Bildschirminhalt vor neugierigen Blicken und sorgt dafür, dass das Display aus seitlichen Blickwinkeln kaum noch lesbar ist. Gerade unterwegs in Bus, Bahn oder Flugzeug ist das ein echter Vorteil.

Für den dauerhaften Einsatz eignet sich das Privacy Display allerdings nur bedingt. Sobald die Funktion aktiviert ist, verschlechtert sich die Bildqualität sichtbar. Das liegt daran, dass Samsung nur einen Teil der verfügbaren Pixel nutzt. Dadurch wirken Auflösung, Helligkeit und Kontrast niedriger als im normalen Betrieb.

Samsung hat die Funktion jedoch sehr komfortabel umgesetzt. Das Privacy Display lässt sich schnell ein- und ausschalten, außerdem können Sie verschiedene Automatisierungen festlegen. So aktiviert sich der Sichtschutz bei Bedarf automatisch.

Samsung

So geht’s: Der kürzeste Weg zu den Einstellungen für das Privacy Display führt über die Schnelleinstellungen. Dazu wischen Sie von der oberen rechten Ecke des Bildschirms nach unten, um das entsprechende Panel zu öffnen. Am unteren Rand befindet sich eine Schaltfläche, über die Sie die grundlegenden Optionen direkt anpassen können.

Tippen Sie auf “Details”, öffnet sich das vollständige Einstellungsmenü. Alternativ können Sie den Bereich auch über die Systemeinstellungen aufrufen. Dafür wählen Sie “Anzeige” und öffnen anschließend “Privacy Display”. Beide Wege führen zum selben Menüpunkt.

In diesem Menü können Sie die Funktion aktivieren oder deaktivieren. Überdies steht eine Anpassung der Intensität zur Verfügung. Im Standardmodus bleibt die Darstellung weitgehend klar, allerdings ist der Bildschirminhalt aus seitlichen Blickwinkeln noch erkennbar.

Beim maximalen Schutz wird der Effekt deutlich stärker. Das Display wirkt dann dunkler und weniger scharf, ist von der Seite jedoch kaum noch einsehbar.

Zusätzlich können Sie festlegen, in welchen Situationen sich das Privacy Display automatisch einschaltet. Im Test hat sich etwa die Aktivierung beim Öffnen der Banking-App bewährt. Ebenso kann die Funktion für Messenger-Apps genutzt oder auf Benachrichtigungen und die Passworteingabe ausgeweitet werden.

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2. Organisieren Sie die Schnelleinstellungen neu

Das S26 Ultra bietet einige der umfangreichsten Anpassungsmöglichkeiten für die Schnelleinstellungen. Wenn Ihnen etwa der Weg zum “Privacy Display” zu umständlich ist, können Sie die Schaltfläche einfach weiter nach oben verschieben.

Auch das Layout der Schnelleinstellungen können Sie frei anpassen. Sie entscheiden selbst, wie groß Schaltflächen und Schieberegler dargestellt werden, sodass Sie entweder mehr Inhalte auf einen Blick sehen oder größere Elemente bekommen.

Zusätzlich können Sie die Schieberegler auch vertikal statt horizontal anordnen.

Samsung

**So geht’s: **Ziehen Sie einfach die Schnelleinstellungen nach unten, indem Sie von der oberen rechten Seite des Bildschirms nach unten wischen. Oben rechts sehen Sie drei Symbole. Tippen Sie auf das Bleistift-Symbol, um mit der Bearbeitung zu beginnen.

Anschließend erscheinen unterschiedliche Bearbeitungselemente. Sie können Kacheln über Ziehpunkte vergrößern oder verkleinern, über ein Minus-Symbol entfernen oder über ein Plus-Symbol weitere hinzufügen. So gestalten Sie die Schnelleinstellungen entweder besonders übersichtlich und minimalistisch oder deutlich umfangreicher, je nachdem, wie Sie Ihr Smartphone im Alltag nutzen.

3. Erhöhen Sie die Display-Auflösung

Das Samsung Galaxy S26 Ultra wird mit einer voreingestellten Bildschirmauflösung von 1080p ausgeliefert. Die niedrigere Auflösung sorgt für eine bessere Akkulaufzeit und reicht für die meisten Nutzer in der Praxis vollkommen aus. Inhalte wirken weiterhin klar und scharf, sodass Sie im Alltag kaum Einschränkungen bemerken werden.

Wenn Sie jedoch das Beste aus dem QHD-Display herausholen möchten, sollten Sie die Auflösung in Ihren Einstellungen erhöhen.

Denise Bergert

So geht’s: Öffnen Sie einfach das Einstellungsmenü, gehen Sie zu “Anzeige” und dann zu “Bildschirmauflösung”. Hier können Sie zwischen HD-, FHD- und QHD-Auflösungen wählen.

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4. Sparen Sie Zeit mit “Now Nudge”

“Now Nudge” ist eine neue Funktion, die Ihre automatischen Vorschläge und Antworten intelligenter gestaltet. Wenn Ihnen beispielsweise jemand per Messenger schreibt und nach Fotos vom gestrigen Abend fragt, blendet “Now Nudge” direkt einen passenden Link zu diesen Bildern ein.

