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"publishedAt": "2026-02-28T14:30:00.000Z",
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"textContent": "Barcelona. Tossa de Mar. In Xiaomis neuem Porsche-Killer YU7 geht es die malerischen Serpentinen herunter. Lange Motorhaube, flache Front – 253km/h Spitze. Aber um Geschwindigkeit geht es gerade nicht, sondern Genuss. Der Wind, ein sanfter Hauch von Salz und Freiheit, tragen das Rauschen des Meeres in die Luft. Die Sonne neigt sich dem Horizont zu, die letzten goldenen Strahlen durchbrechen das Blau des Himmels, welches sich in magisches Orange verwandelt. Der perfekte Shot.\n\nLeica-Kameras vereinen technische Perfektion (die Schärfe des Gefieders der Tauben; die Schärfe aus dem Gehen bei Point&Shoot-Momenten) mit künstlerischen Anspruch. Hier zeigt sich etwa dieser warme Atmosphäre am Strand im Stil von Wes Anderson.\n\nBenjamin Kratsch\n\nUnd eine Kleinigkeit für das 200 Megapixel-Tele-Objektiv des Xiaomi 17 Ultra. Schon der Vorgänger war der König unter den Smartphones. Es wäre zu einfach, nur den Sonnenuntergang zu fotografieren. Doch da hinten in der Ferne zeigt sich das goldene Leuchten der untergehenden Sonne auf dem Wasser – diese kleinen Lichtreflektionen, die auf den Wellen tanzen. Genau dafür wurde es entwickelt: Es zoomt von 3,2-fach auf 4,3-fach optisch durch; also von 75 auf 100mm. Wo uns die meisten Hersteller auf 3x/5x/10x begrenzen, also feste Optiken, arbeitet das Xiaomi 17 Ultra erstmals mit einem echten optischen Zoom. Der 1/1.4-Zoll-Sensor fängt jede Nuance der Farben ein – vom tiefen Blau des Meeres; dem Weiß der kräuselnden Wellen bis hin zum goldenen Schein der Sonne, die den azurblauen Himmel küsst.\n\nDas Xiaomi 17 Ultra ist nicht einfach nur ein Smartphone. Es ist eine mit Leica entwickelte Highend-Mobil-Kamera, die die physischen Grenzen verschieben soll. Digitale Fotografie, die sich analog anfühlt: Mit diesem unverkennlichen weichem, warmen Leica-Look, der an Wes Anderson erinnert. Leica liefert technische Perfektion mit künstlerischem Anspruch und genau das erleben wir jetzt auch mit dem Xiaomi 17 Ultra. Diese charaktervollen Bokehs im Portrait durch die neuen Summilux-Linsen. Der hohe Kontrast und tiefe, satte Schatten mit einer leichten Vignettierung. Diesen Genuss im Foto, wo man nicht einfach nur knipst – sondern ein bisschen Stolz ist auf sein Werk.\n\nDiese Foto-Serie zeigt, was die neue Leica-Optik kann: Wir fotografieren vom Steg – das Pärchen im Boot wird detailreich dargestellt. Die Fasern der Palmen auch. Und als wir auf 4,3-fach optisch zoomen, fängt das Ultra sogar die Enten ein, die an der Palme wohnen.