{
  "$type": "site.standard.document",
  "bskyPostRef": {
    "cid": "bafyreiblxqh6bgh5wj37tjmoj565ntieh26gq6g5ls44dc5thfzgh7ihy4",
    "uri": "at://did:plc:lcqnmkieaiknpxjwvmcefo6g/app.bsky.feed.post/3mhdj7godovp2"
  },
  "coverImage": {
    "$type": "blob",
    "ref": {
      "$link": "bafkreigwltde2xwsqnaxg4garcdfo4sgyryjx4cjd2dfitgpadru2xoium"
    },
    "mimeType": "image/png",
    "size": 3097297
  },
  "path": "/article/3090021/anthbot-m9-test.html",
  "publishedAt": "2026-03-18T12:30:00.000Z",
  "site": "https://www.pcwelt.de",
  "tags": [
    "Smart Gardens, Smart Home",
    "Bei Amazon ansehen",
    "Anthbot M9",
    "Segway Navimow i105E",
    "15-teilige Klingen-Kit",
    "4G-Konnektivität"
  ],
  "textContent": "#### Auf einen Blick\n\n### Unsere Wertung\n\n### Pro\n\n  * Kompakte Abmessungen, trotzdem bis 1.000 m²\n  * Schnelle Kartierung\n  * Präzises Schnittbild\n  * Bis zu 100 m² Mähleistung pro Stunde\n  * Leicht zu reinigen\n\n\n\n### Kontra\n\n  * Hinderniserkennung bietet Luft nach oben\n  * NetRTK kostet extra\n  * Fahrgeräusch könnte leiser sein\n\n\n\n### Fazit\n\nDer Anthbot M9 ist die gelungene Weiterentwicklung der Genie-Modelle aus dem Vorjahr mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Er schließt die Lücke zwischen Nur-Kamera‑Mährobotern und teureren LiDAR-Modellen. Die Kombination aus kräftigem 5‑Ah‑Akku, dem platzsparenden Gehäuse und der angenehm alltagstauglichen Mähleistung ergibt ein stimmiges Gesamtpaket für typische Gärten um 1.000 Quadratmeter.\n\nPrice When Reviewed\n\nThis value will show the geolocated pricing text for product undefined\n\nBest Pricing Today\n\n###  Aktuell bester Preis: Anthbot M9\n\nShop\n\nPreis\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nDer Anthbot M9 ist ein kompakter, moderner Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Rasenflächen bis zu einer empfohlenen Größe von 1.000 m². Anthbot hat die M5/M9-Familie im vergangenen Herbst auf der Global Channel Conference am Schloss Bernsberg als Nachfolger der Genie-Serie präsentiert. Ich war vor Ort und konnte mir dadurch frühzeitig einen Eindruck vom M9 aus erster Hand verschaffen.\n\nMit einem Preis von 849 Euro (UVP) ist der M9 etwas teurer als der M5 (749 Euro), aber günstiger als der Segway Navimow i105E. Mit den ersten Sonnenstrahlen im Februar kam unser Testgerät an. Der Anthbot M9 musste bei wechselhaften Wetterbedingungen zeigen, wie gut er sich in der Praxis schlägt.\n\nPräsentation der Anthbot M-Serie für das Modelljahr 2026 im Schloss Bensberg – wir waren vor Ort.\n\nMichael Rupp\n\n## Design & Verarbeitung\n\nDer M9 gehört zur M‑Serie von Anthbot und übernimmt viele Daten vom M5, legt beim Akku aber zu. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: duales Kamerasystem mit HDR-Weitwinkelkameras, per App einstellbare Schnitthöhe zwischen 3 und 7 Zentimetern, Steigungen von 24 Grad beziehungsweise 45 Prozent laut Datenblatt, bis zu 20 Mähzonen, Zeitpläne und Regenpausen.\n\nHinzu kommt eine KI-gestützte Hinderniserkennung für mehr als 1.000 Objekttypen, darunter Menschen, Tiere und typische Gegenstände im Garten.\n\nMichael Rupp\n\nAnthbot hat den M9 in ein sachliches, technisch nüchternes Gehäuse gepackt, das auf verspielte Formgebung verzichtet. Es verleiht dem Mähroboter eine Silhouette mit klar konturierten Kanten. Der Roboter wirkt im Anfass- und Stoßtest robust.