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Darum fragt Ihre Bank jetzt bei Überweisungen öfter nach

PC-WELT – Homepage [Unofficial] March 2, 2026
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Seit Sonntag kann es vorkommen, dass Ihre Bank bei größeren Geldbewegungen auf Ihrem Konto nachfragt. Dann sollten Sie sofort belegen können, woher das Geld kommt und wofür es gedacht ist. Denn seit dem 1. März 2026 gilt die neue GwG-Meldeverordnung (GwGMeldV; das GwG steht für “Geldwäschegesetz”). Damit soll Kriminellen die Geldwäsche erschwert werden und Sicherheitsbehörden sollen damit leichter Terrorismusfinanzierung erkennen können. Die Schufa schreibt: > Ab dem 1. März 2026 gilt die neue Geldwäsche-Meldeverordnung. Danach müssen Banken, Finanzdienstleister und Händler Verdachtsfälle elektronisch und standardisiert an die Financial Intelligence Unit melden. Das Ziel ist, Geldwäsche effektiver zu bekämpfen. Konkret müssen die Banken bei häufigen Bargeldeinzahlungen oder Geldeingängen von ungewöhnlicher Höhe aktiv werden. Ebenso sollen die Banken nachforschen, wenn der Verwendungszweck unklar ist. Auch internationale Transaktionen sollen genauer unter die Lupe genommen werden. Bankkunden (sowohl Privat- als auch Geschäftskunden) selbst müssen nichts anders machen als bisher. Es sind die Banken, für die die neue GwG-Meldeverordnung Änderungen bringt. Doch wenn die Banken bei eingehenden Zahlungen öfter nachforschen, betrifft das eben auch die Bankkunden, also Sie. Wobei Sie davon aber zunächst nichts bemerken. Denn die Banken müssen verdächtige Transaktionen an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) melden. Die Banken dürfen die betroffenen Kunden darüber aber nicht informieren, um potenzielle Geldwäscher nicht zu warnen, wie der Münchner Merkur schreibt. Der Zoll zitiert aus einer Pressemitteilung der FIU folgendermaßen: > Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen begrüßt die am 1. September 2025 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte GwG-Meldeverordnung (GwGMeldV). Die Verordnung leistet einen zentralen Beitrag zur weiteren Stärkung der Qualität des geldwäscherechtlichen Meldewesens. Standardmäßige Überweisungen sollen kein Problem darstellen. Nur wenn die Geldeingänge ungewöhnlich aussehen beziehungsweise nicht zur finanziellen Lage des Kunden passen, müssen die Banken aktiv werden. Kommt es dann tatsächlich zu einer Nachfrage, dann sollten Kunden die erforderlichen Belege sofort zur Hand haben und vorlegen können. * Neue Regeln für Bargeldzahlungen: Das müssen Sie jetzt wissen * Bargeld ist nicht anonym – so wird Weg von Geldscheinen nachverfolgt * Geld anonym überweisen: Diese Möglichkeiten gibt es

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