\n\nBenjamin Kratsch\n\n## Xiaomi 17 Ultra – Die Specs im Überblick\n\n**Kameras** :\n\n * 200MP Telezoom 75-100mm (f/2.4-f/3.0), 3,2-4,3x optischer Zoom, 400mm 17,2x digitaler Zoom\n * 50 MP Hauptkamera 23mm f/1.67 auf neuem LOFIC HDR-Standard\n * 50 MP Ultraweit 14mm f/ 2.2, 115 Grad Blickfeld\n * 50 MP Frontkamera 21mm f/2.2 90 Grad Blickfeld\n\n\n\n\n**Video-Aufnahmen:**\n\n * 8K/30 FPS\n * 4K Dolby Vision mit 30, 60 oder 120 fps\n * Log Video 4K 120 fps\n * ACES Log Hollywood-Farbstandard der Academy of Motion Pictures Arts & Sciences\n\n\n\n_Für Hardcore-Leica-Fans gibt’s das Photography Kit Ultra für 199 Euro, welches nicht nur ein weiteres 2000 mAh-Batterie-Pack anbietet, sondern einen Leica-Ring sowie einen haptischen Auslöse-Button._\n\nBenjamin Kratsch\n\n**Hardware:**\n\n * Snapdragon 8 Elite Gen5 3nm Oryion auf 4,6 GHz\n * 6,9 Zoll 120 Hz XiaomiRGB OLED Display mit 2608×1200 Pixeln (422ppi) auf 3500 Nits Max. Helligkeit feat. HDR10+ & Dolby Vision\n * 16 GB LPDDR5X RAM // 512 GB oder 1 TB UFS 4.1 Speicher\n * 6000 mAh Batterie mit 90 Watt HyperCharge und 50 Watt Wireless HyperCharge\n * Dolby Amos Lautsprecher\n * Wi-Fi 7\n * Ultraschall-Fingerabdrucksensor\n\n\n\n\n## Mit Leica entwickelt: Leica LOFIC HDR wird der nächste große Fotografie-Standard\n\nOhne LOFIC HDR wäre es schwierig diese Shots zu treffen: Die perfekte Ausleuchtung der Lady links, aber die Beleuchtung des Wasser dahinter bleibt subtil. Rechts ist das Gesicht des Pärchens natürlich beleuchtet – das Restaurant-Logo dahinter auch.\n\nXiaomi\n\nEs ist faszinierend, wie sich Xiaomi und Leica in ihrer Partnerschaft ergänzen und jetzt sogar ein eigenes Sensoren- und Linsen-System entwickelt haben für die Leica APO-Linsen, die erstmals im 17 Ultra verbaut sind. Man hat dafür drei Glaslinsen entwickelt, die chromatische Aberrationen minimieren – diese violetten und grünen Farbsäume, die sich gerne bei besonders kontrastreichen Aufnahmen an den Kanten ins Bild schleichen. Sie entstehen, weil das Objektiv verschiedene Lichtwellenlängen unterschiedlich stark bricht.\n\nViele Hersteller benutzen günstigere Gläser, um Kosten zu optimieren. Xiaomi hingegen 3 hintereinander liegende Spezialgläser, die das mit ihrem Linsenschliff ausbalancieren. Um diesen Verfärbungen vorzubeugen, müssen wir bei anderen Herstellern in RAW fotografieren und dann digital nacharbeiten. Hier wird das direkt mechanisch gelöst. Platzprobleme bekommen übrigens auch die ambitioniertesten Fotografen nicht: Es gibt die Wahl zwischen 512 GB und 1 TB. Und Und mit 1.499 Euro für die 512GB-Variante kostet es auch nicht mehr als ein iPhone 17 Pro Max – es kann nur einfach viel mehr.\n\nViel mehr Leica-Kamera, als einfach nur Smartphone: Die Schärfe der Stein-Bank vorne und Textur der fliegenden Haare; die Details auf den Wellen bis zu den Windsurfern super weit hinten.\n\nBenjamin Kratsch\n\nNoch einen Schritt weiter gehen Leica und Xiaomi mit Leica LOFIC HDR, die das nächste Level von Profi-Smartphone-Fotografie freischaltet und das 17 Ultra noch näher an Vollformatkameras rückt. LOFICs sind Hightech-CMOS-Bildsensoren, die durch ihre Pixelarchitektur einen extrem hohen Dynamikumfang in einer einzigen Belichtung ermöglichen. Sie ist ein Traum für Fotografen durch ihren Single-Exposure-Ansatz: Im Gegensatz zu klassischem HDR, das mehrere Bilder unterschiedlich belichtet und verrechnet, liefert LOFIC ein HDR-Bild in einer einzigen Aufnahme.