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Nothing Phone (4a) Pro im Test: Erfrischend anders

PC-WELT – Homepage [Unofficial] April 7, 2026
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Auf einen Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Stylisches Metall-Design
  • Hervorragendes Display
  • Einzigartige Benutzeroberfläche
  • Vielseitiges Kamerasystem

Kontra

  • Deutlich teurer als das (4a)
  • Glyph-System ist nicht immer nützlich
  • Eingeschränkter Software-Support

Fazit

Das Nothing Phone (4a) Pro sieht richtig gut aus und bietet ein starkes Display sowie ein vielseitiges Kamerasystem. Auch die Benutzeroberfläche wirkt eigenständig und frisch. Im Vergleich zu Apple, Google und Samsung hebt sich das Smartphone klar ab und bringt willkommene Abwechslung. Der Preis liegt jedoch deutlich über dem Nothing Phone (4a), obwohl beide Modelle viele technische Daten teilen. Dadurch wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis weniger überzeugend.

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Nothing bringt 2026 kein Flaggschiff-Smartphone auf den Markt. Das liegt wahrscheinlich am aktuell schwierigen Markt und den steigenden Komponentenpreisen. Gleichzeitig rückt das neue Premium-Mittelklassemodell Nothing Phone (4a) Pro stärker in den Fokus.

Das Smartphone überzeugt mit einem auffälligen Design und mehr Leistung. Die Kamera liefert solide Ergebnisse und ist vielseitig einsetzbar. Dazu kommt eine der eigenständigsten Benutzeroberflächen auf dem Markt. Hier könnten Sie ins Grübeln kommen, ob Sie ein Flaggschiff überhaupt benötigen.

Den Preis können Sie jedoch nicht ignorieren. Mit 429 Euro ist es das teuerste Modell der a-Serie von Nothing. Vor allem im Vergleich zum gut ausbalancierten Nothing Phone (4a) fällt der Aufpreis deutlich ins Gewicht.

Das neue Top-Modell der Mittelklasse wagt Neues, doch wie überzeugend ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich? Das wollen wir in unserem ausführlichen Test herausfinden.

Design & Verarbeitung

  • Anderes Design als beim Nothing Phone (4a)
  • Unibody-Metallgehäuse mit transparentem Kameramodul
  • Glyph Matrix vom Phone (3)

Das deutlichste Zeichen dafür, dass Nothing aus der (3a)-Serie gelernt hat, zeigt sich im Design des Nothing Phone (4a) Pro. Es gibt fast keine Ähnlichkeiten zum Nothing Phone (4a). Das ikonische Design steckt im Kameramodul des (4a) Pro. Es ist halbtransparent und rund und erinnert sowohl an die Hüllen der Nothing Ear Earbuds als auch an frühere Smartphones der Marke.

Der Rest des Gehäuses orientiert sich an den Design-Konventionen seit dem iPhone 12, mit flachem Rahmen und weitgehend schlichter Rückseite. Typische Nothing-Details sind trotzdem vorhanden. Das Unibody-Metallgehäuse ersetzt Plastik und Glas des normalen Modells. Zudem gibt es eine dezente, kreisrunde Vertiefung in der unteren linken Ecke der Rückseite.

Foundry | Alex Walker-Todd

Das Nothing Phone (4a) Pro ist 7,95 Millimeter dünn und mit 210 Gramm vergleichsweise schwer, wodurch es insgesamt hochwertig wirkt. Die IP65-Zertifizierung reicht zwar nicht an das Google Pixel 10a heran. Laut Nothing wurde das Gerät aber bis zu 20 Minuten lang in 25 Zentimeter tiefem Wasser getestet.

Der Plastikstreifen zwischen dem Metall-Unibody und dem flachen Gorilla Glass 7i Display zeigt ebenfalls, dass es sich hier nicht um ein Flaggschiff handelt. Er wirkt etwas billig und bildet eine spürbare Kante, wenn Sie mit dem Daumen die Seite entlangfahren.

Mein graues Modell ist vermutlich die unauffälligste der drei verfügbaren Farben. Schwarz und besonders Pink setzen deutlich mehr Akzente, trotzdem gefällt mir das neue Design des Pro sehr.

Jon Mundy / Foundry

Neben dem typischen roten Quadrat von Nothing zieht vordergründig die sogenannte Glyph Matrix auf dem transparenten Kameramodul sofort die Blicke auf sich. Sie zeigt eine vereinfachte, kreisrunde Anzeige aus 137 Mini-LEDs. Das sind weniger als in den Vorgängermodellen, gleichzeitig nehmen die LEDs aber 57 Prozent mehr Fläche ein und leuchten doppelt so hell.

