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MWC 2026: Das sind die besten Innovationen, Produkte und Trends

PC-WELT – Homepage [Unofficial] March 4, 2026
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Der Mobile World Congress 2026 (MWC26) in Barcelona steht vor seiner 20. Jubiläumsauflage: Vom 2. bis 5. März versammeln sich in Fira de Barcelona Gran Via erneut globale Führungskräfte, Innovatoren und politische Entscheidungsträger, um die nächste Phase der digitalen Transformation zu gestalten. Die Veranstaltung ist um das Leitmotiv „The IQ Era“ herum aufgebaut – eine Ära, in der künstliche Intelligenz (KI) und smarte Konnektivität vernetzter Systeme im Zentrum stehen.

Wir haben einige Highlights aufgespürt, die exemplarisch zeigen, wohin sich Mobilfunk, KI und vernetzte Lösungen 2026 entwickeln.

Vivo X300 Ultra: Kamera-Smartphone mit Tele-Extender

Mit dem X300 Ultra rückt Vivo die Kamera stärker als bisher in den Mittelpunkt seines Flaggschiffs. Auffällig ist vor allem das neue Tele-System: Ein 200-Megapixel-Periskop-Sensor arbeitet mit einem optionalen Zeiss-Tele-Extender zusammen, der eine Brennweite von bis zu 400 mm ermöglicht. Durch Sensor-Crop sind sogar deutlich längere Zoomstufen möglich, ohne dass die Bildqualität stark leidet. Auch Video steht im Fokus. Das Smartphone unterstützt 4K-Aufnahmen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde sowie 10-Bit-Log-Profile, wodurch sich das Material besser nachbearbeiten lässt.

Alex Walker-Todd / Foundry

Vivo ergänzt die Kamera zudem um Zubehör, das sonst eher aus der Filmtechnik bekannt ist. Eine optionale Kamera-Cage von SmallRig bringt Griffe, Zubehörschuhe und zusätzliche Bedienelemente mit und richtet sich damit an Nutzer, die das Gerät auch für Video-Produktionen einsetzen wollen. Neu ist außerdem die breitere internationale Ausrichtung der Serie: Anders als frühere Ultra-Modelle soll das Gerät erstmals auch außerhalb Chinas erscheinen. Preis und genaue Marktstarts sind noch nicht bestätigt; Branchenberichte rechnen mit einem Einstiegspreis von etwa 950 Euro und einer Markteinführung im Laufe des Jahres 2026.

Lenovo zeigt faltbare Gaming-Konsole mit Laptop-Modus

Lenovo hat mit dem Legion Go Fold ein ungewöhnliches Konzept für mobiles Gaming vorgestellt. Das Gerät kombiniert eine Handheld-Konsole mit einem faltbaren Display. Im aufgeklappten Zustand wächst der Bildschirm auf 11,6 Zoll, zusammengefaltet schrumpft er auf ein kompakteres Format mit 7,7 Zoll. Die abnehmbaren Controller lassen sich an verschiedenen Punkten befestigen, sodass sich das Gerät im Hoch- oder Querformat nutzen lässt. Ein Cover dient gleichzeitig als Standfuß. Dadurch kann die Konsole nicht nur klassisch in der Hand gehalten, sondern auch aufgestellt werden.

Lenovo

Zusätzlich lässt sich über Pogo-Pins eine Tastatur anschließen, wodurch ein Laptop-ähnlicher Modus entsteht. Ein Gamepad kann dabei auch als Maus dienen. Lenovo integriert dafür einen Sensor, ein Scrollrad und ein kleines OLED-Display, das Widgets oder Touch-Eingaben anzeigen kann. Beim Legion Go Fold handelt es sich bislang um ein Konzeptgerät. Angaben zu Preis und Marktstart gibt es daher noch nicht.

TCL RayNeo Air 4 Pro: AR-Brille mit HDR10 und Batman-Edition

Die RayNeo Air 4 Pro von TCL erweitert das Konzept mobiler AR-Brillen um eine HDR-fähige Darstellung. Das Gerät unterstützt HDR10 und zeigt Inhalte mit höherer Helligkeit, erweitertem Kontrast und mehr als einer Milliarde Farben. Ein dedizierter Chip verarbeitet Videomaterial direkt in der Brille. Er kann SDR-Inhalte auf HDR hochrechnen und wandelt 2D-Videos in eine 3D-Darstellung um. Dadurch lassen sich Filme oder Serien mit räumlicher Wirkung ansehen, ohne dass spezielle 3D-Versionen nötig sind.

