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"textContent": "#### Auf einen Blick\n\n### Unsere Wertung\n\n### Pro\n\n * Schlankes, leichtes Gehäuse\n * Ansprechendes OLED\n * Hervorragende Leistung\n * Schnelles Aufladen\n\n\n\n### Kontra\n\n * Unübersichtliche Benutzeroberfläche\n * Begrenzte Updates\n * Das Zubehör ist nicht optimal\n\n\n\n### Fazit\n\nMit seiner einwandfreien Leistung, einem hervorragenden OLED und zahlreichen Produktivitäts- und Medienwiedergabefunktionen bietet das Honor MagicPad 4 nahezu alles, was Sie sich von einem Android-Tablet wünschen können. Und das alles zu einem sehr angemessenen Preis. Die Software muss noch optimiert werden, und das optionale Zubehör ist nicht perfekt. Doch insgesamt gibt es nur wenige Geräte, die dem MagicPad 4 das Wasser reichen können.\n\nPreis zum Zeitpunkt der Bewertung\n\nThis value will show the geolocated pricing text for product undefined\n\nBester Preis heute\n\n### Preis beim Test\n\nUnavailable in the US\n\n### Aktuell bester Preis: Honor MagicPad 4\n\nShop\n\nPreis\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nMit kleinen Updates erweitert Platzhirsch Samsung Jahr für Jahr seine Tablet-Familie. Dies kann man dem Unternehmen jedoch nicht vorwerfen, denn offenbar hat man dort die ideale Formel für eine Alternative zu Apples iPad gefunden.\n\nDer chinesische Hersteller Honor will Samsung nun den Markt abgraben. Mit dem MagicPad 4 bietet das Unternehmen ein äußerst leistungsstarkes, gut ausgestattetes Tablet, das sich sowohl für produktive Aufgaben als auch für den Konsum von Medien eignet. Glücklicherweise ist auch der Preis des MagicPad 4 sehr konkurrenzfähig.\n\nDas diesjährige Modell verfügt wieder über ein OLED. Auch die Leistung wurde deutlich verbessert, gleichzeitig wurde das Gerät noch schlanker. Es handelt sich hier um ein beeindruckendes Gesamtpaket. Wenn Sie nach einer Alternative zum Galaxy Tab oder iPad Air suchen, könnte dies genau das richtige Gerät für Sie sein.\n\n## Design und Verarbeitung\n\n * 4,8 Millimeter dick, 450 Gramm schwer\n * 93 % Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis\n * Stylus und Tastaturhülle erhältlich\n\n\n\nDas Honor MagicPad 4 ist in denselben zwei Farben wie sein Vorgänger erhältlich, Grau und Weiß. Auch der flache Metallrahmen mit einem abgerundeten quadratischen Kameramodul in der Ecke ist fast gleich geblieben. Es handelt sich dennoch nicht um eine einfache Neuauflage. Hersteller Honor hat es geschafft, die Dicke um etwa 17 Prozent auf nur noch 4,8 Millimeter und das Gewicht um 24 Prozent auf 450 Gramm zu reduzieren. Das macht einen erheblichen Unterschied.\n\nMöglich wurde dies durch eine leichte Verkleinerung des Displays und des Akkus. Das Ergebnis ist dennoch bemerkenswert. Das Honor MagicPad 4 ist dadurch dünner als das Galaxy Tab S11 Ultra und das iPad Pro (M5) (beide 5,1 Millimeter).\n\nDas Honor MagicPad 4 lässt sich angenehm bedienen, allerdings würde ich es aufgrund der fehlenden IP-Zertifizierung nicht in der Nähe einer Badewanne oder eines Pools verwenden.\n\n> Das MagicPad 4 sieht zweifellos gut aus.