Die LEDs lassen sich zu auffälligen, kontextabhängigen Animationen und Bildern kombinieren. Wichtige Benachrichtigungen zeigen ein dauerhaftes, individuelles Symbol, etwa für verpasste Anrufe. Sie können auch komplexere Regeln erstellen, zum Beispiel wenn eine Instagram-Benachrichtigung das Wort “Geburtstag” enthält.

Die Glyph Toys bestehen aus vier immer aktiven Animationen: einer digitalen Uhr, einem Akkuanzeiger, der Sonnenposition oder der aktuellen Mondphase. Einen Glyph Button auf der Rückseite gibt es dieses Mal nicht. Er fehlt mir jedoch auch nicht.

Jon Mundy / Foundry

Sie können auch verschiedene Benachrichtigungen aktivieren, während das Smartphone mit dem Display nach unten liegt. So zeigt es bei einem Anruf die ID des Anrufers, wenn Sie das Gerät leicht bewegen. Ein Nachteil der Glyph Matrix ist jedoch, dass Sie das Smartphone dafür mit dem Display nach unten legen müssen. Ich mache das nur ungern, weil der Bildschirm so Kratzer bekommen kann.

Nothing hat außerdem die Essential-Taste neu positioniert. Sie dient als Shortcut zur Essential-Space-Funktion und liegt jetzt auf der gegenüberliegenden Seite zur Power-Taste. Die Lautstärketasten sind in die entgegengesetzte Richtung gewandert. Das macht das Smartphone deutlich aufgeräumter und praktischer.

Foundry | Alex Walker-Todd

Bildschirm & Lautsprecher

  • 6,83-Zoll-AMOLED-Display
  • 1,5K-Auflösung und 144-Hertz-Bildwiederholfrequenz
  • Stereolautsprecher

Das Display des Nothing Phone (4a) Pro ist größer, schärfer, flüssiger und heller als beim Vorgänger. Das riesige 6,83-Zoll-AMOLED bietet eine 1,5K-Auflösung und nutzt alle Pixel sofort. Sie müssen die volle Auflösung nicht erst in den Einstellungen aktivieren, wie es beim Samsung Galaxy S26+ oder dem S26 Ultra nötig ist.

Zudem erreicht das Display 144 Hertz, was bei jedem Smartphone ungewöhnlich flüssig wirkt. Wirklich spürbar wird der Unterschied im Alltag aber kaum, vor allem da das Smartphone keine anspruchsvollen Spiele mit maximaler Bildrate darstellen kann.

Jon Mundy / Foundry

Was Gaming betrifft, hat Nothing die Touch-Abtastrate auf 2.500 Hertz erhöht. Das soll Eingaben reaktionsschneller machen. Erwähnenswert ist, dass es sich um ein LTPS-Panel handelt, nicht um ein LTPO-Panel. Es arbeitet daher weniger effizient und taktet bei statischen Inhalten nicht auf 1 Hertz herunter.

Viel nützlicher ist die gesteigerte Spitzenhelligkeit des Phone (4a) Pro von 5.000 Nits. Damit ist es das bisher hellste Modell von Nothing. Dieser Wert gilt natürlich nur für begrenzte Bereiche während der HDR-Wiedergabe. In meinem Test erreichte es im Freien 1.600 Nits. Bei deaktivierter Helligkeitsautomatik sind es 800 Nits. Das Display bleibt also auch draußen während der Sommermonate gut ablesbar.

Jon Mundy / Foundry

Auch die Farbtreue ist ausgezeichnet. Sie sollten jedoch nicht den Standard-Farbmodus “Alive” wählen, wenn Sie möglichst natürliche Farbtöne wollen.

Das Display wird von einem soliden Lautsprecherpaar eingerahmt. Sie werden nicht so laut wie bei manchen Konkurrenten und es fehlt ihnen an Bass. Sie geben aber einen klaren Klang mit guter Stereotrennung aus.

Ausstattung & Rechenleistung

  • Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 SoC
  • 5.300 mm² VC-System
  • LPDDR5X-RAM und UFS 3.1-Speicher

Entgegen des ersten Eindrucks, ist das Nothing Phone (4a) Pro kein Flaggschiff-Smartphone. Im Gehäuse werkelt der Snapdragon 7 Gen 4 von Qualcomm. Das ist zwar ein Mittelklasse-Prozessor. Er ist jedoch modern und sehr leistungsfähig. Er kommt auch im teureren Motorola Edge 70 zum Einsatz.

