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  "publishedAt": "2026-02-18T14:19:09.000Z",
  "site": "https://www.pcwelt.de",
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    "Online Services, Security Software and Services",
    "berichtet",
    "Sextortion",
    "Es war einmal ein Weib, das zeigte seinen Unterleib",
    "Sextortion: Polizei warnt vor diesen beiden aktuellen Angriffstechniken",
    "Polizei warnt vor Sex-Erpressern am PC – so schützen Sie sich"
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  "textContent": "Ein 18 Jahre alter Mann erstattete vergangene Woche bei der Polizeiinspektion Regenstauf (eine bayerische Stadt nördlich von Regensburg) Anzeige wegen Erpressung auf sexueller Grundlage, wie die bayerische Polizei berichtet. Die Erpresser hatten das Opfer so sehr eingeschüchtert, dass der Mann an den bislang unbekannten Täter zuvor bereits über 1.000 Euro überwiesen hat.\n\nDie Kriminalpolizei Regensburg ermittelt nun in diesem Erpressungsfall, der geradezu ein Paradebeispiel von Sextortion darstellt (“Sextortion” setzt sich aus den Wörtern „Sex“ und „Extortion“ zusammen; letzteres ist das englische Wort für “Erpressung”). Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde der 18-Jährige Anfang Februar 2026 über eine namentlich nicht genannte soziale Plattform von einer bislang unbekannten Person kontaktiert. Im weiteren Verlauf wurde die Konversation über einen Messenger-Dienst auf das Mobiltelefon des Geschädigten verlagert, wie die Polizei mitteilt.\n\nDer bislang unbekannte Täter nutzte hierbei eine Telefonnummer mit amerikanischer Landesvorwahl. Im Rahmen des Austauschs übersandte der 18-Jährige dann intime Bildaufnahmen an die unbekannte Person. Die Reaktion folgte prompt: Der unbekannte Täter verlangte die Zahlung von Bargeld und drohte für den Fall der Nichtzahlung mit der Veröffentlichung der übermittelten Bilder.\n\nDer eingeschüchterte Geschädigte kam den Forderungen nach und überwies mehrfach Geldbeträge an den bislang unbekannten Täter. Auf welchem Weg die Überweisung erfolgte – beispielsweise über Bitcoins oder ähnliche nicht so leicht nachverfolgbare Wege –, verrät die Polizei nicht. Insgesamt entstand dem Mann ein Vermögensschaden in Höhe von über 1.000 Euro. Die Ermittlungen zur Identifizierung des bislang unbekannten Täters dauern an.\n\n## So funktioniert Sextortion\n\nDie Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Betrugsmasche der sogenannten „Sextortion“ hin. Die Polizei fing sogar einmal an zu dichten, um vor dieser Erpressermasche zu warnen: Es war einmal ein Weib, das zeigte seinen Unterleib. Bei Sextortion verschaffen sich bislang unbekannte Täter über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste intime Aufnahmen ihrer Chatpartner und setzen diese anschließend mit der Androhung einer Veröffentlichung unter Druck, um Geldforderungen durchzusetzen.\n\nDie Polizei rät dringend, keine intimen Inhalte an unbekannte Personen zu übermitteln und bei entsprechenden Vorfällen umgehend die Polizei zu verständigen.\n\n## Mehr über Sextortion lesen:\n\n  * Sextortion: Polizei warnt vor diesen beiden aktuellen Angriffstechniken\n  * Polizei warnt vor Sex-Erpressern am PC – so schützen Sie sich\n\n",
  "title": "18-Jähriger wird Opfer von Sextortion – so geriet er in die Fänge des Erpressers"
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