TCL

Für den Ton arbeitet TCL mit Bang & Olufsen zusammen. Die integrierten Lautsprecher geben den Klang gezielt in Richtung der Ohren ab und reduzieren gleichzeitig die Schallabstrahlung nach außen. Neben der Standardversion zeigt TCL auch eine Batman-Sonderedition der Brille. Sie besitzt ein angepasstes Design, eine speziell gestaltete Verpackung und ein Lichtschutz-Element im Stil der bekannten Comicfigur Batman. Die RayNeo Air 4 Pro kostet ab 249 US-Dollar.

Fritz Repeater 6700 Pro: Quadband-Wi-Fi 7 für schnelle Heimnetze

Auf dem MWC stellt Fritz (ehemals AVM) den Fritz Repeater 6700 Pro vor. Das neue Modell unterstützt Wi-Fi 7 gleichzeitig auf vier Frequenzbändern: 6 GHz, zweimal 5 GHz und 2,4 GHz. Dadurch sollen laut Hersteller Datenraten von bis zu 18 GBit/s möglich sein. Die zusätzliche 5-GHz-Ebene kann helfen, Datenströme gezielter zu verteilen und Engpässe in stark ausgelasteten Netzen zu vermeiden. Neben dem Funkteil bietet der Repeater einen 10-GBit/s-Port und einen 2,5-GBit/s-LAN-Anschluss.

Hersteller falls nicht anders angegeben

Damit lässt er sich nicht nur als klassischer Reichweitenverstärker einsetzen, sondern auch als kabelgebundener Zugangspunkt in schnellen Glasfaser- oder Multi-Gigabit-Umgebungen. In Kombination mit einer Fritzbox integriert sich das Gerät ins Mesh und übernimmt automatisch Einstellungen wie Netzwerknamen und Zugangsdaten. Updates und Konfiguration erfolgen über die bekannte Fritz-Oberfläche. Der Fritz Repeater 6700 Pro richtet sich an Haushalte und kleine Büros mit vielen parallelen Anwendungen, etwa Streaming in hoher Auflösung, Cloud-Backups oder Online-Gaming. Angaben zu Preis und Verfügbarkeit gab es zum MWC 2026 noch nicht.

OPPO Find X9 Ultra: Ultra-Reihe startet erstmals in Europa

OPPO hat den europäischen Marktstart des Find X9 Ultra angekündigt. Damit verlässt die Ultra-Reihe erstmals den chinesischen Heimatmarkt. Europa gehört zu den Regionen, in denen das neue Spitzenmodell zuerst verfügbar sein wird. Das Unternehmen unterstreicht damit seine langfristigen Pläne in der Region. Im Fokus steht das neu entwickelte Kamerasystem, das gemeinsam mit Hasselblad entstanden ist. OPPO spricht vom bislang aufwendigsten Bildgebungssystem der eigenen Geschichte.

OPPO

Aufbauend auf der bestehenden Partnerschaft soll das Find X9 Ultra vor allem bei Dynamikumfang, Farbwiedergabe und Zoom neue Akzente setzen. Der Hersteller positioniert das Gerät als Smartphone, das klassische Kameras in vielen Alltagssituationen ersetzen kann. Konkrete technische Daten nannte OPPO in Barcelona noch nicht. Details zu Sensoren, Prozessor und Display sollen in den kommenden Wochen folgen. Auch zum Preis machte das Unternehmen noch keine Angaben. Der Marktstart in Europa ist für 2026 geplant, Informationen zu Preis und Verfügbarkeit will OPPO vor dem globalen Verkaufsbeginn bekannt geben.