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nDurch das geringere Gewicht ist das Honor MagicPad 4 zusammen mit seiner robusten Smart-Keyboard-Hülle leichter als ein MacBook Air 13. Dies kann ein großer Vorteil sein, wenn Sie das Gerät hauptsächlich für leichte Textverarbeitung, E-Mails und das Surfen im Internet nutzen wollen.\n\nLeider ist das Smart-Keyboard-Zubehör von Honor nicht wirklich gelungen. Es wird über die Pogo-Pins auf der Rückseite des Tablets angeschlossen und verfügt über ein ungewöhnliches Ständersystem. Dabei wird die obere Hälfte der Rückabdeckung nach hinten und vom Tablet weggeklappt. Ich empfand das als etwas umständlich und unsicher. Die Tastatur selbst bietet hingegen ein angenehmes Tippgefühl mit viel Hub.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nHonor rühmt sich damit, dass sein neuestes Tablet-Design mit schmaleren Rändern und dem Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse sogar dem iPad Pro (M5) überlegen sei. Apple würde wahrscheinlich erwidern, dass der dicke Rand seines Tablets besser zum Festhalten geeignet sei. In jedem Fall: Das MagicPad 4 sieht zweifellos gut aus.\n\nAuf Wunsch können Sie das Zubehörpaket auch um den Honor Magic Pencil 3 ergänzen. Der Stylus von Honor ist nicht ganz so beeindruckend wie der von Huawei beim MatePad 11.5 S, bietet aber dennoch ein recht natürliches Schreibgefühl.\n\nDer Stift wird mit Magneten an der Oberkante des Tablets befestigt. Dies ist nicht das sicherste oder intuitivste System. Gerade in Kombination mit der oben genannten Tastaturhülle wirkt das Ganze etwas instabil.\n\n## Bildschirm und Lautsprecher\n\n * 12,3-Zoll-OLED, 165 Hertz Bildwiederholfrequenz\n * Auflösung von 3.000 x 1.920 Pixel\n * 2.400 Nits Spitzenhelligkeit\n\n\n\nHonor traf mit dem MagicPad 3 eine etwas ungewöhnliche Entscheidung, indem es die Diagonale des Displays vergrößerte und gleichzeitig zur minderwertigen LCD-Technik zurückkehrte. Glücklicherweise dreht das MagicPad 4 diese Produktpolitik wieder um.\n\nDas Tablet verfügt über ein wunderschönes 12,3-Zoll-OLED mit satten (und dennoch natürlichen) Farben und einer scharfen Auflösung von 3.000 x 1.920 Pixeln.\n\nEs profitiert außerdem von einer erhöhten Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten von 2.400 Nits. Das ist ein großer Fortschritt gegenüber dem, was das Honor MagicPad 2 mit seinem OLED zu bieten hatte.\n\nTrotz dieser willkommenen Rückkehr zu OLED behält der Bildschirm des Honor MagicPad 4 die schnelle Bildwiederholfrequenz von 165 Hertz seines unmittelbaren Vorgängers bei. Es handelt sich hierbei nicht um ein vollständiges LTPO-Panel mit einer fein abstimmbaren Flexibilität. Vielmehr kann es je nach Aufgabe die Bildwiederholfrequenz in fünf Stufen anpassen: 165 Hertz, 144 Hertz, 120 Hertz, 90 Hertz und 60 Hertz.\n\n> Ergänzt wird dieses hervorragende Display durch eine großzügige Ausstattung mit acht Lautsprechern.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nUm es ganz offen zu sagen: Alles über 120 Hertz ist für den allgemeinen Gebrauch und auch für allgemeine Produktivitätsaufgaben übertrieben. Nur bei bestimmten Spielen, die hohe Bildraten unterstützen, zahlt sich eine so extreme Bildwiederholrate wirklich aus. Die gute Nachricht: Das MagicPad 4 hat genügend Leistung, um auch davon zu profitieren.