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  "publishedAt": "2026-02-18T14:30:00.000Z",
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    "Antivirus, Security Software and Services",
    "aktuelle Bitkom-Studie",
    "finden Sie hier.",
    "Die besten Antivirus-Programme im Test: So schützen Sie Ihren Windows-PC",
    "warnt vor Spam und gibt Tipps",
    "Sechs Experten verraten, wie Sie sich schützen",
    "Die gefährlichsten Phishing-Betrügereien",
    "Bitdefender Total Security",
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    "Hier geht’s zum Angebot",
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  "textContent": "Spam- und Phishing-Mails gehören zum lästigen Alltag – und nerven uns alle. Dabei hat sich die Bedrohung zuletzt deutlich verschärft: Denn die Zeiten, in denen man Betrüger sofort an plumpen Übersetzungsfehlern und holprigem „Google-Translate-Deutsch“ erkennen konnte, sind vorbei.\n\nMit moderner KI verfassen Kriminelle heute Texte, die grammatikalisch perfekt und im Tonfall absolut professionell wirken. Gleichzeitig greifen die Betrüger mit neuen perfiden Maschen immer tiefer in die Scam-Trickkiste.\n\nWie eine noch immer aktuelle Bitkom-Studie aus dem Jahr 2025 zeigt, ist die Lage ernst: 61 Prozent der Internetnutzenden waren in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cyberkriminalität.\n\nDas kann durchaus kostspielig werden: Der durchschnittliche Schaden pro **Betroffenem liegt mittlerweile bei 219 Euro**. Trotz dieser Zahlen schätzen aber nur 37 Prozent die Gefahr für sich persönlich als hoch ein – eine riskante Lücke in der Selbstwahrnehmung.\n\nDoch jetzt die überraschende Nachricht**: Spam-Mails im Postfach sollten Sie nicht immer pauschal löschen**. Die betrügerischen Nachrichten können nämlich durchaus einen Zweck erfüllen – allerdings einen ganz anderen, als es die Absender damit im Sinn haben.\n\n## Warum Sie Spam-Mails nicht einfach löschen sollten\n\nSo komisch es klingt: Spam kann nützlich sein – und zwar für die potenziellen Opfer, die Betrüger eigentlich im Visier haben. Alle größeren Mail-Provider setzen zunehmend auf komplexe, KI-gestützte Spamfilter, die immer besser darin werden, gewünschte E-Mails von unerwünschter Netzpost zu unterscheiden. Eine wichtige Voraussetzung für diesen Lerneffekt: Die Software muss trainiert werden – und genau dafür sind Spam-Mails hilfreich.\n\nStatt Spam-Mails einfach zu löschen, sollten Sie daher wie folgt vorgehen:\n\n  * **Wenn Sie einen E-Mail-Client wie Outlook oder Thunderbird nutzen:** Markieren Sie entsprechende Nachrichten manuell als Spam (oder als „Junk“), falls es Ihr E-Mail-Programm nicht schon selbst erledigt hat. So trainieren Sie den Spamfilter der Software, der Sie mit solchen Nachhilfestunden künftig besser schützen kann. In Unternehmen werden solche Informationen oft an den zentralen Mail-Server weitergegeben, wodurch auch der Filter für Kollegen im Netzwerk schlauer wird.\n  * **Wenn Sie E-Mails über den Browser abrufen:** Markieren Sie die Nachrichten im Posteingang und nutzen Sie den Befehl „Spam“ oder „Junk“. Damit melden Sie das Muster direkt an den Provider, der den Filter daraufhin global schärfen kann.\n\n\n\nDurch das aktive Markieren werden Sie Teil eines globalen Spam-Immunsystems. Moderne Provider erstellen aus gemeldeten Mails sogenannte Hash-Werte (digitale Fingerabdrücke). Je mehr Nutzer eine Nachricht als Spam melden, desto schneller wird die gesamte Welle weltweit für Millionen andere Konten blockiert. Sie schützen also nicht nur sich selbst, sondern tragen zur kollektiven Sicherheit im Netz bei.\n\n**Tipp** : Junk-Mails werden in der Regel nach 30 Tagen automatisch aus den entsprechenden Ordnern gelöscht. Speicherplatzprobleme sind daher selten ein Grund zur Sorge, auch wenn man die Nachrichten nicht sofort manuell entfernt. Sollte sich der Junk-Ordner nicht von selbst leeren, reicht es, den Inhalt einmal im Monat zu löschen.\n\n## Vorsicht vor der neuen Masche: Quishing\n\nNeben klassischem Text-Spam verbreitet sich aktuell das sogenannte **Quishing** (QR-Code-Phishing). Dabei verstecken Betrüger bösartige Links in einem QR-Code, den Sie scannen sollen – etwa für eine angebliche Paket-Umleitung oder eine vermeintliche Bank-Verifizierung. Da viele Spam- oder Viren-Filter QR-Codes in Bildern schlechter analysieren können als herkömmliche Links, ist hier besondere Vorsicht geboten. Zudem zielt der Scan oft auf das Smartphone ab, das mitunter schlechter geschützt ist als Ihr PC.\n\n**Wichtig:** Inzwischen wird Quishing oft mit Social Engineering kombiniert. In der E-Mail wird dann beispielsweise auf ein angebliches Video oder eine wichtige Sprachnachricht verwiesen. Seien Sie misstrauisch, wenn eine Nachricht Sie emotional unter Druck setzt oder zu einer dringenden Handlung auffordert. Perfektes Deutsch ist dank KI heute kein Echtheitsbeweis mehr. **Scannen Sie niemals QR-Codes direkt aus einer fragwürdigen E-Mail!