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"publishedAt": "2026-04-10T13:30:00.000Z",
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"Networking, Smart Home",
"WLAN wiederholt Probleme macht",
"schnurlose Telefone mit eigener DECT-Basisstation",
"So verbinden Sie WLAN-Gerät immer über die schnelle 5-GHz-Frequenz",
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"FritzApp WLAN",
"Fritz-Repeater für alle Wi-Fi-Standards",
"Die besten WLAN-Router und Mesh-Systeme für Wi-Fi 7 im Test"
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"textContent": "Wenn das WLAN wiederholt Probleme macht, kann die Ursache im eigenen Zuhause liegen. Oft stehen Router nämlich neben Geräten, die die Funksignale stören und die Verbindung ausbremsen. Welche Gegenstände das sind und wie Sie sie vermeiden, erfahren Sie im Folgenden.\n\n## Diese Geräte dürfen nicht neben dem WLAN-Router stehen\n\n### **1.** Digitale Babyphones\n\nManche digitale Babyphones, insbesondere solche mit FHSS-Technik (engl. “Frequency Hopping Spread Spectrum”), senden im gleichen 2,4-GHz-Bereich wie WLAN-Router. Dadurch konkurrieren beide um dieselbe Funkstrecke, was zu Interferenzen, stockenden Datenübertragungen und abbrechenden Streams führen kann. Babyphones, die auf anderen Frequenzen arbeiten (etwa DECT), verursachen diese Probleme nicht.\n\n### Kann man schnurlose DECT-Telefone neben die Fritzbox stellen?\n\nJa. In Deutschland können schnurlose Telefone mit eigener DECT-Basisstation problemlos direkt neben einer Fritzbox stehen, ohne das WLAN zu beeinträchtigen. Das ist unabhängig davon, ob die Telefone mit der Fritzbox verbunden sind (was in der Regel der Fall ist) oder nicht. DECT nutzt ausschließlich den Frequenzbereich von 1880 bis 1900 MHz und liegt damit vollständig getrennt von den WLAN-Bändern bei 2,4 und 5 GHz.\n\nWenn es dennoch zu Gesprächsaussetzern oder einem kurzzeitigen Einbruch der WLAN-Geschwindigkeit kommt, liegt das in der Praxis fast immer an einer hohen Hardwarelast der Fritzbox, das heißt, wenn gleichzeitig telefoniert und große Datenmengen übertragen werden. Das wirkt für Nutzer wie eine Funkstörung, ist aber in Wahrheit ein Leistungsproblem des Geräts und kein Konflikt zwischen DECT und WLAN.\n\n### **2.** Mikrowellen\n\nMikrowellen arbeiten ebenfalls im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Obwohl moderne Geräte gut abgeschirmt sind, entsteht bei der Tür leicht messbare Leckstrahlung. Diese reicht aus, um WLAN-Signale zu dämpfen. Ein Router sollte daher nicht auf der Küchenzeile oder in direkter Nähe eines Mikrowellenherds stehen.\n\n### 3. Bluetooth-Geräte & Funklautsprecher\n\nBluetooth nutzt das gleiche Frequenzspektrum wie ältere WLAN-Netze. Wenn mehrere Lautsprecher, Kopfhörer oder Controller aktiv sind, entstehen im Umfeld des Routers häufig Datenkollisionen, die die Verbindung ausbremsen. Halten Sie einen Mindestabstand von etwa einem bis zwei Metern zwischen Router und Bluetooth-Geräten ein.\n\nNoch effektiver ist der Wechsel auf das 5‑GHz-Band, sofern sich Router und Gerät im gleichen Raum oder in direkter Sichtlinie befinden: Dieses ist nämlich weniger überfüllt und daher kaum anfällig für Bluetooth-Interferenzen. Bei den meisten modernen Routern können Sie das 5-GHz-Netz direkt in der Router-Oberfläche aktivieren und als eigenes Netzwerk einrichten. Ihre Geräte verbinden sich dann gezielt mit diesem schnelleren Band. Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung, auch für die Fritzbox, finden Sie in unserem Artikel “So verbinden Sie WLAN-Gerät immer über die schnelle 5-GHz-Frequenz“.\n\n### **4.** Funkkameras & Smart-Home-Hubs\n\nÜberwachungskameras, Zigbee-Hubs und andere smarte Steuerzentralen senden permanent. Viele belegen sogar mehrere Funkkanäle gleichzeitig. Zigbee- und Z-Wave-Hubs, wie sie etwa bei Philips Hue oder Amazon Echo als Schaltzentrale dienen, arbeiten zwar auf eigenen Frequenzen, erzeugen aber dennoch Störfelder, die das WLAN-Signal beeinträchtigen können. Werden solche Geräte im unmittelbaren Router-Umfeld betrieben, verschlechtert sich der Datendurchsatz im gesamten Netzwerk.\n\n### **5.** Kühlschränke, Metallschränke **& Heizkörper**\n\nMetalloberflächen reflektieren und absorbieren WLAN-Wellen extrem stark. Stellen Sie den Router daher möglichst weit entfernt von großen Metallflächen wie Kühlschränken oder Heizkörpern auf.\n\n### **6.** Aquarien\n\nEin weiterer, oft unterschätzter WLAN-Killer ist Wasser. Ein Aquarium zwischen Router und Endgerät wirkt dabei wie eine massive Wand. Der Grund: Wassermoleküle absorbieren elektromagnetische Wellen im 2,4-GHz-Bereich besonders stark und wandeln das Signal in Wärme um – darum arbeiten auch Mikrowellen auf 2,4 GHz. Je größer das Wasserbecken, desto stärker der Effekt. Stellen Sie den Router daher nie direkt neben ein Aquarium und halten Sie generell Abstand zu größeren Wassermengen im Raum.