Je nach Kontext kann die Funktion auch andere Inhalte bereitstellen, etwa Telefonnummern oder Kalendereinträge. So greifen Sie schneller auf relevante Informationen zu und sparen im Alltag spürbar Zeit.

Denise Bergert

**So geht’s: **“Now Nudge” ist eine Funktion, die in die Samsung-Tastatur integriert ist. Wenn Sie sie nutzen möchten, müssen Sie die Samsung-Tastatur als Standard aktivieren. Wechseln Sie dazu in die “Einstellungen”, öffnen Sie “Allgemeine Verwaltung” und tippen Sie auf “Tastatur”. Dort legen Sie die Samsung-Tastatur als Standard-Eingabemethode fest.

Anschließend gehen Sie erneut in die Einstellungen, öffnen den Bereich “Galaxy AI” und wählen dort “Now Nudge”. In diesem Menü aktivieren Sie die Funktion über einen Schalter. Über “Personal Data Intelligence” vergeben Sie außerdem die nötigen Berechtigungen, damit “Now Nudge” auf Inhalte zugreifen und Vorschläge erstellen kann.

Sobald alles eingerichtet ist, erscheint “Now Nudge” direkt in passenden Situationen innerhalb der Samsung-Tastatur und ersetzt dort die klassischen Vorschlags- und Antwortfunktionen, sobald eine relevante Nachricht erkannt wird.

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5. Erstellen Sie Bilder mit Creative Studio

Creative Studio ist eine neue App, mit der Sie mithilfe von KI Sticker, Hintergrundbilder, Einladungen und Grußkarten erstellen und anschließend direkt mit Freunden und Familie teilen können.

Alles, was Sie dafür benötigen, ist eine kurze Beschreibung Ihrer Idee. Zum Beispiel: “Setze einem Hund eine Sonnenbrille auf”. Creative Studio setzt diesen Prompt um und erstellt daraus in wenigen Minuten ein fertiges Motiv.

Samsung

**So geht’s: **Öffnen Sie die Einstellungen, tippen Sie auf “Galaxy AI” und wählen Sie anschließend “Creative Studio“ aus. Dort finden Sie einen Schalter, mit dem Sie die Funktion aktivieren. Nach der Aktivierung erscheint die App als neues Symbol auf Ihrem Startbildschirm.

Starten Sie anschließend die Creative-Studio-App und wählen Sie zunächst die gewünschte Art des Inhalts aus. Danach geben Sie entweder eine kurze Beschreibung Ihrer Idee ein oder erstellen eine Skizze. Die KI übernimmt im Anschluss die Umsetzung und erstellt auf Wunsch ein Sticker-Set.

6. Wechseln Sie den Sprachassistenten

Eine der größeren Neuerungen dieser Galaxy-Generation ist das Comeback von Bixby, der deutlich intelligenter als frühere Versionen wirkt. Gleichzeitig können Sie weiterhin auch auf Alternativen wie Gemini oder Perplexity zurückgreifen.

Der Vorteil von Bixby liegt vordergründig in der tiefen Integration ins System. Als Samsung-eigener Dienst kann der Assistent mehr Einstellungen und Funktionen direkt am Gerät steuern.

Wenn Sie also nicht genau wissen, wo sich eine bestimmte Option verbirgt oder wie Sie eine Funktion aktivieren, können Sie Bixby einfach darum bitten, den Schritt für Sie zu übernehmen.

Für die reine Informationssuche bleibt jedoch aus meiner Erfahrung heraus Gemini oft die stärkere Wahl, da Antworten dort schneller und breiter aufbereitet werden.

Samsung

**So geht’s: **Navigieren Sie zu “Einstellungen”, suchen Sie nach “Bixby” und tippen Sie auf “Bixby-Einstellungen”. In diesem Menü legen Sie fest, wie Bixby aktiviert werden soll, per Sprachbefehl oder über einen Druck auf den Ein-/Aus-Schalter.

Wenn Sie stattdessen einen anderen Sprachassistenten nutzen möchten, können Sie das hier ebenfalls anpassen. Öffnen Sie dazu die Einstellungen, gehen Sie auf “Apps” und wählen Sie “Standard-Apps auswählen”.

Im Bereich der “Digital Assistant”-App können Sie anschließend den gewünschten Sprachassistenten festlegen und zwischen den verfügbaren Optionen wechseln.

7. Aktivieren Sie die Anrufprüfung

Eine weitere neue Funktion der S26-Modelle ist die Prüfung von Anrufen unbekannter Nummern. Wenn ein verdächtiger Anruf eingeht, kann ein KI-Assistent den Anruf für Sie annehmen und den Anrufer direkt fragen, wer er ist und worum es geht.