MemoMind zeigt smarte Brillen mit neuen KI-Funktionen

Auf dem MWC 2026 zeigt MemoMind, eine neue KI-Hardware-Marke von XGIMI, ihre Smart-Glasses-Reihe erstmals einem breiten Publikum in Europa. Im Mittelpunkt steht die MemoMind One, die Besucher vor Ort ausprobieren können. Die Brille verbindet integrierte Lautsprecher mit einem beidseitigen Display im Sichtfeld. Inhalte erscheinen dezent im Alltag, gesteuert per Sprache oder Kopfbewegung. Neu sind erweiterte Navigationsfunktionen, präzisere KI-Sprachzusammenfassungen und eine verbesserte Echtzeit-Transkription für Gespräche und Meetings.

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Auch die Konversationsoberfläche wurde überarbeitet, um Informationen strukturierter darzustellen. Ergänzt wird die Reihe durch die leichte MemoMind Air Display mit einseitiger Anzeige sowie die optisch zurückhaltende MemoMind Air. Alle Modelle bieten austauschbare Rahmen, Bügel und Gläser in verschiedenen Sehstärken. Die MemoMind One soll ab Sommer 2026 erhältlich sein, der Preis startet bei 699 Euro.

Xiaomi 17 Ultra: Fortschritte bei Smartphone-Fotos

Das neue Xiaomi 17 Ultra zeigt vor allem Fortschritte bei der Kamera. Das Smartphone kombiniert einen großen 1-Zoll-Hauptsensor mit zusätzlichen 50-Megapixel-Weitwinkel- und einer 200-Megapixel-Telekamera mit mechanischem optischem Zoom im Bereich von etwa 75 bis 100 mm, was eine durchgängige optische Vergrößerung ohne digitales Zuschneiden ermöglicht. Die Kameras sind in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt und unterstützen Formate von 8K-Video bis zu verschiedenen Profi-Foto-Modi.

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Das Gerät nutzt einen aktuellen Qualcomm-Chip, bietet ein großes 6,9-Zoll-OLED-Display, einen Akku mit langer Laufzeit und schnelles Laden per Kabel und kabellos. Die flache Bauform, robuste Gestaltung und das Display mit hohem maximalem Helligkeitswert zeigen, dass Xiaomi auch an Alltagstauglichkeit gedacht hat. In Deutschland kann das Xiaomi 17 Ultra ab etwa 1.499 Euro in der kleineren Speichervariante bestellt werden, größere Ausführungen mit mehr Speicherplatz kosten mehr und sind ab sofort verfügbar.

Mehr Kapazität, schneller geladen: Anker SOLIX C2000 Gen 2

Mit der neuen Powerstation Anker SOLIX C2000 Gen 2 zeigt sich auf dem MWC, wie sich hohe Kapazität und bessere Mobilität verbinden lassen. Das Gerät speichert rund 2 kWh Energie und liefert bis zu 2.400 W Leistung, kurzzeitig auch mehr. Damit lassen sich Haushaltsgeräte, Werkzeuge oder IT-Technik zuverlässig betreiben. Neu ist vor allem das geringere Gewicht von unter 19 Kilogramm bei gleicher Leistungsklasse. Auch beim Laden legt die zweite Generation zu: In Kombination aus Netzstrom und Solar soll der Akku in weniger als einer Stunde vollständig gefüllt sein.

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Zum Einsatz kommen Lithium-Eisenphosphat-Zellen mit einer Lebensdauer von bis zu 4.000 Ladezyklen. Per App lassen sich Verbrauch und Ladeoptionen steuern, zudem kann die Kapazität mit einem Zusatzakku auf bis zu 4 kWh erweitert werden. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.499 Euro, zum Marktstart wird das Modell für 999 Euro angeboten und ist ab sofort erhältlich.

TCL bringt NXTPAPER 5.0 erstmals auf AMOLED

Eine neue Generation seiner Display-Technologie zeigt TCL. NXTPAPER 5.0 kommt erstmals in Kombination mit einem AMOLED-Panel zum Einsatz. Ziel ist es, hohe Bildqualität mit einer geringeren Belastung für die Augen zu verbinden. Kern der Weiterentwicklung ist eine überarbeitete Polarisations-Technik. Die zirkulare Polarisation erreicht laut Hersteller 90 Prozent des natürlichen Lichts, zuvor waren es 57 Prozent. Der Anteil an Blaulicht liegt nun bei 2,9 Prozent und damit 15 Prozent unter dem Wert der Vorgängerversion.

