Forza Horizon 6 im Test: Horizon in Bestform
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Gigantische Karte
- Wunderschöne Grafik
- Viele sinnvolle Anpassungen
Kontra
- Kaum Neuerungen beim Gameplay
- Keine Tuning-Szene im Spiel (Unterbodenbeleuchtung usw.)
- Eingeschränkte Charakteranpassung
Fazit
Forza Horizon 6 ist das beste Forza seit Jahren – nicht nur, weil es in Japan spielt, sondern weil es sinnvolle Verbesserungen und eine gigantische Weltkarte mitbringt und noch mehr Freiheiten lässt als der Vorgänger. Ein Muss für alle, die ein Faible für Autos haben.
Price When Reviewed
This value will show the geolocated pricing text for product undefined
Best Pricing Today
Aktuell bester Preis: Forza Horizon 6
Shop
Preis
Bei Amazon ansehen
Preisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)
Produkt
Preis
Preisvergleich von Backmarket
Microsofts Arcade-Racer Forza Horizon, entwickelt vom britischen Playground Games, kommt endlich nach Japan. In der sechsten Iteration dürfen wir endlich die Straßen von Tokyo, der umliegenden ländlichen Gegenden und sogar am Fuß des Fuji befahren. Das Hauptaugenmerk des nunmehr sechsten Teils liegt auf der Welt, auf der Erkundung und auf dem Gameplay, nicht auf den grafischen und technischen Fortschritten – zumindest nicht auf der Xbox Series X, auf der wir Forza Horizon 6 getestet haben.
Grafik & Performance
Fangen wir mit Letzterem an, weil das schnell abgehandelt ist: Optisch hat sich seit dem Forza Horizon 4 von 2018 nicht viel getan. Der Sprung von Teil vier zu Teil fünf fiel im Großen und Ganzen schon marginal aus: Bereits auf den schottischen Straßen (Horizon 4) sahen die Autos fantastisch aus. Und da Raytracing, das Aushängeschild der fünften Forza-Horizon-Generation, ausschließlich im Showroom in der Garage eingesetzt wurde, gab es Unterschiede hauptsächlich in der Umgebung, wenn man irgendwo stehen geblieben ist und die Texturen und die Vegetationsdichte der näheren Umgebung begutachtet hat.
Was die Grafik angeht, ist der Unterschied auch zwischen Horizon Japan und Horizon Mexiko (Horizon 5) praktisch nicht zu sehen. Die Vegetationsdichte ist abermals etwas größer, der Detailgrad etwas höher. Am deutlichsten sichtbar sind die Grafikunterschiede bei der Beleuchtung, besonders im Dunkeln, und in Schatten. Wenn man das nicht weiß oder einfach nie wirklich stehen bleibt, um sich auch das allerletzte Blatt auf dem Boden anzusehen, merkt man es allerdings nicht.
Links Leistungsmodus, rechts Qualitätsmodus. Im Direktvergleich sind die Unterschiede gerade an den Häusern im Hintergrund deutlich zu erkennen, im eigentlichen Spiel fallen sie aber kaum ins Gewicht.
Dazu trägt sicherlich auch bei, dass man nicht schnell zwischen den beiden Grafikmodi hin- und herwechseln kann, weil das Spiel dafür neu gestartet werden muss. Besonders deutlich werden die Unterschiede nämlich nur im Direktvergleich.
Wie schon beim Vorgänger gibt es bei Forza Horizon 6 auf der Xbox Series X zwei Grafik-Modi: Leistung und Qualität. Im Ersteren läuft das Spiel mit stabilen 60 Bildern pro Sekunde (fps), aber mit variabler Auflösung – zwischen 4K und 1620p. In Letzterem läuft das Spiel konstant in 4K, dafür aber nur mit 30 fps.
Mit Motion Blur bleibt die Mitte des Bildschirms klar, während die Ränder verschwimmen, um hohe Geschwindigkeiten schöner darzustellen.
Microsoft
Wer sich auf der Xbox sehr viel Mühe bei den eigentlichen Autorennen gibt, insbesondere gegen andere Menschen online, wird um den Leistungsmodus nicht drumrumkommen. Wer hingegen gemütlich durch Japan brettern und die Landschaft in größtmöglicher Auflösung genießen will, dürfte eher zum Qualitätsmodus greifen. Mit Motion Blur auf mittleren Einstellungen fährt es sich auch mit 30 fps wirklich sehr gut.
