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Philips OLED910 im Test: So profitieren Sie jetzt von Top-Bildqualität

PC-WELT – Homepage [Unofficial] March 18, 2026
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Auf einen Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Elegantes Design
  • Hervorragende Bildqualität, auch bei niedrig aufgelösten Quellen
  • Ausgezeichneter Klang
  • Ambilight an vier Seiten

Kontra

  • Einstellungen teils umständlich gelöst
  • Nur zwei HDMI-2.1-Anschlüsse

Fazit

Der elegante Philips OLED910 ist derzeit nicht in jeder Hinsicht der absolut beste Fernseher auf dem Markt: Samsung bietet die besten Farben, Panasonic den besten Ton, LG die besten Features für Gamer und Sony die intelligenteste Bildverarbeitung. Dennoch erreicht der OLED-TV von Philips in fast allen Bereichen so gute Werte wie die Spitzenklasse. Er eignet sich daher für diejenigen, die einen vielseitigen Fernseher der Oberklasse suchen.

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Philips besticht seit Langem durch funktionale TV-Modelle mit einem eleganten Design. Einzigartig werden die Geräte jedoch primär durch die Ambilight-Funktion. Die Erweiterung des TV-Bildes zu einem Lichtspiel an der dahinterliegenden Wand kann beim Kinoabend oder beim Gaming einen Unterschied machen. Teilweise kann der Effekt aber auch stören. Letztlich haben Sie aber die volle Kontrolle und können Ambilight jederzeit reduzieren oder ganz ausschalten.

Der OLED910 von Philips wurde im Frühjahr 2025 vorgestellt und ist derzeit eines von zwei Premium-Modellen des Herstellers. Der Fernseher kostet aktuell 1.599 Euro für 55 Zoll, 1.999 Euro für 65 Zoll und 2.999 Euro für 77 Zoll. Es gibt auch einen noch teureren OLED950, den Sie jedoch in den meisten Fällen nicht in den großen Geschäften finden werden.

Was mir bei Fernsehern von Philips als Erstes ins Auge fällt, ist das Design. Einen Fernseher, der im Kern aus einer großen schwarzen Rechteckfläche besteht, stilvoll wirken zu lassen, ist alles andere als einfach – doch genau das gelingt hier.

Schlanke, graue Metallfüße und eine schmale, mit Stoff bezogene Soundleiste am unteren Bildschirmrand verleihen dem Gerät eine elegante, fast schon luxuriöse Anmutung. Dazu kommt ein rundum äußerst dünner Rahmen, der den Fokus konsequent auf das Bild lenkt und den hochwertigen Gesamteindruck zusätzlich unterstreicht.

Ich hätte mir allerdings etwas mehr Höhe zwischen dem Standfuß und dem Fernseher gewünscht. Zum einen, weil der Fernseher auch an der Unterseite Ambilight-LEDs hat, die so etwas untergehen. Außerdem hätte ich bei einer höheren Platzierung mehr Platz für eine Soundbar gehabt.

Wirklich nötig sind zusätzliche Lautsprecher allerdings nicht. Der Fernseher verfügt über einen hervorragenden integrierten Sound von Bowers & Wilkins mit guter Räumlichkeit, ausgezeichneter Detailtreue, angemessener Wärme im Mitteltonbereich und gutem Druck im Bass.

Stilvolle Designdetails.

Mattias Inghe

Hell, aber nicht am hellsten

Der Klang des Philips OLED910 ist makellos, das Bild erstklassig. Philips setzt bei seinen OLED-Fernsehern auf Panels von LG. Im OLED910 kommt dasselbe Panel wie im LG G5 zum Einsatz – bekannt als Meta 3.0 oder Primary RGB Tandem OLED. Philips nutzt hauptsächlich die erste Bezeichnung, während LG und Panasonic die gleiche Technologie anders benennen.

Das Panel arbeitet mehrschichtig und liefert im Gegensatz zu früheren W-OLED-Lösungen direkt rotes, grünes und blaues Grundlicht. Das sorgt für bessere Farbgenauigkeit und höhere Helligkeit.