Das Unternehmen verspricht eine Steigerung der CPU-Leistung um 27 Prozent gegenüber dem Nothing Phone (3a) Pro. Die GPU-Leistung soll um 30 Prozent steigen. Ich kann zumindest die erste Angabe bestätigen. Meine Geekbench 6 Multi-Core-Ergebnisse zeigen einen ähnlichen Vorteil gegenüber dem Nothing Phone (4a).

Jon Mundy / Foundry

Beeindruckender ist, dass es bei der CPU-Leistung mit dem Google Pixel 10a gleichzieht. An den aktuellen Mittelklasse-Spitzenreiter, das iPhone 17e, kommt es jedoch nicht heran.

Bei der GPU-Leistung erreichte das Pro im Wild Life Extreme Test von 3DMark fast die doppelte Punktzahl im Vergleich zum (4a). Es liegt aber deutlich hinter dem Google Pixel 10a und noch weiter hinter dem iPhone 17e.

Die KI-Leistung hat mit einem Plus von 65 Prozent einen noch größeren Sprung gemacht. Das bringt das Gerät bei lokalen KI-Aufgaben laut Hersteller nah an die Snapdragon-8-Serie heran.

Mit wahlweise 8 oder 12 Gigabyte schnellem LPDDR5X RAM und zügigem UFS 3.1 Speicher läuft das Nothing Phone (4a) Pro bei täglichen Aufgaben sehr flüssig. Der Wechsel aus dem Stand-by in die Kamera-App gelingt nicht ganz so schnell wie beim iPhone 17 Pro, ist aber nah dran. Der Wechsel zwischen geöffneten Apps fühlt sich zudem angenehm flott an.

Jon Mundy / Foundry

High-End-Spiele laufen nicht so flüssig oder mit so hohen Grafikeinstellungen wie auf den Flaggschiffen. In “Destiny Rising” können Sie zwar die Grafikqualität maximieren, bleiben dann aber auf die Standard-Bildrate beschränkt.

Mit einer Stabilität von 98,8 Prozent im Wild Life Extreme Stress Test erreicht das Handy Werte echter Gaming-Smartphones, auch wenn die Einzelergebnisse niedriger liegen. Das liegt an der üppigen Vapor Chamber mit 5.300 Quadratmillimetern. Dieses Kühlsystem lässt das Smartphone auch unter Dauerlast nicht zu heiß werden.

Ich würde das Nothing Phone (4a) Pro zwar nicht als rasend schnell bezeichnen, aber es läuft stets flüssig.

Benchmarks

Kameras

  • 50-MP-Kamera Sony LYT700c mit OIS
  • 50-MP-Periskopkamera mit 3,5-fach Zoom und OIS
  • 8-MP-Ultraweitwinkel, 32-MP-Frontkamera

Im Nothing Phone (4a) Pro steckt ein 50-Megapixel-Hauptsensor im Format 1/1,56 Zoll mit f/1,9-Blende und OIS. Das erinnert stark an das Nothing Phone (3a) Pro, allerdings verbaut Nothing hier den Sony-LYT700c-Sensor.

Aufnahmen bei gutem Licht wirken detailliert und natürlich. Bei HDR-Motiven greift die Software jedoch teils etwas zu stark ein und drosselt die Belichtung spürbar. Dadurch wirken manche Bilder etwas flau. Das dürfte vorrangig Nutzer stören, die den knalligen Look von Samsung-Smartphones gewohnt sind.

Jon Mundy / Foundry

Nachtaufnahmen sind nicht so scharf und klar, wie bei einigen anderen Flaggschiffen. Im dunklen Himmel macht sich zudem ein leichtes Rauschen bemerkbar.

Trotzdem gefällt mir, dass Nothing die Szenen nicht künstlich aufhellt. So behalten Fotos bei extrem wenig Licht ihre natürliche Stimmung und wirken nicht zu aufgehellt.

Das Smartphone bietet zudem eine neue 50-Megapixel-Periskopkamera. Der Sensor ist mit 1/2,75 Zoll zwar kleiner als beim Vorgänger, bietet dank Tetraprisma-Linse aber einen 3,5-fachen Zoom.

Nothing verspricht vollmundig einen 140-fachen Hybrid-Zoom. In der Realität erhalten Sie bei so starkem Zoom jedoch nur matschige Bilder und viel Bildrauschen. Sie sollten sich also maximal auf den Zehnfach-Zoom beschränken. Dennoch ist das Teleobjektiv ein echter Pluspunkt, da die meisten Konkurrenten in dieser Preisklasse auf ein solches Objektiv verzichten.