Mein größtes Problem mit dem Qualitätsmodus ist tatsächlich, dass auch sämtliche Menüelemente mit 30 Bildern pro Sekunde gerendert werden und sich deshalb nicht besonders flüssig anfühlen. Wahrscheinlich kann man sich aber daran gewöhnen.
Welt & Story
Das große Aushängeschild von Forza Horizon war schon immer die Spielwelt. Im sechsten Teil führt es uns nach Japan, die von Fans wohl meistgewünschte Location seit Bestehen der Reihe, was auch in einer der Storymissionen mit etwas Ironie kommentiert wird.
Wer von Forza Horizon 5 kommt, wird sich über die neue Karte freuen. Mexiko wurde in der Community immer als etwas öde empfunden (was nicht am Land liegt); in Japan gibt es sehr viel mehr Abwechslung.
Microsoft
Willkommen in Japan
Japan ist mit Abstand die größte und wohl auch vielseitigste Karte der Spielreihe. Allein Tokio ist rund fünfmal so groß wie Guanajuato in Forza Horizon 5 und damit die größte Stadt aller bisherigen Horizon-Spiele. Gerade nachts, auf den neonbeleuchteten Straßen, ist die Stadt eine Augenweide. Dazu kommen noch eine Handvoll anderer Regionen um Tokyo herum, die mehr oder weniger an echte Pendants angelehnt sind. Der Größenverhältnisse wegen lässt sich nicht alles eins zu eins darstellen, auch Tokio nicht.
Am wichtigsten für Japan-Fans sind ohnehin die verschiedenen Wahrzeichen: In Tokio sind es selbstverständlich die belebte Shibuya-Kreuzung, der Tokyo Tower und ein paar andere. In den Regionen drumherum sind es dann weniger bekannte Wahrzeichen, darunter Tempel, historische Dörfer, Naturdenkmäler, aber auch, weil wir ja mit dem Auto unterwegs sind, Infrastruktur wie die Kawazu-Nanadaru Loop Bridge. Wunderschöne Wälder und Küstenabschnitte dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Häufig am Horizont zu sehen: Fuji, der höchste Berg Japans.
Microsoft
Fuji, den wohl bekanntesten Berg Japans, kann man indes nicht besuchen. Der liegt leider unerreichbar im Westen am Horizont, ist aber immerhin von fast überall zu sehen, wenn man sich im westlichen Teil befindet. Stattdessen gibt es aber im Norden ein vollumfängliches Skigebiet mit Pisten, die man mit seinen vier Reifen ordentlich ruinieren kann. Dort liegt auch das ganze Jahr über Schnee, unabhängig von der Jahreszeit. Wie in den letzten beiden Horizon-Teilen wechseln diese sich wöchentlich ab.
Ein kleiner Ausschnitt der Erkundungssammlung in Forza Horizon 6.
Microsoft
Erkundung & Sammlungen
In Japan gibt es viel zu entdecken, und für alles gibt es eine Sammlung. Was die Erkundung angeht, hat sich im Großen und Ganzen nichts verändert – für alles gibt es Belohnungen: für Wahrzeichen und Denkmäler, für Regionen, für Straßen.
Während die Erfahrungsschilder, die in der Welt verstreut und teilweise ganz schön schwer zu erreichen sind, zurückkehren, fehlen die Schilder, mit denen man die kostenlose Schnellreise freischaltet. In Forza Horizon 6 ist Schnellreise nämlich von Anfang an kostenlos, was eine willkommene Änderung gegenüber den Vorgängern darstellt.
Das Ei links neben dem Auto ist einer der neuen Sammelgegenstände in Forza Horizon 6.
Microsoft
Als Ersatz führt Playground Games neue Sammelgegenstände ein, die in der Welt verstreut sind: regionalen Schnickschnack. Diese unterscheiden sich optisch von Region zu Region – mal ist es eine überdimensionierte Tempura-Garnele, mal eine Schüssel Reis und Curry –, funktionieren im Grunde aber alle gleich. Manche davon stehen einfach nur in der Gegend herum, andere dienen auf der Minimap als Marker für Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte oder anderes interessantes Zeug.
Auch beim Sammeln von Autos gibt es Neuerungen: Neben den Franchise-typischen Scheunenfunden – Rostlauben wertvoller Autos, die jemand irgendwann in einer Scheune vergessen hat, die Sie sich einverleiben und wiederaufbereiten können – gibt es zwei weitere Möglichkeiten, außerhalb des Autohauses an Autos zu kommen.