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Helligkeit und Farbtemperatur passen sich automatisch an das Umgebungslicht an, in dunkler Umgebung lässt sich die Anzeige bis auf 1 Nit dimmen. Erstmals nutzt TCL zudem eine entspiegelnde Beschichtung auf einem AMOLED-Smartphone-Display. Eine Nano-Matrix-Lithografie soll Reflexionen reduzieren, ohne die Schärfe zu mindern. Das Panel deckt den P3-Farbraum vollständig ab, erreicht eine Spitzenhelligkeit von 3.200 Nits und arbeitet mit 120 Hertz. Farbabweichungen gibt TCL mit ΔE unter 1 an. Das erste Smartphone mit NXTPAPER 5.0 soll im zweiten Quartal 2026 starten. Preise nannte TCL zum MWC noch nicht.

HONOR Robot Phone: Bewegliches Konzept mit neuem Bedienansatz

Mit dem Robot Phone zeigt HONOR auf dem MWC 2026 ein Smartphone-Konzept, das die klassische Bauform hinterfragt. Statt eines starren Gehäuses setzt das Gerät auf bewegliche Elemente, die sich aktiv anpassen. Das Phone kann seine Position verändern, sich leicht aufrichten oder neigen und so etwa bei Videoanrufen, Selfies oder beim Ansehen von Inhalten eigenständig die passende Perspektive finden. Ziel ist eine freihändige Nutzung, bei der das Gerät stärker auf seine Umgebung reagiert.

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Möglich wird das durch eine Kombination aus Motorik, Sensorik und KI-Software. Kameras und Umweltsensoren erfassen Bewegungen und Blickrichtung, Algorithmen steuern daraufhin die Mechanik im Inneren. HONOR versteht das Robot Phone damit als Ausblick auf eine neue Geräteklasse zwischen Smartphone und persönlichem Assistenten. Technische Details wie Prozessor, Displaygröße oder Akkukapazität nennt das Unternehmen noch nicht. Auch bleibt offen, ob und wann das Konzept in Serie geht. Angaben zu Preis und Verfügbarkeit gibt es bislang nicht.

Leica Leitzphone: Kamerakompetenz trifft Smartphone-Technik

Mit dem Leica Leitzphone betritt der deutsche Kamerahersteller erstmals den Smartphone-Markt – in Zusammenarbeit mit Xiaomi. Technisch basiert das Gerät weitgehend auf dem 17 Ultra, beim Design setzt Leica jedoch eigene Akzente. Das Gehäuse mit geriffeltem Aluminiumrahmen, griffiger Rückseite und rotem Logo erinnert klar an klassische Kameras. Die große, runde Kameraeinheit prägt die Rückseite. Das nach IP68 geschützte Smartphone wiegt 223 Gramm.

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Im Fokus steht die Kamera. Ein 1-Zoll-Sensor mit 50 Megapixeln bildet die Basis, ergänzt durch ein 200-Megapixel-Periskop-Tele mit optischem Zoom sowie eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Leica steuert Farbprofile und eigene Bildstile bei. Videos sind bis 8K möglich, inklusive Dolby Vision in 4K. Auffällig ist der frei belegbare Camera-Ring, mit dem sich Zoom, Fokus oder ISO direkt einstellen lassen. Das 6,9-Zoll-OLED-Display erreicht bis zu 3.500 Nits. Im Inneren arbeitet der Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit KI-Funktionen. Der 6.200-mAh-Akku lädt mit bis zu 90 Watt kabelgebunden und 50 Watt kabellos. Das Leitzphone läuft mit HyperOS 3 auf Android 16 und kostet 1.999 Euro.

Anker zeigt smartes 45-Watt-Ladegerät

Auf dem MWC 2026 richtet Anker den Blick auf intelligentes Ladezubehör. Im Mittelpunkt steht das neue Nano Ladegerät mit 45 Watt. Es ist das erste Modell des Herstellers mit integriertem Display, das angeschlossene iPhones automatisch erkennt und den Ladevorgang anpasst. Auf dem kleinen Bildschirm erscheinen in Echtzeit Informationen wie Ladeleistung und Status. So behalten Nutzerinnen und Nutzer den Überblick, ohne eine App öffnen zu müssen.

