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Achtung, Whatsapp-Betrug: Auf diese Nachricht sollten Sie niemals antworten

PC-WELT – Homepage [Unofficial] March 11, 2026
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Betrüger nutzen immer wieder den Messenger Whatsapp , um an persönliche Daten zu gelangen. Verbraucherschützer warnen immer mal wieder vor einer Masche, bei der sich Kriminelle als Mitarbeiter einer angeblichen Anwaltskanzlei ausgeben und gezielt Ausweisdokumente verlangen. Die Masche ist nicht neu, kommt aber immer noch vor. Deshalb sollten Sie diese Gefahr immer im Hinterkopf behalten.

Der Betrug beginnt laut der Verbraucherzentrale Brandenburg häufig nicht einmal direkt im Messenger. Stattdessen erhalten Betroffene zunächst ein Schreiben per Post. Darin behaupten die Absender, dass die angeschriebene Person Opfer eines Betrugs geworden sei – etwa im Zusammenhang mit Kryptowährungen oder Gewinnspielen. Angeblich stehe ihr deshalb eine Entschädigung von mehreren tausend Euro zu.

Um das Geld zu erhalten, sollen sich die Betroffenen identifizieren. Die weitere Kommunikation soll dann unter anderem über Whatsapp erfolgen.

Täter geben sich als Schweizer Kanzlei aus

Im aktuellen Fall geben sich die Betrüger laut Verbraucherzentrale Brandenburg als Mitarbeiter einer Schweizer Anwaltskanzlei aus. Diese Identität wirkt auf den ersten Blick seriös und soll Vertrauen schaffen.

Wer sich darauf einlässt, wird aufgefordert, Fotos oder Videos von Ausweisdokumenten zu übermitteln. Teilweise sollen Betroffene ihren Personalausweis direkt über Whatsapp fotografieren oder im Videochat vorzeigen.

Genau hier liegt das eigentliche Ziel der Täter: Sie wollen möglichst viele persönliche Daten sammeln.

Warum Ausweisfotos so gefährlich sind

Mit den Daten aus einem Personalausweis können Kriminelle Identitätsdiebstahl begehen. Beispielsweise lassen sich damit auf fremde Namen Bankkonten eröffnen, Verträge abschließen oder Onlinekäufe tätigen.

Für Betroffene kann das gravierende Folgen haben. Rechnungen oder Forderungen tauchen dann plötzlich auf, obwohl sie selbst nie entsprechende Geschäfte abgeschlossen haben.

Masche ist nicht neu – aber immer wieder angepasst

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass diese Betrugsform schon länger existiert. Kriminelle versuchen immer wieder, über Messenger, Videochats oder gefälschte Jobangebote an Ausweisdaten zu gelangen.

Bereits zuvor hatten Verbraucherschützer vor ähnlichen Methoden gewarnt, bei denen Betrüger über Messenger wie Whatsapp an Fotos von Ausweisdokumenten gelangen wollen. Hier erfahren Sie mehr zu der Betrugsmasche.

So schützen Sie sich

Wenn Sie über Whatsapp oder andere Messenger aufgefordert werden, Ausweisdokumente zu übermitteln, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Offizielle Stellen verlangen solche Daten in der Regel nicht über Messenger-Dienste.

Im Zweifel gilt:

  • Übermitteln Sie keine Ausweisfotos über Whatsapp oder ähnliche Messenger.
  • Reagieren Sie nicht auf entsprechende Aufforderungen.
  • Kontaktieren Sie angebliche Absender über offizielle Kontaktdaten selbst.
  • Geben Sie persönliche Dokumente nur über sichere und geprüfte Verfahren weiter.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg empfiehlt grundsätzlich, bei unerwarteten Identifizierungsaufforderungen misstrauisch zu sein und keine sensiblen Dokumente ungesichert zu verschicken.

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