Neun Schatzautos sind in den Regionen versteckt.
Microsoft
Einerseits gibt es sogenannte Schatzautos, die den Scheunenfunden nicht unähnlich sind. Diese sind in neun der zehn Regionen versteckt, und wenn Sie sich ihrem Standort nähern, erhalten Sie einen Bildhinweis, wo genau sie versteckt sind. Nur mithilfe des Bildes (und ein paar gesprochenen Zeilen durchs Walkie-Talkie) müssen Sie sie finden. Mal sehen Sie im Hintergrund einen Wasserfall, mal eine Skipiste. In der Regel erfordert es ein gewisses Maß an Ortskenntnis.
Die andere Möglichkeit, an Autos zu kommen, ist einigermaßen banal: Wie im echten Leben stehen hier und da am Straßenrand Autos, die zum Verkauf stehen. Die Standorte sind festgelegt, die Auswahl ändert sich. Die allermeisten dieser Autos sind getunt und kosten zwischen 10 und 25 Prozent weniger als im Autohaus.
Story
Eine Story gibt es in Forza Horizon 6 auch, besonders wichtig ist sie aber nicht. Wie immer geht es darum, sich nach und nach beim Horizon-Festival hochzuarbeiten, indem man auf verschiedene Art und Weise Punkte gewinnt und sich für das nächste Showcase-Event qualifiziert, um das nächste Bändchen zu gewinnen. Die Showcase-Events sind Horizon-typisch herrlich realitätsfern: Mal fliegt ein riesiges Flugzeug mit vier Propellern im Tiefflug über die Rennstrecke, ein andermal fährt man ein Rennen gegen einen Mecha – einen dieser gigantischen japanischen Kampfroboter, die manch einer aus Animes kennt.
Ein kleiner Ausschnitt der Festivalsammlung in Forza Horizon 6.
Microsoft
Während die Story mit ihren Höhepunkten nach jedem Kapitel so hinplätschert wie immer – aber ehrlich: Mehr erwartet man auch nicht –, gibt es direkt zum Einstieg eine willkommene Änderung: Man fängt wieder als Niemand an und muss sich hocharbeiten. In den letzten Teilen wurde man direkt bei der Ankunft als Superstar willkommen geheißen, was besonders für neue Spielerinnen und Spieler ganz schön merkwürdig war.
Das normalste der Welt: Begleitung durch eine Fliegerstaffel, …
… durch ein Propellerflugzeug im Tiefflug über eine Skipiste …
… und ein Autorennen gegen einen Mecha.
Dazwischen gibt es auch so etwas wie Sidequests, die mit den einzelnen (wenigen) Nebencharakteren zusammenhängen: Einmal macht man Rundfahrten und lernt etwas über die jeweilige Region und das jeweilige Gefährt, das man für die Tour bekommt, ein andermal mischt man die Driftszene von Tokio auf.
Spielmodi & Funktionen
Im Zentrum des Spielgeschehens steht in erster Linie das Festival. Mit jeder abgeschlossenen Stufe – sieben an der Zahl – wird eine neue Geschwindigkeitsklasse von Rennen und PR-Stunts auf der Karte freigeschaltet. Hier bleibt alles beim Alten: Es gibt normale Straßenrennen, Offroad-Rennen, Querfeldein-Rennen und Nachtrennen, wobei es bei Letzteren die japanische Unterart „Touge“ („to-ge“ ausgesprochen) gibt, in der Sie ein Rennen gegen nur ein anderes Auto auf malerischen Bergstraßen fahren.
Open-World-Events
Gänzlich neu sind Open-World-Events – zwei an der Zahl: Wenn Sie online schon mal an der Startlinie des Festivals standen, haben Sie vielleicht gesehen, wie andere Spieler versuchen, ein Drag-Rennen gegeneinander zu fahren. Playground Games dachte sich offensichtlich: „Na gut, dann implementieren wir da halt was.“
An manchen Stellen auf der Karte können Sie sich einfach zu Drag-Rennen anstellen.
