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  "path": "/article/3113573/intel-nova-lake-kraftpaket-mit-bis-zu-52-kernen.html",
  "publishedAt": "2026-04-14T12:22:00.000Z",
  "site": "https://www.pcwelt.de",
  "tags": [
    "CPUs and Processors",
    "WCCFtech",
    "VideoCardz",
    "„3D V-Cache“-Technik",
    "Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition",
    "Panther-Lake-Serie",
    "von AMD vorangetrieben"
  ],
  "textContent": "Spannende Informationen zu Intels nächster Desktop-CPU-Generation, Codename Nova Lake, sind durchgesickert. Es sieht so aus, als würde uns ein richtig rechenstarkes Arbeitstier erwarten. Zudem soll Thunderbolt 5 sein Debüt mit Nova Lake feiern.\n\nIn den letzten Tagen scheinen sowohl WCCFtech als auch VideoCardz unabhängig voneinander Details zu Intels nächster Desktop-CPU erhalten zu haben, deren Markteinführung Intel unter dem Markennamen Core Ultra 400 für Ende 2026 geplant haben soll.\n\nVier Dinge fallen besonders auf: Erstens hat Intel im Grunde anerkannt, dass AMDs Ansatz mit der „3D V-Cache“-Technik hervorragend funktioniert, und ist mit dem, was beide Seiten als „Big Last Level Cache“ (bLLC) bezeichnen, diesem Beispiel gefolgt.\n\nZweitens hat Intel die recht offensichtliche Einschränkung der X3D-CPUs erkannt und ist (in einigen Versionen) dazu übergegangen, zwei CCDs zu verbauen – ein Ansatz, den AMD ebenfalls beim Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition verfolgt hat.\n\nIntel rückt zudem die Grafikleistung in den Hintergrund und erhöht die Kernanzahl massiv.\n\nSchließlich scheint die Plattform Thunderbolt 5 zu enthalten – hoffentlich dieses Mal integriert.\n\nEs gibt viel an Nova Lake, was gefällt. VideoCardz erwähnt, dass Intel aktiv die zukünftige Sockelkompatibilität fördert – ein weiterer Aspekt, den man im Laufe der Jahre von AMD übernommen hat. AMDs AM4-Sockel hatte sich jahrelang gehalten, und es klingt so, als plane Intel, dass der LGA-1954-Sockel von Nova Lake noch eine Weile bestehen bleiben soll.\n\nIntel plant zudem integriertes Wi-Fi 7, energiesparende Audiofunktionen und die Unterstützung von bis zu acht SSDs über PCI Express 4.0 und 5.0. Die Grafikausgänge werden offenbar auch vier unabhängige Displays unterstützen.\n\nVideoCardz behauptet zudem, dass es zwei Thunderbolt-5-Anschlüsse geben wird, worüber ich mich ebenfalls ein wenig freue. Desktop-PCs verfügen in der Regel über eine große Vielfalt an I/O-Anschlüssen, und hoffentlich setzen Desktop-PCs diesen Trend fort.\n\nThunderbolt 5 erlaubt bidirektional bis zu 80 Gbit/s und in einigen Fällen bis zu 120 Gbit/s – dies allerdings nur in eine Richtung. Noch bin ich skeptisch angesichts der mangelnden Hardware, der unzureichenden Display-Unterstützung und des Fehlens externer GPUs.\n\nIch möchte nicht, dass all diese I/O-Anschlüsse zugunsten einer einzigen Thunderbolt-Verbindung zu einem externen Thunderbolt-Dock wegfallen, da dies lediglich zusätzliche Kosten verursachen würde. Ansonsten bin ich jedoch bereit, dass Thunderbolt 5 als Bildschirmausgang für Windows und nicht nur für den Apple Mac dient.\n\n## Die CPU-Kerne von Nova Lake: Für KI ausgelegt?\n\nIntels Nova Lake wird offenbar in Varianten mit 8, 16, 28 und 52 Kernen ausgeliefert, wobei sowohl Coyote-Cove-Leistungskerne als auch Arctic-Wolf-Effizienzkerne das System bestücken, zusammen mit einer Intel NPU 6 mit noch nicht bekannt gegebener Leistung. Der Stromverbrauch dürfte zwischen 35 und 175 Watt liegen, mit der Option ohne integrierte Grafik im oberen Leistungsbereich.\n\nIntel scheint zumindest aus einer Perspektive heraus zufällig Erfolg gehabt zu haben. Vor einem Jahr war das Fehlen einer integrierten GPU weitaus besorgniserregender als heute, doch Intels mobile Panther-Lake-Serie gleicht das durch eine leistungsfähige CPU-Grafik aus.\n\nNun hat sich die KI weiterentwickelt. „Agentic AI“ ist mittlerweile das Schlagwort, und das Pendel hat sich Berichten zufolge wieder in Richtung CPU bewegt. Anders ausgedrückt: Wenn „Agentic AI“ inzwischen die Zukunft ist, werden Sie wieder eine leistungsstärkere CPU benötigen. Ein massiver 52-Kern-Chip könnte genau das Richtige sein, um Excel im Vordergrund laufen und eine Vielzahl von KI-Agenten hinter den Kulissen arbeiten zu lassen.\n\nEine Liste von Nova-Lake-Chips, die VideoCardz aufgedeckt hat, zeigt einen 35-Watt-Prozessor mit 16 Kernen, der sich möglicherweise für eine Reihe kleiner KI-Boxen eignet, von denen ich erwarte, dass PC-Hersteller sie auf der Computex bewerben werden. Das KI-PC-Konzept wird auch von AMD vorangetrieben.\n\nObwohl Intel derzeit angibt, dass es aufgrund von Fertigungsengpässen versucht, mehr Chips für seine margenstärkeren Serverprozessoren auszuliefern, haben Führungskräfte von Intel erklärt, dass sie davon ausgehen, dass diese Engpässe hoffentlich bis zum Herbst behoben sein werden. Ich freue mich auf Nova Lake als Produktivitätskraftpaket, das vielleicht auch bei PC-Spielen glänzen kann.",
  "title": "Details zu Intels Nova Lake-CPU durchgesickert: Kraftpaket mit 52 Kernen"
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