Bei so dünnen OLED-Panels fehlt allerdings der Platz für eine separate Wärmeableitung. LG G5 und Panasonic Z95B lösen das effizienter. Die eingeschränkte Kühlung beim OLED910 führt dazu, dass die maximale Helligkeit bei voller Bildschirmbeleuchtung etwas geringer ausfällt als bei der Konkurrenz. Dennoch reicht sie aus, um selbst in hellen Räumen ein klares Bild zu gewährleisten. Ein hochwertiger Sensor passt Leuchtkraft und Farbtemperatur automatisch an – und das funktioniert zuverlässig.

Im HDR-Modus können Sie das Bild auf kleinen Flächen mit bis zu 3.700 Candela pro Quadratmeter leuchten lassen. Ich kann die HDR-Helligkeit nicht besonders zuverlässig messen, aber der Effekt ist visuell deutlich erkennbar. Sie erhalten darüber hinaus die volle Unterstützung für alle wichtigen HDR-Formate.

Elemente wie Feuerwerke und Sterne am Nachthimmel sehen beeindruckend aus. Dies ist nicht zuletzt der hochwertigen Antireflexbeschichtung der Bildschirmoberfläche zu verdanken. Sie dämpft zwar nicht alle Reflexionen, wenn die Umgebung hell ist. Die Spiegelungen sind jedoch geringer als bei allen Mitbewerbern mit Ausnahme des matten Samsung S95F.

Verbessert die Qualität niedrig aufgelöster Inhalte

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um die Signalverarbeitung eines Fernsehers zu optimieren. Panasonic hat sich beispielsweise vollends darauf konzentriert, ein perfektes Kinoerlebnis bei der Wiedergabe von Filmen und Serien zu bieten. LG setzt hingegen auf intensive Farben und Kontraste für Sport und Gaming. Philips verfolgt einen ausgewogeneren Ansatz: nicht zu spezialisiert, aber in den meisten Bereichen mit ausgezeichneten Ergebnissen.

Die Schärfe, der Kontrast und die Farben sind kaum zu übertreffen.

Mattias Inghe

Der OLED910 ist besonders gut darin, Bildquellen mit niedrig aufgelösten Inhalten zu verarbeiten. Der Fernseher entfernt Rauschen, gleicht Tonverzerrungen aus, skaliert niedrige Auflösungen, entfernt Kompressionsartefakte und erhöht die Bildfrequenz besser als die meisten Mitbewerber.

Nur der Sony Bravia 8 II leistet hier noch etwas bessere Arbeit, dies gilt aber nur bei gutem Quellmaterial. Kein anderer Hardware skaliert 480p- oder 720p-Videos so gut hoch. Diese Auflösungen kommen bei DVD-Filmen oder Retro-Konsolen weiterhin vor.

Benutzeroberfläche braucht Feinschliff

Die Bewegungsglättung wurde gegenüber früheren Generationen ebenfalls deutlich verbessert. Im Heimkino-Modus erhalten Sie die richtige Balance zwischen dem 24-FPS-Gefühl im Kino, das harte Ruckeln von OLED-Fernsehern bleibt jedoch aus.

Standardmäßig ist diese Funktion so eingestellt, dass sie automatisch aktiviert wird, wenn ein Film abgespielt wird. Sollte der Fernseher dies nicht erkennen, können Sie das Profil aber auch selbst wechseln. Das ist mir während meiner mehrtägigen Testphase aber nur einmal passiert. Es war dennoch umständlich, diese Einstellung mit endlosen Klicks von Hand zu verändern.

Google TV als Betriebssystem des Philips OLED910 bietet eine reichhaltige Auswahl an Apps – es fehlt an nichts. Allerdings hat Philips nie die Schnittstellen-Shortcuts für Schnellanpassungen von Bild und Ton hinzugefügt, die beispielsweise Sony anbietet.

Google TV hat Vor- und Nachteile.