\n\nAuch abseits der Spiele glänzt das MagicPad 4 mit seinem Seitenverhältnis von 3:2 und der Unterstützung für IMAX Enhanced. Es gibt zwar nicht allzu viele dieser Inhalte. Aber wenn Sie über ein Disney-Konto verfügen, können Sie etwa den neuesten “Fantastic Four”-Film auf eine Weise erleben, die die Höhe des Bildschirms besser nutzt und kleinere schwarze Ränder aufweist.\n\nHonor legt bei seinen Displays großen Wert auf die Schonung der Augen. Das MagicPad 4 folgt diesem Beispiel mit einer PWM-Dimmung von 5.280 Hertz. Die damit verbundene Helligkeitssteuerung soll die Augen bei längerer Nutzung entlasten.\n\nErgänzt wird dieses hervorragende Display durch eine großzügige Ausstattung mit acht Lautsprechern, die in Kombination mit der AI Spatial Audio von Honor für einen beeindruckend räumlichen, gut getrennten Klang sorgt. Für meinen Geschmack fehlt jedoch im unteren Frequenzbereich etwas Druck.\n\nGerade im Vergleich mit einem iPad Pro muss das Honor MagicPad 4 hier zurückstecken. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass das Premium-Tablet von Apple auch etwa doppelt so viel kostet.\n\n## Rechenleistung\n\n * Snapdragon 8 Gen 5\n * 12 Gigabyte oder 16 Gigabyte RAM\n * 256 Gigabyte oder 512 Gigabyte Speicher\n\n\n\nMagicPad-Tablets boten in der Vergangenheit eine sehr gute, wenn auch nicht ganz erstklassige Leistung. Das MagicPad 4 bleibt diesem Grundsatz treu. Die dabei eingegangenen Kompromisse werden erst auf den zweiten Blick deutlich.\n\nIm Gegensatz zum MagicPad 3 nutzt Honor keinen veralteten Flaggschiff-Chip. Stattdessen entschied sich der Hersteller für den Snapdragon 8 Gen 5 von Qualcomm, der eine etwas niedrigere CPU-Taktrate und eine schwächere GPU als die Elite-Variante aufweist.\n\nEs handelt sich damit um denselben Chip, der auch in den aktuellen Smartphones OnePlus 15R und im Motorola Signature zum Einsatz kommt. Beide Geräte dringen fast schon in den Bereich der Flaggschiff-Smartphones vor, können den Großteil der Konkurrenz aber preislich unterbieten. Honor setzt beim MagicPad 4 auf eine ganz ähnliche Produktstrategie, nur eben im Tablet-Bereich.\n\n> In jeder Hinsicht ein Spitzenprodukt.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nDurch die Verwendung des Snapdragon 8 Gen 5 und zusätzlich 12 Gigabyte oder 16 Gigabyte RAM fühlt sich das Honor MagicPad 4 in jeder Hinsicht wie ein Spitzenprodukt an. Der Wechsel zwischen mehreren Fenster-Apps im PC-Modus ist ebenso wie das Spielen von “Destiny: Rising” mit höheren Grafikeinstellungen ein ruckelfreies Erlebnis.\n\nAn dieser Stelle im Test würde ich Ihnen normalerweise einige Benchmark-Tests präsentieren. Das ist mir im Falle des MagicPad 4 allerdings nicht möglich. Honor hat dies offenbar vor der offiziellen Markteinführung verhindert.\n\nNach unseren Erfahrungen mit den oben genannten Smartphones ist der Snapdragon 8 Gen 5 etwa so leistungsfähig wie der Snapdragon 8 Elite – der beste Android-Chip des Jahres 2025. Der Chip verfügt über mehr als genug Leistung für jede Aufgabe, auch wenn Sie in 3D-Spielen möglicherweise nicht immer die maximal möglichen 165 Bilder pro Sekunde erreichen werden.\n\nBei der Speicherkapazität haben Sie die Wahl zwischen 256 Gigabyte und 512 Gigabyte. Beide Größen dürften für die meisten Käufer locker ausreichen.