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Hacker legen Autos lahm – tagelang keine Fahrt möglich

PC-WELT – Homepage [Unofficial] March 24, 2026
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US-Medien berichten, dass es Hackern in den USA gelungen ist, quer über die USA zahlreiche Fahrzeuge unbenutzbar zu machen. Die Angreifer drangen hierzu in eine elektronische Wegfahrsperre ein, die mit einem Alkoholtest gekoppelt ist.

Diese spezielle Wegfahrsperre heißt Ignition Interlock Device (IID). US-Gerichte können Autofahrer zum Einbau dieser Wegfahrsperre verurteilen, wenn diese wiederholt alkoholisiert Auto gefahren sind, wie Futurezone erläutert. In so einem Fall muss man erst einen Alkoholtest durch Pusten in ein Messgerät bestehen, bevor man das Auto starten kann.

Die Angreifer drangen vor einigen Tagen, wohl am 14. März 2026, in die Ignition Interlock Devices des Herstellers Intoxalock ein und blockierten dessen IT-Infrastruktur. Gegenüber dem US-IT-Magazin Techcrunch bestätigte ein Unternehmenssprecher, dass Hackern der Einbruch in die Systeme gelungen war. Deshalb konnten sich die in den Autos verbauten Ignition Interlock Devices nicht mehr mit den Servern des Unternehmens verbinden. Das wiederum hatte zur Folge, dass sich die Autos nicht mehr starten ließen. Auf seiner Facebook-Seite schrieb das Unternehmen: “ Intoxalock untersucht derzeit einen kürzlich festgestellten Vorfall im Bereich der Cybersicherheit, der unsere Fähigkeit beeinträchtigt, unsere Kunden zu bedienen “.

Denn die Alkoholtests müssen fortlaufend, also alle paar Monate, neu kalibriert werden, wofür eben die Online-Verbindung erforderlich ist. Wenn nun Personen ihr Auto anlassen wollten, für dessen Ignition Interlock Device gerade eine Kalibrierung anstand, dann ging das nicht. Manche Fahrzeuge ließen sich mehrere Tage lang nicht mehr starten.

Betroffen waren Autofahrer in vielen Bundesstaaten. Sie finden Berichte hier auf Reddit, hier aus Portland und auch auf dieser Seite. Wie genau Hackern der Cyberangriff gelang, verriet das Unternehmen nicht. Ebenso ist unbekannt, ob damit Lösegeldforderungen verbunden waren.

Wie viele Menschen das betraf, steht nicht fest. Intoxalock teilte aber mit, dass es 150.000 Autofahrer in 46 US-Bundesstaaten pro Jahr mit seinen Geräten versorgt. Die Folgen des Hackerangriffs sollen seit Sonntag aber behoben sein und alle betroffenen Autos wieder fahren.

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