\n\nSchon beim Auspacken fällt das kompakte Format auf: Das Gehäuse misst rund 49,8 × 39,2 × 25,1 Zentimeter (L × B × H) und bringt knapp 10 Kilogramm auf die Waage. Es ist oben in einem hellen Grau/Silber gehalten, die Basis und der Gehäuserahmen sind anthrazit. Ein Farbtupfer ist der violettfarbene Ring an den Reifen.\n\nMichael Rupp\n\nDeutlich hervorstehend an der Hinterachse sitzen die beiden großen, profilierten Gummiräder mit groben Stollenprofilen. Sie dominieren die Seitenansicht, vermitteln einen robusten, geländegängigen Eindruck und machen ihre Sache beim Navigations- und Mähtest gut. Das Anthbot-Logo mit dem stilisierten „A“ findet sich auf den Radnaben.\n\nAn der hinteren Oberseite dienen zwei Kunststoffflügel als Abdeckung. Sie erinnern an den Spritzschutz bei einem Fahrrad. Die beiden ballförmigen Vorderräder sind unter dem Gehäuse verborgen. Sie sind breit genug, damit beim Mähen auf dem feuchten Boden unseres Testgartens keine Furchen entstehen.\n\n## Oberseite mit aufgeräumtem Bedienfeld\n\nDie Oberseite wirkt aufgeräumt, mit einem zentralen Bedienfeld samt einfacher Akkuanzeige und einem großen, roten Stopp-Taster. Im Einsatz ist der Not-Aus-Knopf schnell erreichbar. Die übrigen Tasten sind Folientasten. Die drei Buttons für Start/Pause, Bestätigung („OK“) und Rückfahrt zur Basisstation sind in einem Block angeordnet und beschriftet.\n\nEin grafisches Display, auf dem Mähparameter oder Statusmeldungen angezeigt werden könnten, ist nicht vorhanden. Stattdessen gibt es vier LEDs für WLAN/Wi-Fi, 4G, GPS und „Achtung“. Ebenfalls vorhanden: Ein Sicherheitsschlüssel (Safety Key).\n\nMichael Rupp\n\nDie beiden Metallpins gehören zum Regensensor: Erkennt der M9 Niederschlag, kehrt er zum Schutz der Grasnarbe in die Ladestation zurück. Angesichts des wechselhaften Vorfrühlingswetters während des Testzeitraums lässt sich bestätigen: Der Sensor arbeitet zuverlässig. Sie können in der Anthbot-App festlegen, wie lange der M9 nach dem Regen warten soll, bis er weitermacht.\n\n## Frontansicht mit HDR-Kamerasystem\n\nAn der Vorderseite des M9 sind in der dunklen Blende die beiden nebeneinander angeordneten Kameralinsen des Dual-Vision-Systems gut sichtbar. Dazwischen sitzt der LED-Scheinwerfer. Die beiden darunterliegenden Metallplatten stellen den Kontakt zur Stromversorgung her, wenn der Roboter in die Station fährt. Die beiden Stiftkontakte an der Basis stehen als Gegenstück dazu deutlich hervor, ähnlich wie die Kontakte bei einem Stecker für die Steckdose.\n\nAls Messerträger nutzt der M9 einen rotierenden Schneidteller mit 20 Zentimeter Durchmesser und fünf Messern. Die Klingen sind mit jeweils einer Schraube beweglich montiert und lassen sich bei nachlassender Schärfe leicht wechseln. Der passende Schraubendreher (Kreuzschlitz) wird mitgeliefert, Ersatzklingen nicht. Das 15-teilige Klingen-Kit kostet 19 Euro.\n\nMichael Rupp\n\nDer Akku bietet 5 Ah Kapazität bei etwa 90 Minuten Ladezeit und liegt damit auf Augenhöhe mit 1.000‑Quadratmeter‑Modellen wie dem Segway Navimow i105E. In der Praxis reicht eine Ladung für typische Gärten mittlerer Größe oft aus. Bei größeren Flächen kehrt der M9 automatisch zur Station zurück und setzt den Mähauftrag nach dem Laden fort.\n\n## Inbetriebnahme\n\nDas von Anthbot versprochene „10-minütige, kabellose Setup“ ist vielleicht etwas optimistisch, aber nach 20 Minuten hatte ich den Mähroboter mit allem Zubehör ausgepackt, die RTK-Antenne und die Mäher-Basis aufgebaut, ein Benutzerkonto bei Anthbot erstellt und die Kartierung gestartet.