\n\n## Kameras\n\n * 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite\n * 9-Megapixel-Frontkamera\n\n\n\nHonor hat das MagicPad 4 mit einer unkomplizierten Kameraausstattung versehen. Diese umfasst eine 13-Megapixel-Rückkamera und eine 9-Megapixel-Frontkamera.\n\nIch habe der Versuchung widerstanden, hier den Begriff „Standardausstattung“ zu verwenden. Dies würde implizieren, dass wir bei Tablets der mittleren Preisklasse etwas Besseres erwarten sollten. Die Wahrheit ist jedoch, dass niemand mit solch unhandlichen Geräten fotografieren möchte – nur im absoluten Notfall.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nEs verwundert nicht, dass das Honor MagicPad 4 keine besonders guten Fotos macht. Selbst bei idealen Lichtverhältnissen im Freien sind die Ergebnisse detailarm und neigen zu Überbelichtung.\n\nAuch die Frontkamera ist nicht in der Lage, wenigstens halbwegs anständige Selfies aufzunehmen. Aufgrund ihres festen Fokus hebt sich das Motiv nicht besonders gut vom Hintergrund ab, die Hauttöne sind verblasst und alles wirkt eher verschwommen.\n\n * * *\n\n\nDieses Ergebnis war jedoch zu erwarten. Die verbauten Kameras können immerhin bei ausreichend guter Beleuchtung Dokumente scannen oder für Videoanrufe genutzt werden. Videoaufnahmen sind in 4K-Auflösung möglich. Die Ergebnisse sind dann jedoch auf 30 Bilder pro Sekunde limitiert.\n\n## Akkulaufzeit und Aufladen\n\n * 10.100-Milliamperestunden-Akku\n * 66-Watt-Aufladung\n\n\n\nDie Akkus der Smartphones von Honor werden immer größer. Beim MagicPad 4 geht die chinesische Marke jedoch den umgekehrten Weg. Zwar ist der 10.100-Milliamperestunden-Akku des Honor MagicPad 4 scheinbar eine Verschlechterung gegenüber dem 12.450-Milliamperestunden-Akku des MagicPad 3. Doch dabei müssten mehrere Faktoren berücksichtigt werden.\n\nWie bereits erwähnt, handelt es sich um ein kleineres Tablet als sein Vorgänger, mit einem entsprechend kleineren Display. Außerdem läuft es mit einem effizienteren Prozessor. Der Akku ist zwar kleiner, aber für die Abmessungen und Fähigkeiten des Tablets ist er nicht zu klein.\n\n> Ich konnte etwa eine Woche lang ohne Aufladen auskommen.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nEntscheidend ist, dass das MagicPad 4 einen ganzen Tag lang bei gemischter Nutzung durchhält. Bei „normaleren“ Anwendungsszenarien – gelegentlichem Abspielen von Videos, Spielen von Games, Internetrecherchen oder Kritzeleien mit dem Stylus – konnte ich etwa eine Woche lang ohne Aufladen auskommen.\n\nDa Honor die Verwendung von Benchmark-Tools vor Ablauf der Sperrfrist offenbar blockiert, konnte sich das MagicPad nicht unserem üblichen PCMark-Akkutest stellen. Ich habe jedoch beobachtet, dass das Tablet nach einer Stunde 2160p/60fps-HDR-Videostreaming auf YouTube etwa 8 Prozent seiner Ladung verloren hat. Dies entspricht meinen Erwartungen an ein modernes Tablet.\n\nHonor hat sein Tablet mit 66-Watt-SuperCharge-Unterstützung ausgestattet. Es wird kein Ladegerät mitgeliefert, aber mit einem geeigneten schnellen Vivo-Ladegerät, das ich zur Hand hatte, konnte ich es in 30 Minuten von leer auf 55 Prozent und in 1 Stunde und 10 Minuten auf 100 Prozent aufladen. Wenn Sie noch kein passendes Ladegerät besitzen, finden Sie lohnende Modelle in unserem Ratgeber.