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"textContent": "Man sollte für den genauen Fahrplan die MÁV konsultieren, nicht nur Scotty. Die MÁV weiss selbstverständlich, wenn ihnen zwischen Hegyeshalom und Nickelsdorf der Fahrplan aus dem Takt gerät, aber sie verrät es den Kollegen jenseits der Grenze nicht unbedingt. Wir hätten den 20 Minuten verspäteten 17:46 in Győr erwischt, den pünktlichen aber nicht. Doch sicher ist sicher, also kürzen wir ab und nehmen einen der ersten Bahnhöfe in Richtung Wien, der zu einem mit fast 3000 Einwohner*innen garnicht so kleine Ort namens Öttevény gehört. Hier gibt es – nicht viel. Aber alles, was wir brauchen: einen Bahnhof und 2 geöffnete Trafiken, von denen uns die eine eine Ladung ausgewogene Sportnahrung verkauft, d.h. Cola und ein paar Tiere aus dem Haribo-Sortiment. Ausserdem gibt es in Öttevény ein Schloss, erfahre ich am Bahnhof von zwei auf dem Handy nach Unterhaltung suchenden Jugendlichen, aber eigentlich müsste man sich Győr anschauen, dort gibt es mehr zu sehen. Stimmt. Mit den beiden und einer etwas klein geratenen Tigerkatze komme ich ins Gespräch, weil ich in der Bahnhofsunterführung eine junge Blindschleiche gefunden und aus dem Betongefängnis gerettet habe. Was das denn sei, etwa eine Schlange? Igitt! Nein, keine Schlange und igitt hin oder her, dieses nützliche Tier will man unbedingt im Garten haben. Garten hat hier jeder, Tiere auch, aber dieses da? Die Blindschleiche verlässt sich nicht auf meine ökologischen Überzeugungskünste und verschwindet sicherheitshalber zwischen den Steinen im Gras. Die Katze gähnt schläfrig in der schwülen Hitze, an der sich in Győr heute wohl nicht mehr viel geändert hat. Für uns aber schon: im Zug fahren wir dem lang ersehnten Gewitterregen entgegen. Die Fotos",
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