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Ein TÜV-zertifizierter Care Mode lässt sich per Fingertipp aktivieren. Er reduziert die Temperatur von Netzteil und Smartphone und soll so den Akku langfristig schonen. Trotz der Technik bleibt das Gerät kompakt und ist in Stone Black, Aurora White, Misty Blue und Cosmic Orange erhältlich. Das Anker Nano 45 Watt kommt Anfang April für 49,99 Euro in den Handel und ist über die Anker-Webseite sowie bei Amazon verfügbar.

Rasenmähroboter eufy C15 bringt KI in den Garten

Zum MWC zeigt ANKER mit dem neuen eufy C15 einen Rasenmähroboter, der gepflegte Grünflächen ohne großen Installationsaufwand verspricht. Das Gerät ergänzt die bekannten Modelle E18 und E15 und richtet sich an Gärten bis 500 Quadratmeter. Wie bei der E-Serie setzt auch der C15 auf die Vision-FSD-Technologie mit KI-gestützter Kamera. Auf Begrenzungsdraht oder RTK-Antenne verzichtet das System vollständig. Stattdessen erkennt der Roboter Menschen, Haustiere und andere Hindernisse selbstständig und plant seine Mähwege automatisch.

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Der C15 bewältigt Steigungen von bis zu 32 Prozent und ist damit für viele typische Stadtgärten geeignet. Ziel ist eine zuverlässige, gleichmäßige Pflege, ohne dass Nutzer viel Zeit in Einrichtung oder Wartung investieren müssen. Der eufy C15 ist ab Frühjahr erhältlich und kostet 899 Euro, mit Garage 999 Euro. Er wird über die eufy-Webseite, Amazon und den Fachhandel vertrieben.

Xiaomi Watch 5: Wear OS, KI und Ausdauer im Fokus

Mit der Watch 5 bringt Xiaomi eine neue Smartwatch nach Deutschland. Sie tritt gegen Modelle wie die Samsung Galaxy Watch 8 und die Google Pixel Watch 4 an. Das runde Gehäuse misst 47 Millimeter, das 1,54-Zoll-AMOLED-Display wird von Saphirglas geschützt, der Rahmen besteht aus Edelstahl. Erhältlich ist die Uhr in Schwarz oder Silber. Als Betriebssystem läuft Wear OS 6 mit Google-Apps und dem Gemini-Assistenten. Damit lassen sich Nachrichten beantworten, Termine prüfen oder Smart-Home-Geräte steuern.

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WLAN, NFC für Google Pay und GPS sind integriert, ein Mobilfunkmodul fehlt. Für Sport und Gesundheit bietet die Uhr Tracking-Funktionen sowie eine Messung per Tastendruck. Beim Akku setzt Xiaomi auf 930 mAh. Bis zu sechs Tage im Smartwatch-Modus und bis zu 18 Tage im Energiesparmodus sollen möglich sein – ähnlich wie bei der Xiaomi Watch S4. Die Watch 5 ist seit Ende Februar 2026 in Deutschland erhältlich. Der Preis liegt bei 300 Euro.

Huawei MateBook Fold: Faltbares OLED-Notebook für den Arbeitsalltag

Mit dem MateBook Fold zeigt Huawei auf dem MWC 2026 ein Gerät, das neue Technik nicht als Studie, sondern als fertiges Arbeitswerkzeug präsentiert. Kern ist ein großformatiges faltbares OLED-Display, das je nach Winkel unterschiedliche Einsatzformen erlaubt: als klassisches Notebook mit geteilter Ansicht, als durchgehende Tablet-Fläche oder als weit aufgeklappter Screen für Multitasking. Zusätzliche Monitore oder Module sind dafür nicht nötig. Im Inneren arbeitet eine aktuelle Prozessorplattform mit viel Arbeitsspeicher und schneller SSD.

