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Motorola Signature im Test: Schlankes Smartphone-Flaggschiff mit starker Ausstattung

PC-WELT – Homepage [Unofficial] March 2, 2026
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Auf einen Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Hervorragendes Display
  • Schlankes Design
  • Vielseitige Kameraausstattung
  • Langer Software-Support

Kontra

  • Überladene Software
  • Unübersichtliche KI-Funktionen
  • Gewöhnungsbedürftiges Curved-Display
  • Eingeschränkte Akkulaufzeit

Fazit

Das Motorola Signature vereint ein schlankes Design mit einem hochwertigen Display und leistungsstarker Hardware auf Flaggschiff-Niveau. Performance und Tempo überzeugen, auch die Kamera liefert gute Ergebnisse. Kritisch zu beachten sind jedoch die teils aufgeblähte Software, die unübersichtlichen KI-Funktionen sowie die vergleichsweise kurze Akkulaufzeit – Punkte, die Sie bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen sollten.

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Motorola schickt mit dem Signature ein neues Flaggschiff ins Rennen und verabschiedet sich damit von der Edge-Reihe als Spitzenklasse. Das Gerät heißt schlicht “Signature” und ist das erste Modell der neuen Serie. Motorola spricht von einer “neuen Ultra-Premium-Reihe”.

Damit ordnet der Hersteller das Smartphone klar über den bisherigen Edge-Ultra- und Edge-Pro-Modellen ein. Ein Blick auf das Datenblatt zeigt, dass der Anspruch hoch ist. Auch beim Design setzt Motorola Akzente. Nach dem Auftakt der 2026er-Generation mit dem Moto Edge 70 führt das Signature den Trend zu besonders schlanken Geräten fort. Der Preis in Höhe von 999,99 Euro bleibt im Rahmen.

Obwohl Motorola von einer komplett neuen Serie spricht, kommt Ihnen beim Signature vermutlich einiges bekannt vor. Wir haben das neue Flaggschiff ausgiebig getestet.

Design & Verarbeitung

  • 6,99 mm und 186 g
  • Strukturierte Oberfläche in zwei Pantone-Farben
  • IP68/69, MIL-STD-810H-Schutz

Obwohl Motorola von einer “neuen” Serie spricht, bietet das Signature ein gewohntes Design. Sie bekommen eine strukturierte Rückseite, ein großes Kameramodul oben links und abgerundete Kanten, die fließend in den Aluminiumrahmen übergehen.

Mit 6,99 Millimetern ist das Gehäuse ähnlich schlank wie beim Edge 70. Insgesamt erinnert das Design stark an die Edge-Modelle aus dem vergangenen Jahr.

Schlussendlich hat sich optisch also nicht viel getan. Das Signature ordnet sich jedoch sauber über dem Edge 70 ein und bringt im Vergleich zu früheren Pro- und Ultra-Modellen ein leicht aufgewertetes Gesamtpaket mit.

Chris Hall / Foundry

Das schlanke Gehäuse und die geschwungenen Kanten sorgen dafür, dass sich das große Smartphone etwas besser mit einer Hand halten lässt. In Zeiten, in denen viele Hersteller auf flache Vorder- und Rückseiten setzen, wirkt das Design allerdings fast schon etwas aus der Zeit gefallen. Wenn Sie den typischen Motorola-Look mögen, kommen Sie hier jedoch voll auf Ihre Kosten.

Die strukturierte Rückseite hebt sich ebenfalls ab, denn in dieser Preisklasse dominiert meist Glas. Sie bietet etwas mehr Grip, zeigte im Test aber auch eine Schwäche: Schmutz bleibt schneller hängen und die Oberfläche lässt sich nicht ganz so leicht reinigen wie eine glatte Glasrückseite.

Mattias Inghe

Das Gerät ist nur in zwei Farben erhältlich: Pantone Carbon (unser Testgerät) und Pantone Martini Olive. Beide wirken deutlich erwachsener als viele der auffälligen Farbtöne von Herstellern wie Apple oder Google.

Trotz der sehr schlanken Bauform bringt das Smartphone gute Schutzstandards mit. Es verfügt über die Zertifizierungen IP68 und IP69 sowie über einen MIL-STD-810H-Fallschutz. Das Display ist zudem mit Corning Gorilla Glass Victus 2 geschützt.