Die Unterhaltung wird dabei in Echtzeit auf dem Bildschirm transkribiert, sodass Sie genau verfolgen können, was gesagt wird. Anschließend entscheiden Sie, ob Sie den Anruf annehmen oder ablehnen möchten. Gerade bei Spam- und Werbeanrufen ist das eine praktische Ergänzung.

Samsung

**So geht’s: **Gehen Sie zu “Einstellungen”, anschließend zu “Apps” und dort zu den “Samsung-App-Einstellungen”. Wählen Sie dann “Anrufeinstellungen” aus. Tippen Sie auf “Anrufprüfung” und aktivieren Sie die Funktion über den Schalter am oberen Bildschirmrand.

In diesem Menü können Sie außerdem eine Stimme und die Standardsprache festlegen. Zudem bestimmen Sie, ob verdächtige Betrugsanrufe automatisch gefiltert werden sollen oder nicht.

8. Verwenden Sie den “Audio-Radierer” für YouTube, Netflix und Instagram

Der “Audio-Radierer” wurde im vergangenen Jahr eingeführt, um Hintergrundgeräusche in Videos zu entfernen, die Sie mit Ihrem Smartphone aufnehmen. Mittlerweile lässt sich die Funktion jedoch auch flexibler einsetzen.

Wenn Sie sich etwa ein YouTube-Video ansehen und die Dialoge durch störende Hintergrundgeräusche schwer verständlich sind, kann der “Audio-Radierer” helfen. Die Funktion reduziert unerwünschte Geräusche und hebt gleichzeitig Stimmen hervor, sodass Inhalte klarer und besser verständlich sind.

Samsung

So geht’s: Wenn Sie ein Video in einer kompatiblen App wie Netflix, YouTube oder Instagram abspielen, wischen Sie von der oberen rechten Ecke des Bildschirms nach unten, um die Schnelleinstellungen zu öffnen.

Im oberen Bereich des Menüs sehen Sie dann eine neue Schaltfläche mit der Bezeichnung “Audio-Radierer”. Tippen Sie darauf, um die Funktion ein- oder auszuschalten. Zusätzlich können Sie die Stärke der Geräuschreduzierung anpassen und “Stimmfokus” aktivieren oder deaktivieren.

9. Erstellen Sie wackelfreie Videos mit “Horizontal Lock”

Der neue Stabilisierungsmodus “Horizontal Lock” gehört ebenfalls zu den spannenderen Neuerungen. Dabei bleibt der Horizont in Ihren Videos stets waagerecht, wenngleich Sie das Smartphone stärker neigen oder bewegen.

Sie können das Gerät sogar vollständig drehen. Das aufgezeichnete Video bleibt dennoch stabil ausgerichtet und wirkt dadurch deutlich ruhiger und professioneller.

Luke Baker

So geht’s: Um “Horizontal Lock” zu aktivieren, öffnen Sie die Kamera-App, wechseln Sie in den Videomodus und suchen oben im Bildschirm nach einem Symbol, das einen rennenden Mann darstellt. Tippen Sie auf dieses Symbol, um zwischen dem “Super Steady”-Modus und “Horizontal Lock” zu wechseln.

Beachten Sie dabei, dass der “Horizontal Lock”-Modus nur verfügbar ist, wenn die Log-Aufnahme deaktiviert ist. Außerdem wird die maximale Auflösung in diesem Modus auf QHD reduziert.

10. Verwenden Sie APV für professionelle Videos

Eine weitere wichtige Neuerung in der Kamera-App ist der neue Codec APV (Advanced Professional Video). Das Format ist vergleichbar mit Apples ProRes und richtet sich an professionelle Videoproduktionen.

APV bietet eine deutlich höhere Bildtreue sowie einen erweiterten Farbraum, der mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung ermöglicht. Ein wesentlicher Vorteil liegt darin, dass APV-Aufnahmen ihre Qualität auch nach mehrfacher Bearbeitung weitgehend beibehalten.

Allerdings hat das Format seinen Preis: Die Dateigrößen fallen sehr hoch aus und können bis zu 1,5 Gigabyte pro Minute Videomaterial erreichen. Damit eignet sich APV hauptsächlich für professionelle Anwendungen.

Denise Bergert

So geht’s: Zunächst stellen Sie sicher, dass APV in den Einstellungen aktiviert ist. Öffnen Sie dazu die Kamera-App, tippen Sie auf das Symbol mit den vier Punkten, um weitere Optionen aufzurufen, und öffnen Sie anschließend über das Zahnrad das vollständige Einstellungsmenü. Dort wählen Sie “Videoformat” und aktivieren APV.

In diesem Bereich können Sie außerdem zwischen HDR- und Log-Profilen wechseln sowie die Komprimierungsstufen “422 HQ” und “422 LQ” auswählen. Zusätzlich finden Sie hier auch die Option, die Aufnahme auf externe SSDs zu aktivieren, was sich primär bei größeren Projekten anbietet.

Ist alles eingerichtet, lässt sich APV direkt in der Kamera-App über eine eigene Schaltfläche im oberen Bildschirmbereich ein- und ausschalten, neben der Option für “Log”.

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