Mattias Inghe

Ansonsten gibt es wenig zu beanstanden. Die Navigation ist flüssig und der Systemchip ausreichend schnell. Wi-Fi 6 bietet eine stabile Abdeckung und die Verzögerung ist so gering, dass der Fernseher auch gut als Streaming-Plattform für Spiele geeignet ist. Ich kann beispielsweise Spiele aus dem Xbox Gamepass mit einem Controller über USB oder Bluetooth spielen.

Begrenzte HDMI-2.1-Anschlüsse

Gaming ist jedoch nicht die größte Stärke des OLED910, obwohl er in diesem Bereich sicher nicht schlecht abschneidet. Der Fernseher verfügt nur über zwei Anschlüsse mit voller HDMI-2.1-Kompatibilität. Nur einer der beiden Anschlüsse kann mit EARC umgehen, wenn Sie einen Receiver mit dem Fernseher verbinden wollen. Aber auch hier gilt: Bei einem so guten integrierten Sound ist das gar nicht notwendig.

Sie erhalten G-Sync– und Freesync-Unterstützung und im optionalen Spielmodus eine geringe Eingangsverzögerung. Wie gering diese ist, gibt Philips nicht an. Ich bin kein Hardcore-Gamer, die Verzögerung der Eingaben ist mir jedoch nicht negativ aufgefallen.

Der Spielmodus schaltet zudem alles automatisch ab, was zu Verzögerungen führen könnte. Dazu kommen bis zu 144 Hertz Bildwiederholrate, die speziell in Spielen gut zur Geltung kommen.

Die Fernbedienung bietet alles, was man braucht. Der Akku wird über USB-C oder kabellos mit einem Qi-Ladegerät aufgeladen.

Mattias Inghe

Preis und Verfügbarkeit

Philips bietet den OLED910 nicht direkt auf seiner offiziellen Webseite an, sondern verweist auf andere Handelsketten. Bei Mediamarkt kostet das kleinste Modell mit 55 Zoll derzeit 1.649 Euro. Mit einer Diagonale von 65 Zoll klettert der Preis auf 1.999 Euro. Für das größte Modell mit 77 Zoll werden hingegen 2.999 Euro fällig. Bei Amazon ist der OLED910 derzeit noch nicht verfügbar.

Fazit

Die Spitzenplätze unter den TV-Modellen des Jahres 2025 sind hart umkämpft. Zahlreiche hervorragende Geräte treten gegeneinander an. Für mich ist der Philips OLED910 die erste Wahl. Zwar haben andere Hersteller in einzelnen Bereichen leicht die Nase vorn, doch als Allround-Fernseher ohne echte Schwächen gehört der OLED-TV von Philips zweifellos zur Spitzenklasse.

Technische Daten

Produktname : Philips OLED910 Getestet : Februar 2026 Hersteller : Philips Panel-Typ : Primary RGB Tandem OLED / Meta 3.0 Größe : 55 Zoll, 65 Zoll (getestetes Modell), 77 Zoll Auflösung : 4K UHD, 2160p Bildfrequenz , bis zu 144 Hertz Helligkeit : 350 cd/m² typisch, 3.700 cd/m² Spitzenwert Lokale Dimmung : OLED Farbtiefe : 10 Bit Farbumfang : 99,5 % DCI-P3, 83 % Rec.2020 HDR : HLG, HDR10, HDR10 (Adaptiv, Gaming), Dolby Vision, Dolby Vision Gaming Betriebssystem : Google TV Ton : 3.1, 6 × 6,5 Watt, 30 Watt Subwoofer Anschlüsse : 2 × HDMI 2.1 (einer mit eARC), 2 × HDMI 2.0, USB-A 3 Gen 1, USB-A 2.0, LAN, RF-Antenne, Satellit, optischer Audioausgang, 3,5-Millimeter-Analog-Audioausgang Drahtlos : Wi-Fi 6, Bluetooth Abmessungen (mit Standfuß) : 144,4 × 29 × 88,8 Zentimeter (65 Zoll) Gewicht (mit Standfuß) : 24,89 Kilogramm (65 Zoll) Energieeffizienzklasse SDR/HDR : F Wandhalterung : Vesa 300 x 300 Millimeter Preis : Ab 1.599 Euro (55 Zoll)

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