Chris Hall / Foundry

Man könnte diesem Smartphone zwar vorwerfen, dass es optisch etwas in die Jahre gekommen wirkt, dafür ist es aber überdurchschnittlich schlank. Zum Vergleich: Das OnePlus 15 ist 8,1 Millimeter dick, das Galaxy S25 Ultra von Samsung kommt auf 8,2 Millimeter. Motorola hat hier also fast einen Millimeter eingespart, allerdings gibt es dabei einen Kompromiss, auf den ich weiter unten noch eingehen werde.

Bildschirm & Lautsprecher

  • 6,8 Zoll, 2.780 × 1.264 Pixel OLED
  • 165 Hz LTPO
  • Stereo-Lautsprecher

Motorola hat beim Display wirklich alles gegeben. Auf dem Papier gehört es zu den besten Bildschirmen, die man derzeit in einem Smartphone finden kann. Mit 6,8 Zoll zählt es zu den größeren Panels, während die Bildwiederholrate von 165 Hertz das Gerät an die Spitze seiner Klasse bringt.

Der 165-Hertz-Modus ist allerdings nur beim Spielen über die Gametime-App von Moto verfügbar. Selbst hier lief “Call of Duty Mobile” aber nur mit maximal 120 Bildern pro Sekunde. Das Display nutzt LTPO-Technologie und kann die Bildwiederholrate je nach Anwendung dynamisch anpassen, bis auf 1 Hertz. Das schont den Akku.

Überdies bietet das Panel eine hohe Auflösung von 450 Pixel pro Zoll sowie eine angegebene Spitzenhelligkeit von 6.200 Nits. Dieser Wert soll vor allem die Wirkung von HDR-Inhalten steigern. Die extremen Helligkeitswerte werden im normalen Alltag nicht über den gesamten Bildschirm erreicht.

Das Display des Motorola Signature ist beeindruckend und macht im Alltag viel Spaß.

Chris Hall / Foundry

Besonders deutlich wird das bei der Wiedergabe von Ultra-HDR-Inhalten in Google Fotos. Das Smartphone hat außerdem noch einen besonderen Vorteil. Die Aufnahme von Videos mit Dolby Vision, die auf dem Display ebenfalls hervorragend wirken. Allerdings kann Dolby Vision dazu führen, dass die Gesamthelligkeit des Bildes etwas reduziert wird.

Das Display des Motorola Signature ist beeindruckend und macht im Alltag viel Spaß. Ich fand es detailreich und farbenfroh, mit verschiedenen Optionen, um die Darstellung den eigenen Vorlieben anzupassen. Einziger Kritikpunkt ist, dass ein flaches Display für Gamer noch etwas besser geeignet wäre.

Auf dem Smartphone findet sich zudem die Kennzeichnung Dolby Atmos, wobei die Stereo-Lautsprecher versuchen, den Klang für ein möglichst räumliches Hörerlebnis zu verteilen. Die Lautsprecher erreichen eine ordentliche Lautstärke, können bei hohen Pegeln aber etwas schrill klingen, während es insgesamt nicht sehr viel Bass gibt.

Für gelegentliches Video­schauen und Spielen reicht die Qualität aber völlig aus.

Ausstattung & Rechenleistung

  • Snapdragon 8 Gen 5-Chipsatz
  • 16 GB RAM
  • 512 GB Speicher

Insgesamt bietet die Hardware für die meisten Nutzer eine gute Mischung aus hoher Leistung und vernünftigem Preis.

Beim Chipset legt das Motorola Signature im Vergleich zum Motorola Edge 60 Pro deutlich zu. Statt des früheren MediaTek-Chips kommt der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 zum Einsatz. Damit bewegt sich das Gerät auf Flaggschiff-Niveau, liegt aber eine Stufe unter dem Snapdragon 8 Elite Gen 5, wie er etwa im Honor Magic 8 Pro oder im OnePlus 15 verbaut ist.

Die Leistungsunterschiede sind im Alltag gering. Beim Spielen von “Call of Duty Mobile” oder “PUBG” konnte ich praktisch keinen Unterschied feststellen. Allerdings vermute ich, dass die 165 Hertz Bildwiederholrate hier nicht immer vollständig ausgereizt wird.

Insgesamt bietet die Hardware für die meisten Nutzer eine gute Mischung aus hoher Leistung und vernünftigem Preis. Mit einem Preis von 999,99 Euro positioniert sich das Smartphone bewusst ganz knapp unter der 1.000-Euro-Marke.