\n\nEin Anthbot-Konto ist zwingend erforderlich, da der M9 zum Schutz vor Diebstahl und unbefugter Nutzung kontogebunden eingerichtet wird. Außerdem ist ein solcher Fernzugriff auch außerhalb des Heimnetzwerks möglich. Für die Fernsteuerung per App (4G-Konnektivität) verlangt Anthbot 39,99 Euro pro Jahr.\n\nMichael Rupp\n\nUnd so geht’s: Stellen Sie die mitgelieferte RTK-Antenne auf und platzieren Sie die Ladestation. RTK erfordert, wie bei allen RTK-Systemen, eine halbwegs freie Sicht zum Himmel. Fixieren Sie die Grundplatte mit den Bodenschrauben. Verbinden Sie ein Kabel mit der RTK-Antenne und das andere mit dem Netzteil und einer Steckdose. Einzig die Kabellänge zur RTK-Antenne könnte für manche Gärten etwas knapp bemessen sein.\n\nFür die Ersteinrichtung wird der M9 per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt. Installieren Sie dazu die Anthbot-App, aktivieren Sie Bluetooth, starten Sie die automatische Gerätesuche und tippen Sie auf den erkannten Roboter. Geben Sie dem Gerät einen Namen. Nach einem Firmware‑Check ist die Ersteinrichtung abgeschlossen und der Anthbot M9 ist bereit für die Kartenerstellung.\n\nMichael Rupp\n\nZur Kartierung fährt der Mähroboter einmal die Rasenkanten ab und konstruiert daraus eine virtuelle Karte. Wenn Sie lieber manuell kartieren möchten, steuern Sie den Roboter wie ein ferngesteuertes Auto entlang der Rasengrenzen.\n\nMichael Rupp\n\nDanach lassen sich zusätzliche Zonen, No-Go-Flächen, Anpassungen der Mähkanten sowie die Anzahl der Mähdurchgänge in der App festlegen oder durch weiteres Abfahren definieren. Das Abfahren der neuen Grenzen ist zwar nicht ganz so komfortabel wie in der App von Navimow-Mährobotern, funktioniert nach kurzem Ausprobieren aber zuverlässig und einfacher als in der App von Mammotion.\n\nPluspunkte gibt es für die Multi-Zonen-Verwaltung von bis zu 20 Mähbereichen mit separater Schnitthöhe und Zeitplan.\n\n## M9 mit Dual-Vollband-RTK und NetRTK\n\nVollband-RTK (Full Band Real Time Kinematic) in Verbindung mit den beiden Kameras ist beim Anthbot M9 die technische Grundlage dafür, dass der Roboter ohne Begrenzungskabel zuverlässig innerhalb der definierten Rasenflächen navigiert. Die Wiederholgenauigkeit von RTK liegt im Zentimeterbereich.\n\nSowohl der M9 als auch die mitgelieferte RTK-Referenzstation empfangen die GPS-Signale von mehreren Satelliten. Durch den Abgleich dieser Signale kann der Roboter seine Position bis auf wenige Zentimeter genau bestimmen und entsprechend genau arbeiten.\n\nMichael Rupp\n\nDas Besondere am Full-Band-RTK-System des Anthbot-Mähers ist, dass es gleichzeitig mehrere Frequenzbänder der GPS-Satelliten und weiterer Satellitensysteme empfängt, Anthbot zufolge sind es in Summe bis zu 155 Satelliten. Dadurch kann der M9 im Unterschied zum M5 mehr Satelliten gleichzeitig nutzen, sodass sich die Genauigkeit und Navigationszuverlässigkeit erhöht, auch wenn einzelne Satellitensignale durch Bäume verdeckt sind.\n\nFür Grundstücke mit Rasenflächen vor und hinter dem Haus oder verwinkelten Mähzonen ist es praktisch, eine zweite RTK-Antenne als Zubehör zu installieren und so die Signalabdeckung und Reichweite zu erhöhen. Zudem wird ein Montagearm angeboten, mit dem sich die RTK-Antenne statt mit Bodenspieß an Mauern und Gebäuden befestigen lässt.