\n\n**Leica LOFIC HDR im Hands-On: Für Meister der Nacht**\n\nEinfach nur wow: Mit dem Xiaomi 17 Ultra kann man richtig zaubern. Wie es diese feinen Lichter von Gaudis Casa Batlló rausarbeitet – bei Nacht und schillerndem Abendrot. Das ist wahrlich ein neuer Level an smartem Fotografie-Genuss.\n\nBenjamin Kratsch\n\nLOFIC HDR wurde für selbstfahrende Autos entwickelt, um Szenerien mit extremen Kontrasten perfekt einzufangen – also Tunnelausfahrten bei Nacht auf den Millimeter richtig zu treffen. Xiaomi und Leica verwandeln diese neue Technologie in einen wahren Künstler für die Nacht: Die Casa Batlló in all ihrer Pracht einzufangen bei Nacht ist ziemlich fordernd: Es hat diese wunderschönen Farben, diesen funkelnden Perlmut-Charakter in seinen Steinen.\n\n_Die LOFIC-Technologie wurde eigentlich für selbstfahrende Autos entwickelt, damit diese bei Nacht etwa Tunnelausfahren Millimetergenau erfassen. Ob da wohl bald ein Self-Driving-Xiaomi kommt? SU7 und YU7 sollen ja 2027 in Europa launchen._\n\nXiaomi / PC-WELT\n\n\n\nDas Xiaomi 17 Ultra fängt gerade diese feinen Texturen auf dem alten Stein sehr natürlich ein. Die Casa Casa Batlló wird bei Nacht angestrahlt, was es normalerweise schwer machen würde seine Charakteristik einzufangen – Smartphone-Sensoren neigen dazu jetzt gegenzuarbeiten. Ob des Single-Exposure-Ansatzes hingegen kriegen wir sehr runde HDR-Nacht-Shots, die enorm detailreich sind – aber natürlich in der Bildsprache. Gerade auch im optischen Zoom auf 100 Millimeter, was diese kristalline Muschel-artige Form der Kunst an Gaudis Wohnsitz sehr scharf, aber nicht überzeichnet einfängt im Modus Leica Authentic.\n\nWollen wir mehr diesen Hollywood-HDR-Effekt haben, wo die Scheinwerfer die Farben richtig knallen lassen – schalten wir auf Leica Vibrant. Gerade auf 100mm zeigt sich die stärke der drei Linsen, weil Xiaomi keinerlei digitales Cropping verwenden muss. Cropping ist nachträgliches Beschneiden des Bildes – eine digitale Ausschnittsvergrößerung, bei der wir die Bildinformationen in den Rändern verlieren. Bei günstigeren Smartphones wirkt das dann öfter ausgefranst. Andere Hersteller simulieren gerne Brennweite – beim Xiaomi 17 Ultra sind diese st diese mechanisch verbaut.\n\n**Fazit:** Wer den Charakter von Leica-Fotos liebt, diese Mischung aus technischer Perfektion mit künstlerischer Anmutung, der bekommt mit dem Xiaomi 17 Ultra das Smartphone, was am meisten diese Anmut von Leica zaubert. Diese charaktervollen Bokehs im Portrait durch die neuen Summilux-Linsen. Der hohe Kontrast und tiefe, satte Schatten mit einer leichten Vignettierung, die dieses Verspielte von Leica nochmal so richtig schön rausarbeiten.\n\nEs ist eine andere Art der Fotografie, die zwar digital ist, aber analog anmutet – in ihrer Schärfe, wie sie Haut rausarbeitet in ihren harten Schwarz-Weiß-Fotos. Aber auch Film-ähnliche, warme Bilder zaubert. Die auch bei Nacht Details so richtig rausarbeiten – die Maserung von Häusern, die Textur von Ziegeln, den Charakter von altem Holz auf einem Boot, das sanft im Wind wiegt im Hafen von Barcelona.",
"title": "Xiaomi 17 Ultra in Barcelona: Die Rückkehr des Leica-Königs"
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