Chris Hall / Foundry

Motorola hat das Smartphone mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte internem Speicher ausgestattet, weitere Varianten gibt es nicht. Die Ausstattung ist sehr großzügig gewählt. Das macht sich auch bei der allgemeinen Performance bemerkbar. Die Bedienung ist durchgehend schnell und flüssig, ganz so, wie man es von einem Flaggschiff erwartet.

Apps werden schnell installiert und geöffnet, und Daten werden innerhalb von Spielen zügig geladen. Unterstützt werden außerdem WLAN 7 und Bluetooth 6, sodass das Smartphone auch bei den neuesten Funkstandards auf dem aktuellen Stand ist. Telefonate klangen im Test ebenfalls klar und gut verständlich.

Kameras

  • 50 MP, f/1,6 Hauptkamera auf der Rückseite
  • 50 MP, f/2,0 Ultraweitwinkel mit 120-Grad-Sichtfeld
  • 50 MP, f/2,4 3-fach-Teleobjektiv
  • 50 MP, f/2,0 Selfiekamera

Beim Motorola Signature gibt es gleich vier Kameras mit jeweils 50 Megapixeln, was klar zeigen soll, dass das Gerät beim Thema Fotografie ein Statement setzen will. Grundsätzlich gelingt das auch. Bei gutem Licht liefert das Smartphone sehr gute Aufnahmen mit realistischer Darstellung, vielen Details und einem starken HDR-Effekt.

Die Hauptkamera besitzt eine lichtstarke Blende von f/1,6, wodurch viel Licht auf den Sensor fällt. Dadurch entsteht bei Motiven, die sehr nah an der Linse sind, eine recht geringe Tiefenschärfe. Positiv ist deshalb die automatische Umschaltung auf die Ultraweitwinkelkamera für Makroaufnahmen. Überdies arbeiten die einzelnen Linsen sehr konsistent zusammen, sodass die Farbdarstellung beim Wechsel zwischen den Kameras weitgehend gleich bleibt.

Chris Hall / Foundry

Auch die Ultraweitwinkelkamera liefert gute Ergebnisse, ohne an den Bildrändern zu Unschärfe zu neigen. Natürlich gibt es eine gewisse Verzerrung, insgesamt sind die Resultate aber sehr überzeugend.

Zusätzlich gibt es ein dreifach optisches Periskop-Teleobjektiv, das einen digitalen Zoom bis zu 100-fach ermöglicht. Ab etwa 20-fach Zoom kommt KI zum Einsatz, um die Darstellung zu korrigieren. Dabei verändern sich allerdings die Texturen etwas, während Bilder im mittleren Zoombereich schärfer wirken können. Bei sehr hohen Zoomstufen wirkt die Bildverarbeitung teilweise stärker generativ. Wer das nicht mag, kann den Effekt in den Einstellungen abschalten. Im Vergleich liegt der Super-Res-Zoom des Google Pixel leicht vorn.

Die Farbdarstellung ist insgesamt gut gelungen. Die Bilder wirken etwas kräftiger als beim Pixel, erreichen aber nicht ganz die starke Sättigung eines Samsung bei Grün- und Blautönen. Wer möchte, kann zwischen den Farbprofilen “Natural” und “Signature” wählen, wobei letzteres einen eigenen Moto-Farbstil verspricht.

Der Signature-Modus erhöht die Farbsättigung im gesamten Bild, wodurch die Aufnahmen kräftiger wirken. Dadurch wirkt das Ergebnis zwar weniger realistisch, doch für viele Nutzer dürfte genau dieser Look attraktiv sein. Auffällig ist jedoch, dass im Signature-Modus der Super-Zoom nicht optimal arbeitet: Wer starken Digitalzoom zusammen mit dem Signature-Farbprofil nutzt, muss mit Einbußen bei der Bildqualität rechnen.

Bei wenig Licht ist das Smartphone nicht ganz so stark wie das Pixel. An trüben Tagen entstanden teilweise dunklere Bilder, wobei Details in wolkigem Himmel verloren gingen. Das Pixel konnte hier den dunkleren Bildbereich besser aufhellen, ohne dass Kontrast und Struktur in den Wolken zu stark leiden. Das deutet darauf hin, dass die Bildverarbeitung insgesamt bislang nicht ganz auf diesem Niveau ist.


