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"textContent": "## Schülerinnen aus Altenholz bei bundesweitem Wettbewerb zur deutschen Einheit ausgezeichnet**\n**\n\n#### **Gymnasium Altenholz erhält dritten Preis für Podcast über den ersten gesamtdeutschen Deutschland-Achter bei Olympia**\n\n###\n\nSchüler des Gymnasiums Altenholz wurden in Berlin beim bundesweiten Jugendwettbewerb »Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit« ausgezeichnet. Ihr Podcast »Olympia ’92 – Der vereinte Deutschland-Achter« gehört zu den bundesweit prämierten Projekten des Wettbewerbs und wurde mit einem dritten Preis gewürdigt.\n\n»Die Geschichte des vereinten Deutschlands ist noch lange nicht auserzählt«, sagte Staatsministerin Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland. »Der Wettbewerb zeigt, dass gerade das unbefangene Nachfragen junger Menschen helfen kann, ein größeres Verständnis mit Blick auf die 1990er Jahre zu erreichen und den Zusammenhalt zu fördern.«\n\nDie Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto »Neue Begegnungen«– zwischen Ost und West, zwischen Generationen und Kulturen. Die Jugendlichen führten Interviews, sichteten Archive und suchten nach Geschichten in ihren Familien, Schulen, Städten und Gemeinden. Das ausgezeichnete Projekt aus Altenholz zeigt, wie sich die deutsche Einheit auch im Sport widerspiegelte und welche Herausforderungen das Zusammenwachsen zuvor getrennter Strukturen mit sich brachte.\n\nFür ihren Podcast »Olympia ’92 – Der vereinte Deutschland-Achter« beschäftigten sich die Jugendlichen mit der ersten gesamtdeutschen Rudermannschaft bei Olympischen Spielen nach der Wiedervereinigung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus Sportlern aus Ost- und Westdeutschland innerhalb kurzer Zeit ein gemeinsames Team entstand.\n\n_v. l.: Jona Gräbe und Clara Pochhammer bei der Preisverleihung in Berlin_\n\nGrundlage des Beitrags ist ein Interview mit dem ehemaligen Steuermann und Olympioniken Peter Thiede, der ab 1993 zum Deutschland-Achter gehörte. Seine Erinnerungen geben Einblicke in die Erfahrungen, Erwartungen und Herausforderungen des Zusammenwachsens nach der deutschen Einheit. So verbindet der Podcast persönliche Erlebnisse eines Spitzensportlers mit der Geschichte des vereinten Deutschlands und zeigt, wie politische Veränderungen auch den Sport prägten.\n\n»Aufarbeitung braucht den Dialog– insbesondere zwischen den Generationen«, betonte Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. »Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Jugendliche im Gespräch mit der Generation ihrer Eltern und Großeltern Erinnerungen sichern, Erfahrungen dokumentieren und bislang wenig bekannte Geschichten sichtbar machen können.«\n\nFür die vierte Wettbewerbsrunde wurden 307 Beiträge eingereicht – mehr als jemals zuvor seit dem Start des Wettbewerbs im Jahr 2019. Ausgezeichnet wurden 36 Projektgruppen mit über 200 Jugendlichen. Die ersten Preise gingen an die Josef-Annegarn-Sekundarschule in Ostbevern (Nordrhein-Westfalen), das Maria-Ward-Gymnasium in Augsburg (Bayern) und das Lise-Meitner-Gymnasium in Falkensee (Brandenburg).\n\nDie drei Siegergruppen erhalten jeweils 3.000 Euro Preisgeld. Die zweiten Preise sind mit jeweils 2.000 Euro, die dritten Preise mit jeweils 500 Euro dotiert. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 29.500 Euro vergeben.\n\nDer Jugendwettbewerb »Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit« wird seit 2019 von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet. Ziel ist es, Jugendliche dazu anzuregen, die Folgen von Friedlicher Revolution, deutscher Einheit und gesellschaftlichem Wandel zu erforschen und dabei eigene Fragen an die Geschichte zu stellen.\n\n_Dr. Ulrich Mählert,__\n_Leiter Kommunikation, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\n\nWeitere Informationen und alle ausgezeichneten Projekte:\nwww.umbruchszeiten.de",
"title": "Altenholzer Gymnasium prämiert"
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