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  "publishedAt": "2026-02-23T13:59:29.000Z",
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    "Windows",
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    "für günstige 59 Euro statt 145 Euro",
    "Größter Wunsch vieler Windows-Nutzer geht in Erfüllung: Microsoft gibt nach",
    "Datenschützer raten: Bleiben Sie bei Windows 10 und wechseln Sie nicht zu Windows 11",
    "Windows 12: Release, Neue Funktionen, Preis – das wissen wir"
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  "textContent": "Der offizielle Support für Windows 10 sollte eigentlich im Oktober 2025 enden. Doch dann kündigte Microsoft überraschend an, das Betriebssystem noch ein weiteres Jahr mit Sicherheitsupdates in Form des ESU-Programms zu versorgen. Die Nutzung ist kostenlos für Privatanwender und schützt zumindest bis Oktober 2026 vor aktuellen Bedrohungen. Unternehmen können drei Jahre kostenpflichtig daran teilnehmen.\n\nIn einem Blogbeitrag kündigte Microsoft jetzt an, das ESU-Programm um weitere Windows-Versionen zu erweitern. Dadurch sollen andere Betriebssysteme, die sich ihrem Support-Ende nähern, für eine längere Zeit Updates erhalten als ursprünglich geplant.\n\nKonkret geht es um Windows 10 Enterprise LTSB 2016, Windows 10 IoT Enterprise 2016 LTSB und Windows Server 2016. Für Erstere sollte der Lebenszyklus eigentlich am 13. Oktober 2026 enden, indessen bekommen sie doch drei Jahre länger Updates von Microsoft. Windows Server 2016 ist hingegen für ein Support-Ende im Januar 2027 eingetragen, erhält aber ebenfalls für weitere drei Jahre Support.\n\n_Übrigens: Sollten Sie Windows 11 Home im Einsatz haben, dann entgehen Ihnen die vielen Vorteile der Pro-Version, die wir Ihnenhier vorstellen. Im PC-WELT Software-Shop ist das Windows-11-Upgrade für günstige 59 Euro statt 145 Euro erhältlich._\n\n## Gründe, Kosten und Details\n\nDie Teilnahme am ESU-Programm ist freiwillig und kostenpflichtig, da es sich hier primär um Versionen für Unternehmen handelt. Genau wie bei den erweiterten Sicherheitsupdates für Windows 10 22H2 ist die weitere Nutzung für Geschäftskunden mit steigenden Kosten verbunden.\n\nIm ersten Jahr sollen sich diese auf 61 Dollar pro Gerät belaufen, mit jedem weiteren Jahr verdoppelt sich der Preis. Ab dem zweiten Jahr zahlt man also bereits 122 Dollar, im dritten Jahr sind es schon 244 Dollar. Immerhin: Konzerne erhalten Rabatt, wenn die Geräte über Microsofts eigene Cloud-Lösungen verwaltet werden (Intune oder Autopatch). Dann kostet das erste Jahr nur 45 Dollar.\n\nDas Angebot richtet sich explizit an Unternehmen und Server, die nicht in der Lage sind, sofort auf eine neuere Version umzusteigen. Oft sind diese Upgrades kostspielig, aufwendig und langwierig. Außerdem müssen gewisse Systeme, die mit Windows laufen, stabil und zuverlässig laufen. Ausfälle durch plötzliche Updates sind da oft nicht drin.\n\n## Keine Langzeitlösung\n\nMicrosoft betont, dass das ESU-Programm keine langfristige Lösung sei, auch nicht für Unternehmen. Zwar ist die Schonfrist von drei weiteren Jahren nützlich, um weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt zu bleiben, doch neue Funktionen gibt es bei den erweiterten Sicherheitsupdates eben nicht. Daher empfiehlt Microsoft, wo möglich, auf aktuelle Versionen (Windows 11 25H2, Windows Server 2025 oder Windows Enterprise LTSC 2024) umzusteigen.\n\nJe nach Unternehmensgröße können die laufenden Lizenzkosten für das ESU-Programm durchaus teurer sein als ein kompletter Umstieg auf eine neuere Version. Selbst wenn Unternehmen erst im zweiten ESU-Jahr dazustoßen, zahlen sie dennoch 122 Dollar pro Gerät und eben nicht den Startpreis von 61 Dollar.\n\n**Lesetipps:**\n\n  * Größter Wunsch vieler Windows-Nutzer geht in Erfüllung: Microsoft gibt nach\n  * Datenschützer raten: Bleiben Sie bei Windows 10 und wechseln Sie nicht zu Windows 11\n  * Windows 12: Release, Neue Funktionen, Preis – das wissen wir\n\n",
  "title": "Länger Updates als geplant: Microsoft erweitert ESU-Programm für Windows"
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