Das gilt auch für Low-Light-Selfies, bei denen das Display als Blitz dient: Bei schlechten Lichtverhältnissen fallen die Ergebnisse eher mäßig aus. Bei guten Lichtbedingungen liefert die Frontkamera dagegen solide Aufnahmen, die im Porträtmodus eine saubere Kantenerkennung bieten. Der Signature-Stil verändert auch hier die Farbdarstellung, wodurch Hauttöne teilweise intensiver und leicht “geschminkt” wirken.

Die Kamera unterstützt außerdem 8K-Video mit Dolby Vision. Der praktische Nutzen ist allerdings begrenzt, da 8K-Displays derzeit kaum verbreitet sind. Auf einem Dolby-Vision-Display wirken die Aufnahmen sehr gut, erscheinen jedoch meist etwas dunkler als normales HDR. Dolby Vision senkt die Helligkeit leicht, um den Dynamikumfang zu erhöhen.

Probieren Sie am besten die verschiedenen Optionen aus, um herauszufinden, welcher Look am ehesten zu Ihren Vorlieben passt.

          • Selfies im charakteristischen Stil

Akkulaufzeit & Aufladen

  • 5.200-mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku
  • 90 Watt kabelgebundenes Laden
  • 50 Watt kabelloses Laden

Der Kompromiss für das schlanke Design zeigt sich beim Akku. Motorola setzt auf Silizium-Kohlenstoff-Technologie, doch der Akku kommt nur auf 5.200 Milliamperestunden. Das ist für ein Flaggschiff ein durchschnittlicher Wert und liegt etwa auf dem Niveau des Samsung Galaxy S25 Ultra. Herausragend ist die Kapazität damit nicht, primär nicht in einer Zeit, in der Geräte wie das OnePlus 15 mit Akkus jenseits von 7.000 Milliamperestunden arbeiten.

Das Smartphone hielt im Test problemlos einen Tag durch, erreichte aber nicht mehrere Tage Laufzeit, die einige andere Modelle inzwischen bieten.

Mit dem schlanken Design geht also auch eine geringere Akkulaufzeit einher. Motorola hat sich hier bewusst für Design statt für maximale Ausdauer entschieden. Das ist ein gewagter Schritt, denn viele Käufer wünschen sich inzwischen vorrangig mehr Akkulaufzeit.

Bei der Laufzeit liegt die Leistung wie erwartet im mittleren Bereich. Das Smartphone hielt im Test problemlos einen Tag durch, erreichte aber nicht mehrere Tage Laufzeit, die einige andere Modelle inzwischen bieten. Im Vergleich zu Geräten von Google oder Samsung ist dafür das 90-Watt-Schnellladen ein großer Pluspunkt.

Chris Hall / Foundry

Das ist nicht die schnellste Ladeleistung, die der Hersteller bisher angeboten hat, aber das Smartphone lässt sich trotzdem sehr schnell aufladen. Ein Ladegerät ist nicht im Lieferumfang enthalten. Ich habe das Smartphone mit einem 100-Watt-Ladegerät von Anker getestet und festgestellt, dass es in 30 Minuten von 18 auf 94 Prozent geladen wurde, also um insgesamt 76 Prozentpunkte.

Das Gerät unterstützt außerdem 50-Watt-Wireless-Charging, dafür wird allerdings ein kompatibles Ladegerät benötigt. Hinzu kommen 10 Watt kabelloses Reverse-Charging sowie 5 Watt Reverse-Charging über Kabel.

In der Software gibt es zahlreiche Optionen zur Steuerung des Ladevorgangs, mit denen sich etwa die Alterung des Akkus durch Schnellladen etwas reduzieren lässt.

Benutzeroberfläche & Apps

  • Moto Hello UI und Moto AI
  • Android 16
  • 7 Jahre Software-Updates

Mit der Einführung des Signature macht Motorola einen wichtigen Schritt bei der Softwareunterstützung. Das Smartphone erhält sieben Jahre Update-Support und zieht damit mit Wettbewerbern wie Samsung oder Google gleich.

Das Smartphone startet außerdem mit Android 16 und nutzt die Oberfläche Hello UI mit Moto AI. Bis 2024 bot Motorola eine sehr aufgeräumte Benutzeroberfläche.


Das Smartphone leidet unter ähnlichen Schwächen wie die Modelle aus dem Jahr 2025. Der Kern von Android bleibt zwar erhalten, doch es kommen immer mehr zusätzliche Elemente hinzu. Dazu gehören mehr vorinstallierte Apps, Werbung für weitere Installationen und ein recht unübersichtliches KI-Angebot.