\n\n### 7. Das WLAN des Nachbarn\n\nAuch das WLAN-Netz von nebenan kann die eigene Verbindung ausbremsen, besonders in Mehrfamilienhäusern, wo viele Router auf engem Raum funken. Das Problem: Obwohl das 2,4-GHz-Band technisch 13 Kanäle bietet, überlappen sich die meisten davon und stören sich gegenseitig. Nur drei Kanäle, nämlich 1, 6 und 11, liegen weit genug auseinander, um sich nicht ins Gehege zu kommen. Sind diese drei bereits durch Nachbar-Netzwerke belegt, konkurrieren alle Verbindungen um dieselbe Leitung.\n\nAbhilfe schafft ein manueller Kanalwechsel in den Router-Einstellungen. Am besten prüfen Sie vorher mit einer kostenlosen App wie “WiFi Analyzer”, welcher Kanal in Ihrer Umgebung am wenigsten ausgelastet ist. Alternativ hilft der Wechsel auf 5 GHz, wo deutlich mehr störungsfreie Kanäle zur Verfügung stehen.\n\nReichen diese Maßnahmen nicht aus und bleibt das WLAN in bestimmten Bereichen der Wohnung weiterhin schwach, sind WLAN-Repeater oder Mesh-Systeme die sinnvollste nächste Option.\n\nStellen Sie Ihren Router niemals in die Nähe von Metallgegenständen wie Heizkörper oder Kühlschrank.\n\nKristina Savelieva/Shutterstock.com\n\n## Router richtig aufstellen: Darauf kommt es an\n\nEin guter Standort trägt dazu bei, wie stabil und schnell Ihr WLAN läuft. Diese Punkte helfen bei der optimalen Positionierung:\n\n * **Zentral aufstellen:** Platzieren Sie den Router möglichst in der Mitte der Wohnung, damit sich das Funksignal gleichmäßig verteilt und nicht an den Außenwänden hängen bleibt.\n * **Erhöht positionieren:** Ein Standort auf einem Regal oder Sideboard verbessert die Reichweite deutlich. In Bodennähe wird das Signal schneller durch Möbel oder Heizkörper gedämpft.\n * **Freistehend platzieren:** Der Router sollte nicht in Schränken, hinter dem TV oder neben großen Metallflächen stehen. Verkleidungen und Metalloberflächen schwächen die Funkleistung erheblich.\n * **5-GHz-Band nutzen:** Aktivieren Sie das 5-GHz-Netz, wenn Ihr Router Dualband unterstützt. Dieses Band ist weniger überlaufen, reagiert weniger empfindlich auf Störungen im Haushalt und bietet höhere Geschwindigkeiten. Allerdings durchdringt es Wände schlechter als 2,4 GHz und eignet sich daher vor allem für Geräte, die sich im gleichen Raum wie der Router befinden.\n * **Kanal-Automatik einschalten:** Moderne Router erkennen überfüllte Funkkanäle und wechseln selbstständig auf eine bessere Option. Die automatische Steuerung bietet meist stabilere Ergebnisse als manuelle Einstellungen. Aktiviert wird die Funktion über die Benutzeroberfläche Ihres Routers. Öffnen Sie dazu beispielsweise fritz.box oder **192.168.1.1** im Browser und wechseln Sie in den Bereich _WLAN_ beziehungsweise _Funkkanal_. Dort wählen Sie “ _Automatisch_ ” oder “ _Automatische Steuerung_ ” aus und speichern die Einstellung.\n * **FritzApp WLAN für die Feinabstimmung:** Fritzbox-Besitzer können mit der kostenlosen FritzApp WLAN die Signalstärke in jedem Raum prüfen und herausfinden, wo der Router am effizientesten platziert ist.\n\n\n\n## WLAN-Repeater und Mesh-Systeme: Wenn der Router alleine nicht reicht\n\nSelbst ein optimal platzierter Router stößt in größeren Wohnungen oder Häusern irgendwann an seine Grenzen. Dicke Wände, mehrere Stockwerke oder verwinkelte Grundrisse sorgen dafür, dass das Signal in bestimmten Bereichen schwach oder gar nicht mehr bei Ihnen ankommt.\n\nEin **WLAN-Repeater** ist die einfachste Lösung: Er empfängt das vorhandene Signal und sendet es verstärkt weiter. Stecken Sie ihn idealerweise auf halbem Weg zwischen Router und der Problemzone. Da eine WLAN-Funkzelle nicht gleichzeitig senden und empfangen kann, muss ein Repeater beides nacheinander erledigen, wodurch sich die verfügbare Bandbreite um etwa 50 Prozent reduziert. Für kleinere Funklöcher ist das nicht weiter tragisch. Benötigen Sie mehr Leistung, empfiehlt sich ein moderner Crossband-Repeater, der zwei verschiedene Frequenzbänder nutzt und so den Bandbreitenverlust deutlich reduziert. Welche Modelle sich besonders bewähren, zeigt unser Test: Fritz-Repeater für alle Wi-Fi-Standards.\n\nFür größere Wohnungen sind Sie mit einem **Mesh-System** besser beraten. Dabei arbeiten mehrere Zugangspunkte als ein gemeinsames Netzwerk zusammen und übergeben Ihre Geräte automatisch von Knoten zu Knoten. Welches System am besten zu Ihrem Heimnetz passt, lesen Sie in unserem Vergleich: Die besten WLAN-Router und Mesh-Systeme für Wi-Fi 7 im Test.",
"title": "Diese Geräte dürfen nicht neben dem WLAN-Router stehen"
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