JBL Quantum 100M2 im Test: Spar-Tipp unter den Gaming-Headsets
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- niedriger Preis
- geringes Gewicht (220 Gramm)
- atmungsaktive Polsterung
- überzeugende Stereo-Ortung & guter Bass
- abnehmbares Mikrofon liefert gute Sprachqualität
Kontra
- kurzes Anschlusskabel (1,2 Meter)
- kein mitgelieferter Y-Splitter-Adapter
- keine eigene Software für weitere Einstellungen
Fazit
Zusammengefasst ist das JBL Quantum 100M2 eine gute Wahl für alle, die nicht zu viel für ein Gaming-Headset ausgeben möchten. Der aktuelle Preis ab 35 Euro ist angemessen, da man dafür hohen Tragekomfort und einen auf Gamer abgestimmten Klang erhält. Für PC-Spieler lohnt sich das Headset besonders, wenn sie es am Laptop nutzen oder eine Kabelverlängerung für den Desktop haben. Wer ein leichtes, einfaches und bequemes Headset sucht, das sowohl am PC als auch an der Konsole überzeugt, findet in dieser Preisklasse kaum etwas Besseres. Es ist zwar kein High-End-Gerät, aber ein zuverlässiger Begleiter im Gaming-Alltag.
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Die Suche nach dem richtigen Gaming-Headset ist oft ein Balanceakt zwischen zu viel Technik und zu wenig Ausstattung. Teure High-End-Modelle bieten viele Funktionen, sind aber für viele Gelegenheitsspieler zu teuer. Genau hier setzt das JBL Quantum 100M2 an. Das „M2“ im Namen zeigt, dass es sich um eine überarbeitete Version eines bekannten Modells handelt, das sich im Einsteigerbereich behaupten muss.
Es geht also nicht um große Innovationen, sondern darum, ob man für etwa 35 Euro ein Headset bekommt, das den Alltag am PC und an der Konsole problemlos meistert. In einer Zeit, in der kabellose Technik oft als Standard gilt, zeigt dieses kabelgebundene Modell, dass einfache und zuverlässige Lösungen weiterhin gefragt sind. Noch mehr Gaming-Headsets empfehlen wir Ihnen in unserem Vergleichstest.
Friedrich Stiemer
Technik und Konstruktion
Schauen wir uns zuerst die Technik des JBL Quantum 100M2 an. Es hat zwei dynamische 40-Millimeter-Treiber, die den üblichen Frequenzbereich von 20 Hertz bis 20 Kilohertz abdecken. Mit einer Impedanz von 32 Ohm funktioniert das Headset an fast jeder Quelle, egal ob hochwertiger PC-Ausgang oder einfaches Smartphone.
Die Empfindlichkeit von 96 Dezibel sorgt dafür, dass auch an schwächeren Anschlüssen genug Lautstärke ankommt. Optisch setzt JBL auf ein schlichtes, robustes Kunststoff-Design. Besonders angenehm sind die atmungsaktiven Stoff-Ohrpolster mit Memory-Foam, die statt Kunstleder verwendet werden.
Mit nur 220 Gramm ist das Headset sehr leicht und drückt auch nach mehreren Stunden nicht, was vor allem für lange Gaming-Sessions am PC ein großer Vorteil ist.
Friedrich Stiemer
Das JBL Quantum 100M2 im PC-Alltag
Für PC-Spieler gibt es beim JBL Quantum 100M2 eine Besonderheit: Das fest angebrachte Kabel ist mit 1,2 Metern recht kurz. Für Konsolen-Gamer, die das Headset direkt am Controller nutzen, oder für Laptop-Spieler ist das ideal. Wer aber einen Desktop-PC unter dem Schreibtisch stehen hat, braucht meist eine Verlängerung, sonst wird das Kabel schnell zu kurz.
Friedrich Stiemer
Das Headset verwendet einen kombinierten 3,5-mm-Klinkenstecker für Ton und Mikrofon. Viele Desktop-PCs haben aber getrennte Anschlüsse, daher ist oft ein Y-Splitter nötig, der leider nicht im Lieferumfang enthalten ist. Die Bedienung ist einfach: An der linken Ohrmuschel gibt es ein Lautstärkerad und eine Mute-Taste, die man auch ohne Hinsehen bedienen kann.
Friedrich Stiemer
Der Praxistest: Klangqualität und Mikrofon-Performance
Im Praxistest musste das JBL Quantum 100M2 in verschiedenen Spielen zeigen, was es kann – von Shootern wie Counter-Strike 2 bis hin zu Abenteuerspielen. Der Klang ist typisch für JBL und betont vor allem die tiefen Töne. Explosionen und Schüsse klingen kräftig, was man bei diesem Preis nicht unbedingt erwartet.
Friedrich Stiemer
Trotz Stereo-Bauweise war die Ortung von Gegnern im Test gut, besonders mit virtuellen Surround-Lösungen wie Windows Sonic. Das abnehmbare Mikrofon liefert eine solide Sprachqualität für Discord oder In-Game-Chats.
Es filtert Umgebungsgeräusche gut heraus, sodass die Stimme klar bleibt, auch wenn man auf einer mechanischen Tastatur tippt. Für professionelles Streaming reicht das Mikrofon zwar nicht, aber für die tägliche Teamkommunikation ist das Headset zuverlässig.
Friedrich Stiemer
Discussion in the ATmosphere