Die 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera hat mit Belichtung und Dynamikumfang noch größere Probleme als der Hauptsensor. Die Bilder wirken insgesamt etwas flau, sind für Schnappschüsse aber noch okay.

Die 32-Megapixel-Selfiekamera liefert ordentliche Ergebnisse, auch wenn sie gegenüber dem größeren Sensor des (3a) Pro eher ein Rückschritt ist. Die Aufnahmen wirken scharf und farbenfroh.

Bei Porträts mit der Frontkamera fielen mir jedoch leichte Unschärfen und Doppelkonturen an den Motivkanten auf. Das trübt den ansonsten guten Eindruck ein wenig.

Wirklich ärgerlich ist hingegen die Videofunktion. Bei 4K und 30 Bildern pro Sekunde ist Schluss. Das liegt am Snapdragon 7 Gen 4, der einfach nicht mehr hergibt. Beim Google Pixel 10a oder dem Poco X8 Pro Max bekommen Sie flüssige 4K-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde.

Akkulaufzeit & Aufladen

  • 5.080-mAh-Akku wie beim (4a)
  • Unterstützung für 50-W-Laden über Kabel
  • Kein kabelloses Laden

Nothing spendiert der globalen Version des Phone (4a) Pro den exakt gleichen 5.080-Milliamperestunden-Akku wie dem normalen Phone (4a).

Als wirklich üppig geht dieser Akku heute kaum noch durch. Das Poco X8 Pro Max bietet stolze 8.500 Milliamperestunden, und selbst das kompakte Pixel 10a liegt mit 5.100 Milliamperestunden fast gleichauf.

Immerhin ist es ein winziger Fortschritt gegenüber den 5.000 Milliamperestunden des Nothing Phone (3a) Pro. Schon beim Vorgänger überzeugte uns jedoch die Laufzeit. Auch das neue Modell macht hier eine gute Figur.

Jon Mundy / Foundry

Beim (4a) Pro reicht die Akkulaufzeit für einen Tag intensiver Nutzung. Wenn Sie Ihr Smartphone eher moderat nutzen, schaffen Sie sogar einen zweiten Tag.

Im PCMark-Akkutest hielt das Nothing Phone (4a) Pro etwa 40 Minuten länger durch als das (3a) Pro. Es blieb jedoch rund eine Stunde hinter dem regulären Nothing Phone (4a) zurück. Das liegt vermutlich am kleineren, niedriger auflösenden Display oder dem schwächer getakteten Prozessor des Standardmodells.

Das Handy unterstützt kabelgebundenes Laden mit 50 Watt, was für ein Mittelklasse-Gerät ein ordentlicher Wert ist. Mit einem modernen 65-Watt-Netzteil von Samsung kam das Smartphone in 15 Minuten von 0 auf 38 Prozent. Nach einer halben Stunde waren es 73 Prozent, eine volle Ladung dauert etwa eine Stunde.

Auf kabelloses Laden müssen Sie jedoch verzichten, was in der Preisklasse unter 500 Euro nicht überrascht. Beim Google Pixel 10a gehört dieses Feature allerdings zum Funktionsumfang.

Benutzeroberfläche & Apps

  • Nothing OS 4.1 mit Android 16
  • Ansprechende Widgets mit benutzerdefinierten Optionen
  • 3 Jahre Betriebssystem-Updates, 6 Jahre Sicherheitsupdates

Nothings Software ist genauso eigenwillig wie die Hardware. In diesem Fall verpasst Nothing OS 4.1 Android 16 einen frischen Anstrich.

Wie immer habe ich anfangs versucht, mit den typischen Nothing-Icons im Dark Mode klarzukommen. Am Ende landete ich aber doch wieder beim hellen Modus und kehrte schließlich zum Standard-Icon-Paket von Android zurück.

Nothings Ansatz sieht zwar schick aus und räumt den Bildschirm optisch auf. Ich finde den “normalen” Look im Alltag aber einfach deutlich übersichtlicher.

Jon Mundy / Foundry

In jedem Fall ist der minimalistische Ansatz willkommen. Nothings einfarbige Widgets und Icons harmonieren zwar nicht ganz so gut mit Drittanbieter-Apps wie Samsungs One UI, wirken dafür aber deutlich ambitionierter.

Die Widgets selbst sind durchweg gelungen. Besonders schick ist das Wetter-Widget mit seinen Retro-Icons oder das Kamera-Widget für den direkten Zugriff auf verschiedene Filter. Das neue “Breathing Break”-Widget führt Sie zudem durch beruhigende Atemübungen.

