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    "Gaming, Keyboards",
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    "Vergleichstest",
    "Razer Ornata V3 X",
    "Wie PC-WELT Gaming-Tastaturen testet"
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  "textContent": "#### Auf einen Blick\n\n### Unsere Wertung\n\n### Pro\n\n  * sehr leise Silent-Membran-Schalter\n  * ultra-flaches, ergonomisches Design\n  * spritzwassergeschützte Bauweise\n  * attraktiver Preis\n  * unterstützt moderne Features wie “Snap Tap”\n  * frühere Ghosting-Probleme in neueren Batches/Firmware-Versionen behoben\n\n\n\n### Kontra\n\n  * nur 1-Zonen-RGB-Beleuchtung\n  * kein N-Key-Rollover (Hardware-Limit)\n  * einfache Handballenauflage aus Hartplastik ohne Polsterung oder Magnetbefestigung\n  * kein interner Speicher für Profile; Software muss durchgehend im Hintergrund laufen.\n  * Membran-Tippgefühl wirkt im Vergleich zu mechanischen Schaltern schwammig\n\n\n\n### Fazit\n\nDie Razer Ornata V3 X ist ein Einstiegsmodell, das sich vor allem an Anwender richtet, die ein leises und ergonomisches Schreibgerät für das Home-Office suchen und gelegentlich in unaufgeregte Spielewelten abtauchen möchten. Ihr großer Pluspunkt ist das schlanke, moderne Design und die Integration in das mächtige Razer-Chroma-Ökosystem zu einem sehr attraktiven Preis von rund 40 Euro. Wer jedoch im kompetitiven E-Sport zu Hause ist und auf präzises Feedback sowie ausgedehntes Multi-Key-Rollover angewiesen ist, wird mit dieser Membran-Lösung schnell an technische Grenzen stoßen. Für den Alltag und Gelegenheitsspieler bietet sie jedoch ein stimmiges Gesamtpaket mit dem gewissen Razer-Flair.\n\nPrice When Reviewed\n\nThis value will show the geolocated pricing text for product undefined\n\nBest Pricing Today\n\n###  Aktuell bester Preis: Razer Ornata V3 X\n\nShop\n\nPreis\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nIn der Welt der Gaming-Peripherie steht der Name Razer oft für High-End-Ausstattung und Preise, die das Budget von Gelegenheitsspielern sprengen. Mit der Razer Ornata V3 X schlägt der Hersteller jedoch einen anderen Weg ein und bietet Ihnen einen preiswerten Einstieg in die Welt der flachen Gaming-Tastaturen an.\n\nWir haben für Sie analysiert, ob dieses Modell den Spagat zwischen Gaming-Performance und Schreibkomfort meistert oder ob die technischen Einsparungen den Spielspaß trüben. Weitere Gaming-Tastaturen finden Sie in unserem Vergleichstest.\n\nFriedrich Stiemer\n\n## Strategische Neuausrichtung: Die Rückkehr zur reinen Membran\n\nWährend die Standardversion der Razer Ornata V3 auf die hybride Mecha-Membran-Technologie setzt, markiert die Razer Ornata V3 X den bewussten Schritt zurück zur klassischen Membran-Taster-Architektur. Für Sie bedeutet das vor allem eines: eine deutlich reduzierte Geräuschkulisse.\n\nRazer vermarktet diese Tasten als „Silent Membrane Switches“, die durch eine durchgehende Gummimatte gedämpft werden. Technisch gesehen handelt es sich um eine Full-Size-Tastatur mit 105 Tasten im deutschen Layout, die trotz ihrer Kunststoffbauweise erstaunlich verwindungssteif bleibt.\n\nDas Gehäuse besteht aus robustem ABS-Kunststoff und bringt inklusive der Handballenauflage ein Gewicht von etwa 760 bis 800 Gramm auf die Waage.\n\n## Design und Ergonomie: Stealth-Look für den Schreibtisch\n\nDas auffälligste Merkmal der Razer Ornata V3 X ist ihr ultra-schlanker Formfaktor. Mit einer Gehäusehöhe von nur etwa 31 Millimetern liegt sie deutlich flacher auf Ihrem Schreibtisch als klassische mechanische Tastaturen.\n\nDies ermöglicht Ihnen eine natürlichere Handhaltung, die auch bei langen Arbeits- oder Gaming-Sessions die Handgelenke schont. Razer legt der Tastatur eine ergonomische Handballenauflage bei, die jedoch im Gegensatz zu den teureren Modellen aus einfachem Hartplastik besteht und nicht magnetisch fixiert wird, sondern lediglich vor die Tastatur geschoben wird.