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Das sorgt für flüssige Abläufe bei parallelen Anwendungen. Ein präzise gefertigtes Scharnier hält definierte Positionen und ist auf dauerhafte Nutzung ausgelegt. So verbindet das MateBook Fold Displaytechnik, Mechanik und Leistung zu einem stimmigen Gesamtkonzept für mobiles Arbeiten. Das Huawei MateBook Fold startet zu einem Preis ab 2.999 Euro und soll im Sommer 2026 in Deutschland erhältlich sein.

Xiaomi Vision GT zeigt, wie der Konzern Sportwagen denkt

Auf dem MWC 2026 gibt Xiaomi einen Ausblick auf ein mögliches Elektro-Hypercar. Der Vision GT ist ein reines Konzeptfahrzeug und Teil des Vision-Gran-Turismo-Programms. Statt eines Serienmodells zeigt der Hersteller eine Studie, die vor allem Design und Technikideen transportiert. Die Karosserie ist flach und stark aerodynamisch gezeichnet, mit weit ausgestellten Radhäusern und schmalen Leuchten. Das Cockpit ist konsequent auf den Fahrer ausgerichtet und erinnert an einen Rennwagen.

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Auffällig ist ein System zur aktiven Luftführung an den Rädern, das den Luftstrom gezielt lenken und so die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten verbessern soll. Technische Daten zu Leistung, Batterie oder Reichweite nennt Xiaomi nicht, da es sich nicht um ein straßenzugelassenes Fahrzeug handelt. Der Vision GT ist nicht für den Verkauf vorgesehen. Einen Preis gibt es nicht. Eine Verfügbarkeit ist ausschließlich im Rahmen des Gaming-Projekts geplant, ein reales Serienmodell wurde nicht angekündigt.

Motorola Razr Fold: Motorolas Einstieg ins Buch-Format

Ein neues faltbares Smartphone hat Motorola vorgestellt. Es unterscheidet sich deutlicher von früheren Klapphandys. Das Razr Fold öffnet sich wie ein kleines Tablet und kombiniert ein äußeres 6,6-Zoll-Display mit einem 8,1-Zoll-Hauptbildschirm. Die Flächen wirken recht hell und die Bildwiederholrate passt sich dem Inhalt an. Im Inneren steckt ein moderner Snapdragon-8-Gen-5-Chip, bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und Speicherplatz von bis zu 1 TB. Die Kamera besteht aus mehreren 50-Megapixel-Sensoren, und es gibt Funktionen, die Bild und Video verbessern sollen.

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Der Akku hat 6.000 mAh und unterstützt schnelles Laden per Kabel und kabellos. Motorola sagt, es werde Android-Systemupdates und Sicherheits-Updates über viele Jahre geben. Das Gerät lässt sich auch mit einem Stift nutzen. Das Razr Fold erscheint nach Angaben von Motorola ab 15. Mai 2026 in Deutschland. Der Preis beginnt bei 1.999 Euro, zusätzlich wird eine Sonderedition mit FIFA-Thema angeboten, die rund 400 Euro teurer sein soll.

Neue Übersetzungs-Earbuds von Timekettle

In Barcelona zeigt Timekettle erstmals seine neuen W4 AI-Interpreter-Earbuds. Sie sollen Sprachbarrieren im Alltag und unterwegs abbauen, indem sie gesprochene Sprache sofort in andere Sprachen übersetzen. Die Ohrhörer arbeiten mit einer Kombination aus Knochenschall-Sensorik und klassischen Mikrofonen, um auch in lauten Umgebungen klaren Sprachinput zu erfassen. Das zugrunde liegende System Babel OS 2.0 wählt automatisch passende KI-Modelle für unterschiedliche Sprachen und Kontexte, um die Übersetzung möglichst natürlich wirken zu lassen.

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So lassen sich Gespräche in Echtzeit zwischen 42 Sprachen und rund 95 Akzenten verstehen, inklusive bidirektionaler Übersetzung in beide Richtungen. Die kompakte Bauform ist für den Alltag bedacht und kann zudem als normale Bluetooth-Kopfhörer genutzt werden, etwa zum Musikhören oder Telefonieren. Die Batterie reicht nach Herstellerangaben mehrere Stunden, und ein Ladeetui erweitert die Nutzungsdauer. Die Earbuds werden zum Preis von 349 Euro angeboten und sind bereits erhältlich.

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