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  "publishedAt": "2026-03-01T07:25:00.000Z",
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    "Liste der langlebigsten Autos",
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    "Genialer Motor vor dem Aus – darum werden wir den 1KR-FE vermissen",
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  "textContent": "Die US-amerikanische Online-Auto-Verkaufsplattform ISeeCars hatte auch im Jahr 2025 wieder eine Liste der langlebigsten Autos veröffentlicht. Die Liste umfasst 25 Modelle (2024 waren es noch 30 Modelle), die eine deutlich größere Chance als der Marktdurchschnitt haben, eine Laufleistung von mindestens 250.000 US-Meilen zu erreichen. Das entspricht einer Laufleistung von 402.336 Kilometern – so viele Kilometer erreichen in Deutschland meist nur Taxis oder andere beruflich genutzte Fahrzeuge.\n\nZwar ist ISeecars eine US-Auto-Plattform und somit auf den amerikanischen Automarkt fokussiert. Dieser unterscheidet sich beim Angebot bestimmter Modelle von dem deutschen Automobilmarkt – zum Beispiel spielen in den USA große und enorme Pickups eine wichtige Rolle. Doch verkaufen auch viele europäische und deutsche Automobilhersteller einige ihrer Fahrzeuge in den USA und fließen somit in die Studie mit ein. Außerdem lassen sich Erfahrungen bezüglich der Qualität bestimmter Automarken auch auf in Deutschland vertretene Marken übertragen. Ganz aktuell ist übrigens eine neue Auto-Studie erschienen: Das sind die 10 besten Autos des Jahres 2026 laut Verbraucherschützern.\n\n## Toyota, Toyota und dann … Lexus (Toyota)\n\nFans deutscher Automarken dürfte das Ergebnis der Auswertung von ISeeCars Tränen in die Augen treiben (auch wenn es zumindest eine deutsche Marke gibt, die bei einigen internationalen Rankings gute Platzierung erreicht): Japanische Hersteller und vor allem Toyota dominieren völlig. Die ersten neun Plätze belegen allesamt Toyota- oder Lexus-Modelle (Lexus ist die Premiummarke von Toyota). Damit ist die Dominanz dieses japanischen Autokonzerns gegenüber 2024 sogar noch einmal gestiegen (auch wenn er in Deutschland leider einen erwiesenermaßen sehr guten Motor nicht mehr verkauft).\n\nNur innerhalb der Toyota-Modelle gab es Verschiebungen. Nach den Toyota-Modellen folgt zudem mit Honda erneut ein japanischer Autoproduzent. Erst auf Platz 13 schafft es ein amerikanisches Modell in die Topliste der langlebigsten Autos.\n\nSpitzenreiter ist jetzt mit dem Toyota Sequoia ein SUV (2024 war es noch der Pick-up Toyota Tundra). Den Sequoia verkauft Toyota in Deutschland allerdings nicht. Der Sequoia hat eine Chance von 39,1 Prozent, die genannten 250.000 US-Meilen Laufleistung zu erreichen. Zum Vergleich: Der Marktdurchschnitt liegt bei 4,8 Prozent.\n\nAuf Platz 2 landet der Toyota 4Runner, ein SUV, das ebenfalls nicht in Deutschland erhältlich ist. 32,9 Prozent aller 4Runner haben die Chance auf eine Laufleistung von mindestens 250.000 Meilen.\n\nPlatz 3 belegt der Highlander Hybrid. Somit steht fest, dass auch Autos mit vergleichsweise anspruchsvoller Antriebstechnik sagenhafte Laufleistungen erreichen können. Auf Platz 4 folgt dann der in Deutschland nicht erhältliche Toyota Tundra, der 2024 noch das Ranking anführte.\n\nWie bereits erwähnt, erscheint das erste Automodell, das nicht aus dem Toyotakonzern kommt, auf Platz 10. Dabei handelt es sich um den Honda Ridgeline, der 2024 noch auf dem sechsten Platz landete. Auch das ist ein Pick-up. In der Auswertung finden sich aber auch klassische Limousinen wie der Toyota Camry. Mit dem Honda CR-V befindet sich auf Platz 20 ein Fahrzeug, das auch in Deutschland erhältlich ist, ebenso wie mit dem Toyota Prius auf Rang 15. Mit dem Honda Civic landet ein weiteres auch in Deutschland erhältliches Auto auf Platz 17. Deutsche Autos befinden sich nicht in der Liste.\n\nHier die vollständige Liste:\n\nThe iSeeCars Longest-Lasting Cars, Trucks, SUVs and Hybrids To Reach 250,000 Miles and Beyond\n\nISeeCars\n\niSeeCars hat für die Studie „Longest-Lasting Cars“ eigenen Angaben zufolge mehr als 174 Millionen Autos analysiert, um zu ermitteln, welche Autos am wahrscheinlichsten bis zu einer Laufleistung von mindestens 250.000 Meilen halten. SUVs dominieren die Liste der langlebigsten Autos.\n\nNimmt man alle Autos einer Marke zusammen, so bekommt man eine Auswertung der Hersteller, die die langlebigsten Autos bauen: Dieser Hersteller baut die langlebigsten Autos der Welt.\n\n## Stellungnahme zum Leserbrief eines ehemaligen Mitarbeiters eines VW-/Audi-/Skoda-Autohauses (15.10.2025)\n\nDie Meldung oben wurde von weit über 700.000 Menschen gelesen und findet immer noch viele Leser. Genau **einer**(!) davon schrieb uns einen längeren, sehr kritischen Leserbrief.