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Vorsicht: Wer diese Fotos per Whatsapp verschickt, riskiert Ärger

PC-WELT – Homepage [Unofficial] March 24, 2026
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Bereits vor längerer Zeit warnte die Verbraucherzentrale Brandenburg davor, dass Betrüger versuchen, über Whatsapp an Fotos von Personalausweisen zu gelangen. Hierzu nutzen die Cybergangster gefälschte Anwaltsschreiben, Kryptoplattformen oder Jobangebote und die damit einhergehenden Legitimierungsverfahren. Diese Gefahr besteht immer noch, Rechtsexperten empfehlen deshalb alternative Übermittlungsformen. Die Verbraucherschützer beschreiben das Vorgehen der Betrüger folgendermaßen: Die Kriminellen geben sich als Mitarbeiter von Banken, Anwaltskanzleien oder Plattformen für Kryptowährungen aus. Diese Kontaktaufnahme kann über klassische Briefpost erfolgen. Sie geben in dem Schreiben ein dringendes Anliegen vor, für das sich die angeschriebene Person online identifizieren muss. Hierzu nutzen sie die Namen bekannter Dienstleister oder täuschen offizielle Schreiben vor, um das Vertrauen der potenziellen Opfer zu gewinnen. Bei einer derartigen aktuellen Betrugsmasche geben sich die Betrüger als Mitarbeiter einer Schweizer Anwaltskanzlei aus. Die Verbraucherschützer haben hier ein Schreiben veröffentlicht, das die Gangster an ihre Opfer schicken. Die Kriminellen behaupten darin, “dass die Angeschriebenen Opfer eines Betrugs im Zusammenhang mit Gewinnspielen oder Kryptowährungen seien. Ihnen stehe angeblich gerichtlich bestätigt ein Schadensersatz von mehreren tausend Euro zu. Für die Auszahlung müssten sie sich lediglich per Whatsapp, Telefon oder E-Mail identifizieren”. Doch wenn die Angeschriebenen das machen und Kopien/Scans ihres Personalausweises verschicken oder diesen via Videochat vor die Kamera halten, fallen die sensiblen Informationen des Ausweisdokuments den Verbrechern in die Hände. Diese Betrugsmasche ist keinesfalls neu, wir haben bereits vor Jahren darüber in Vorsicht Datenklau: Neue Abzocke per Video-Chat berichtet. Doch relativ neu ist die Tarnung als Schweizer Anwaltskanzlei. Die Betrüger denken sich also immer neue Tarnungen aus, um ihre Opfer zu überlisten. Mit den Daten vom Personalausweis oder von anderen Ausweis- und Nachweisdokumenten lassen sich zum Beispiel Bankkonten eröffnen, Bestellungen tätigen oder andere Geschäfte durchführen. Alles in fremdem Namen. Identitätsdiebstahl: So reagieren Sie im Ernstfall richtig

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