\n\nEin kluges Detail ist das integrierte Kabelmanagement auf der Unterseite: Sie können das zwei Meter lange USB-Kabel wahlweise mittig, links oder rechts aus dem Gehäuse führen, um Kabelsalat auf Ihrem Setup zu vermeiden.\n\nFriedrich Stiemer\n\n## Tippgefühl und Haltbarkeit im Fokus\n\nBeim Tippen offenbart die Razer Ornata V3 X ihre Membran-Natur. Das Gefühl empfinden wir als eher weich, was typisch für Gummikuppel-Taster ist. Dennoch punkten die flachen Tastenkappen durch einen kurzen Hubweg, was die Reaktionszeit subjektiv beschleunigt.\n\nUm der Abnutzung entgegenzuwirken, sind die Keycaps mit einer speziellen UV-Beschichtung versehen. Diese soll verhindern, dass die Tasten durch Fingerabrieb und Fett zu schnell glänzend werden oder die Beschriftung verblasst, was ein häufiger Kritikpunkt bei günstigen ABS-Tastenkappen ist.\n\nZudem ist die Gaming-Tastatur spritzwassergeschützt konzipiert, sodass kleine Missgeschicke mit Getränken nicht sofort zum technischen Totalausfall führen.\n\nFriedrich Stiemer\n\n## Gaming-Performance und Ghosting-Problematik\n\nIm praktischen Einsatz bietet die Razer Ornata V3 X ein überraschend agiles Spielgefühl, das vor allem durch die flache Bauweise begünstigt wird. Wir finden, dass das „Strafing“ (Seitwärtsbewegungen) in Shootern spürbar schneller vonstattengeht, da die kürzeren Schaltwege der Low-Profile-Tasten eine nahezu verzögerungsfreie Eingabe suggerieren.\n\nTrotz der Membran-Basis wirkt das Feedback in schnellen FPS- oder MOBA-Titeln für ein Budget-Modell bemerkenswert präzise. Ein echtes technisches Highlight ist die neue Unterstützung für „Razer Snap Tap“ über die aktuelle Synapse-4-Software.\n\nDiese Technik ermöglicht es Ihnen, bei Richtungswechseln den aktuellsten Tastendruck zu priorisieren, ohne die vorherige Taste loslassen zu müssen: ein Vorteil, der bisher fast ausschließlich teuren Modellen wie der hauseigenen Huntsman-Serie vorbehalten war.\n\nHinsichtlich der berüchtigten Ghosting-Problematik, die bei der Markteinführung für heftige Kritik sorgte, hat sich die Situation grundlegend gewandelt. Während frühe Chargen tatsächlich Probleme damit hatten, Kombinationen wie „Shift + W + Q“ oder „A + W + E“ parallel zu registrieren, zeigen unsere Tests und Nutzerberichte, dass Razer das Problem seit Ende 2025 in den Griff bekommen hat.\n\nDurch Firmware-Updates und Anpassungen in der Produktion neuerer Batches werden kritische 3-Tasten-Kombinationen (wie das gleichzeitige Drücken von „Q + W + E“) nun zuverlässig erkannt. Dennoch bleibt festzuhalten:\n\nAls Membran-Tastatur bietet sie bauartbedingt kein unbegrenztes N-Key-Rollover. Für die allermeisten Gaming-Szenarien ist die Matrix jedoch mittlerweile so optimiert, dass Sie im Spielalltag auf keine Blockaden mehr stoßen sollten.\n\nFriedrich Stiemer\n\n## Software-Integration und Beleuchtungsoptionen\n\nDie optische Individualisierung erfolgt über die Razer-Synapse-Software. Hier können Sie die „Razer Chroma“-RGB-Beleuchtung steuern, wobei die Razer Ornata V3 X nur über eine einzige Beleuchtungszone verfügt.\n\nDas bedeutet, dass Sie nicht jede Taste einzeln farblich markieren können: Die gesamte Tastatur leuchtet stets in derselben Farbe oder durchläuft denselben Effekt. Zur Auswahl stehen Effekte wie „Breathing“, „Static“ oder „Wave“.\n\nÜber die Software können Sie zudem Makros aufnehmen und fast jede Taste frei umbelegen. Beachten Sie jedoch, dass die Tastatur keinen internen Speicher besitzt. Ihre Profile sind also nur aktiv, solange die Synapse-Software im Hintergrund läuft.\n\n## Wie PC-WELT Gaming-Tastaturen testet",
  "title": "Razer Ornata V3 X: Überraschend gute Gaming-Tastatur für 40 Euro im Test"
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