Microsoft
Herausgekommen ist ein System, bei dem man sich einfach an einen entsprechenden Startplatz stellen kann, eine Ampel einen Countdown anzeigt und man ohne Absprache oder gänzlich ohne Hilfsmittel einigermaßen ordentliche Drag-Rennen gegen wildfremde Menschen fahren kann. Der Countdown beginnt alle 30 Sekunden aufs Neue. Wenn Sie in einer Schlange stehen, müssen Sie also nicht warten.
Das Ganze gibt es auch für Zeitrennen. Das sind fest abgesteckte Kurse, bei denen Sie sich unverbindlich mit anderen wildfremden Menschen messen können, ohne dass Sie sich für eine konkrete Instanz verabreden müssen.
Dedizierte Autotreffen
In eine ähnliche Kerbe schlagen Car Meets. Dort können Spielerinnen und Spieler sich treffen, um einander ihre Autos zu präsentieren, Designs und Tunings mit anderen Teilnehmern auszutauschen und die jeweiligen Automodelle in Serienausstattung zu kaufen – eine neue Möglichkeit, um an seltene Autos heranzukommen.
Arbeit, Arbeit
Aus früheren Spielen – und zwar nicht Forza Horizon 5 – kommen Jobs zurück. Gut, ein Job. Aber immerhin. Dabei dürfen Sie Lieferdienst spielen und in einer bestimmten Zeit Essen an Festivalbesucher ausliefern. Der Modus wechselt sich dabei ab: Mal müssen Sie mehrere Lieferungen hintereinander wegbringen, mal dürfen Sie keinen (oder nur sehr wenig) Schaden auf der Strecke nehmen. Das ist nicht besonders einfallsreich, aber immerhin etwas Abwechslung zu den normalen Rennen.
Player vs. Player
Neben den normalen Autorennen bietet Forza Horizon auch schon lange Möglichkeiten, sich auf andere Weise mit anderen Spielern zu messen. Der Eliminator, die Forza-Variante des Battle-Royale-Prinzips, kehrt zurück, aber auch Hide & Seek – Versteckspiel mit Autos –, das erst im Verlauf des fünften Teils nachgereicht wurde.
Anpassung
Anpassung ist bei Forza Horizon schon immer ein wichtiger Aspekt gewesen, und bei Forza Horizon 6 geht in der Hinsicht mehr denn je.
Auto-Tuning und Designs
Tatsächlich am wenigsten hat sich getan bei dem, worum es in Forza Horizon eigentlich geht: bei den Autos. Das liegt aber schlicht daran, dass sowohl das Tuning als auch die Designs schon lange sehr tief ins Detail gehen.
Erstmals können Sie in Forza Horizon 6 Scheiben bekleben und so etwa Filme nachstellen.
Microsoft
Nicht, dass es im sechsten Teil gar nichts Neues gäbe: In Forza Horizon 6 werden die Liveries auf die Scheiben erweitert, sodass Sie jetzt dort auch Sticker anbringen können. Außerdem können Sie nun vorn und hinten unterschiedliche Felgen montieren.
Schade ist jedoch, dass es in Forza Horizon 6 immer noch keine Unterbodenbeleuchtung und anderen leuchtenden Schnickschnack gibt – gerade für die japanische Tuner-Szene ein wichtiger Bestandteil.
- Ein Ausschnitt zum Detailgrad der Tuning-Optionen in Forza Horizon 6.
Wenn Sie nicht selbst tunen möchten, können Sie die Einstellungen anderer Menschen übernehmen.
Sowohl das Tuning als auch die Lackierungen gehen wie üblich so furchtbar tief ins Detail, dass sie auf weniger kreative oder technisch bewanderte Menschen (wie mich) fast schon einschüchternd wirken. Glücklicherweise können Sie wieder andere Menschen dir Arbeit erledigen lassen und einfach vorgefertigte Tunings oder Designs aus der Community herunterladen.
Was Playground Games im Zusammenhang damit zur Freude aller Normalos (wie mir) aus Forza Horizon 6 entfernt hat, sind sämtliche Achievements, die genau diese Bereiche betreffen.
Noch in Forza Horizon 5 brauchte man ein Tuning oder ein Design, das mehrfach heruntergeladen worden ist, um sämtliche Achievements zu erfüllen. Ein Ding der Unmöglichkeit für diejenigen, die sich nicht mit dem komplexen, technischen System des Tunings beschäftigen können oder wollen, die für beliebte Designs einfach zu unkreativ sind oder die einfach zu spät ins Spiel eingestiegen sind, als dass ihre Kreationen noch aus der Masse herausstechen könnten.