Über den “Essential Apps”-Dienst können Sie Widgets entdecken, die direkt aus der Nothing-Community stammen. Das ist ein vielversprechender Ansatz, allerdings wirkt der Bereich durch den Beta-Status und die webbasierte Umsetzung noch etwas losgelöst vom restlichen System.

Jon Mundy / Foundry

Nothings Versuch, den App-Drawer umzukrempeln, ist ebenfalls spannend. Das Menü wird hier zu einer Art App-Katalog im iOS-Stil. Statt einer schlichten Liste gibt es feste Kategorien wie Werkzeuge oder Entertainment. Das Konzept geht auf, ist aber eine große Umstellung im Vergleich zu anderen Smartphone-Oberflächen.

Wieder mit an Bord ist der “Essential Space”, der nun auch eine Cloud-Synchronisierung bietet. Ein Druck auf die Essential-Taste am linken Gehäuserand löst einen “smarten” Screenshot aus. Sie können dann direkt eine Sprach- oder Textnotiz hinzufügen und den Schnipsel an eine virtuelle, KI-gestützte Pinnwand heften. Das System erkennt dabei sogar automatisch Termine oder Erinnerungen.

Trotz aller Design-Raffinesse hinkt Nothing beim Software-Support weiterhin hinterher. Drei Jahre Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches sind zwar solide, wirken neben der siebenjährigen Update-Garantie von Google und Samsung aber fast schon mickrig.

Preis & Verfügbarkeit

Das Nothing Phone (4a) Pro kostet mit 8 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher bei Amazon 429 Euro. Für 12 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher zahlen Sie aktuell 499 Euro.

In dieser Preisklasse muss sich das Nothing Phone (4a) Pro primär mit dem Google Pixel 10a und dem Samsung Galaxy A57 messen.

Ebenfalls ein Kandidat im 500-Euro-Segment ist das leistungsstarke Poco X8 Pro Max. Auch das iPhone 17e wird zum direkten Gegenspieler für die größere Speichervariante des Nothing Phones, da Apple hier den Basisspeicher auf 256 Gigabyte aufgestockt hat.

Weitere Alternativen finden Sie in unserem Test der besten Mittelklasse-Smartphones.

Fazit

Das Nothing Phone (4a) Pro führt das Line-up des Herstellers für 2026 an, da ein echtes Flaggschiff in diesem Jahr ausbleibt. Durch die konsequente Weiterentwicklung des typischen Designs hebt sich das Gerät optisch deutlich von der Konkurrenz ab.

Im Vergleich zu den Vorgängern bietet es ein größeres, besseres Display und einen leistungsstärkeren Prozessor. Ein echtes Highlight ist die neue Telekamera.

Trotzdem ist das Standardmodell auch im zweiten Jahr in Folge der bessere Deal. Das Nothing Phone (4a) bietet ein eigenständiges Design inklusive blauer Farbvariante, ein fast identisches Triple-Kamera-System und die gleiche Software-Oberfläche.

Die “Glyph Matrix” des Pro-Modells ist zwar ein nettes Extra, bleibt unter dem Strich aber eine Spielerei, die im Alltag keinen echten Mehrwert bietet.

Das Nothing Phone (4a) Pro ist eine mutig gestaltete und gut abgestimmte Alternative zum Mittelklasse-Einerlei. Allerdings bekommen Sie für diesen Preis bei der Konkurrenz oft längeren Software-Support, mehr Leistung und Features wie kabelloses Laden oder eine bessere IP-Zertifizierung.

Wer deutlich weniger Geld ausgeben will, bekommt mit dem Nothing Phone (4a) ein weitgehend identisches Erlebnis.

Technische Daten

  • Android 16 mit Nothing OS 4.1
  • 6,83 Zoll, 1,5K, OLED, 144 Hz, flaches Display
  • Fingerabdrucksensor im Display
  • Snapdragon 7 Gen 4
  • 8 / 12 GB LPDDR5X RAM
  • 128 / 256 GB Speicher
  • 50 MP, f/1,9 Hauptkamera
  • 50 MP, f/2,9, 3,5-fach-Teleobjektiv
  • 8-MP-Ultraweitwinkelkamera
  • Bis zu 4K bei 30 fps (Rückkamera)
  • 32-MP-Frontkamera
  • Stereolautsprecher
  • Dual-SIM
  • WLAN 802.11 a/b/g/n/ac/6
  • Bluetooth 5.4
  • 5.080-mAh-Akku
  • 50 W kabelgebundenes Laden
  • 163,7 x 76,6 x 8 mm
  • 210 g
  • Erhältliche Farben: Schwarz, Silber, Pink

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