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"description": "Kontrastprogramm zum verschneiten Magdeburg: ein Foto aus Agadir, Marokko, das für mich Stillstand in der Zeit und gleichzeitig Aufbruch ausdrückt. Eine Erinnerung an meinen ersten Fuß auf afrikanischem Boden.",
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"publishedAt": "2026-01-06T17:13:20.000Z",
"site": "https://www.romanjasiek.de",
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"Ultra-Walk",
"Astería",
"Metaxa",
"yours truly hat sich dazu geäußert"
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"textContent": "Ich komme gerade zurück von meiner ersten Wanderung des neuen Jahres. Der Wintermarsch mit Nicole (oder wie wir in der Gang früher zu sagen pflegten: Windamarsch), quer durch die Winterwunderlandschaft des verschneiten (und ziemlich kalten) **Magdeburgs**. Gepflegte 15 Kilometer und im Prinzip der halbe Ultra-Walk in leicht abgewandelter Marschrichtung. Kalte, klare Luft, gegen Ende auch ein bisschen Sonne. Schön war’s. Und kalt. Schön kalt. Die heiße Dusche, nachdem wir wieder in die eigenen vier Wände eingekehrt waren, war selten so gut wie heute. Gleich geht es noch los, lecker Schnabulieren in **Magdeburg**. Eventuell tut sich nach Astería und Metaxa ein neuer Grieche auf, wer weiß?\n\nVorher möchte ich aber noch ein weiteres schönes Bild posten, das in jeder Hinsicht in Kontrast zum heutigen Ausflug durch die Schneelandschaft steht.\n\nAufgenommen wurde das Foto in **Agadir** , **Marokko** am 22. Oktober 2016, und wieder möchte ich es als Einladung verstanden wissen, Eure Gedanken auf Reisen zu schicken. Seinerzeit war ich mit drei weiteren Freunden auf einer Kreuzfahrt, die uns vom **Mittelmeer** zu den **Kanaren** und wieder zurück führte. 11 Tage waren wir damals unterwegs, zu viert in einer Balkonkabine. Ging besser, als es sich fernschriftlich vielleicht anhören mag. Falls Ihr Euch genauer zu diesem Abenteuer belesen möchtet – yours truly hat sich dazu geäußert.\n\n**Agadir** hat mich auf ganz besondere Weise beeindruckt. Nicht nur, dass ich damals das erste Mal einen Fuß auf **afrikanischen Boden** gesetzt hatte, nö, auch die Stadt selbst verfügte über einen Charme, dem ich mich nur schwer widersetzen konnte.\n\nGegründet wurde **Agadir** 1505 von **portugiesischen Seefahrern** und erlebte seitdem eine wechselhafte, mitunter dramatische Geschichte. Am 29. Februar 1960 wurde die Stadt durch ein Erdbeben zu weiten Teilen zerstört, lediglich die historische Festungsanlage **Kasbah** blieb verschont – im Gegensatz zum 1. November 1755, als ebendiese ebenfalls durch ein Erdbeben verwüstet wurde. Viele Nationen haben in den 60ern beim Wiederaufbau geholfen, und irgendwie wirkt **Agadir** heute so, als sei mit dem Wiederaufbau der Stadt auch die Zeit stehengeblieben.\n\nPlattenbauten, die direkt wie die in **Magdeburg** wirken, eine prunkvolle Moschee, ein noch in weiter Ferne sichtbares Riesenrad, ein gefühlt endlos langer Strand und das Motto **Marokkos** , „Gott, Vaterland, König“, das als leuchtende Inschrift auf einem Hügel über der Stadt den Nachthimmel erleuchtet. Alles passt irgendwie nicht zusammen und fasziniert vielleicht gerade auch deshalb.\n\nIch mag dieses Foto, weil es irgendwie das Gefühl, das Agadir mir vermittelte, ausdrückt. Stillstand in der Zeit, gleichzeitig Aufbruch, Moderne und der mit Worten kaum zu umschreibende Widerspruch aus Fremde und Vertrautheit. Wir hatten leider nur ein paar wenige Stunden in **Agadir** , aber seitdem hoffe ich, eines Tages dorthin zurückkehren und meine Gedanken und Eindrücke vertiefen zu können.\n\nIrgendwo in Agadir, Marokko © Roman Jasiek",
"title": "Das schöne Bild: Irgendwo in Agadir, Marokko",
"updatedAt": "2026-05-27T18:48:58.991Z"
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