Für nur 635.000 Credits kann Ihnen eine Hütte im japanischen Bergland gehören.
Microsoft
Housing
Bereits in den vergangenen Horizon-Teilen konnten Sie Häuser kaufen, die Ihnen gewisse Boni brachten – mehr Punkte bei Rennen, regelmäßige Wheelspins usw. In Forza Horizon 6 geht Playground Games einen großen Schritt weiter: Die wohl größte Neuerung ist nämlich Housing, ein Kreativ-Feature jedes MMOs, das etwas auf sich hält.
Relativ früh im Verlauf des Spiels bekommen Sie die Möglichkeit, ein Haus samt Grundstück zu kaufen (wovon die jüngere Generation im echten Leben nur träumen kann). Dort können Sie mit einem Level-Editor die komplette Landschaft verändern, ganz egal, ob Sie einen Wald pflanzen möchten, zusätzliche Gebäude bauen oder sogar Rennstrecken.
Ähnlich wie beim Tuning und Design sind die größten Einschränkungen Ihre eigene Kreativität und Ihre Bereitschaft, Zeit in dieses Projekt zu investieren. Wirkliche Vorteile haben Sie davon im eigentlichen Spiel allerdings nicht – es ist lediglich eine weitere Möglichkeit, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, wenn Sie welche haben. Eine Dimension darunter gibt es von Beginn an die Möglichkeit, auf dieselbe Art und Weise Ihre Garage anzupassen.
Alle Teile, egal ob auf Ihrem Grundstück oder in Ihrer Garage, kosten Geld: immerhin nur virtuelles, kein echtes. Bis Sie Ihr Traumhaus oder Ihre Traumgarage gebaut haben, kann es gegebenenfalls also etwas dauern. Wenn Sie Elemente wieder entfernen, erhalten Sie immerhin Ihr Geld zurück.
Microsoft
Genau wie Tunings und Designs können Sie sowohl Ihre Ländereien als auch Ihre Garage teilen, damit andere, weniger begabte Menschen auch etwas davon haben.
Charakteranpassung
Da mich Housing nie wirklich interessiert hat, war meine Hoffnung, dass Playground Games den Charakter-Editor überarbeitet, aber meine Gebete wurden leider nicht erhört. Noch immer haben Sie die Auswahl zwischen etwa zwei Dutzend vorgefertigten Gesichtern, mit denen Sie einfach leben müssen, egal wie wenig Sie Ihrem eigenen Antlitz entsprechen. Wenn Sie also sich selbst ans Steuer setzen möchten, müssen Sie schon so aussehen wie die Gesichter, die Playground Games vorgibt.
Wenn Sie nicht aussehen wie eins der Gesichter, die zur Wahl stehen, haben Sie Pech gehabt.
Microsoft
Wie schon in vergangenen Teilen gibt sich das Studio viel Mühe bei Inklusion: Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Prothesen, aber auch Hörhilfen. Als Brillenträger fühle ich mich aber auch hier etwas übergangen: Normale Brillen gibt es zum Start nur zwei, die übrigen 10 sind Sonnenbrillen. Weitere Modelle muss man nachkaufen. Gut, in Deutschland spiegelt das auch irgendwie ja auch die Realität wider: Seit 2004 zahlen Krankenkassen keine Brillen mehr. Wer nicht blind oder zumindest mit dauerhaftem Weichzeichner durchs Leben gehen und arbeiten will, muss selbst zahlen.
Preis & Verfügbarkeit
Forza Horizon 6 erscheint am 19. Mai und ist zunächst nur für Xbox Series X/S und PC erhältlich – bei Letzterem auf Steam oder im Microsoft Store. Für die Playstation 5 erscheint es zu einem späteren Zeitpunkt, wobei ein konkreter Termin noch nicht bekannt ist.
Für die Standardedition werden 69,99 Euro fällig, für die Deluxe-Edition mit ein paar zusätzlichen Autos 99,99 Euro, für die Premium-Edition mit beiden noch unangekündigten Erweiterungen und noch mehr zusätzlichen Autos schon 119,99 Euro. Außerdem können Sie mit der Premium-Edition 4 Tage früher anfangen, nämlich schon am 15. Mai.
Die Standardedition ist zudem ab dem 19. Mai im Game Pass Ultimate und im PC Game Pass enthalten.
Discussion in the ATmosphere