\n\nMichael Rupp\n\nNetRTK ist eine optionale Alternative zur mitgelieferten RTK-Referenzstation: Der M9 bezieht seine RTK-Daten nicht von einer im Garten aufgestellten RTK-Station, sondern über das 4G-Mobilfunknetz. Dafür ist der Mähroboter mit einer eSIM-Karte ausgestattet. Das bedeutet, dass Sie keine RTK-Station benötigen und den Mäher einfach einschalten und mit der Kartenerstellung loslegen können, solange ein 4G-Signal vorhanden ist.\n\nGenau das war bei uns jedoch nicht der Fall: Im Testgarten war der 4G-Empfang über die von Anwendern nicht änderbare eSIM und das zugehörige Mobilfunknetz zu schwach. Die 4G-LED am Gehäuse blinkte dementsprechend permanent, sodass wir NetRTK nicht testen konnten. Anthbot bietet den Mobilfunkdienst NetRTK nur in den ersten drei Monaten kostenlos an. Danach fallen zusätzliche Kosten an. Was das Abo genau kostet, war zum Testende noch nicht bekannt.\n\n## Alltagstauglichkeit\n\nBei der Erkundung der Rasenränder geht der M9 beherzt zur Sache. Er fährt weiter in die Begrenzung zu Büschen und Hecken hinein, als ich es von anderen Robotern gewohnt bin. Bei der Kartierung berührt er auch mal ein Hindernis, ohne sich festzufahren. Das ist ein Plus gegenüber Mährobotern, die übervorsichtig kartieren.\n\nBeim Anfahren der eigenen Station agiert der M9 hingegen sehr behutsam. Er bewegt sich mehrmals hin und her und fährt dann fast zögerlich auf die Basisplatte auf.\n\nMichael Rupp\n\nIm Mähbetrieb zeigt der Anthbot M9 ein gleichmäßiges, planbares Fahrverhalten: Er arbeitet in Bahnen und lässt deutlich erkennbare, parallele Spuren zurück, ähnlich den Mustern der Navimow‑ oder Mammotion‑Modelle. Der M9 mäht schnell: Wir haben eine Mähleistung von rund 100 Quadratmetern pro Stunde ermittelt. Das Schnittbild ist akkurat. Die Linien verlaufen auch in den Randbereichen sauber und die großen Hinterräder geben auf feuchtem Gras spürbar Grip.\n\nDie Anthbot-App ist übersichtlich, läuft im Test zuverlässig und verfängt sich nicht in zu vielen Details. Die Anpassung der Mährichtung, die für das Muster zuständig ist, das in den Rasen gemäht wird, erfolgt grafisch über einen Schieberegler. Dieser zeigt die Richtung der Bahnen zwar in einer generischen Grafik an, jedoch nicht auf der tatsächlichen Karte.\n\nSomit ist nicht genau erkennbar, wie die späteren Mähbahnen aussehen werden. Nachdem das Muster festgelegt wurde, fährt der Roboter zunächst zum passenden Ausgangspunkt der jeweiligen Bahnen und beginnt dann mit der Arbeit.\n\nMichael Rupp\n\nKommen wir zum Arbeitsgeräusch, das laut Datenblatt bei maximal 58 Dezibel liegt: Das Rotieren des Mähtellers mit den Klingen ist in einigen Metern Entfernung kaum zu hören. Deutlich zu vernehmen ist jedoch das Fahrgeräusch von Antrieb und Mechanik. Die Geräuschemissionen dürften die Nachbarn in den meisten Fällen nicht stören.\n\n## So gut erkennt der Anthbot M9 Hindernisse\n\nDer M9 von Anthbot arbeitet an den Rasenkanten sauber, aber nicht perfekt: Er fährt die Grenzen zur übrigen Bepflanzung und zu den Randsteinen an. Da die Messer mittig sitzen, bleibt ein Streifen stehen, ebenso in den Ecken und um Hindernisse herum. An ebenerdigen Übergängen habe ich die Karte so angepasst, dass der Rand weiter außen überfahren wird. Dadurch muss ich weniger mit dem Trimmer nachschneiden.\n\nMichael Rupp\n\nIn schmalen Durchgängen zeigt sich der Anthbot M9 im Test manövrierfähig: Die rund 75 Zentimeter breite Passage zum Gasgrill bewältigte er nach Anpassung in der App ohne Störung.