** Weitere Infos zu Quishing und Vishing finden Sie hier.\n\n## Achtung: Spam-Mails niemals abbestellen\n\nViele Mail-Provider bieten eine einfache Möglichkeit, Newsletter mit einem Klick abzubestellen. Bei Betrugsnachrichten ist das aber gefährlich. Dem Absender teilen Sie damit nämlich ungewollt mit, dass Ihre E-Mail-Adresse existiert und aktiv genutzt wird. Die Kriminellen erhalten so also eine für sie wertvolle Bestätigung – die Frequenz von Spam-Nachrichten kann sich in der Folge noch erhöhen, vielleicht wird Ihre „verifizierte“ E-Mail-Adresse auch an andere Betrüger weitergegeben.\n\nDie besten Antivirus-Programme im Test: So schützen Sie Ihren Windows-PC\n\n## Tipps gegen Spam: So verhalten Sie sich richtig\n\nAuch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Spam und gibt Tipps.\n\nFoundry\n\nMit ein paar einfachen Regeln können Sie sich besser schützen:\n\n  * (**KI-)Skepsis:** Vertrauen Sie nicht allein auf fehlerfreie Sprache oder gute Grammatik. Achten Sie auch auf den Inhalt. Werden Sie unter Druck gesetzt? Sollen Sie besonders schnell handeln? Das sind klare Warnzeichen.\n  * **Ruhe bewahren** : Wenn jemand in einer vermeintlich dringenden E-Mail zu raschem (und damit unüberlegtem) Handeln auffordert, sollten Sie misstrauisch werden. Ehrliche Unternehmen bauen keinen Druck auf Kunden auf und drohen nicht sofort mit Mahnungen, wenn man Aufforderungen nicht sofort nachkommt.\n  * **2-Faktor-Authentifizierung (2FA):** Laut Bitkom-Studie nutzt bislang nur etwa die Hälfte der Nutzer diese Schutzfunktion. Aktivieren Sie 2FA überall, wo es möglich ist – sie ist die effektivste Barriere, falls Zugangsdaten doch einmal in falsche Hände geraten.\n  * **Links und QR-Codes meiden:** Geben Sie Internetadressen lieber manuell im Browser ein.\n  * **Keine unbekannten Anhänge öffnen:** In Excel-Tabellen, Word-Dokumenten oder HTML-Dateien kann sich Schadsoftware verbergen.\n\n\n\n**Lesen Sie weiter zum Thema:** Phishing, Fake-Shops, Betrug: Sechs Experten verraten, wie Sie sich schützen\n\n## Digitale Bodyguards: Mit diesen Antispam- und Antiviren-Programmen sind Sie auf der sicheren Seite\n\nSpammer und Scammer werden immer raffinierter. Selbst erfahrene Nutzer können den dreisten Ganoven auf den Leim gehen. Wer sich besser schützen möchte, kann deswegen zu professioneller Software greifen – die macht den Schurken im Netz das Leben schwer.\n\nDie gefährlichsten Phishing-Betrügereien\n\n## Bitdefender Total Security\n\nStarker Virenschutz und einer der besten Scam-Detektoren: Bitdefender Total Security ist in den vergangenen Jahren immer besser geworden.\n\nFoundry\n\nErgattert auch in den Tests der PC-Welt regelmäßig Spitzenplätze: Bitdefender Total Security hat sich auf den Schutz vor Online-Abzockern und Schadsoftware spezialisiert und bietet Funktionen vom Virenschutz über eine Firewall bis hin zur Abwehr von Ransomware. Bitdefender schützt auch vor Netzwerk-, Web- und E-Mail-Problemen wie Brute-Force-Attacken, nimmt bösartige Links aufs Korn und warnt vor gefährlichen Anhängen im Postfach. Dort spürt die Software auch Spam auf, wenn Sie Mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook nutzen.\n\nMit einem Scam-Detektor (“Scammio”) können Sie bei Bitdefender auch kostenlos chatten. Dem Bot kann man verdächtige Nachrichten zeigen und eine Einschätzung dazu abfragen.\n\nHier geht’s zum Angebot\n\n* * *\n\n## Avast One: Günstige Lösung mit starker Leistung und modernem Design\n\nSchützt mehrere Geräte und blockt unbefugte Webcam-Zugriffe: Avast One ist relativ preiswert zu haben und kann Smartphones optimieren.\n\nFoundry\n\nEine günstige, aber leistungsfähige Lösung für den Spam- und Virenschutz kommt von Avast. Avast One schützt vor Fake-Webseiten, kann unbefugten Zugriff auf die eigene Webcam blockieren und Spam-Nachrichten auf dem Smartphone abwehren. Ähnliche Funktionen finden sich zwar auch bei anderen Anbietern, Avast führt Leistungen aber in einer laienfreundlichen Oberfläche zusammen und bietet Antispam- und Antivirus-Lösungen oft zu relativ günstigen Preisen an.\n\nHier geht’s zum Angebot\n\n## Norton 360 Deluxe – Top-Virenkiller mit umfangreichem Schutz vor Online-Bedrohungen\n\nZum Rundum-Paket von Norton gehört auch ein lernfähiger Spamfilter.\n\nFoundry\n\nAuch bei Norton ist die Funktionsliste in den vergangenen Jahren immer länger geworden. Das Antivirus-Komplettpaket Norton 360 Deluxe beinhaltet inzwischen mehrere Schutzebenen für die digitale Privatsphäre, kann zuverlässig Bedrohungen in Links und Anhängen aufspüren und im Dark Web nach sensiblen persönlichen Daten forschen. Eine Kindersicherung und ein PC-Dienstprogramm zur Erkennung veralteter und anfälliger Software sind ebenfalls an Bord.\n\nHier geht’s zum Angebot",
  "title": "Spam-Mails nie sofort löschen – aus diesem einfachen Grund"
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