\n\n## Benutzeroberfläche und Apps\n\n * MagicOS 10 mit Android 16\n * Übliche Honor-Bloatware\n * Mindestens drei Jahre lang Updates\n\n\n\nDas Honor MagicPad 4 wird mit Android 16 ausgeliefert – der aktuellsten Version des Betriebssystems von Google. Die von Honor darübergelegte Benutzeroberfläche MaßgicOS 10 kann, je nach Nutzung, von Vorteil oder Nachteil sein.\n\nZwar gibt es reichlich Anpassungsmöglichkeiten und die Benutzeroberfläche funktioniert größtenteils bemerkenswert flüssig. Doch sie ist auch voller unnötiger Bloatware. Facebook, Booking.com, TikTok, Instagram – all diese Apps wurden ohne Zustimmung vorinstalliert. Dazu kommen drei billig aussehende Spiele und WPS Office, die aus irgendeinem Grund alle vier in einem Ordner mit dem Titel „Top Apps“ gespeichert sind.\n\n> MagicOS 10 ist weitaus beeindruckender, wenn es darum geht, Aufgaben zu erledigen, die über den üblichen gelegentlichen Medienkonsum hinausgehen.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nHonor stattet sein neuestes Tablet außerdem mit einer Reihe eigener Anwendungen aus, darunter Honor Kids (eine Bildungs-App für jüngere Nutzer), einen völlig überflüssigen sekundären App-Store namens App Market und eine Smart-Home-Zubehör-App, die aus unerfindlichen Gründen Honor AI Space heißt.\n\nApropos KI: Gemini ist (natürlich) vorinstalliert, während der Abschnitt „Honor AI“ im Einstellungsmenü alle eigenen KI-Tools des Unternehmens zusammenfasst. Dort gibt es eine Mischung aus den üblichen Schreibhilfen und Echtzeit-Transkriptionsangeboten, gemischt mit Funktionen, die wahrscheinlich nicht die Bezeichnung „KI“ verdienen, wie etwa Air Gestures.\n\nMit Magic Portal können Sie Bildschirminhalte mit einer etwas ungewöhnlichen, aber effektiven Knöcheleingabe markieren und dann an die Notizen-App, das Freigabetool, E-Mail und Ähnliches senden. Das AI-Memories-Tool von Honor spielt hier eine wichtige Rolle. Damit können Sie Text- und Bildinformationen extrahieren und zur späteren Verwendung speichern.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nBei Aufgaben, die über den üblichen gelegentlichen Medienkonsum hinausgehen, ist MagicOS 10 jedoch weitaus beeindruckender. Wenn Sie das Tablet an die Tastaturhülle anschließen, werden Sie gefragt, ob Sie in den PC-Modus wechseln möchten. Hier werden Apps in einem Fenster gestartet, sodass Sie mehrere Anwendungen nebeneinander stapeln und ausführen können. Die Bedienung ähnelt dann eher einem Desktop-PC oder Laptop.\n\nIch schätze auch die Möglichkeit, mit der kostenlosen Honor WorkStation-App relativ einfach Dateien zwischen dem Tablet und meinem MacBook auszutauschen.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nEs ist zwar nicht meine bevorzugte Android-Version, aber MagicOS 10 ist gut auf Power-User und diejenigen Nutzer abgestimmt, die unterwegs ihre Arbeit erledigen möchten.\n\nEin letzter Wermutstropfen ist jedoch der unterdurchschnittliche Software-Support von Honor. Das MagicPad 4 wird mindestens drei Jahre lang Updates erhalten. Dies stellt zwar eine Verbesserung gegenüber dem MagicPad 3 dar. Die Update-Garantie bleibt aber weit hinter Samsungs Versprechen von sieben Jahren zurück.