\n\nDie Hinderniserkennung des Antrobots ist insgesamt gut: Eine Igel-Attrappe, eine Gießkanne, Getränkedosen, ein Handfeger, ein Blumentopf und eine halbvolle Chipstüte wurden umfahren. Sie hat jedoch ihre Grenzen, wie sich bei den grünen Eisengartenstühlen auf unserem Rasen zeigt.\n\nAnstatt einen der Stühle insgesamt zu umfahren, hat sich der M9 zwischen den Stuhlbeinen eingekesselt. Der Durchlass zwischen den Beinen ist so schmal, dass der Roboter zwar hinein-, aber nicht mehr herausfand.\n\nMichael Rupp\n\nEtwa zwei Minuten lang habe ich beobachtet, wie er sich mit verschiedenen Fahrmanövern zu befreien versucht hat.\n\nMichael Rupp\n\nWährenddessen hat er den frühlingsfeuchten Rasen samt Grasnarben abgefräst und das Erdreich an den großen Antriebsrädern gesammelt – als sichtbares Zeichen der doch erfolglosen Mühe. Ein beherzter Druck auf den Not-Stopp-Knopf hat dem Spuk dann ein Ende bereitet und ich habe den Mähroboter aus seiner misslichen Lage befreit. Hierbei vermisse ich einen Tragegriff am Gehäuse für den einfachen Transport. Im Hinblick auf die Hinderniserkennung sollte Anthbot im Rahmen eines Updates noch Verbesserungen vornehmen.\n\nMichael Rupp\n\nEin super Detail ist, dass der Roboter dank der IPX6-Schutzklasse (geschützt gegen starkes Strahlwasser) wasserdicht ist und einfach mit dem Gartenschlauch gereinigt werden kann. Damit waren die Räder schnell wieder sauber. Auch das ohnehin nur gering anhaftende nasse Schnittgut lässt sich abbrausen. Der Reinigungsaufwand nach drei Wochen Testeinsatz ist gering.\n\nDas Zusammentreffen des M9 mit einem anderen Rasenmäher auf derselben Rasenfläche ist ein spannendes Detail. Parallel zum M9 von Anthbot habe ich den Navimow i2 Lidar Pro getestet. Natürlich ist dies ein theoretisches Szenario, da kaum jemand zu Hause zwei Mähroboter gleichzeitig einsetzen wird. Der Test ist dennoch relevant, da die automatische Objekterkennung in beiden Geräten offensichtlich nicht auf Mähroboter ausgelegt ist und den jeweils anderen Roboter beim Mähen nicht erkennt.\n\nPositiv ist, dass der Anthbot noch versucht, sprichwörtlich die Kurve zu kriegen und dem Navimow i2 Lidar Pro im letzten Moment auszuweichen. Der i2 Lidar Pro war nicht so geschickt und hat den Anthbot frontal gerammt.\n\nMichael Rupp\n\n## Fazit\n\nDer Anthbot M9 ist ein empfehlenswerter Mähroboter der Mittelklasse. Die Kombination aus Mehrfachnavigation, kraftvollem Akku, hoher Mähgeschwindigkeit, sauberem Schnittbild und gleichmäßigen Mähbahnen ist sonst nur bei teureren Modellen zu finden. Einrichtung und Bedienung gehen leicht von der Hand. Trotz kleinerer Schwächen bei der Hinderniserkennung überzeugt das Gesamtpaket.\n\n## Technische Daten\n\n  * Modell: Anthbot M9\n  * Abmessungen: 49,8 × 39,2 × 25,1 cm (L × B × H)\n  * Empfohlene Mähfläche: Bis zu 1.000 m²\n  * Mähsystem: 5-Messer-Disk\n  * Schnitthöhe: 30 bis 70 mm (per App verstellbar)\n  * Maximale Steigung: 45 % (24°)\n  * Schnittbreite: 20 cm\n  * Bis zu 20 Mähzonen\n  * Navigation: Dual Vollband-RTK + HDR-Dual-Vision, optional NetRTK über 4G\n  * Akkukapazität: 5,0 Ah\n  * Mähdauer pro Ladung: Ca. 90-120 Minuten\n  * Ladezeit: Ca. 75 Minuten\n  * Lautstärke: ≤ 58 dB(A)\n  * Wasserschutz: IPX6\n  * Konnektivität: Wi-Fi 2,4 GHz, Bluetooth, 4G-Mobilfunk\n  * Gewicht (Mähroboter): 9,8 kg\n  * Diebstahlschutz: Alarmsignal, PIN‑Schutz und Ortung per App (4G-Abonnement erforderlich)\n\n",
  "title": "Anthbot M9 im Test: Lohnt sich der kompakte Mittelklasse-Mähroboter?"
}