Am stärksten entfernt sich das Gerät vom klassischen Android-Erlebnis durch Veränderungen im App-Drawer. Dort wurde unter anderem ein Newsfeed integriert, der deutlich hinter der Qualität von Google Discover zurückbleibt. Auch die Suche im Apps-Menü ist verwirrend gelöst, weil je nach Tippbewegung entweder eine KI-Suche oder eine Google-Suche gestartet wird.

Viele der vorinstallierten Zusatz-Apps lassen sich zwar deinstallieren oder deaktivieren, trotzdem verschlechtert der App-Drawer das Nutzererlebnis spürbar. Zwar könnte man einen alternativen Launcher installieren, sollte dafür aber eigentlich nicht gezwungen sein. Gerade Nutzer, die das Standarderlebnis des Herstellers genießen möchten, werden durch die zusätzlichen Funktionen unnötig eingeschränkt.

Chris Hall / Foundry

Bei allen aktuellen Smartphones spielen KI-Funktionen eine immer größere Rolle. Da das Gerät auf Android basiert, steht auch der KI-Assistent von Google mit Gemini bereit, der zudem in die Google-Apps integriert ist und sehr schnell reagiert.

Problematisch wirkt jedoch die zusätzliche KI-Strategie von Motorola. Neben Gemini gibt es weitere eigene Angebote wie Copilot und Perplexity, die das System eher unnötig aufblähen. Eine klar erkennbare, durchgängige KI-Strategie ist in dieser Form nicht zu erkennen. Insgesamt bleibt die Software damit der größte Schwachpunkt des Smartphones.

Preis & Verfügbarkeit

Bei Amazon kostet das Motorola Signature in der Farbe Pantone Carbon 989,99 Euro. Die goldene Version in der Farbe Pantone Martini Olive ist mit 962 Euro sogar noch etwas günstiger.

Mit diesem Preis liegt das Signature gleichauf mit Flaggschiff-Konkurrenten wie dem Pixel 10 Pro XL (949 Euro) und dem OnePlus 15 (976 Euro). In diesem Jahr erscheinen voraussichtlich noch weitere Geräte mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5, die möglicherweise ein ähnliches Leistungsniveau zu einem günstigeren Preis bieten.

Fazit

Das Motorola Signature positioniert sich als neues Flaggschiff der Marke und überzeugt mit mehreren Stärken: leistungsstarke Snapdragon-Hardware, gute Performance, ein hervorragendes Display und ein schlankes Design. Im Vergleich zu vielen Mainstream-Konkurrenten ist das Gerät zudem etwas günstiger, und mit sieben Jahren Software-Updates kann es in puncto langfristiger Unterstützung mit den Top-Modellen mithalten.

Die Kamera liefert ein hochwertiges Flaggschiff-Erlebnis, bietet eine Auswahl sinnvoller Objektive und insgesamt solide Ergebnisse – auch wenn es in dieser Preisklasse nicht ganz zur Spitzenklasse gehört. Der Akku fällt im Vergleich zu einigen Konkurrenten eher klein aus, und die Software wirkt stellenweise überladen. Es erfordert ein wenig Aufwand, störende Zusatzfunktionen zu deaktivieren oder zu entfernen.

Insgesamt ist das Motorola Signature ein gutes Smartphone. Es hebt sich jedoch nicht stark genug von der Konkurrenz ab.

Technische Daten

  • Android 16
  • 6,8 Zoll, 165 Hz Extreme AMOLED-Display
  • Snapdragon 8 Gen 5
  • 16 GB RAM
  • 512 GB Speicher
  • 50 MP, f/1,6 Hauptkamera mit OIS
  • 50 MP, f/2,0 Ultraweitwinkelkamera
  • 50 MP, f/2,4 3-fach-Teleobjektiv
  • 50 MP, f/2,0 Selfie-Kamera
  • 5.200-mAh-Akku
  • 90 W kabelgebundenes Laden
  • 50 W kabelloses Laden
  • Stereo-Lautsprecher
  • IP69-zertifiziert für Wasser- und Staubschutz
  • Gorilla Glass Victus 2
  • 5G
  • Bluetooth 6
  • 162,1 × 76,4 × 6,99 mm
  • 186 g

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