\n\n## Preis und Verfügbarkeit\n\n * 599,90 Euro für 12 Gigabyte RAM/256 Gigabyte Speicher\n * 799,90 Euro für 16 Gigabyte RAM/512 Gigabyte Speicher\n * Zubehörpakete verfügbar\n\n\n\nDas Honor MagicPad 4 ist seit dem 3. März 2026 im Handel erhältlich. Sie können es direkt im offiziellen Honor-Store kaufen.\n\nDie Preise beginnen dort bei 599,90 Euro für die Version mit 12 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher. Das Einsteigermodell ist in den Farben Grau und Weiß erhältlich. Die Ausführung mit 16 Gigabyte RAM und 16 Gigabyte Speicherplatz kostet hingegen 799,90 Euro und ist nur in Grau erhältlich.\n\nDaneben offeriert Honor auch attraktive Frühbucherangebote. Für 649,90 Euro erhalten Sie etwa die “Smart Edition”. Diese umfasst das Einstiegsmodell des Tablets sowie den Stift samt Tastatur. Die Ultra Edition für 699,90 Euro enthält zusätzlich noch die MouseBuds. Dabei handelt es sich um eine herkömmliche Maus, in deren Innerem jedoch zwei kabellose In-Ear-Hörer Platz finden. Amazon hat das MagicPad 4 aktuell leider bislang nicht im Angebot.\n\nJon Mundy / Foundry\n\nBei diesem Preis kann man das Tablet von Honor als direkten Konkurrenten des Samsung Galaxy Tab S10 FE sehen. Das Tablet von Samsung kostet mit 12 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicherplatz 609 Euro. In fast allen anderen Hardware-Kategorien ist das MagicPad 4 dem Tab S10 FE überlegen.\n\nAls Alternative bieten sich auch das OnePlus Pad 3 oder das Xiaomi Pad 7 an.\n\nUnd zu einem ähnlichen Preis ist sogar das iPad Air M3 verfügbar. Dessen Display reicht jedoch nicht ganz an das des MagicPad 4 heran. Dafür erhalten Sie allerdings die makellose iPad-OS-Software und den leistungsstarken Apple-M3-Chip.\n\nSehen Sie sich unserer Übersicht außerdem die besten Android-Tablets im Vergleich an.\n\n## Fazit\n\nDas Honor MagicPad 4 ist ein sehr gut ausgestattetes Android-Tablet für den aufgerufenen Preis. Für die Kosten eines Samsung Galaxy Tab S10 FE oder eines iPad Air erhalten Sie ein elegantes OLED-Display und eine Leistung, die fast der eines Flaggschiff-Modells entspricht.\n\nAll dies ist in einem der schlanksten Tablet-Gehäuse auf dem Markt untergebracht. Es gibt zwar einige Schwächen in Bezug auf die Software, darunter eine unübersichtliche Benutzeroberfläche und übermäßige Bloatware. Und auch das optionale Zubehör ist nicht perfekt. Doch trotz dieser Nachteile ist das Honor MagicPad 4 eines der besten Android-Tablets seiner Klasse geworden.\n\n## Technische Daten\n\n * Android 16\n * 12,3 Zoll, 3.000 x 1.920 Pixel, OLED, 165-Hertz-Display\n * Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5\n * 12 Gigabyte/16 Gigabyte RAM\n * 128 Gigabyte/256 Gigabyte Speicher\n * 13 Megapixel, f/2,0 Rückkamera\n * 5-Megapixel-Tele-Makrokamera\n * Bis zu 4K bei 30 fps Rückkamera\n * 9 Megapixel, f/2/2 Frontkamera\n * Acht Lautsprecher mit Honor Spatial Audio\n * Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac/ax/be\n * Bluetooth 6.0\n * 10.100-Milliamperestunden-Akku\n * 66-Watt-Aufladung\n * 273,4 x 178,8 x 4,8 Millimeter\n * 450 Gramm\n * Erhältliche Farben: Grau, Weiß\n\n",
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