\n\nDer Verfasser war seinen Worten zufolge „seit 1981 Kraftfahrzeugmeister und Serviceberater bei Volkswagen, Audi und Skoda“. Der Leserbriefschreiber verweist auf seine umfangreiche berufliche Erfahrung und sagt, dass es in seinem Unternehmen der Volkswagengruppe viele Fahrzeuge mit Laufleistungen von 400.000 Kilometern oder mehr gegeben habe. Er gibt zudem an, dass er selbst mehrere VW-Modelle (und einen alten Mercedes, einen W123) gefahren habe, die hohe Kilometerleistungen erzielt hätten.\n\nBei den von dem Leser genannten Modellen handelt es sich aber überwiegend um Autos, deren Produktionszeitraum schon lange zurückliegt (Jetta von 1981, Audi 80, W123 etc.). Also Fahrzeuge, die mit einer völlig anderen Motortechnik als moderne Autos ausgestattet waren und die über keine oder allenfalls rudimentäre Abgasfilterung verfügten. Mit anderen Worten: Die Motoren dieser Fahrzeuge waren viel einfacher aufgebaut (vermutlich einfache Saugmotoren oder Vorkammerdiesel), lieferten viel weniger Leistung bei in Relation dazu meist deutlich mehr Hubraum, ohne die hohen Einspritzdrücke moderner Fahrzeuge und ohne deren aufwendige Abgasreinigung. Sie verursachten eine entsprechend hohe Umweltbelastung (alte Diesel erkennt man auf der Autobahn unschwer an deren Rußfahne) und die älteren unter uns werden sich noch an den Benzingestank entlang der Hauptstraßen erinnern.\n\nSolche Fahrzeuge kann und darf man nicht mit modernen Autos vergleichen, die – downgesized und vollgestopft mit moderner (Reinigungs)-Technik – in Sachen Haltbarkeit vor viel größere Herausforderungen gestellt werden. Warum hat denn Volkswagen das Defeat Device erfunden? Und warum benutzen viele Hersteller das Thermofenster? Doch nur, um die Haltbarkeit ihrer Motoren zu verbessern.\n\nGenau diesen unfairen Vergleich macht der Leserbriefschreiber aber. Denn die Studie, die unserer Meldung zugrunde liegt, erfasst aktuelle, heute gehandelte Autos inklusive Hybrid-Fahrzeuge und keine Oldtimer (Audi 80, W123) oder Youngtimer, wie es der Leserbriefschreiber macht.\n\nZudem missversteht der Leser die zugrunde liegende Studie. Von einem Test, wie der Leser behauptet, war nie die Rede, denn das Ranking basiert auf Big-Data-Analysen von Millionen von Autos und erfasst alle greifbaren Angebote für Gebrauchtwagen in den USA, laut ISeeCars insgesamt die Daten von über 330 Millionen Fahrzeugen. Für das konkrete Ranking nutzte ISeeCars seinen Angaben zufolge die Daten von 174 Millionen Fahrzeugen. Diese 174 Millionen stehen gegen die Handvoll Beispiele, die der Leser nennt.\n\nDie Studie erscheint zudem sehr objektiv: Sie stammt von einem seit 2013 existierenden US-Unternehmen – das aber in seinem Ranking eben nicht die US-Automobilhersteller zum Sieger kürt, sondern in dessen Ranking japanische Hersteller, vor allem Toyota und Honda, überragend abschneiden. Modelle von US-Herstellern finden sich nicht auf den vorderen Plätzen des Rankings. Mehr Objektivität kann man gerade in Zeiten von Donald Trump und MAGA nicht erwarten.\n\nDer Leser kritisiert unsere Berichterstattung auch dahingehend, dass sie die deutsche Wirtschaft und die Automobilbranche schädigen würde. Die weiteren Vorwürfe hierzu, bezogen auf Journalisten, übergehen wir besser mit Schweigen: Sie sind indiskutabel.\n\nDer Leser verwechselt offensichtlich eine neutrale Presseberichterstattung wie auf pcwelt.de mit PR-/Marketingarbeit für die deutsche Automobilindustrie. Diese findet bei uns aber in der Tat nicht statt und auch keine – von dem Leser wohl gewünschte – Hofberichterstattung. Wohl aber neutraler, objektiver und ausgewogener Journalismus.\n\nWir verstehen die Emotionen des Leserbriefschreibers durchaus, er fühlt sich immer noch seinem alten Arbeitgeber und der deutschen Automobilindustrie verbunden. Doch er macht die gleichen Fehler wie die Entscheidungsträger vieler deutscher Automobilhersteller: Anstatt nach vorn zu blicken und nach modernen Lösungen zu suchen, blicken sie nur zurück und klammern sich an (sehr) alte Technik. Die Konkurrenz aus China und anderen Auto-produzierenden Staaten sagt herzlichen Dank.\n\nNicht unsere neutrale Berichterstattung schadet der deutschen Automobilindustrie, sondern deren eigene Entscheidungen und gegebenenfalls die mitunter tatsächlich schwierigen Rahmenbedingungen, die die deutsche und europäische Politik vorgeben.\n\n**Mehr über Autos lesen:**\n\n  * Genialer Motor vor dem Aus – darum werden wir den 1KR-FE vermissen\n  * Das sind die Autos mit den zufriedensten Besitzern – eine Auto-Marke schlägt alle anderen\n  * Auf Amazon anschauen: Toyota Tundra als Druckgussmodell\n  * Das sind die zuverlässigsten Gebrauchtwagen laut Studie – eine Marke schlägt jede Konkurrenz\n\n",
  "title": "Diese Autos laufen fast ewig: Eine Marke ist langlebiger als alle anderen"
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